Frostgrab

Erschienen: Oktober 2020

Bibliographische Angaben

- OT: Shiver

- aus dem Englischen von Jürgen Bürger

- Broschur, 320 Seiten

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Die Snowboarderin Milla trifft auf einer einsamen Lodge in den französischen Alpen ihre Clique von früher wieder. An diesem Ort haben sie vor zehn Jahren gemeinsam trainiert, bis eine Tragödie alles zunichtemachte. Doch was Milla als harmloses Wiedersehen ansah, entwickelt sich schnell zum gnadenlosen Psychospiel. Plötzlich sind die Handys verschwunden, und die Seilbahn steht still. Dann ist der Erste von ihnen tot. Die eisige Bergspitze droht zum Grab für sie alle zu werden, wenn sie nicht ihr düsterstes Geheimnis offenbaren. Und jeder hat etwas zu verbergen. Besonders Milla.

Frostgrab

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Letzte Kommentare:
21.11.2020 13:11:47
Kerstin

Frostgrab ein Snowboard-Thriller.
Die Autorin hat es geschafft mit ihrem ersten Buch die Spannung über die ganzen 400 Seiten aufrecht zu erhalten. In kurzen Kapitel wechselt immer wieder die Perspektive zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit und alles dreht sich nur um eins was ist damals vor 10 Jahren bei dem Brit-Open passiert.

Das Buch hat mich absolut gefesselt, jedoch kann man sich wirklich mit kaum einem der Personen anfreunden, weil irgendwie sind alle gemein oder wenn man es so will ehrgeizige Sportler. Auch das Thema Snowboard war mir zu viel. Die ganzen Fachbegriff und Sprünge gehören zwar irgendwie zur Geschichte dazu, aber wenn man selbst mit dem Sport nichts zu tun hat, kann es einem nicht so begeistern und lässt das Buch irgendwie Speziell werden. Trotz das die Idee mit den Freunden die nach Jahren zusammentreffen und den Psychopsielen gut umgesetzt ist.
Der Lösung näher kommt man nur weil man die Vergangenheit mit erzählt bekommt und das Buch dann doch mit einem sehr überraschenden Ende auf einem wartet.
Sollte die Autorin bei ihrem nächsten Buch nicht wieder das Thema Snowboarden oder ähnliches als Plot verwenden, würde ich wieder zu einem Thriller von ihr greifen.

27.10.2020 17:42:21
miss.mesmerized

Zehn Jahre ist es her, dass Milla den Winter in den französischen Alpen verbracht hat, um sich auf einen wichtigen Snowboard Wettkampf vorzubereiten. Jetzt erhält sie eine Einladung zum Wiedersehen mit der alten Clique. Sie ist sich nicht sicher, ob sie das wirklich möchte, das Ende ihrer Zeit dort war alles andere als erfreulich. Die Neugier ist jedoch stärker, weshalb sie sich mit Curtis, Heather, Brent und Dale auf eine einsame Hütte begibt, denn die Saison hat noch nicht begonnen. Doch bald schon geschehen seltsame Dinge, die sich die fünf nicht erklären können. Doch nicht nur das ungute Gefühl, dass sie nicht alleine sind, drückt auf die Stimmung, sondern auch die Frage, was damals mit Saskia, Curtis‘ Schwester, geschah, die seither spurlos verschwunden ist.

Allie Reynolds Thriller erzählt parallel die Ereignisse der Gegenwart und Millas Erinnerungen an den Winter ein Jahrzehnt zuvor. Vieles, was die Figuren zunächst von sich geben, bleibt vorerst kryptisch und unverständlich, erst als sich mehr und mehr Puzzlesteinchen in das Bild einfügen, ergibt ihr Verhalten einen Sinn. Doch dies beantwortet noch nicht die Frage, wer hinter der ganzen Aktion steckt und ihnen offenbar Böses will. Der Autorin gelingt es so, die Spannung bis zuletzt hoch zu halten und dann eine saubere und glaubwürdige Lösung zu präsentieren.

Es ist nicht ganz einfach, Sympathien für die Figuren zu entwickeln. Die junge Milla ist zerfressen vom Ehrgeiz und steht ihrer Konkurrentin Saskia damit in nichts nach. Gegenseitig bekämpfen sie sich mit allerlei fieser Tricks, nur um als Siegerin auf dem Podest zu stehen. Auch auf Gefühle jenseits der Ski-Bretter nehmen sie dabei keinerlei Rücksicht. Die bunt gemischte Gemeinschaft lebt das sorglose Dasein der Jugend mit viel Alkohol, Party und wechselnden Bettpartnern. Die Tage werden auf der Piste verbracht und so richtige Sorgen scheinen sie alle nicht zu haben, deshalb machen sie sich selbst welche.

Auch zehn Jahre später werden sie nicht wirklich sympathischer, alle haben offenbar Geheimnisse im Gepäck und sind unfähig einander offen und freundschaftlich zu begegnen. All dies tut der Spannung und Unterhaltung jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil, fast ein wenig schadenfroh sieht man mit an, wie einem nach dem anderen böse mitgespielt wird. Die verzögerte Erzählweise durch die Rückblicke nehmen immer wieder Tempo raus, liefern dafür aber immer weitere Deutungspunkte über den augenscheinlich vorhandenen geheimen Gegenspieler.

Es wird sehr viel über Snowboarden und irgendwelche Sprünge gesprochen, die mir leider gar nichts sagten und deren Schwierigkeit und Raffinesse ich auch nicht im Geringsten einschätzen könnte. Über diese Passagen lässt sich jedoch locker hinweglesen. Insgesamt eine fesselnde Angelegenheit, die wunderbar zum feucht-kalten Herbst oder Winter passt und bestens unterhält.

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