Der Abgrund

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • New York: Warner, 2001, Titel: 'Last Man Standing', Seiten: 548, Originalsprache
  • Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2003, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2005, Seiten: 639
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006, Seiten: 639
  • München: audio media, 2008, Seiten: 6, Übersetzt: Ulrich Pleitgen, Bemerkung: gekürzt

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Michael Matzer
Actionabenteuer + Psychothriller + Verschwörungstheorie = Kurzweil

Buch-Rezension von Michael Matzer Aug 2003

Web London: Top-Mann in einem Top-Team des FBI. Gestern waren sie noch "Die Sieger", doch heute sind alle tot - bis auf einen: Web London. Was ist der Grund für sein Überleben?

Web London ist ein knallharter Typ, aber was ihm da letzte Nacht passiert ist, haute selbst ihn um. Er gehört einem Hostage Rescue Team (HRT), also Geiselrettungsteam, des FBI an. Dementsprechend hoch qualifiziert war seine Ausbildung. Zusammen mit seinem Team schickte man ihn nach Richmond, Virginia, um ein Fabrikgebäude zu stürmen. Das Haus sollte angeblich einem Drogenbaron als Einsatzzentrale dienen und bis obenhin mit Unterlagen vollgestopft sein. Das einzige, was sich darin befand, waren ein Dutzend Maschinengewehre. Und die nahmen seine nichtsahnenden Teamkollegen sofort unter Feuer. (Wer hat sie verraten?)

Durch einen Zufall gelangt London als letzter zu dem Schauplatz des Blutbads. Auf dem Weg dorthin kommt er an einem Jungen vorbei, der zu ihm das Wort "Donnerhall" sagt. Fortan kann sich London kaum bewegen, er weiß nicht wieso. Mit größter Mühe gelingt es ihm, die Maschinengewehre eines nach dem anderen auszuschalten und sogar den Jungen wieder aus der Gefahrenzone wegzuschaffen. Er überlebt als einziger seines Teams. Natürlich fallen sowohl seine Vorgesetzten als auch die Medienfritzen über ihn her. Überlebt zu haben macht ihn schuldig; es lässt ihn wie einen Verräter aussehen.

Auch London macht sich schwere Vorwürfe. Was ist der Grund für sein Überleben? Um über das Trauma hinwegzukommen, begibt er sich, wie so viele seiner FBI- und HRT-Kollegen, in psychotherapeutische Behandlung bei Dr. Claire Daniels. Zuvor war er immer bei Ed O'Bannon in Betreuung gewesen, aber Dr. Daniels wollte seinen interessanten Fall übernehmen.

In der Praxis von Daniels und O'Bannon wird regelmäßige Hypnose als Mittel eingesetzt, um auf das zugreifen zu können, was das Bewusstsein im Gedächtnis weggesperrt hat. Bei diesen Sitzungen entdecken Dr. Daniels und London eine unglaubliche Tatsache: Am Tatort waren zwei Jungen, und sie wurden gegeneinander ausgetauscht. Der Junge, der "Donnerhall" sagte, war nicht der, den Web rettete. Doch auf die Frage, warum sich in dem angegriffenen Haus statt einiger harmloser Büros eine Batterie tödlicher MGs befand, hat auch Web keine Antwort. Der Gedanke an Verrat in den eigenen Reihen liegt nahe, und der Undercover-Agent Randall Cove, der den Angriff vorzubereiten half, bestätigt den Verdacht. (Das wäre in einem Baldacci-Thriller wahrlich nichts Neues.)

Zunächst sieht es so aus, als stecke eine sektiererische Miliz namens "The Free Society" unter einem gewissen Ernest B. Free dahinter, die zugleich auch den Drogenhandel an der Ostküste kontrolliert. Doch dann bekommen Web und sein bester Teamkamerad Paul Romano den Auftrag, einen reichen Pferdezüchter im Umland von Washington, D.C., zu beschützen. Billy Kenfield hat eine sehr schöne Frau, Gwen, und ein paar merkwürdige Gestalten als Ranchverwalter. Als ein Handy explodiert, scheint Web am richtigen Ort zu sein, um zu helfen.

Er ahnt nicht, dass auf dieser wie auch auf der Nachbarranch nicht alles so ist, wie es aussieht. Wie tief der Schlamassel ist, in den er hier geraten ist, ahnt er erst, als es schon fast zu spät ist.

