Galopp

Erschienen: Januar 1980

Bibliographische Angaben

  • London: Michael Joseph, 1978, Titel: 'Trial Run', Seiten: 239, Originalsprache
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1980, Titel: 'Im Galopp in die Falle', Seiten: 172, Übersetzt: Ursula Goldschmidt
  • Zürich: Diogenes, 1991, Seiten: 276, Übersetzt: Ursula Goldschmidt & Nikolaus Stingl

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Ex-Jockey Randall Drew wird in einer delikaten Mission nach Moskau geschickt. Ein mysteriöses Wesen mit Namen "Alyosha" bedroht einen königlichen Kandidaten an den Olympischen Spielen in Moskau. Der Auftrag ist vage, der Gegner unsichtbar, und die Hindernisse sind eigentlich unüberwindlich...

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Letzte Kommentare:
18.06.2016 10:53:11
Rainer Möller

Verrät einiges über Francis' Einstellung im Hinblick auf die britische Innenpolitik und die Weltpolitik - die damalige konservative Abneigung gegen Staatseinmischung, als deren exzessiver Höhepunkt der orwellianische Sowjetstaat galt. Und in der Wahl seiner Terroristen war er politisch sehr vorausschauend.

12.08.2009 18:11:58
Ham

Diesmal hat DF seine Story nach Moskau - zur Zeit des kalten Krieges - verlegt, mit dem gleichen, mäßigen Erfolg wie bei seinen anderen "Auslandseinsätzen". Die Geschichte - eine Suche nach einer Person - kommt nie so recht in Schwung, alles wirkt konstruiert und Spannung wird auf den diversen Schauplätzen, die der Held in Moskau so abklappert, auch nicht aufgebaut.
Insgesamt ein mäßiger Krimi und ein schwacher Francis. Nur für Fans...65°

03.08.2008 17:25:24
Krimi-Tina

Einer der schwächeren ja, untypisch..nun wie man es nimmt.
Es läuft schon nach dem bewährten Francis-Muster ab. Die Zutaten: Taffer junger Mann, welcher in irgendeiner Form mit Pferden zu tun hat, gerät unverschuldet in Schlamassel, und klärt das Ganze kraft seines messerscharfen Verstandes auf. Auf dem Weg zur Lösung wird ihm wiederholt übelst mitgespielt, was ihn aber keineswegs aufhalten kann.
Hinzukommt kommt noch irgendein Handicap, das zwar sein Leben, nicht aber seine positive Eintstellung zu demselben beeinträchtigt und eine komplizierte Beziehung zu einer kratzbürstigen aber symphatischen jungen Frau.
Davon weicht Francis auch in diesem Buch nicht ab. Ungewöhnlich ist aber der Hintergrund, Moskau, und auch die Verbrecher. Und mit diesem internationalem Szenario hat er sich ein bissel verhoben, der Plot wirkt arg konstruiert.
Die Beschreibungen des sozialistischem Moskau mit z. B. den Zimmerwächterinnen in allen Stockwerken dagegen fand ich sehr gelungen und sehr stimmig.
Ingesamt angenehme leichte und anspruchslose Lektüre

22.08.2005 12:06:01
Peter Schwien

Na ja, es ist schon der schwächste seiner Romane, die ich alle geleseb habe. Milieuschilderungen wie gewohnt, aber mit Moskau als Hintergrund kommt Dick Francis nicht wie gewohnt zurecht. Die Story wirkt klebrig, ohne Pepp; es ist kein "typischer" Francis.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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