Der Kameramörder

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Volk und Welt, 2001, Seiten: 156, Originalsprache
  • München: dtv, 2003, Seiten: 156, Originalsprache
  • München: dtv, 2006, Seiten: 156, Originalsprache

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Thomas Kürten
Ein sprachlich und stilistisch eindrucksvolles Psychogramm

Buch-Rezension von Thomas Kürten Mai 2003

Zwei Paare verbringen gemeinsam das Osterwochenende auf dem Hof des einen Paares in der Weststeiermark. Was anfängt wie ein ruhiger, gemütlicher Kurzurlaub beginnt, wird durch die Nachricht über einen beispiellos grausamen Mord an zwei kleinen Kindern getrübt, den der Mörder sogar gefilmt haben soll. Das Verbrechen habe sich sogar ganz in der Nähe der beiden Paare abgespielt. Die Medien bauschen das Entsetzen über das Verbrechen zusätzlich auf, als ein deutscher Privatsender bekannt gibt, ihm sei das Video zugespielt worden und man wolle es ausstrahlen. Bei den Paaren wächst die Angst vor dem noch frei herumlaufenden Mörder und es gibt Anzeichen, dass er sich ihrem Hof nähert.

"Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben." Mit diesem Satz beginnt der Ich-Erzähler von Thomas Glavinic in dessen Roman "Der Kameramörder" die Erzählung. Er berichtet von der Fahrt zusammen mit der Wagner Sonja, fortan nur noch seine "Lebensgefährtin" genannt, in die Weststeiermark zu Heinrich und Eva, dem befreundeten Pärchen. Die Geschichte entwickelt sich rasant. Glavinic erzählt im Stil einer reinen Nacherzählung, ohne auch nur einmal in wörtliche Rede zu fallen. Mehr als das, die Handlung entwickelt sich in einem fort. Es gibt keine Unterteilung in Kapitel, sogar auf Absätze konnte der Autor verzichten. Beinahe möchte man sagen, der Ich-Erzähler berichte ohne Punkt und Komma, aber davon sind dann doch noch einige im Text zu finden. Die Tatsache, dass der gesamte Text trotzdem sehr gut lesbar ist, kann eigentlich nur als erzählerische Meisterleistung gewertet werden.

Die Sprache ist knallhart, der Erzähler kennt keine Zurückhaltung bei der Schilderung des Verbrechens. Erschreckender als die Tat ist beinahe das Verhalten der Menschen, die sensationslüstern vor dem Fernseher hocken. Hiermit hält Glavinic nämlich seinen Lesern einen Spiegel vor. Seine Schilderung menschlichen Verhaltens könnte sich genau so abspielen, wenn aus seiner Fiktion eines Tages unter Umständen Wirklichkeit werden sollte. Mehrere Phänomene arbeitet Glavinic dabei auf. Warum berühren die Menschen Verbrechen in ihrer näheren Umgebung mehr als Verbrechen in anderen Teilen der Welt? Wie schnell neigt man dazu, Menschen vor zu verurteilen? Wieso findet man die Ausstrahlung eines Videos, in dem ein Mensch umkommt, unmoralisch, kann sich der Übertragung aber trotzdem nicht entziehen? Wo sind die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit in der Medienwelt und wird diese Grenze wohl noch wahrgenommen?

Der Ich-Erzähler ist dabei bemerkenswert passiv. Er berichtet über das Verhalten und die Aussagen anderer, ohne ihr handeln zu werten. Selber tritt der Erzähler eigentlich zu keinem Zeitpunkt in Aktion. Anteilslos nennt er Nebensächlichkeiten, die diesem Roman die gewisse Würze geben. Was läuft im Kopf eines Menschen ab, der sich an so viele Details eines Wochenendes erinnern kann. Die beiden Paare lesen im Teletext über das Verbrechen, sind entsetzt und gehen danach zum Badminton. Es werden die Ergebnisse zu jedem gespielten Satz genannt und auch, was man als Picknick dabei hatte. Dann zurück im Haus wendet man sich wieder dem Verbrechen und den Nachrichten zu. Das Video sieht man nachts im Privatsender, immer wieder von Werbung unterbrochen, isst dabei Chips und trinkt Wein. Besonders unsympathisch wird dabei Heinrich, der immer wieder zu zynischen Späßen aufgelegt ist. Aber auch die Frauen, die immer wieder ihre Abscheu bekunden, können ihre Augen nicht von den Nachrichten wenden. Je weiter man liest, desto mehr ahnt man, dass ein unheilvolles Ende naht.