Unterdessen macht Claire Daniels in der Praxis ihres Kollegen O'Bannon eine erschütternde Entdeckung, und sie entdeckt die Wahrheit über Web London selbst.

Wie so viele Romane von David Baldacci ist auch "Der Abgrund" eine Kombination von Psychothriller und Actionroman, garniert mit einer recht heftigen Verschwörung, die den Helden in ein frühes Grab führen soll. Wieder einmal kommt er gerade noch mit dem Leben davon.

Für die Action sorgen die spezialtrainierten HRT-Angehörigen mit ihren massenhaft eingesetzten Waffen, seien es nun Knarren oder Blendgranaten. Bis zum Showdown kann Web London also beweisen, was er drauf hat. Und das ist eine ganze Menge.

Dumm nur, dass er trotz allem doch kein Terminator, sondern ein menschliches Wesen ist. Das macht ihn zum Beispiel für posthypnotische Befehlswörter wie etwa "Donnerhall" anfällig und setzt ihn außer Gefecht. Das macht ihn aber auch fähig zur Liebe: zu Claire Daniels, zu Gwen Kenfield. Und die Hypnose legt offen, dass er in seiner Kindheit den gewaltsamen Tod seines Vaters zu ertragen hatte.

Das ist alles schön und gut, aber funktioniert es auch?

Leider nur unter bestimmten Bedingungen. Wie alle Baldaccis ist auch dieses Buch mit einer Vielfalt von Personal vollgestopft, und dies erfordert vom Leser erhöhte Konzentration auf die Namen, die von Szenen zu Szene wechseln. Die erhöhte Aufmerksamkeit kann leicht zu Kopfschmerzen führen. Um damit nicht so große Mühe zu haben, sollte man sich also, wie ich, frühzeitig eine Liste der auftretenden Figuren mit ihren Namen anlegen. (Schon in meiner Zusammenfassung habe ich etliche Nebenfiguren weggelassen, um euch nicht zu verwirren.)

Die Übersetzung ist ein richtiges Ärgernis. Einer der Profis hat sie angefertigt: Uwe Anton. Er ist schon seit über 20 Jahren im Geschäft und selbst Autor von Jugendromanen. Aber er hatte wohl zu wenig Zeit, um sein Werk zu überarbeiten, und so kamen zuweilen recht auffällige sprachliche Schnitzer zustande. Was zum Beispiel hat man sich unter einem "Laserpfeil" vorzustellen"? Auf den ersten Blick sieht das Wort okay aus, aber wenn man darüber nachdenkt, ergibt es keinen Sinn. Entweder ein Laserstrahl, da er aus Licht besteht, existiert oder er existiert nicht. Aber keine Waffe verschießt Pfeile aus Licht! Außer natürlich in irgendwelchen billigen Science Fiction-Filmen, wo sie zu den Spezialeffekten gehören (allerdings bestehen sie dort meist nicht aus purem Licht wie ein Laser, sondern angeblich aus Energie).

Allerdings ist Baldacci kein Science Fiction-Autor. Und da er sich scheut, wie ein Dichter irgendwelche Metaphern einzusetzen, taugt "Laserpfeil" auch als Metapher nicht. Es ist schlicht und ergreifend falsch ausgedrückt. Es gäbe noch etliche weitere misslungene Übertragungen ins Deutsche aufzuzählen, aber dieses Beispiel mag genügen. Aufmerksame Leser werden ohne weiteres auf sie stoßen.

Die Mischung aus Actionabenteuer und Psychothriller plus Verschwörungstheorie macht auch aus diesem Baldacci-Roman eine kurzweilige, unterhaltsame Sache. Allerdings macht es die Fülle der auftretenden Figuren nötig, eine Liste anzulegen, oder man verliert den Überblick und Zusammenhang.

