Engel der Finsternis

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • New York: Random House, 1997, Titel: 'The Angel of Darkness', Seiten: 629, Originalsprache
  • München: Heyne, 1998, Seiten: 639, Übersetzt: K. Schatzhauser
  • München: Heyne, 1999, Seiten: 844

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Peter Kümmel
Den Ausflug in die Historie wird man nicht bereuen

Buch-Rezension von Peter Kümmel Okt 2003

Eine ungewöhnliche Gemeinschaft von Amateurdetektiven hat sich im New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts zusammengefunden, um einen ebenso ungewöhnlichen Entführungsfall zu lösen. Die siebenköpfige Gruppe besteht aus:

  • dem Psychiater Dr. Laszlo Kreisler, der ein Institut leitet, in dem er Jugendliche davor bewahrt, auf die schiefe Bahn abzugleiten oder sie von dort in die Gesellschaft zurückholt,
  • John Schuyler Moore, einem Jounalisten bei der New York Times, der schönen Frauen ebenso zugetan ist wie einem guten Tropfen,
  • Sara Howard, die dem Status der Amateurdetektivin schon entronnen ist, denn sie hat vor kurzem eine Privatdetektei eröffnet, in der sie ausschließlich Frauen ihre Dienste anbietet,
  • den Detektives Marcus und Lucius Isaacson, einem Brüderpaar bei der New Yorker Polizei, die aufgrund ihrer innovativen Ermittlungsmethoden bei wichtigen Fällen gar nicht so gerne gesehen werden und deshalb oft zu "Sonderaufgaben" eingeteilt werden,
  • dem Farbigen Cyrus Montrose, der für Dr. Kreisler arbeitet und
  • dem 14-jährigen Stevie Taggert, einem Jugendlichen, der sich früher mit Diebstählen durchgeschlagen hat und den Dr. Kreisler in ein geregeltes Leben zurückgeführt hat. Stevie fungiert außerdem als Erzähler der Geschichte.

Saras Auftraggeberin ist Senora Isabel Linares, die Frau eines spanischen Diplomaten. Sie wurde im Park niedergeschlagen und ihre kleine Tochter Ana entführt. Man vermutet zunächst politische Gründe, denn die Beziehungen zwischen Spanien und den USA sind gespannt und ein Krieg steht unmittelbar bevor. Doch kein Entführer meldet sich und die kleine Ana bleibt wie vom Erdboden verschluckt, bis die Mutter in einem Bahnwagen eine Frau entdeckt, die ihre Tochter auf dem Arm trägt. Doch nicht nur das Verschwinden von Ana bleibt rätselhaft, auch das Verhalten des Vaters. Denn dem scheint völlig egal zu sein, was mit seiner Tochter geschieht und schlägt seine Frau zusammen, damit diese nichts unternimmt.

Mit Hilfe einer Phantomzeichnung kommen die Detektive auf die Spur von Libby Hatch. Und so nach und nach entdecken sie, dass es mit einer überaus gefährlichen Gegnerin zu tun haben, die nicht so leicht zu besiegen sein wird. Die Handlung entwickelt sich dann auch völlig anders als erwartet und nimmt schließlich noch ungeahnte Wendungen.

Mit "Engel der Finsternis" ist Caleb Carr ein kleines Meisterwerk gelungen. Wenngleich der Begriff "klein" aufgrund des Umfangs von fast 850 Seiten hier wohl eher fehl am Platz scheint. So kann er sich natürlich auch Zeit nehmen, bis ins winzigste Detail zu gehen und ein Bild zu erschaffen, das die Atmosphäre eines New Yorks der Jahrhundertwende fabelhaft zu treffen scheint. Ein Stadtplan von New York dürfte hilfreich sein, um die Wege der Gruppe mitverfolgen zu können. Natürlich dauert es auch dementsprechend lange, bis die Handlung so richtig in Schwung gerät, doch diese Zeit gesteht man dem Autor gerne zu. Es wird am Anfang sehr viel auf den Vorgängerroman "Die Einkreisung" eingegangen, was nicht unbedingt hilfreich ist, wenn man das Buch nicht kennt. Da der Erzähler die Geschehnisse angeblich rückblickend aus dem Jahr 1919 beschreibt, fühlt man sich sprachlich und auch erzähltechnisch etwas an die Sherlock-Homes-Romane erinnert, wenn auch Carr weitaus tiefer geht und seine Story ungleich subtiler erzählt.