Ein sprachlich und stilistisch eindrucksvolles Psychogramm, das nach nicht einmal 160 Seiten bereits beendet ist. Diese wenigen Seiten haben es aber in sich. Wer sich mit dem Stil anfreunden kann, wird dieses Buch, dass auf der Criminale 2002 in München mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet wurde, lieben.

Der Kameramörder

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Letzte Kommentare:
03.06.2018 18:31:11
Rumpelholz-Wasserfälle

Scheiße, das Buch ist der größte Scheiß, wie jede Klassenlektüre auch, denn das einzig gute an diesem Scheißwerk ist die Kürze, auch wenn ich es nicht gelesen habe, finde ich es richtig scheiße. und da scheiße auch scheiße heißt ist das buch einfach scheiße, scheiße und noch viel öfter scheiße, da scheiße so aussieht wie die geschcihte in dem scheiß buch und damit ich noch eine andere beleidigun in meinem kommentar hab ist der autor in schirches dummes kind...

16.01.2018 02:04:40
MCHH

Ich müsste das Buch für die Schule lesen und fand es interessant. Die ganzen Meinungen und Ideen des Autorens die er so raffiniert in die Geschichte eingebaut hat, fasziniert und amüsierte mich. Ich finde es sehr lebensnahe. Das kann auch in der Wirklichkeit geschehen. Unglaublich wie viel in diesem Buch steckt. Ich persönlich fand Heinrich sehr amüsant. Zynische Charaktere haben einfach diesen Humor, die etwas Spannung ablassen. Ich musste öfters über Heinrichs Kommentare und Aktionen lachen. Auch wenn das Buch 2001 veröffentlicht wurde, ist es dennoch sehr aktuell, wenn man betrachtet wie Mörder von den Medien dargestellt werden. Sowelche realen Mordaufnahmen zeigen sie zwar nicht mehr in Fernsehen, dennoch sind die Leute noch immer von den Leben der anderen in den Medien faziniert was zur einer Obsession wie bei Heinrich werden kann.

27.12.2015 11:57:52
Johannes Evanus

Durch den ersten Satz "Ich wurde gebeten alles aufzuschreiben" wusste man, wer der Mörder sein muss.
Man wartet anschließend nur darauf, dass die Polizei endlich kommt und ihn festnimmt...
Wenn man diesen Satz überlesen hätte und die ganzen Details (wie die Anzahl der am Haus vorbeigehenden Katzen) wegstreicht, wäre das Buch ganz Okay..
Der Inhalt ist jedoch sehr gut gewählt besonders der Hinblick auf das Essverhalten bei übermäßigem Medienkonsum.

12.09.2015 15:16:39
Scarlet

Das Buch baut ganz klar eine grosse Spannung auf, sodass man das Buch so schnell wie möglich zu Ende lesen muss. Das Buch ist ohne Zweifel gut, jedoch hatte ich von ziemlich Anfang an einen Verdacht, welcher sich im lezten Satz dann auch bestätigte. Demnach zu Schluss eine grosse Entäuschung! Und die ganze Spannung zerfällt auf einen Schlag. Sehr schade!

12.05.2015 12:36:54
Uli

Der Kameramörder ist nicht wie ich von so vielen Kritikern hörte fesselnd und schockierend, sondern einfach nur langweilig.
Der Ich-Erzähler erklärt alles vielzu genau ins Detail und der erste Satz verät schon wer der Mörder ist.
Die Figuren waren alle furchtbar zweidiensional und stereotypisch, vorallem die beiden Frauen, die nicht einmal ansatzweise lebendig oder orginel rüber kommen.
Nicht einmal der Mord selbst war besonders schockierend oder gar fesselnd, was man bis zu einem gewissen Punkt den nervigen Charakteren in die Schuhe schieben kann.
Generell ist die gesamte Handlung unglaublich unrealistisch da es in den meisten Teilen der Welt verbote gegen die ausstrahlung eines solchen Videos gebe.
Alles in allem ist der Kameramörder furchtbar langweilig, unrealistisch und es war unglaublich ermüdend dieses Buch zu lesen. Der einzige gute Nutzen das es hat wäre als Brennmaterial und selbst dafür ist es überteuert.