Der Abgrund

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Letzte Kommentare:
14.06.2011 13:23:29
La Dificil

Mein 1. Buch von DB, und ich bin immer noch unschlüssig. Es hat viele Längen & Ungereimtheiten, die das Lesen teilweise sehr mühsam werden lassen: Die wiederholte Darstellung von Web Londons Verwundung und wie es dazu kam, das seitenlange Beschreiben der harten Ausbildung der auf Geiselnahme spezialisierten Sondereinheit des FBI. Die Charaktere werden oft auf Muskeln und Körpergröße reduziert, es wird allerdings erwähnt , wenn eine Person kahlgeschoren ist. Vielleicht wird auch die Sprache aus diesen Gründen auf „shit“ und „ass“ beschränkt. Unverständlich ist, warum Mann sein Leben für andere riskiert (außer aus amerikanisch-patriotischen Gründen, natürlich…) für einen angeblichen Hungerlohn, um 2 Seiten später von einer gesicherten Rente auf Lebenszeit zu lesen. Vielleicht versteht Frau so etwas nicht, ebenso wenig wie die detaillierten Beschreibungen der Waffen, die Tatsache, dass Mann sich mit Schießen auf dem Übungsplatz abreagiert und überhaupt das Leben ganz offensichtlich nichts Anderes zu bieten hat. Bis Mann irgendwann doch sentimental wird und feststellen muss, dass die eigenen Kinder ihn nicht mehr kennen. Was für eine Überraschung aber auch! Web London wird als erfahrener Experte beschrieben – wenig später spaziert er (auch in seiner neuen Funktion als selfmade detective immer an der Front) alleine durch die dunklen Gassen der übelsten Drogenviertel der Stadt. Er wird vermöbelt, kurz danach macht er dasselbe nochmal. Ihm wird in die Hand geschossen, und trotzdem lesen wir, dass er sich rasieren, Auto fahren und weiter schießen kann. Er weiß, er ist mit seinem Team in einen Hinterhalt geraten und wird nicht müde, den Leser wissen zu lassen, dass er sich aus Schuldgefühl am Tod seiner Kameraden am liebsten umbringen würde. Dasselbe trifft auf einen anderen Zwischenfall zu, als ein Kind getötet wurde. Auch bei seiner Psychiaterin ist das Helfersyndrom nervig, immer wieder liest man „I am here to help you“. Außerdem scheint man in den USA seinen Patienten Tatsachen auf den Kopf zu sagen, statt sie durch geschickte Gesprächsführung vom Patienten selbst zu erfahren. Und dann auch noch Hypnose?!? Gleich zur Sprache gebracht während der 2. Sitzung, dann geradezu aufgedrängt und unprofessionell durchgeführt! Die Tatsache, dass das FBI alle Mitarbeiter mit psych. Probleme zu EINER Adresse schickt, gibt es nur in Büchern – damit es auch ja entsprechend schief gehen kann. So auch hier. Unlogisch geht es auch auf einer Farm zu: Mehrere Dutzend (!) Zimmer für nur 2 Leute (die Web mit nur einem Kollegen alleine beschützen darf, angesichts solcher Wohn- und Grundstücksdimensionen sehr realistisch…) grenzt schon fast an Größenwahn - was will uns der Autor damit sagen? Und wozu die ausschweifende Beschreibung der Geschichte jedes einzelnen Gebäudes, wer es wem wann vererbt hat? Warum darf man lesen, wie genau die Bodenheizung funktioniert, wie der Hausherr seine Jagdtrophäen präpariert und wie die Anhänger ausgestattet sind, damit sich die Pferde beim Transport nicht verletzen? Ein Drittel der Seiten hätte hier ausgereicht, denn es wird irgendwann wirklich zäh, auch wenn es sich im Falle der Pferdeanhänger hinterher herauskristallisiert, warum sie gerade so aussehen. Ein richtig peinlicher Zug des Autors ist der Angriff auf die Southern Belle Farm – völlig unprofessionell, unverständlich und somit überflüssig. Auf den letzten 100 Seiten überschlagen sich die Ereignisse dann geradezu, Menschen sterben im Minutentakt im Kugelhagel - jedermanns Geschmack? Richtig schön hingegen ist die Entwicklung der Freundschaft zwischen Web und Paulie; letzterer wächst geradezu über sich hinaus, seine trockenen Kommentare sind stellenweise richtig köstlich. Allerdings weiß ich immer noch nicht, in welchem Bezug das Stichwort des Jungen während des Angriffs auf HRT zu Web London steht, der daraufhin erstarrte und den Hinterhalt als einziger überlebt hat. Und warum hat er eigentlich überlebt, wo doch Sinn und Zweck der Übung war, die Sondereinheit (aus PERSÖNLICHEN Rachemotiven!) auszulöschen? Es gingen einige logische Dinge unter im allgemeinen Wirrwarr und im Sich-Verzetteln-in-unwesentliche-Details. Wirklich nicht ganz gut gelungen. Schade.

