Das Bildnis der Dame in Schwarz

Erschienen: Januar 1997

Bibliographische Angaben

  • Paris: Belfond, 1995, Titel: 'Manière noire', Seiten: 381, Originalsprache
  • München: dtv, 1997, Seiten: 431, Übersetzt: Michael Kleeberg
  • München: dtv, 1998, Seiten: 431

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Der junge Kunsthistoriker Barthélemy Dussert ist Inspektor bei der Brüsseler Kripo geworden, um seine große Liebe zu vergessen. Dort muß er sich um die ungelösten Fälle kümmern, bevor sie endgültig ad acta gelegt werden. Die Ermittlungen im »Fall Maghin« hält er für absurd: Ein kaltblütiger Attentäter, der nach Auskunft der Akten seit Jahren tot ist, hat neuerdings einen offenbar sehr lebendigen Doppelgänger. Bei den Nachforschungen über den Toten stößt Dussert auf beunruhigende Parallelen zu sich selbst. Der Schlüssel zu dem Geheimnis scheint die Erinnerung an eine schöne Frau zu sein: das Bildnis der Dame in Schwarz.

Das Bildnis der Dame in Schwarz

Das Bildnis der Dame in Schwarz

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Letzte Kommentare:
07.05.2005 21:42:16
B.N.

Zu "Das Bildnis der Dame in Schwarz" bin ich über den Krimi-Berater von Krimi-Couch gekommen. "Ein melancholischer Polizeiroman mit einer hohen Bewertung - das scheint wir für mich geschaffen zu sein", dachte ich - und wurde bitter enttäuscht!
Positiv zu bewerten ist, dass es Xavier Hanotte in der Tat gelingt, praktisch das ganze Buch über eine angenehme melancholische Atmosphäre zu schaffen. Meist schafft er dies in der Tat ohne große Ausmalungen, was ohne Frage als Beweis seiner sprachlichen Fähigkeiten gewertet werden kann. Allerdings kommt auch ein seitenweiser Einschub an eine verflossene Liebschaft und ein ebanfalls seitenlanges Zitat Wilfred Owens vor - beide Einschübe sind für die Handlung völlig bedeutungslos.
Und damit wären wir auch schon bei der großen Schwachstelle dieses Buches, nämlich der Handlung. Die einzig handlungsrelevante Frage dieses Buches besteht darin, ob der Polizistenmörder Maghin noch lebt; und das ist für ein Buch mit einer Länge von mehr als 400 Seiten eindeutig zu wenig. Die Rätsel, mit denen sich die Polizei der Beantwortung dieser Frage nähert, sind für einen Leser, der nicht umfangreiche Kenntnisse in belgischer Prosa besitzt nicht nachvollziehbar. Das Ende dieses sonst so pseudointellektuellen Krimis scheint dann auf einmal aus einem sehr konventionellen Hollywoodfilm kopiert worden zu sein.
Mein Fazit: Bezüglich der Erzählweise verdient Xavier Hanotte Anerkennung, bezüglich der Handlung ist dieses Buch jedoch einfach nur ein schlechter Witz.

15.06.2004 11:58:10
gerd dürrr

ein buch mit wunderschönen zitaten von wilfried owen zu jedem kapitel - anchließend habe ich "war poems" von w. owen gelesen .... warum? dazu muss man es lesen ... mache mögen dieses buch als verworrren bezeichnen ... mir gefielen die verschiedenen ebenen ... auch wennn man nicht immmer gleich wusste, auch welcher ebene man war ... egal ...gut ist auch der schlusss ... warum ist dieses buch nicht schon verfilmt (oder besser nicht) bei reisen durch belgien oder nordfrankreich mussich noch oft an dies buch denken ... welcher krimi bringt einen schon dazu, gedichte zu lesen ... ich kennn sonst keinen ...

BEHIND THE DOOR
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