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Sabine Bongenberg
Der lange, lange Weg zum Potte

Buch-Rezension von Sabine Bongenberg Jan 2020

Die beiden Teenager Cayenne und Joshua kennen es nicht anders: Sie leben mit ihrem erwachsenen Begleiter Stephan auf einsamen Campingplätzen oder mitten im Wald, werden darauf gedrillt, hier überleben und sich im Nahkampf behaupten zu können. Schule, Sportverein, Kino – Fehlanzeige. Fast könnte man auf die Idee kommen, dass mal wieder ein weiterer Prepper, Reichsdeutscher oder generell ein Spinner seine skurrilen Phantasien auf zwei Minderjährige überträgt, die ihm mehr oder weniger bedingungslos folgen. Diese Einschätzung ändert sich aber alsbald, als tatsächliche Angriffe auf die kleine Gruppe einsetzen und sie gezwungen wird, sich gegen unsichtbare Angreifer zur Wehr zu setzen.

Gibt es gute Gründe für dieses Leben außerhalb der Gesellschaft?

Wenn jemand die Entbehrungen auf sich nimmt, mit zwei Kindern in Wald zu leben – und wohlgemerkt im deutschen Wald, wo auch die Temperaturen mal gut und gerne auf minus 15° C runter gehen können - dann muss er sehr, sehr wichtige Gründe haben. Werden diese beiden Kinder mehr oder weniger fern von Schulen, Ärzten, öffentlichen Einrichtungen und alles, was das Leben ein wenig einfacher macht großgezogen, werden sie zu kleinen potenten Kampfmaschinen ausgebildet, dann wird klar, dass offensichtlich nicht nur eine „spinnerte“ Idee verfolgt wird, sondern dass es gute Gründe für dieses Leben außerhalb der Gesellschaft gibt. Oder zumindest geben sollte.

Verschwörungstheorie mit rächender Hand aus der Vergangenheit

Volker Klüpfel und Michael Kobr, die sonst mit ihren humorigen „Kluftinger“-Romanen glänzen, haben sich mit diesem Roman ernsten und zeitgeistigen Themen zugewandt. Neben einer Verschwörungstheorie mit rächender Hand aus der Vergangenheit, geht es auch um die Prepper-Szene, gelegentlich gewürzt durch Vertreter der „Reichsdeutschen“, die unabhängig von der Vor- und Fürsorge des Staates ihren eigenen Lebensstandart auf ihre eigene Art und Weise sicherstellen wollen und das insbesondere wann, der Rest der Republik durch einen Strom- oder Wasser-Blackout im Dunklen oder auf dem Trockenen sitzt. Grundsätzlich wird damit eine spannende Idee verfolgt, unglücklicherweise ist die Umsetzung aber hier nicht sonderlich gelungen, denn es reicht nicht, ein hippes Thema aufzugreifen, wenn die dahinter steckende Grundidee eine alte ist und sich der größte Teil der Geschichte nur von der Flucht nährt.

Klüpfel und Kobr treiben hier die kleine Gruppe so lange durch die Wälder und lassen sie so lange von finsteren Gestalten und noch schwärzeren Geheimnissen verfolgen, dass der interessierte Leser irgendwann glauben muss, dass es hier offensichtlich nicht möglich ist, dass die Butter doch irgendwann bei die berühmten Fische kommt. Die Lösung für die ganze Geheimniskrämerei, die nach mehr als 300 Seiten präsentiert wird, ist somit bei aller Tragik und bei allen weltweiten Katastrophen und Verbrechen eine recht banale, und aus welchem Grund deswegen das umfassende Versteckspiel inszeniert wurde, das mag sich auch nicht so recht erschließen.

Will ich einen Elefanten verstecken, ist immer noch das beste Versteck in einer Gruppe von Elefanten und nicht in der Wüste. Zu schwach und zu lieblos abgehandelt bleibt auch der Handlungsstrang, der sich mit den Ursachen für den landesweiten Blackout befasst, der letztendlich ohnehin nur einen Nebenstrang der Handlung bildet und für die Auflösung grundsätzlich unerheblich wäre. Am interessantesten waren meiner Meinung nach noch die – leider recht kurzen – Kapitel über die Tätigkeiten der Fremdenlegion und hier hätte ich sicherlich gerne mehr erfahren und das auch gerne zu Lasten der diversen Beschreibungen, wie man im Wald ein Lager aufschlägt oder ein Karnickel vom Dies- ins Jenseits befördert.