31.12.2009 14:05:17
Angie Romano

Hab dieses Buch willkürlich aus einem Riesengestell in einem Ramschladen gegriffen und bin etwas überrascht worden:
1.) Die Kompexität der Story und die Charakterenmeute erfordern ein langes Intro - entsprechend unspannend trotz offenbarer Spannungsbemühungen... abgesehen von der für mich fesselndsten charakteristischen Interaktion der Story zwischen Paul Romano und Web London und ihrer hass-liebenden Kumpelei
2.) Vollgestopft mit klischeemässiger Exposition (desweiteren auch Klischees, allgemein, gähn gähn - gibt\'s mal nichts neues unter der Sonne?!) über Dialoge --> führt zur unterwünschten Intensivierung des Fiktionsbewusstseins (ist eben nur ein Roman... Hitchcock hat wohl am eindringlichsten davor gewarnt), man kann sich nie so recht in der Geschichte "verlieren"
Aber.
3.) Baldacci\'s Faszination vom Fach, sei es Schreiben, Recherchieren, der HRT/FBI-Komplex allgemein etc. spricht stark für seinen wachen Geist, der uns als allwissender Erzähler gekonnt durch die teils frustrierend wirre aber auch vorhersehbare Geschichte führt. "Last Man Standing" wird vermutlich nicht Baldacci\'s stärkstes Werk sein. Bedenken wir aber, dass selbst Da Vinci nicht alles gelingen wollte, er aber trotzdem ein Grosser geworden ist (der Vergleich hinkt etwas) - weder Werk noch Schöpfer haben unbesonnene, voreilige Kritik verdient. In Baldacci steckt seiner alleinigen Begeisterung wegen noch viel zu entdeckendes Potenzial und ich bin, zugegeben, schon etwas gespannt auf das Sequel... und Paulie:-)

05.08.2009 15:06:42
Ice-Lady

Ich finde das Buch einfach absoult genial. Vom ersten Wort an hält die Spannung an und man kann gar nicht schnell genug lesen, um zu erfahren, was als nächstes geschieht und wie sich alles weiter verwickelt und entwickelt. Es ist wie mit einem riesen Puzzel zu vergleichen. Zu Anfang weiß man gar nicht was die Person mit der anderen zu tun hat, aber nach und nach wird es zusammen gefügt, bis es zu einem Höhepunkt kommt und das "Rätsel" gelöst ist.
Das Buch ist besser als jede Thriller-Verfilmung!!! Man darf sich diesen Nervenkitzel nicht entgehen lassen!!!

27.03.2009 22:15:35
AnnK

Ein Buch, dass von dunklen Machenschaften und Möchtegern-Helden handelt.Ich habe schon andere Bücher von Baldacci gelesen und kann nur sagen, dass er weitaus tiefgründiger und fesselnder schreiben kann, als er es in diesem Buch getan hat.
Wer auf Kriegsspiele in schriftlicher Form steht, sollte dieses Buch lesen.Wer auf die gewohnte Baldacci-Spannung steht sollte die Hände davon lassen.

27.06.2008 16:25:18
Gera

Perfekte Vorlage für einen Hollywood Actionfilm.
Wer von amerikanischen spezialeinheiten (FBI etc.), von Waffen und Machos, die unbesiegbar sind, nichts halten - Finger weg!
Für alle andern - Action, Spannung und Lesespass!

Tip von Matzer (Krimi-Rezension oben) sich die wichtigsten Karaktere aufzuschreiben... empfehlenswert, für diejenigen, die lieber gleich weiterlesen als Nachforschungen zu erstellen, wer wer ist.