27.04.2014 12:42:52
Annikaaa

Mir hat das Buch durchaus gut gefallen. Wenn man sich an den etwas anderen Schreibstil gewöhnen kann, fesselt ein das Buch bis zum Ende. Viele Nebensächlichkeiten sind dargestellt, die der Ich-Erzähler nicht wertet, bzw. die genaue Ausdrucksweise und der sachliche Schreibstil verwirrt einen zu Anfagst. Es ist wirklich gelungen, dass man bis zum letzten Satz nicht weiß wer der Mörder sein kann. Sehr empfehlenswert!

11.02.2013 01:32:15
Elam Ismaili

Ich finde das Buch eine reine Katastrophe, es liest sich leicht aber macht keinen Spaß, ich hätte ein besseres buch schrieben können und nach dem ersten Satz weiß man wer der Täter ist, wenn man sich Gedanken macht. Alles zu ausführlich geschielter !!!
Vielen Dank für das schlechteste Buch was ich je gelesen hab.Fazit reinste Zeit Verschwendung!!!

29.01.2012 22:24:11
Berl Wolfgang

Hab das Buch in vorauseilendem Gehorsam zu einem genialen ( ernst gemeint ) Deutschlehrers gelesen. In Mode ist der Glavi ja auch, in Standard der zeitung für Leser, und der bin ich auch. Mich wundert : alle sind bisher dem Medium "Krimi" und dem Glavi aufgesessen. Check it out, schreib ein Zeitprotokoll: "ich" kann es nicht gewesen sein. Wir glauben das Gedruckte und denken nicht selbst. Zumindest DAS ist genial am Glavi, mit dem Rest Eurer Bemerkungen bin ich einig. Das macht es aber noch viel viel schlimmer !! : selbst was grottenschlecht geschrieben ist glauben wir. Ach Du Heute ach Du Österreich ach Du Krone. WB.

16.01.2012 21:02:51
A. H.

Der Roman ,,Der Kameramörder" ist nach meiner Meinung eigentlich kein Krimi im engeren Sinn, eher ist er eine Satire auf unsere Welt, die von den Medien bestimmt wird und auf die Sensationslüsternheit unserer Gesellschaft. Die Form des Romans, die durch die Kürze und Einfachheit ihrer Sätze eher an einen Unfallbericht erinnert, ist ebenso sehr ungewöhnlich. Trotzdem hat es Thomas Glavinic geschafft, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand geben will, da man wie die Protagonisten selbst, gespannt darauf wartet wie sich die Ereignisse entwickeln.

11.01.2012 21:10:58
Flo Polster

Durch die Schule bewegt dieses Buch zu lesen, begann ich vor wenigen Tagen zu "konsumieren". Ich stand dem Buch sehr skeptisch gegenüber, da bereits die ersten wenigen Sätze durch ihre Kürze und Einfachheit zum Aufhören animierten.
DOch Thomas Glavinic wäre nicht einer der besten österreichischen Krimiautoren, wenn er den Leser nicht fesseln, gar an das Buch binden könnte. Nicht die Sprache, sondern der Inhalt, die Kritik an der heutigen medialen Welt animieren den Leser das Buch zu beenden, um sich seine eigene kritischen Meinung gegenüber den Medien zu bilden. Mit satirischen Gebilden wird die Sensationslust der Medien angsteinflößend, jedoch wahrheitsgemäß übermittelt.
Ein Buch, das Diskussion auslöst!

11.01.2012 20:34:32
Andreas M.

Mit seinem Roman "Der Kameramörder" ist dem österreichischen Autor Thomas Glavinic ein echtes Kunststück gelungen. Trotz der einfachen Sprache, der meist kurzen Sätze und der nicht allzu fesselnder Handlung gelingt es ihm die Geschichte am Leben zu erhalten und beim Leser vor allem Spannung zu erzeugen. Ähnliche Kunststücke sind dem Grazer ja auch mit anderen Büchern, wie bei "Die Arbeit der Nacht", gelungen. So produzierte der junge Autor mit dem Kameramörder eine Medienkritik vom Feinsten. Es wird einem die Omnipräsenz der Medien vor Augen geführt und wie stark sie uns oft unbewusst im alltäglichen Leben beeinflussen. Zudem trug sicherlich auch die Einfachheit der Sprache und die daraus resultierende Tatsache, dass sich das Buch einfach und schnell lesen lässt, zum großen Erfolg des Romans bei. Insgesamt kann man den Autor Thomas Glavinic allgemein und im Speziellen den Kameramörder nur jedem weiterempfehlen.

