Lunte

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • London: Michael Joseph, 1993, Titel: 'Decider', Seiten: 277, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1995, Seiten: 348, Übersetzt: Malte Krutzsch
  • Zürich: Diogenes, 1997, Seiten: 348
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2003, Seiten: 3, Übersetzt: Detlef Bierstedt

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Die Familie kann Segen und Fluch zugleich sein. Dies erfährt Lee Morris, 35, Architekt, Ingenieur und Kleinunternehmer, am eigenen Leib: Er ist unglücklich verheiratet mit einer Frau, die ihn nicht mehr liebt, zugleich aber auch Vater einer sechsköpfigen Kinderschar, von der er abgöttisch verehrt wird. Doch nicht nur in seiner Familie sieht sich Morris vor die Wahl gestellt, auch im traditionsreichen Unternehmen des altadeligen Stratton-Clans, mit dem er über seine Mutter so gut wie verwandt ist, stehen Entscheidungen an: Die Pferderennbahn Stratton Park steht vor dem Ruin, das Grundstück ist Millionen wert, und ein Teil der zerstrittenen Strattons braucht dringend Geld. Lee wird als Anteilseigner nach und nach in den Parteienstreit hineingezogen. Dabei legt er alte Wunden frei, Haß, Neid und ein unsägliches Familiengeheimnis, das zu bewahren dem Clan kein Preis zu hoch ist.

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Letzte Kommentare:
17.11.2019 15:15:08
ham

... "Lunte" hat wieder alles, was man von einem DF erwartet ... auch wenn der Turf diesmal eher die Fassade, denn den Inhalt liefert, ist doch alles irgendwie mit dem Millieu verknüpft, in dem sich der Autor am besten auskennt ... wieder sticht auch der humorvolle Stil heraus ... besonderes Augenmerk diesbezüglich verdient die Beschreibung der ersten Vorstandssitzung der Strattons ...93°

24.05.2007 14:56:39
Felinette

Und wieder mal ein Lieblingskrimi -nicht zuletzt wegen der hinreißenden Familienschilderung. Dabei ist die Krimi-Handlung gar nicht mal so toll (da gibt's bessere Plots wie z. B. „Comeback“). Trotzdem schafft es der Autor, seinen Leser für die Zeit der Lektüre total in seine Welt zu entführen. Hut ab!

27.01.2005 23:55:55
Vahagn Maloyan

Wieder mal ein typischer Francis-Held: stark, rechtschaffen und bescheiden. Nur tritt er diesmal mit einem Pack von 5 Söhnen, mit denen er überall in England herumfahren muss, um seine Interessen als Aktionär eines maroden Rennstalls zu schützen zu grossem Unwillen einer gestrittenen adligen Familie mit vielen Leichen im Schrank.
Einer der besten Francis-Romane!