Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

Erschienen: November 2019

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Ein Menschheitstraum ist wahr geworden. Mithilfe des Wundermittels Bimini, entwickelt vom Hamburger Pharmakonzern Astrada, kann Alzheimer nun endgültig geheilt werden. Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei Astrada, hat das Medikament mitentwickelt, und ihr Vater gehörte zu den ersten Geheilten. Deshalb ist sie alarmiert, als sie bei ihrem Chef auf geheime Versuchsdaten stößt. Daten, die nur einen Schluss zulassen: Für Heilung und ein längeres Leben nimmt Astrada auch Tote in Kauf. Welche grausame Wahrheit verbirgt sich hinter dem Heilmittel?

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Letzte Kommentare:
21.11.2019 17:45:44
harimau

Meine Rezensionen sind rar, denn bisher schrieb ich nur über Krimis, die ich erstens vollständig
gelesen habe und die zweitens mir wenigstens etwas gefallen haben.
Hier kommt nun die Ausnahme: „Transfusion“ konnte ich nicht bis zum Ende lesen, ich
schreibe diese Rezension eher als Warnung.

Ein Krimi-Autor muß sich entscheiden: In einem realistischen Krimi sollten möglichst alle
Details stimmen und die Personen sich nachvollziehbar vernünftig verhalten. Steht mehr
der Humor oder die Region im Vordergrund, darf die Handlung in gewissem Umfang auch
unplausibel oder unwahrscheinlich sein. Wer einen Kommissar Kluftinger- oder Jennerwein-
Krimi liest, muß insoweit großzügig sein. Wenn aber wie in „Transfusion“ der ganze Plot
auf unrealistischen Annahmen aufbaut, ist das Ergebnis eben kein Krimi oder sogar Thriller,
sondern eine für mich unverdauliche Mischung aus „Jerry Cotton“ und „Lore-Roman“:

In „Transfusion“ werden vom Zoll bei einer Stichproben-Kontrolle eines aus Indien kommenden
Containers fünf Kinderleichen in beginnender Verwesung gefunden. Im Roman holen die
Zöllner den Notarztwagen (Wie bitte? Ein Notarzt bei beginnender Verwesung?), mit dem die
Leichen in ein Krankenhaus transportiert werden (Was sollen verwesende Leichen da?). Das ist
schon mal ganz schlecht: In der Wirklichkeit könnten sich Zöllner wie Notarzt am nächsten
Tag ihre Entlassungspapiere abholen: Bei gefundenen und schon in Verwesung begriffenen
Toten ist die Kriminalpolizei und der Pathologe zuständig.

Bereits am nächsten Tag berichten die Medien in vollem Umfang und es werden Fotos der Toten
veröffentlicht! Wer die Fotos gemacht haben soll, wie sie zu den Zeitungen und ins Fernsehen
kamen, ist unklar. Und zumindest in Deutschland drucken Zeitungen nur (geschönte) Fotos
von unbekannten Toten, wenn dies zur Feststellung der Identität helfen soll. Das sollte dem Autor, der laut Klappentext für verschiedene Medien als freier Journalist geschrieben hat,
eigentlich bekannt sein. Ein fleißiger Spiegel-Online-Leser wird übrigens mehr als ein Aha-
Erlebnis haben: An mehreren Stellen werden Textelemente aus Artikeln der letzten Jahre
eingearbeitet. Ob da Fakten berichtet werden, kann ich nicht prüfen - aber seit Relotius muß
man ja vorsichtig sein.

Diese Fehler sind für die Handlung erforderlich: Anstelle der Kripo soll eben die Projektleiterin
eines Pharma-Unternehmens ermitteln. Diese Heldin ist privat wie üblich mehrfach belastet:
Die Scheidung läuft und der Vorgesetzte wird als zumindest Mit-Täter bei der verbrecherischen
Gewinnung eines Rohstoffes für ein bestimmtes Medikament verdächtigt, das zufällig der Vater
der Heldin dringend benötigt.

Aber was eine echte (natürlich aus einfachen Verhältnissen stammende) Heldin ist, steckt
alles irgendwie weg, ermittelt emsiger als sie in ihrem Beruf arbeitet und tapst dabei - als
Quereinsteigerin verzeihlich - voller Naivität in mehr als einen Fettnapf. Wenn Recherche
anfällt, die die Heldin nicht auch noch leisten kann, erledigt dies dann ein befreundeter Spiegel-Redakteur.
Da habe ich dann aufgehört zu lesen.

Mein Gesamturteil: Es ist schade um die für das Buch gefällten Bäume. Wer solche Texte mag,
sollte besser zu alten Jerry Cotton Heften greifen. Die erheben keine literarischen Ansprüche
und wurden auf sehr einfachem Papier gedruckt.