Fazit:

Es soll schon gewürdigt werden, dass Klüpfel und Kobr grundsätzlich ihr Handwerk beherrschen, denn spannend erzählen, das können sie. Trotzdem zerrt das ganze Verstecken, Vorbereiten und Trainieren um seiner selbst willen und die ganzen dunklen Andeutungen um die Fremdenlegion und um mögliche Überlebensstrategien ohne Grundversorgung irgendwann an den Nerven. Anschleichen um des Anschleichens willen, ist – wie bereits der „Schuh des Manitou“ vermittelte – sinnlos und verkommt zu einem eigenartigen Freizeitvergnügen und nicht zu einer Notwendigkeit, und das verdarb ja weiland schon die Stimmung zwischen Ranger und Abahachi

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Letzte Kommentare:
19.02.2020 09:33:46
Leselottchen

Härter als gedacht

Dieser Krimi ist düster und brutal, aber auch ungewöhnlich und interessant.
Nachdem ich das Buch heute Morgen beendet habe, brauchte ich noch den ganzen Tag, es auf mich wirken zu lassen.
Die Story spielt größtenteils im großen, dunklen Wald, fernab vom wirklichen Leben.
Stephan ist der Ziehvater der Geschwister Cayenne und Joshua. Er unterzieht sie einer harten Schule und das in jeglicher Hinsicht. Null Komfort und eine Ausbildung zur Erlernung harter Kampftechniken prägt das Leben der drei. Aber nur Stephan weiß, welche Gefahr Ihnen wirklich droht. Um Geld zu verdienen unterrichtet Stephan Gruppen im Survival Training. Schnell wird klar, Stephan hat einiges Schlimme hinter sich und er wittert Bedrohung von allen Seiten.
Dabei sind Cayenne und ihr Bruder völlig ahnungslos vor wem Stephan sie beschützen möchte.

Der zweite Handlungsstrang handelt von einem Lobbyisten der Energiewirtschaft in Berlin, der die Menschen um sich manipuliert und Handlanger hat, die die Drecksarbeit für ihn machen.

Gekennzeichnet durch ein anderes Schriftbild sind die Tagebucheinträge eines Fremdenlegionärs. Man bekommt Einblick in die fremde Welt dieser Männer, geprägt von Gewalt, Gehorsam, Kameradschaft und Ehre.

Nicht gerade leichte Kost. Die Prepper-Szene war mir seither total fremd. Und doch habe ich es geschafft, mich auf diesen außergewöhnlichen Thriller einzulassen.
Man erlebt ein Versteckspiel sondergleichen und mir war lange nicht klar, warum dieses ständige Verstecken und sich möglichst von allem fernzuhalten so wichtig ist.
Interessant und actionreich angefangen, bricht die Spannung im Mittelteil etwas ein.
Das letzte Drittel steigert die Spannung dann wieder erheblich. Schockierend wirkt auf mich der tagelange, große Stromausfall. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, dass es uns passiert.
Der Schluss fügt dann alles zusammen und belohnt einen mit einer in sich gut durchdachten Story.
Aber wesentlich härter, als ich erwartet habe.
Weit, weit weg von Kluftingers Welt. Die mir als Frau persönlich aber eher liegt.
Für mich ist das eher ein Thriller, der von Männern für Männer geschrieben ist.
Der Schreibstil gefällt mir aber auch in diesem Thriller sehr.
Mein Kopfkino hat wunderbar funktioniert, allerdings sind die Charaktere so geheimnisumwittert, dass ich ihnen nicht sehr nah gekommen bin.
Der Thriller hat mich sehr gut unterhalten. Er war nicht ganz leicht zu lesen, ich bin aber sehr froh, dass ich mich auf das Leseabenteuer eingelassen habe.
Am Ende waren alle Fragen geklärt und wie gesagt, die Story wirkt nach.
Das Cover passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Ich bin ein Fan kurzer Buchtitel, die mir dadurch viel länger in Erinnerung bleiben.