11.01.2012 20:32:53
K.N.

"Ich sei beschuldigt worden 2 Kinder ermordet zu haben", schreibt der Täter in dem, von der Polizei geforderten, Bericht. Thomas Glavinic verfasste in seinem Meisterwerk " Der Kameramörder" eine ergreifende Geschichte zweier Morde an Kindern in der Steiermark. Im personalen Erzählstil schildert der Mörder die Verfolgung der Medien auf der Suche nach dem skrupellosen Kameramörder, der die grausame Vorgehensweise seiner Taten mit einer Kamera festhielt. Mit dem gewaltigen Medienandrang in dem Kleindorf will Thomas Glavinic vor allem Kritik an den, nach Schlagzeilen ringenden, Berichterstattern ausüben. In weiterer Folge kritisiert er auch die, den Medien gehörschenkenden, Sensationslustigen. Mit den Worten "Ich leugne nicht" schließt der Kindermörder jegliche Vermutungen der Polizei über mögliche Verdächtige aus und gesteht dadurch seine Verbrechen.

11.01.2012 20:18:08
Kim O.

Sprache, Komplexe Satzgebilde und Stilfiguren stehen bei vielen Autoren, die wir bis jetzt im Deutschunterricht gelesen haben im Vordergrung. Doch nicht bei Thomas Glavinic in seinem Krimi "Der Kameramörder". Er hat es geschafft mich, trotz seiner einfachen Sprache, beim Lesen des Buches so zu fesseln, dass ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Er schafft es die Spannung bis zum letzten Satz, der das Buch auflöst, zu halten. Trotz der Grausamkeit und Emotionslosigkeit des Mörders hat mir das Lesen Freude bereitet.
Ein anderes Thema, das er sehr satirisch und kritisch darstellt, sind die Medien und ihre Auswirkungen auf die Menschen, die sich voll und ganz von ihnen beinflussen lassen.
Alles in allem hat mich dieses Buch sehr gefesselt und ich es gehört wohl in jedes Bücherregal für gute Krimis.

11.01.2012 20:02:50
Markus

Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Krimis bin, weder in Buchform, noch als Fernsehsendung, konnte ich mich mit diesem ganz gut anfreunden. Aber nicht wegen des Stils oder wegen des grausamen Verbrechens, sondern eher auf Grund der Kritik an der Gesellschaft, die der Autor perfekt auf den Punkt bringt. Die Sensationslüsternheit der Menschen, die sich am liebsten vorm Fernseher an Verbrechen laben, die sie im nächsten Moment wieder verurteilen, wird hier zusammen mit den Medien selbst an den Pranger gestellt.

11.01.2012 19:22:46
Clemens Melvin Auer

Der Kameramörder war ein schnell zu lesender und fesselnder Roman. Die Darstellung mit der das Grauen geschildert wurde bereitet einem Gänsehaut!
Dass das Buch, wie man gegen Ende des Buches erfährt, aus der Sicht des Mörders geschrieben wurde war eine neue und sehr interessante Alternative die mir sehr gut gefallen hat.
Die Sprache war zwar nicht gerade auf dem höchsten Level aber dennoch gerade für diesen Roman wie geschaffen.
Auch die Geschichte an sich und die Charaktere sind gut gewählt.
Mir hat das Buch ebenfalls sehr gut gefallen und jeder Mensch der Kriminalromane liebt wird auch diese werk lieben

11.01.2012 18:48:16
Simon Schreder

"Der Kameramörder" ein Krimi der eigentlich kein Krimi ist! Der Kameramörder ist eigentlich ein äußerst einfach zu lesender Krimi, dessen Geschichte sicherlich nicht die fesselnste ist. Doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt, dass der Roman eine Medienkritik der etwas anderen Art ist und das ist auch genau die Kunst mit der es Thomas Glavinic gelungen ist, den Leser dazu zu bringen den Roman zu Ende zu lesen. Glavinic verwendete die eigentlich Hauptgeschichte des Romans, den Doppelmord, um zu verdeutlichen wie dominant die Medien in unserem Leben sind und wie sehr sie uns manipulieren, also ein äußerst lesenswerter Roman der etwas anderes erzählt was man zu beginn annimmt.