"Während wir auf der Dritten Avenue aus dem Lichtkreis einer Straßenlaterne in den der nächsten traten und an schlichten drei- und vierstöckigen Häusern und gelegentlich unter einer die Breite des Gehwegs überspannenden Markise eines Lebensmittel- oder Grünkramstandes vorüberkamen, hängte sich Miss Howard links bei Cyrus und rechts bei mir ein und begann, sich zu dem wenigen an nächtlichem Treiben zu äußern, dessen wir unterwegs ansichtig wurden. Sie war erkennbar bemüht, ihre momentane Errregung dadurch zu zügeln, dass sie einfach drauflosplauderte."

Obwohl der Erzählstil sprachlich sehr distanziert wirkt, hat man dennoch das Gefühl, mitten im Geschehen drin zu stecken.

Caleb Carr hat äußerst vielschichtige Charaktere geschaffen, wobei er selbst den schlimmsten Verbrechern noch positive Seiten abgewinnen kann und andererseits die Protagonisten allesamt nicht ohne Fehler sind. Aufgrund der ausführlichen und intensiven Beschreibung erscheinen die Figuren auch allesamt sehr plastisch und greifbar.

Neben diesen Charakteren hat Carr aber auch noch einige prominente historische Persönlichkeiten auf seiner Besetzungsliste:

  • Clarence Darrow, einer der bedeutendstens Strafverteidiger der amerikanischen Geschichte
  • Elizabeth Cady Stanton, eine berühmte Frauenrechtlerin
  • Cecilia Beaux, eine amerikanische Malerin und
  • Theodore Roosevelt, der das Marineministerium leitet und später Präsident der USA wird.

Außergewöhnlich dabei, dass diese Figuren nicht nur als Staffage dienen, sondern mehr oder weniger tragende Rollen übernehmen.

Sich in der Zeit zurückversetzt zu finden, zeigt einem wieder mal viele als selbstverständlich hingenommene Gegebenheiten unserer heutigen Epoche auf. Dort werden für Auskünfte, die man heute in wenigen Minuten hat, Tage vergeudet. Deshalb scheint auch die Handlung oft nur quälend langsam voran zu schreiten. Auf vielen Gebieten steckte die Forensik noch in den Kinderschuhen. Um eine Phantomzeichnung anzufertigen, wurde eine bekannte Malerin engagiert. Ballistische Untersuchungen wurden noch nicht als Beweise zugelassen. Und es zeigt sich, dass Profiler keine Erfindung der Neuzeit sind, allenfalls das Wort selbst ist eine moderne Schöpfung.

Die Suche nach dem Täter ist schnell beendet. Hier geht es darum, diesen zu überführen und vor allem die Frage nach dem "Warum" zu untersuchen. Dabei beleuchtet der Autor das menschliche Verhalten von verschiedenen Gesichtspunkten aus und zeigt ungeahnte Abgründe auf.

Die Gerichtsverhandlung, die einen breiten Teil der Handlung einnimmt, kann es mit ihren immer wieder überraschenden Wendungen durchaus mit bekannten Justiz-Thrillern aufnehmen. Carr hat dabei sehr viel Wert auf psychologische Effekte gelegt. Auch das Thema Todesstrafe spielt eine große Rolle, wobei wir hier einen der selteneren Fälle vorfinden, in dem sich das Pendel deutlich der "Pro"-Seite zuneigt. "Aber wenn Tiger Mensch tötet, dann muß töten Tiger - einmal Blut von Mensch, Tiger will immer Blut von Mensch", ist nicht nur die Einstellung des Phillipinen El Niño.

Der actionreiche Schluß fällt leider ein wenig ab, denn hier verlässt der Autor das Gebiet seiner Stärken.

"Engel der Finsternis" sei Krimiliebhabern, denen vor dicken Büchern nicht Angst ist, als Abwechslung gegenüber standardisierten amerikanischen Thrillern ans Herz gelegt. Den Ausflug in die Historie wird man mit Sicherheit nicht bereuen. Caleb Carr ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt und ein echter Geheimtip.

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Letzte Kommentare:
11.01.2010 18:26:23
Stefan83

Mit "Engel der Finsternis" gelingt Caleb Carr etwas, dessen sich nicht viele Autoren rühmen können: Eine würdige Fortsetzung zu einem der besten Psychothriller in der Geschichte des Genres zu schreiben. Gemeint ist natürlich "Die Einkreisung", jenem zur Jahrhundertwende spielenden Roman, der in Punkto Atmosphäre und Spannungsaufbau neue Maßstäbe gesetzt hat, und der ganz nebenbei bemerkt auch seit dem vergangenen Jahr zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt.

