Cold Storage – Es tötet

Erschienen: September 2019

Bibliographische Angaben

Aus dem Englischen von Oliver Hoffmann

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1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen.
32 Jahre später: Die öde Nachtschicht im Selfstorage-Lagerhaus wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt, das sie nicht ignorieren können. Sie finden die Quelle auf einer Alarmschalttafel hinter einer Wand verborgen: Ein Störfall im vierten Untergeschoss – dabei hat das Lagerhaus doch nur zwei! Als Teacake und Naomi sich auf die Suche nach der Ursache machen, ahnen sie nicht, dass sie einen Pilz finden werden, der die ganze Menschheit ausrotten könnte …

Cold Storage – Es tötet

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Letzte Kommentare:
21.10.2019 15:27:56
books4ever

Interessante Idee, solide Umsetzung

„Cold Storage“ ist der Debütroman des Drehbuchautors David Koepp, welcher unter anderem das Drehbuch zu „Jurassic Park“ geschrieben hat.
Die Handlung dreht sich um einen mutierten Killerpilz, welcher bereits im Jahr 1987 den gesamten Wüstenort Kiwirkurra in Australien ausgelöscht hat. Nur mit Mühe gelang es damals einem Team von US-Agenten, den Pilz aufzuhalten. Doch natürlich wurde der Pilz damals nicht vollständig vernichtet und eine kleine Probe in einem Forschungszentrum in den USA eingelagert. 32 Jahre später befindet sich an genau dieser Stelle ein Selfstorage-Lagerhaus, in dem Teacake und Naomi ihre langweilige Nachtschicht verbringen. Als plötzlich ein merkwürdiger Alarm ertönt, gehen sie dem Geräusch auf die Spur und stoßen auf ein viertes Untergeschoss, welches es eigentlich gar nicht geben sollte…

Beim Lesen von „Cold Storage“ merkt man direkt, dass hier ein Drehbuchautor am Werk war. Die Handlung ist (zumindest ab der zweiten Hälfte des Buches) sehr spannungs- und actionreich und liest sich wie ein Horror-Thriller fürs Kino. Leider trifft dies jedoch nur auf die zweite Hälfte des Thrillers zu. Bis auf die Eingangsszene, in der es Roberto Diaz und Trini Romano, zwei US-Agenten der DNA (Defense Nuclear Agency), das erste Mal in Kiwirkurra mit dem Killerpilz zu tun bekommen, plätschert die Handlung anschließend zunächst relativ ereignislos dahin.
Die Charaktere Teacake und Naomi werden sehr ausführlich eingeführt und ihre Lebensgeschichten äußerst detailliert ausgebreitet. Dies hilft zwar dabei, sich besser in die beiden hineinzuversetzen, mir war das Ganze jedoch etwas zu viel, da so doch einiges der zuvor aufgebauten Spannung wieder verloren geht. So vergeht viel Zeit, bis die beiden schließlich auf das versteckte vierte Untergeschoss und den darin aufbewahrten Killerpilz treffen. Erst zum Ende hin nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf und es kommt schließlich zu einem fulminanten Showdown im Selfstorage-Lagerhaus.

David Koepp sind mit Teacake und Naomi zwei durchaus sympathische Charaktere gelungen, die sich so manchen lustigen Schlagwechsel liefern und so musste ich, trotz der doch recht gruseligen Handlung das eine oder andere Mal schmunzeln. Nichtsdestotrotz ging mir Teacakes unaufhörliches Geplapper, durch das er seine Unsicherheit und Nervosität zu überspielen versucht, an einigen Stellen doch auch etwas auf die Nerven. Hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen.