17.02.2008 20:46:39
Spotty

Unterbezahlte Idealisten im Dienste des FBI opfern sich voller Begeisterung für das ungestörte Alltagsleben ihrer USamerikanischen Landleute ... ein guter Stoff für einen kitschigen Hollywoodschinken.
Charaktere mit wenig Tiefgang, dafür aber jede Menge Heldenepos werden in eine reichlich blutrünstige Story verpackt - und irgendwie fühlt man sich eher genervt denn gefesselt, wenn einem ständig suggeriert wird, wie gut die "Guten" da beim FBI sind. Auch das zahlreiche und intensiv beschriebene Sterben wirkt nicht zwingend Spannung erzeugend, so dass man nach dem vorhersehbaren Ende (der Held besiegt natürlich das Böse) eher unzufrieden und verständnislos auf die hochlobenden Ausschnitte aus (woher auch sonst?) USamerikanischen Rezensionen auf der Umschlagrückseite starrt ...
Man hat nicht wirklich etwas verpasst, wenn man es nicht gelesen hat.

05.01.2008 22:50:20
olympia

Der 2. Baldacci denn ich gelesen habe. Zu Beginn habe ich mich wirklich durchringen müssen weiter zu lesen. Dieser absolut patriotische Fanatismus und auch dieses wahre Anbeten der Waffen sind mir ganz schön auf den Nerv gegangen!
Irgendwie habe ich gedacht, das sind 2 Bücher.Beinah die erste Hälfte strotzt nur so von Patriotismus, heldenhaften Machojungs und knallharten Jobs.
Doch dann, ganz plötzlich, wendet sich der Schreibstil. Es kommt Spannung auf und auch die Darsteller bekommen Leben eingehaucht. Es beginnt Spaß zu machen die Geschichte weiter zu verfolgen.
Über dieses Buch zu urteilen fällt mir sehr schwer. Die erste Hälfte hat mich richtig genervt, der 2. Teil hingegen gefesselt.

20.07.2007 13:25:52
Stephan

Das Buch ist richtig Klasse. Selten habe ich ein Buch gelesen, das so fesselnd geschrieben war. Ich werde mir auf jeden Fall noch mehr von diesem Autor besorgen. Das Buch ist jedem zu empfehlen.

26.01.2007 17:54:56
Claudia

Mein erster Baldacci hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist zwar stellweise sehr patriotisch und hält die amerikanische Flagge ein bißchen zu hoch, trotzdem ist es solide Krimikost und sehr empfehlenswert!

03.01.2007 15:57:14
TD

Insgesamt ein sehr spannendes Buch und eine gute Story. Ich muss allerdings STROMWATCH zustimmen, da auch meiner Meinung nach das Buch an einigen Stellen viel zu clichehaft und patriotisch ist. Wenn das Buch mal verfilmt wird, taucht warscheinlich in jeder fünften Szene ne Ami-Flagge auf.
Was auch nicht ganz passt, ist, wie die Beziehung zwischen Webb und Romano geschildert wird. Zuerst wird beschrieben, dass die beiden sich nicht so ganz grün sind, aber im Verlauf des Buches verhalten sich die beiden wie die größten Buddies. Passt irgendwie nicht so ganz zusammen.
Trotzdem ein lesenswertes und sehr spannendes Buch.

11.10.2006 12:34:29
robsi

Hallo Willi, ein einziges Buch von Baldacci wurde verfilmt:
„Der Präsident“ – großartig umgesetzt mit Clint Eastwood als charismatischem Hauptdarsteller –
ein großartiges Filmerlebnis!

Liebe Grüße

11.04.2006 20:24:31
Jan Tissing

Leider zu kompliziert und unglaubwürdig aufgebaut. Es ist in Amerika, obwohl man jetzt in unsere augen daran zweifelt, jedenfalls für die Amerikaner so das man vom Fbi und anderen weitgehend geschutzt is. David kan fesselend schreiben aber hat sich zusehr verzettelt. Schade.

06.04.2006 14:09:22
Harry Arndt

Mein dritter Baldacchi, und der macht Appetit auf mehr. Die Story ist zwar sehr patriotisch geschrieben, aber der Ablauf ist sehr spannend. Und endlich ein Buch, bei dem man erst am Ende weiß, was Sache ist.

Was das Buch besonders interessant macht, sind die Zeitsprünge, bei denen man immer mehr an die Hintergründe der Geschichte herankommt.

Dieses Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.