11.01.2012 16:59:42
ursula b.

„Der Kameramörder“ wird oft v.a. in Schulen Österreichs als Klassenlektüre besprochen. Dieser Roman erzählt über einen Doppelmord, der vom Mörder selbst mit einer Kamera aufgenommen wurde. Wieso „Der Kameramörder“ bei vielen eine solche Leselust hervorruft, liegt wahrscheinlich an der unmittelbaren Nähe zum Tatort. Schon der erste Satz fesselt den Leser und fordert ihn zum Weiterlesen an. Durch das Aussparen von Emotionen und dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der einem Bericht ähnelt, wird die Spannung bis zum Schluss gehalten. Auch die Frage, wie sehr uns die Medien in unserem Leben beeinflussen und wie sehr wir uns an diesen festhalten, wird in den Vordergrund gestellt. „Der Kameramörder“-ein außergewöhnlicher Kriminalroman, den man nur empfehlen kann.

11.01.2012 16:17:43
mich schwaiger

Im Rahmen des Deutschunterrichts wurden wir gebeten über die Ferien ein Buch zu lesen. "Der Kameramörder", ein schlichter, wenn nicht langweilig anmutender Titel und doch was ganz Neues. Von Beginn an versteht es Glavinic hervorragend, wie man den Leser fesselt und baut schon in den ersten Sätzen Spannung auf. Und so lässt sich das Buch mit seinen 156 Seiten einfach an einem Nachmittag auslesen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Krimi. Oft wird man von Büchern, die Spannung versprechen, enttäuscht, was ich schon bei vielen Büchern mit Enttäuschung feststellen musste, nachdem ich sie gelesen hatte. Doch dieses Buch hält, was es verspricht. Anstatt lange Schachtelsätze mit vielen Adjektiven zu verwenden, schafft es Glavinic in kurzen und prägnanten Sätzen die packende Geschichte dem Leser näherzubringen. Darüberhinaus ist es eine geniale, von Anfang bis Ende durchdachte Geschichte, perfekt für Leute, die spannende Bücher mögen und keine Freunde dicker Bücher sind

10.01.2012 22:09:48
Conny M.

Was ist es, was dieses Buch so besonders macht? Der Stil ist es wohl nicht, der den Kameramörder auszeichnet. Vielmehr ist die Besonderheit, dass der ICH-Erzähler völlig emotionslos und kalt die Ereignisse rund um den tragischen, vor laufender Kamera begangenen Doppelmord an zwei Kindern schildert. Der Roman ist zwar aus der Sicht des ICH-Erzählers verfasst, dieser äußert aber kaum seine eigene Meinung, er beschreibt alles, als wäre er nur ein Beobachter. Zugleich wird aber alles so grausam und ergreifend beschrieben, dass man nicht anders kann, als weiter zu lesen, um zu erfahren, wer hinter dem Mord steckt. Das macht den Kameramörder zu einem packenden Roman, den man nicht mehr aus der Hand geben möchte, bevor man ihn nicht ausgelesen hat.

10.01.2012 21:43:52
Magdalena M.

Negative Kritiken gibt es bestimmt zu jedem Buch, doch bei "Der Kameramörder" fällt mir eigentlich nichts ein. Außer die einfache Sprache mit all den Abkürzungen wäre vielleicht zu nennen, doch so gravierend ist das nicht. Meiner Meinung gibt es selten so ein spannendes Buch, das gleichzeitig die Schaulustigkeit der Menschen so gut zeigt und Kritik an den Medien ausübt. Denn wenn man ehrlich ist, würde man heutzutage das Video solch grausamer Morde im Fernsehen zeigen? Man weiß es nicht. Ich persönlich konnte das Buch, das bis zum Schluss (und damit meine ich wirklich bis zum letzten Satz) die Spannung aufrecht erhält, indem es den Mörder nicht verrät, nicht mehr aus den Händen legen. Jeder, der gerne Krimis liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

10.01.2012 21:30:28
Johannes E.