Alles in allem ist David Koepp mit „Cold Storage“ ein solider Thriller, welcher auf einer sehr interessanten Grundidee (dem mutierten Killerpilz) beruht, gelungen. Nach dem Lesen bleibt bei mir jedoch das Gefühl, dass man aus dieser Idee noch deutlich mehr hätte machen können. Auf weiten Strecken fehlte mir dann für einen Thriller doch die Spannung und auch der gelungene Showdown konnte das für mich nicht wett machen. Positiv hervorheben muss ich jedoch noch einmal die wissenschaftlich fundierten Beschreibungen der Pilzes, welche die Geschichte realistischer und unheimlicher gemacht haben. Von mir gibt es insgesamt 3 von 5 Sternen.

21.09.2019 22:31:19
buchleserin

„Cold Storage – Es tötet“ ist ein actionreicher Horrorthriller mit einigen ekligen Szenen. Die Handlung ist durchgehend spannend. Die Geschichte spielt in zwei verschieden Zeiten.
Die Story beginnt 1987 mit den Protagonisten Roberto und Trini, die für die DNA arbeiten und zu einem Spezialeinsatz gerufen werden. Ein parasitischer Pilz wurde in einem Tank gefunden. Dieser tödliche Pilz kann den Wirt manipulieren. Alle Einwohner des Ortes Kiwirkurra in Australien sind tot. Der Pilz wird vernichtet und eine Probe wird in die USA mitgenommen und in einem militärischen Kellergeschoss eingelagert.
2019 hören Teacake und Naomi, zwei Sicherheitsleute in einem Selfstorage-Lagerhaus, während ihrer Nachtschicht ein leises Piepsen und gehen der Sache auf den Grund.
Dieser Thriller lässt sich sehr leicht und locker lesen. Die Geschichte ist unterhaltsam, sehr actionreich, teilweise gibt es auch eklige Szenen – Angriff durch den Killerpilz. Das Spezialteam Roberto und Trini hat mir sehr gefallen, ich fand die beiden sympathisch dargestellt und auch unterhaltsam. Der Anfang mit den beiden und der Biologin hat mir deutlich besser gefallen, als der nachfolgende Teil. Die Kapitel mit Teacake und Noami fand ich nicht ganz so fesselnd. Als Roberto einen Anruf erhält und zu einem Einsatz gerufen wird, fand ich die Story wieder besser und auch das Ende war okay. Insgesamt ein spannender actionreicher Horror-Thriller mit einer Prise Humor.

17.09.2019 16:00:32
Isa

Enttäuscht

Der Roman beginnt im Jahr 1987, als ein Agententeam (bestehend aus Roberto Diaz und Trini Romano!) und die Wissenschaftlerin Hero Martins nach Australien reisen, um zu verhindern, dass sich ein gefährlicher Pilz weiter ausbreitet. Für weitere Untersuchungen wird eine Probe mit in die Staaten gebracht, wo diese in einem geheimen Bunker versteckt wird, da sich keiner mit dem Pilz auseinandersetzen möchte. In dem befallenen Gebiet in Australien wird de Pilz vernichtet, allerdings nicht ohne Verluste.
32 Jahre später erwacht der Pilz wieder zum Leben. Naomi und Teacake, die im nun privatisierten Lager arbeiten, hören eines Nachts einen Piepton, dem sie auf den Grund gehen und entdecken, dass in dem Lager ein weiteres „inoffizielles“ Geschoss vorhanden ist und forschen weiter nach dem Piepton. Dann werden die Agenten Roberto und Trini reaktiviert. Das Buch endet vorhersehbar.

Den ersten Teil fand ich noch spannend und trotz der vielen Fachbegriffe interessant zu lesen. Danach wurde es zunehmend langweilig.
Die Personen blieben farblos, viele persönliche Details und Rückblenden schränkten u.a. den Lesefluss und die Spannung ein. Auch die Erzählung aus der Ich-Perspektive des Pilzes fand ich schrecklich.

Nachdem „Cold Storage – Es tötet“ für Leser von Michael Crichton und Marc Elsberrg als „erstaunliches Debüt“ von David Koepp angepriesen wurde, erwartete ich einen spannenden Wissenschaftsthriller und wurde riesig enttäuscht. David Koepp sollte beim Drehbuchschreiben bleiben.