04.08.2005 10:16:16
Stormwatch

ein ,zugegebener maßen kurzweiliges, buch mit hohem testosteron- und adrenalinspiegel. ein machothriller nahe am abgrund des 3groschen-romans. die story ist ok, wenn auch sehr vorhersehbar und sehr amerikanisch, fast schon für den hollywood kinomarkt zugeschnitten. die figuren sind extrem clichehaft und man wird das gefühl nicht los, die akteure schon irgendwann mal in einem film gesehen zu haben. wer anspruchslose sommer-, sonne-, strandlektüre mag wird mit diesem 600 seiten schmöcker gut bedient.

08.07.2005 16:18:03
Lena

Ich fande das buch sehr gut und spannend geschrieben, doch bin ich der meinung es könnten auch etwas weniger Tote reichen. Fast jeder kommmt ja noch am ende um. Am Anfang sind die personen und einige Zusammenhänge noch unklar, dafür geben sie zum Ende einen geschlossen zusammenhang, den man auch nachvollziehen kann.
Das buch ist auf jeden fall weiterzuempfehlen, da auch die einzelnen personen gut beschrieben werden.

10.06.2005 15:40:20
Big S

Diejenigen, die nicht viel übrig haben für Romane mit jeder Menge harter Jungs sollten einen Bogen um dieses Buch machen. Ich hingegen habe dieses Buch innerhalb von einem Monat zweimal lesen müssen, da ich mich mit der Handlung und den Charakteren so gut anfreunden konnte. Paul Romano und Big F, welche mir mit am besten gefallen haben, sind nur zwei von ihnen.
Durch diesen Roman sehe ich mich nun auch veranlasst, mehr von David Baldacci zu lesen.

24.05.2005 12:48:28
Jörg Huber

Ich habe letzte Woche das Buch gelesen und mir ist als erstes aufgefallen, dass das Buch nur so vor Patriotismus strotzt - z.b. als er seine erste Sitzung bei Claire Daniels hat. Aber trotzdem alles in Allem ein gutes Buch. Obwohl ich ein großer Fan von Baldacci bin, muss ich sagen, dass er von der Spannung und von der Milieudarstellung nicht an Dennis Lehane ran kommt!

15.05.2005 00:33:42
Jenny

Ich hab das Buch für ein Referat gelesen. Ich war absolut gefeselt. Das Buch ist super geschrieben, wenn auch teilweise ein bischen kompliziert. Ich werde auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher von David Baöldacci lesen.

28.04.2005 20:23:00
Philipp

Ich finde, das Ende ist ein Frechheit - aber (hoffentlich) irre ich mich und habe es einfach nicht durchschaut! Helft mir bitte. Die Frage des Buches ist doch: warum hat er überlebt? Laut Cover ist die Antwort tief in seiner Vergangenheit zu finden. Wie es dazu kam, dass er überlebt hat, wird plausibel erklärt. OK! Aber: 1) Was hat es mit seiner Vergangenheit zu tun? 2) Warum wurde es gemacht???? Der/die Verantwortlichen wollten doch, dass das Team und besonders er stirbt. Warum dann die Aktion, dass es als einziger überlebt? Kann es mir einen erklären, es fuchst mich nämlich sehr, wenn eine Handlung nicht schlüssig ist. Ein kleiner, lustiger Fehler ist mit noch aufgefallen, vielleicht irre ich mich wieder? Die Damen sind gefragt: Seite 549 (deutsche Ausgabe), Beschreibung des Kleides von Gwen: Trägerlos und tiefes Dekoltee, na da hätte ich gern mal ein Foto von...
Gesamteindruck: Fesselnd schon, aber insgesamt mittelmaß.
Gruß Philipp

01.02.2005 10:44:13
Beatrice

Gutes Buch. Meiner Meinung nach etwas zuviele Tote und das schon zu Anfang an. Ich bevorzuge sonst die Bücher mit weniger Toten dafür mehr "psycho". Die anderen Baldaccis wie die Verschwörung haben mir besser gefallen. Ausserdem bin ich nicht so begeistert von Open Ends...

Trotzdem ist das Buch spannend und lesenswert.

14.12.2004 15:15:29
DA leser

EIn einfach erstklassiges Buch mit einem schönen open end. Ich war begeistert beim Lesen und ab und an duchfuhr mich ein bisschen Gänsehaut.. es ist einfach spannend und es kommt alles überraschend
absolut empfehlenswert!