Meiner Meinung nach ist das Buch "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic nicht gerade sehr fesselnd, obwohl es teilweise gute Ansätze hat. Diese guten Ansätze werden vielleicht dadurch ein bisschen abgeschwächt, dass es so einfach geschrieben ist (was vielleicht für mehrere sogar ansprechender ist, da diese Bücher leichter zu lesen sind). Dennoch muss ich zugeben, dass es eine Kunst ist, im Verhältnis zu der so simplen Ausdrucksweise einen Kriminalroman zu schreiben, der so gut die Spannung aufrecht erhalten kann. Man sollte auch erwähnen, dass er interessanterweise die Moral durch die Quotenjagd ersetzt, was es für den ein oder anderen noch reizvoller macht. Alles in allem hat Thomas Glavinic einen recht guten Roman geschrieben, dessen Stil mir persönlich ein bisschen zu schlicht erscheint.

10.01.2012 21:26:36
Maturant B.B

Der Kameramörder - Beeindruckende Verflechtung von Medien und der Thematik Gewalt!

Sicherlich ein Roman,den man sofort am Stil erkennen könnte.
Glavinic - Herzenswiener,ein gelernter Autor, sein Roman?
- Eine Hommage an die Wiener Ring Straße, genauso durchdacht und gezielt aufgebaut, genauso erlesen in der seiner einfachen Wortwahl, bekommt der Roman seinen Reiz nicht durch den Einsatz der Sprache, sondern durch seine kritische Auseinandersetzung mit den sensationslustigen Medien, und deren Art, den Tod von zwei Mädchen medial wirksam zu vermarkten.

Die Morde werden an hohen Feiertagen begangen, und die Fernsehzuseher, eine kleine Runde von Freunden,erkennen die Gefahr nicht, bemerken nicht, dass sie zum Spielball des Spiels werden, zum Spielball, der taktisch durchdacht durchs Spiel gelenkt wird.

"Ich wurde gebeten alles aufzuschreiben..." mit diesem Satz beginnt das Buch, und mit "Ich werde beschuldigt zwei Kinder ermordet zu haben. Ich leugne nicht." endet es.
Die Konsequenz mit der Glavinic den Handlungsstrang immer mehr verengt,der Handlung ein kompromissloses Ende gibt, gleicht einem Chirurgen, der mit seinem Skalpell gezielt Hautschicht für Hautschicht durchtrennt.

10.01.2012 19:50:42
FlorianWieser

Im Gegensatz zu vielen Kritiken auf dieser Seite, kann ich behaupten selten ein so spannendes, verstörendes und auch krittisches Buch gelesen, welches in einen sachlichen Bericht verpakt sich trotzdem keiner Spannung entbehrt. Der Ort und die Umgebung wirken typisch idyllisch und verleihen dem Geschehen gerade dadurch noch mehr Spannung, da sie dem Leser die bei-uns-passiert-sowas-nicht-Einstellung nimmt. Auch die Kritik an den Medien, die selbst schlimmste Unfälle,Morde... aus profitgier vermarkten, und von uns den Konsumenten, wie auch im Buch, nicht daran gehindert werden.
Glavinic schafft am Anfang des Buches einen Eindruck der durch die Abscheu über die Morde an den zwei Kindern geschaffen wird, welcher sich im Verlauf der Geschichte zuspitzt und dem Buch zum Ende hin eine große Portion Spannung.
Alles in allem ist das Buch, sobald man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, sehr spannend, und durch seine wenigen Seiten verliert es diese Spannung auch bis zum Schluß nicht und ist sehr zu empfehlen.

10.01.2012 19:25:11
Barbara H.