Drei Jahre später, im Jahr 1997, ließ der Autor den zweiten und leider bisher letzten Teil der Reihe um den Psychiater Dr. Kreisler und sein Ermittlerteam folgen, und brachte damit abermals ein echtes Meisterwerk zu Papier. Ein Meisterwerk, das mit knapp 850 Seiten Umfang schon beinahe epische Züge aufweist und doch jede Seite mit soviel Leben füllt, das man es schlicht nicht mehr aus der Hand legen möchte. Nachdem beim letzten Mal noch John Schuyler Moore, der Journalist von der New York Times, als Erzähler fungiert hatte, ist nun das Zepter an die jüngere Generation weitergegeben worden. Stevie, genannt "Stevepipe", ehemaliger Taschendieb und mittlerweile stolzer Besitzer eines Tabakladens, erinnert sich im Jahre 1919 gemeinsam mit Moore an die Ereignisse eines Falls zurück, der sich kurz nach dem Ende der Affäre Beecham zugetragen hatte:

New York, Juni 1897. Miss Sara Howard, inzwischen selbstständige Privatdetektivin, wird von der Ehefrau des spanischen Konsuls beauftragt, deren entführtes Kind ausfindig zu machen und ohne größeres Aufsehen zurückzubringen. Die augenscheinlich leichte Aufgabe wird dadurch kompliziert, dass der Ehemann keinerlei Nachforschungen wünscht, zumal das Spanisch-Amerikanische Verhältnis äußerst angespannt ist. Eine Entführung des Kindes des spanischen Konsuls könnte demnach das Fass zum Überlaufen bringen und beide Länder in einen Krieg verwickeln. Miss Howard erbittet die Hilfe ihrer alten Freunde und Kollegen (Dr. Kreisler, John Schuyler Moore, die Brüder Marcus und Lucius Isaacson, Stevie Taggert und Cyrus Montrose), die nach der Schilderung der Fakten dank des Einsatzes neuester Ermittlungsmethoden schnell die Fährte der Entführerin aufnehmen. Mit ihr bekommt das Team eine mehr als würdige Gegenspielerin, die keinerlei Skrupel kennt und die, unter dem Schutz der Gangsterbande Dusters stehend, unangreifbar scheint. Ihr Name: Elizabeth Hunter, besser bekannt als Libby Hatch. Schritt für Schritt sammeln sie Beweise, um Hatch in die Enge zu treiben und sie für die Taten ihrer Vergangenheit, zu denen unter anderem die Tötung mehrerer ihr anvertrauter Kinder gehört, vor Gericht zu bringen...

Caleb Carr gelingt es auch diesmal auf beeindruckende Art und Weise den Leser in die Zeit der Jahrhundertwende zu versetzen. Obwohl wir einen rückblickenden Erzähler haben, dessen Stil sprachlich folgerichtig etwas distanziert wirkt, fühlt man sich von Seite eins an mitten im Geschehen. In gewissem Sinne eifert Carr damit Sir Arthur Conan Doyle nach, von dem er sich auch das ein oder andere handlungstechnische Element leiht (z.B. Eingeborenendiener mit Blasrohr), was allerdings nur absoluten Sherlock Holmes Puristen auffallen dürfte. Ein weiterer Clou besteht im Aufbau des Buches. Im Gegensatz zum Vorgänger wird hier die Identität der Mörderin schnell entschlüsselt und steht damit nicht im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, diese Person hinter Gittern zu bringen und das "Warum" näher zu ergründen. Gänsehaut ist garantiert, wenn man liest wie der Autor dabei das menschliche Verhalten von verschiedenen Gesichtspunkten aus beleuchtet. Und auch aus der Frage mit welchen Mitteln Dr. Kreisler und seine Freunde der Täterin letztlich habhaft, bezieht das Buch eine unglaubliche Sogwirkung und Spannung. Forensik, ballistische Untersuchungen oder gar Phantomzeichnungen. All das steckte zu der damaligen Zeit noch in den Kinderschuhen und bedurfte, ebenso wie die Einholung anderer Informationen, viel Zeit.

Natürlich wirkt sich das wiederum auf den Plot aus, der ein wenig braucht, um an Fahrt zu gewinnen, zumal Carr nicht selten auf "Die Einkreisung" eingeht, um die Beziehungen und Hintergründe der einzelnen Figuren näher zu durchleuchten. Desweiteren geben sich im Roman auch einige historische Berühmtheiten die Klinke in die Hand, unter denen mit Theodore Roosevelt auch jemand ist, der bereits in "Die Einkreisung" eine wichtige Rolle gespielt hatte. Den größten Teil der Handlung nimmt dann die beeindruckende Gerichtsverhandlung ein, welche sich hinter den besten Werken Grishams nicht verstecken muss und der Carr ein überraschend actionreiches und amüsantes Ende verpasst hat.