14.09.2004 18:08:20
Dr. Mabuse

Ich schließe mich der "krimi-couch" an : es gibt sehr viele Personen und einen dichten Handlungsrahmen. Als Hörer des (gekürzten) Hörbuchs habe ich echte Schwierigkeiten gehabt, jede Wendung mitzubekommen. Zumindest zum Hörbuch kann ich sagen : anstrengender Stoff.

26.06.2004 18:50:18
Anni

Meiner Meinung nach der beste Baldacci. Spannend bis zur letzten Zeile. Man fiebert und leidet quasi mit den Akteuren mit und hofft, das es von diesem Buch eine Fortsetzung gibt!!

23.04.2004 19:49:36
*K*

Auch ich habe Angefangen mit Grisham (scheint einigen so zu gehen), dann bin ich über Fielding weiter zu Baldacci gekommen. Ich habe fast alle Bücher von allen dreien gelesen, da mich die drei Autoren sehr fasszinieren. Ich freu mich auf neue Bestseller...

05.04.2004 07:54:58
Elke

Ich habe, so wie Lars schon erwähnte, erst alle Grishams gelesen und nun zu Baldacci gewechselt. Ich mag beide. War eine sehr gute Empfehlung meiner Büchereifrau :-)
Mittlerweile habe ich 5 Baldaccis durch und empfehle sie selber nun gerne weiter, da ich sie ebenfalls nicht aus der Hand legen konnte, bis ich endlich zuende gelesen hatte. Bin auf die letzten zwei gespannt.
Irgendwo auf dem Buchrücken stand: Wer Grisham mag wird Baldacci auch mögen. Bei mir trifft das zu. Manchmal ein wenig verwirrend, aber so geschrieben, daß man trotz der vielen Personen weiterliest um zu erfahren, was geschieht.

24.02.2004 21:42:02
Sue

ich habe das Buch auf Englisch gelesen und fand es sehr gut. Am Ende dachte ich mir "Fortsetzung bitte".
Für mich das beste Buch von diesem Autor.

Sue

21.02.2004 14:12:22
Frank

Neben "Total Control" das bisher beste Buch aus David Baldacci! Die Arbeit des Hostage Rescue Teams des FBI wird halbwegs realistisch - wie es eben ein \'spannungsschwangerer\' Handlungsstrang erlaut - geschildert, doch kommt es leider in diesem Punkt nicht an Christopher Whitcombs "Eiskalt am Abzug" heran, zumal Whitcomb den Vorteil hat die Arbeit eines HRT-Angehörigen aus erster Hand schildern zu können. - Ansonsten sehr ordentlich.

04.02.2004 18:42:28
Lars Kemnitz

Das Buch ist wirklich nicht schlecht, reicht aber bei Weitem nicht an die rhetorischen Fähigkeiten eines John Grisham heran. Um dessen Begabungen auch nur anzunähernd zu erreichen, muss David Baldacci noch einiges lernen.
Das Buch ist trotzdem weiter zu empfelen; wenn man alle John-Grisham-Bücher gelesen hat.

30.12.2003 03:38:37
Vivian

super klasse und erstklassig!!!!!!!!!!!! mal nicht nur arme kleine leute in schwierigkeiten sondern auch mal die die eigentlich helfen sollten

09.11.2003 14:02:49
Uwe

Nun ich habe jedes Buch von Baldacci gelesen und deshalb auch dieses verschlungen. Es ist sehr spannend geschrieben und zeigt tolle Einblicke in die Arbeit des HRT (Geiselrettungsteam) des FBI.
Was mich am Schluss jedoch einfach störte, dass mir die logischen Handlungsstränge fehlten um selber auf die "Lösung" des Falles zu kommen. So kommen dann Passagen: "Übrigends der und der kennen sich von früher da und dort..." um dann die Geschichte logisch weiter bringen zu können.

01.08.2003 23:30:36
Andrea

Super, Baldacci auf der Krimi-Couch! "Den Abgrund" kenne ich zwar nur als Hörbuch, bin aber sehr davon gefesselt worden. Der Erzähler Ullrich Pleitgen versteht es mit seiner Stimme, die unterschiedlichen Figuren zu charakterisieren, so dass der Überblick trotz der vielen auftretenden Personen bewahrt bleibt. Sehr spannend!

01.08.2003 21:15:40
Anne

Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Die Handlung ist kompex, die Figuren lebendig. Für Thrillerfans unbedingt empfehlenswert, es gibt einige Überraschungen.