12.02.2020 14:52:31
Darts

Profilbild von darts
darts
Veröffentlicht am 12.02.2020
Ein Survival Thriller
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Nach zehn Kluftinger Krimis und einem humorvollen Roman (in der ersten Reihe sieht man Meer) nun also ein Thriller aus der Feder des Autorenduos Klüpfel/Kobr. Leider hatte ich schon mehrere negative Bewertungen über das Buch gelesen und bin mit entsprechender Grundstimmung ans Lesen gegangen.
Da mir aber der Schreibstil der beiden sehr liegt, war ich schnell schon durch die ersten 50 Seiten geflogen. Es war gleich von Beginn an spannend. Leider mag ich Geschichten über Prepper (ich wußte nicht, dass es diese Bezeichnung gibt) und Survival nicht so gerne, aber trotzdem interessierte mich die Geschichte von Stephan, Cayenne und Joshua. Ein bißchen mehr Beschreibung der Protagonisten hätte ich schöner gefunden und auch das lange Zurückhalten, der Gründe, warum ein Erwachsener Mann mit zwei Teenager allein im deutschen Urwald lebt und warum sie ständig auf der Flucht sind, wurde viel zu lange im Dunkeln gelassen.
Wenn man die beiden Erzählstränge und die Tagebucheinträge richtig deutet, kann man sich schon einiges zusammenreimen und zum Schluß werden sie ja auch zusammengeführt und die Vergangenheit aufgeklärt.
Teilweise ziemlich brutale Handlungen!
Ich hatte es relativ fix durchgelesen, das Milieu ist nicht mein Ding, aber der Erzählstil war spannend.
3,5* weil ich das krampfhafte Zurückhalten von Informationen nicht gut finde.

05.02.2020 17:26:16
mrs rabes bookaccount

Cayenne und ihr Bruder Joshua haben kein liebevolles Zuhause, ja nicht einmal ein fixes Dach über dem Kopf. Die beiden Teenager leben im Wald, gemeinsam mit dem erwachsenen Stephan, ihrem „Betreuer“ und Trainer. Allzeit auf der Hut, ihr Leben ein einziges Überleben. Doch eines Tages wird Cayenne von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt. Dies löste eine Welle von Gewalt aus.
Volker Klüpfel und Michael Kobr versuchen sich nach langen Jahren Kluftinger und Allgäucharme im Thrillergenre. Das Autorenduo wählt dazu ein Setting, das aktuell, brisant und vielschichtig sein kann: Die Prepper Szene, „prepared“, vorbereitet; Menschen, die sich unabhängig machen vom Staat und dem System. INCH, das bedeutet: I never come home. Die Protagonisten in dieser Geschichte haben gar kein „Heim“, in das sie zurückkehren können. Wer sind Cayenne und Joshua, wer ist der ominöse Stephan? Lange fragt man sich, was diese Menschen da im Wald eigentlich treiben, wie sie überhaupt zusammengehören. Das alles hat Potential für eine eindringliche Geschichte.
Doch was Klüpfel und Kobr da abliefern ist bestenfalls Actiontrash. Hier werden sämtliche Klischees bedient: Nerds, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger, korrupte Politiker, einen „mindful evil“ asiatischen Handlanger. Eine Hau-Drauf Szene wechselt die andere ab, Machosprüche, der Testosteronausstoß riecht übel. Sprachlich geht das Buch schnell von den Seiten, da gibt es absolut keine Herausforderung, keine Atmosphäre. Die ganze Story war reichlich konstruiert und trotz der geballten Action genaugenommen langweilig.
Dieses Buch war leider nicht mein Ding.

04.02.2020 15:52:04
Büchermaulwurf

Düsterer Survival-Thriller
Als Fan der Allgäukrimis um den schrulligen Kommissar Kluftinger war ich sehr gespannt auf den ersten Thriller des Autorenduos Klüpfel und Kobr. Ich finde der Wechsel ins Thrillergenre ist ihnen gut gelungen.
In ihrem packenden Debüt erzählen sie die Geschichte eines Trios, das im Wald im Verborgenen lebt und von einem unsichtbaren Feind gejagt wird.

Die Geschichte spielt überwiegend in den zum Teil urwaldähnlichen Wäldern Brandenburgs. Die Geschwister Cayenne und Joshua leben hier fernab von der Gesellschaft zusammen mit ihrem Ziehvater und Beschützer Stephan. Sie leben in ständiger Angst entdeckt zu werden; wer der unsichtbare Feind ist, weiß nur Stephan. Er lässt die Teenager ein hartes Training absolvieren und trainiert sie in verschiedenen Kampf- und Überlebenstechniken und im Umgang mit Waffen. Cayenne will dieses Leben unter Drill und ohne Kontakt zur Außenwelt immer weniger, doch dann wird sie im Wald plötzlich von einem Fremden angegriffen, der sie töten will. Damit beginnt der Kampf ums Überleben.

Ein weiterer Seitenstrang spielt in der Politikszene in Berlin. Der skrupellose und machtbesessene Lobbyist Jürgen Wagner zieht hier seine Strippen als Interessenvertreter der Stromindustrie.

Den dritten Seitenstrang bilden die Tagebucheinträge eines jungen Mannes, der in die französische Fremdenlegion eintritt und über seine Ausbildung und seinen ersten Auslandseinsatz berichtet.