Insgesamt ist "Engel der Finsternis" erneut ein in allen Belangen überzeugender Psychothriller, dessen Lektüre Fingernägeln mitunter nicht immer zuträglich ist und der am Ende lediglich eine Frage offen lässt: Warum hat Caleb Carr keine weiteren Romane mit Dr. Kreisler geschrieben? Ein absolutes Muss für alle Fans des Genres, das jedoch aufgrund einiger langatmiger Passagen nicht ganz die Qualität des Vorgängers erreicht.

07.11.2007 13:00:05
Sparky-Lou

War mein erstes Buch von ihm. Kann es nur weiterempfehlen! Ich lese sehr viel, aber das ist eines der besten Bücher überhaupt, die ich bisher gelesen habe. Und als Durchschnitt würde ich das bestimmt nicht bezeichnen. Ganz ehrlich!
Im Groben geht es um eine Frau, die ein kleines Mädchen entführt hat und ihre Mutter engagiert Ms Howard , die Ana zurückholen soll. Dabei helfen ihre Freunde, deren Charaktere überzeugend dargstellt werden und von denen man die meisten einfach in Herz schließen muß, vor allem Stevie! Um die Entführerin zur Strecke zu bringen, müssen echt alle Geschütze aufgefahren werden, weil Libby alle um die Ecke bringt, die ihr im Weg stehen und mit allen Mitteln kämpft.
Habe mir Die Einkreisung schon gekauft und werde nach der Lektüre berichten, ob das Buch wirklich noch besser ist als der Engel...

17.11.2006 23:10:12
Chrisi

Spannung pur. Dieses Buch zu lesen lohnt ganz sicher. Die Hauptpersonen werden gut beschrieben, man kann sich sehr schnell in eine oder alle hineinversetzten.
Es geht um ein Team von menschen die einen Fall aufklären der in seiner Grausamkeit kaum zu über treffen ist.
Sehr schön ist es zu lesen wie die Gruppe Stück für Stück Neues herausfindet, weiter kommt.
Ein großer Lesespaß also!

22.02.2006 08:32:48
Chrisi

Auch wenn ich sonst nicht soviel von historischen Büchern angetan bin, dieses Buch hat mich gefesselt. Ein Krimi der Meisterklasse. Man kann sich schnell in die Hauptfiguren hineinversetzten. Die Handlung ist spannend und es kommt immer wieder zu unvorhersehrbaren Ereignissen. Also, kurz gesagt: Auf jedenfall sehr zu empfehlen.

05.08.2005 18:54:29
Kai Sieben

Wer die "Einkreisung" vor dem "Engel der Finsternis" gelesen und eine Steigerung erwartete, der kann von diesem Roman nur enttäuscht sein. Eigentlich hat Carr nur noch mal einen draufgesetzt, sonst nichts.
War sein erster Krimi genial und wegweisend, so ist sein zweiter gerade mal Durchschnitt.
Die Handlung als solches erscheint immer noch spannend, doch die Protagonisten agieren eher enttäuschend, vorhersehbar und langweilig. Gerade eben deshalb, weil man ihre Denkweisen und Beweggründe aus dem ersten Roman schon kennt.
Der Autor hat es sich einfach zu leicht gemacht und "Die Einkreisung" nochmal geschrieben. Nur der Täter ist ein anderer. Schade.

31.03.2005 16:37:17
Annette T

es ist einfach ein geniales buch ich hsbe zuerst Engel der Finsternis gelesen und bin jetzt mitten in der Enkreisung und ich findedas beide Bucher genial sind kan aber auch daran ligen das ich den Engel vor 4 Jahren gelesen habe ich werde ihn aber auf alle fällenoch mal lesen

06.10.2004 13:55:12
Joachim Sch.

Auch die Fortsetzung von "Die Einkreisung" hat mir sehr gut gefallen. Weiterhin unglaublich spannend und fesselnd geschrieben. Man kann beim Lesen in der Tat Zeit und Raum vergessen. Schön war es auch mitzuerleben, wie sich die Darsteller aus dem 1. Teil entwickelt haben.

07.07.2004 15:28:41
gundel

liegt absolut und deutlich über dem "Durchschnitt" üblicher Krimikost, kommt aber an "Die Einkreisung nicht ganz heran.

22.06.2004 11:13:53
Sonja

Man sollte es auf jeden Fall lesen, obwohl der Spannungsfaktor nicht ganz an "Die Einkreisung" heranreicht.

08.08.2003 13:42:39
Gerd M.

Es ist das erste Buch das ich von Calb Carr gelesen habe. Es ist mit Abstand der dichteste Kriminalroman den ich seit langem gelesen habe. Hier stimmt einfach alles. Ich werde mir auf jeden Fall die Einkreisung auch noch kaufen.

09.07.2003 17:11:11
Anja S.

Ebenfalls sehr, sehr gut, aber nicht ganz so gut wie "Die Einkreisung".
95 grad

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