Mädchengrab

Erschienen: Dezember 2020

Bibliographische Angaben

- OT: The Girl in the Moss

- aus dem Englischen von Diana Bürgel

- TB, 477 Seiten

- Bd. 3 [Angie Pallorino]

Couch-Wertung:

75°

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-
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Carola Krauße-Reim
Angie kämpft mit sich und einem Fall

Buch-Rezension von Carola Krauße-Reim Jan 2021

Mit Mädchengrab setzt Loreth Anne White ihre Reihe rund um Angie Pallorino fort. Nach den dramatischen Erlebnissen in den beiden ersten Büchern der Serie muss Angie nun mit Herausforderungen fertigwerden, die sie ganz persönlich fordern - und zudem Weichen für ihre Zukunft stellen könnten ...

Ein Grab im Wald und viele Fragen

Vor vierundzwanzig Jahren ertrank die Studentin Jasmine während eines Angelausfluges; jetzt wurde ihr Grab im Wald entdeckt. Angie erhält von Jasmines Großmutter den Auftrag, die letzten Tage der jungen Frau zu rekonstruieren. Dabei stößt sie auf Ungereimtheiten, die mit der dunklen Geschichte des kanadischen Küstenortes zusammenhängen. Gleichzeitig muss Angie sich Gedanken um ihre Zukunft machen, und natürlich spielt ihre komplizierte Vergangenheit auch eine Rolle ...

Durchgehende Spannung ist garantiert

Das erste Kapitel ist ein Rückblick ins Jahr 1994: Der Leser ist dabei, als Jasmine in den reißenden Fluss fällt und weiß, dass es nicht unbedingt ein Unfall war. Damit hat die Autorin einen an der Angel! Wenn dann 24 Jahre später auch noch die Überreste der jungen Frau mitten im Wald gefunden werden, will man endgültig wissen, was da los war. Diese anfänglich aufgebaute Spannung wird während des Geschehens konstant aufrechterhalten. Lediglich die manchmal etwas zu lang geratenen Passagen der Selbstreflektion durch Angie nehmen Schwung aus dem Ganzen: Sie macht sich Sorgen um ihre berufliche und private Zukunft, was den persönlichen Aspekt und den Charakter der Hauptdarstellerin natürlich näherbringt, aber manchmal doch zu ausschweifend geraten ist. Dennoch wird der Leser bis zum Schluss mitgenommen, und durch zahlreiche unvorhersehbare Wendungen und das krachende Ende wird er dann auch mit den etwas flauen Passagen ausgesöhnt.

Angie ist eine komplizierte Person

Auch wenn der Leser die ersten beiden Bände der Serie nicht kennt, wird man in diesem Dritten ausreichend in die Vorgeschichte von Angie Pallorino eingeführt und vielleicht sogar animiert, die Vorgänger zu lesen. Angie hat eine überaus komplizierte Vergangenheit, die sie immer noch beschäftigt und die Ereignisse aus Band 2, Mädchenfang, haben unmittelbar zu ihrer jetzigen Situation geführt. White charakterisiert diese ungewöhnliche Frau plausibel und treffend: Der Leser hat es mit jemandem zu tun, der tief verletzt ist, dem es nicht leicht fällt, sich anderen zu öffnen und dennoch durchsetzungsstark und selbstbewusst ist. Maddocks, Angies Verlobter und Polizist, spielt in dieser Geschichte nur eine Nebenrolle. Doch auch wenn ihm nur wenig Raum gegeben wird, ist seine Persönlichkeit greifbar. Manchmal kann man beinahe Mitleid haben, beißt er sich an Angie doch fast die Zähne aus. Neben den Hauptpersonen tragen vor allem die Nebendarsteller viel zur Spannung bei. Sie sind durchweg glaubwürdig und plausibel dargestellt: vom eigenbrötlerischen Pilzsammler über die Bewohner des Ortes, in dem die Buschtrommeln hervorragend funktionieren, bis hin zur jungen Frau, die gerne in der Einsamkeit lebt und in der Such- und Rettungsmannschaft arbeitet. Dazu kommt ein eindrücklich geschildertes Setting. Die Atmosphäre in der kanadischen Wildnis ist spürbar: Stille, Einsamkeit, wilde Natur und das Rauschen des tobenden Flusses – alles zum Greifen nah. Hier findet man die Liebe der Autorin zu ihrer kanadischen Heimat.

Fazit

Mit Mädchengrab setzt Loreth Anne White ihre Angie-Pallorino-Reihe fort. Man kann diese als Mainstream bezeichnen, jedoch bedeutet der Stempel in diesem Fall keineswegs eine banale Geschichte mit trivialer Handlung – hier ist durchgehende Spannung genauso garantiert wie eine verzwickte Geschichte, ein gutes Setting und glaubwürdige Charaktere!

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