Wie diese drei Szenarien zusammenhängen, bleibt lange Zeit im Dunklen und erhöht dadurch die Spannung. Das ist anfangs zwar ein bisschen verwirrend, aber nach und nach erfährt man häppchenweise wie alles zusammenhängt. Lange bleibt unklar, wer der unsichtbare Feind ist und es herrscht eine Atmosphäre ständiger Bedrohung.

Die beiden Autoren haben einige Themen in ihren ersten Thriller hineingepackt. Für einen interessanten Hintergrund sorgt die Prepper-Szene: Menschen, die Lebensmittel horten, Survivalkurse machen und sich auf den ultimativen Krisenfall vorbereiten. Ich hatte vorher noch nicht davon gehört. Auch Reichsbürger werden thematisiert sowie das Leben in der französischen Fremdenlegion. Der Blackout am Ende sorgt für ein Endzeitszenario. Ich finde nicht, dass zuviel in die Story hineingepackt wurde. Alles zusammen ergibt einen gut recherchierten Hintergrund für die Geschichte.
Der Schreibstil ist nüchtern und schnörkellos. Man kann sich den Handlungsablauf sehr gut vorstellen. Leider konnte ich mit keiner der handelnden Personen so richtig warm werden, ich konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang bei den Charakteren gewünscht.
Die Geschichte bietet fast durchgängig Spannung und viel Action. Die Kampfszenen sind allerdings brutal und gewalttätig- nichts für zartbesaitete Gemüter. Es ist eben ein actionreichen Thriller.
Einzig das Ende hat mir nicht so gut gefallen- ein bisschen zu dramatisch.

Insgesamt ein gelungener Ausflug des Autorenduos ins Thrillergenre. Gerne mehr davon. Von mir gibts für diesen düsteren, actionreichen Thriller 4 Sterne und eine Leseemfehlung.

03.02.2020 13:49:04
jadzia_dax29

Das Duo Klüpfel / Kobr hat bisher sehr erfolgreich die Klüftinger Krimis geschrieben und hat nun seinen ersten „Thriller“ veröffentlicht … nur dass es leider kein Thriller geworden ist sondern ein Kriminalroman - jeder echte Thriller Fan kann von dem Buch nur enttäuscht sein da es sowohl an Spannung, Thrill, Gänsehaut-Feeling und den schockierenden Wendungen fehlt

wer einen soliden Kriminalroman mit einigen Einblicken in die Prepper-Szene lesen möchte kommt sicher eher auf seine Kosten

ich kann das Buch als Thriller leider nicht empfehlen und habe ein ganz großes Anliegen: bitte schreibt vorne drauf was tatsächlich drinnen ist dann gibt es weniger falsche Erwartungen und weniger enttäuschte Leser

31.01.2020 13:37:59
malin19

Spannend ab der ersten Seite , mit kleinen Schwächen
Die Geschwister Cayenne und Joshua führen ein Leben abseits der Norm.Sie leben mit ihrem Ziehvater mehr oder weniger in der freien Natur, sie sind geschult in Kampftechniken und dem Überleben draussen.Siebzehnjährig zweifelt Cayenne immer mehr dieses Leben an , und hinterfragt die Gefahr und die gefährlichen Leute , vor denen ihr Ziehvater sie immer wieder warnt. Doch dann entgeht sie nur knapp einem Überfall , der sie fast das Leben gekostet hätte.Können ein Mann und zwei Teenager es mit mehreren Männer ohne Gewissen aufnehmen?
Von den ersten Seiten an kann die Geschichte mit Spannung punkten, ich hatte einen Bezug zu Cayenne, die mir leid tat.Wie schrecklich für ein junges Mädchen immer auf der Flucht, ohne Minimalkomfort und ohne eine weibliche Bezugsperson auf zu wachsen.Ihr Bruder bleibt etwas farblos und die Beweggründe ihres Ziehvater Stephan bleiben lange ungeklärt.Die Story konnte bis zu einem gewissen Punkt fesseln und auch das Grundthema überzeugt.Besonders lesenswert fand ich die Tagebucheintragungen eines ( im Anfang) unbekannten Legionärs, sie erscheinen realistisch auf mich.Die Spannung und Lesefluss bleiben durchgehend erhalten und es gibt nur wenige Seiten auf denen es etwas holpriger voran geht. Am Schreibstil gibt es für mich nichts zu mäkeln, es liest sich sehr gut. Warum dann nur vier Punkte?Das Ende ist mir einfach etwas zu viel an Mördern , an politische Aufstiegsmöglichkeiten und Machtbefugnisse.

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