Ein Mann der ohne jede Emotion beschreibt, wie er und seine Freunde den Doppelmord an zwei Kindern erfahren. So kann man ganz kurz und ohne die wirklich wichtigen Ereignisse zu verraten den Inhalt des Buches „Der Kameramörder“ von Thomas Glavinic zusammenfassen.Das Buch ist in einem sehr einfachen Sprachstil verfasst und enthält Elemente, wie Klammern oder Abkürzungen (u., bzw.), die dem Buch einen ganz besonderen Reiz geben.
Doch der Sprachstill ist nicht das Aushängeschild des Buches, nein davon kann gewiss keine Rede sein, denn der bedeutendste Part des Buches ist die ausgeübte Kritik an den Medien und an den Menschen, die sich von diesen beeinflussen lassen.Reporter aus aller Welt, die sich um den Mord an zwei Kindern reisen. Ein kleines Dorf in dem es plötzlich von Menschen wimmelt, weil es der Ort des Verbrechens war. Menschen, die erwartungsvoll zuhause vor den Fernsehern sitzen und sich Berichte über das Verbrechen ansehen.Aber ist das wirklich die Menschheit von heute? Würden wir wirklich so handeln? Nun ganz Unrecht wird Glavinic wahrscheinlich nicht haben, man denke nur an die großen Kriminalfälle der letzten Jahre, welche immer großes Medieninteresse hatten.

10.01.2012 19:04:58
Sophia E.

Ich bin Schülerin am Gymnasium (8.Klasse) und wie auch bei vielen anderen hier, war es meine Klassenlektüre. Meiner Meinung nach ein sehr untypisches Buch für Thomas Glavinic. Negative Kritiken finde ich fast in jedem Kommentar, doch ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Schon der erste Satz "Ich wurde gebeten alles aufzuschreiben", hat meine Spannung angeregt und diese steigert sich auch von Seite zu Seite. Die Morde an sich, sind sehr grausam beschrieben, und teilweise wollte ich nicht weiterlesen, da mir davor ein wenig graute. Doch der Roman besitzt eine sehr einfach, leicht zu lesende Sprache. Die Spannung hält bis zur letzten Seite an, und ich konnte das Buch bis dahin fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es jedem Krimi Fan nur empfehlen!

10.01.2012 18:35:31
Dan

Ich habe dieses Buch gelesen, weil eine Freundin es mir empfohlen hat.
Stilistisch gesehen kann man dem Buch nicht sehr viel abgewinnen, da die Sätze zumeist kurz und aus sehr einfachen Satzgefügen bestehen. Dennoch werden manche Stellen wirklich grausam geschildert.
Dieses Buch hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht und übt gleichzeitig Kritik an den Medien aus.
Thomas Glavinic prangert die heutige Sensationslust und Doppelmoral der Menschen an. Auch im Buch sitzen die beiden Ehepaare sensationslüsternd vor dem Fernseher und verfolgen die Ermittlungen der Polizei im Falle eines Doppelmordes in ihrer Nähe.
Ein spannendes Buch mit einer packenden Handlung für Krimiliebhaber

10.01.2012 17:54:26
Philip H.

Thomas Glavinic spielt nicht nur mit seinen Figuren, sondern auch mit seinen Lesern ein gerissenes, psychologisches Spiel. Er schreibt im Stil einer reinen Nacherzählung und umgeht die wörtliche Rede komplett. Der Kriminalroman, der ganz im Gegensatz zur Dramatik und der Grausamkeit der geschilderten Ereignisse steht, beruht auf einem emotionslosen, extrem sachlichen und pedantischen Ton, und hat gerade deshalb eine höchst einprägsame Wirkung. Der Autor erzeugt einen Sog, dem sich der Leser schwer entziehen kann. Man fliegt von Seite zu Seite, um "die Bestie" enttarnt zu sehen. Dabei stellt man sich selbst mehr als einmal die Frage, wie man selbst reagieren würde…

10.01.2012 17:23:24
Sophia E.

Ich bin Schülerin am Gymnasium (8.Klasse) und wie auch bei vielen anderen hier, war es meine Klassenlektüre. Meiner Meinung nach ein sehr untypisches Buch für Thomas Glavinic. Negative Kritiken finde ich fast in jedem Kommentar, doch ich muss sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Schon der erste Satz "Ich wurde gebeten alles aufzuschreiben", hat meine Spannung angeregt und diese steigert sich auch von Seite zu Seite. Die Morde an sich, sind sehr grausam beschrieben, und teilweise wollte ich nicht weiterlesen, da mir davor ein wenig graute. Doch der Roman besitzt eine sehr einfach, leicht zu lesende Sprache. Die Spannung hält bis zur letzten Seite an, und ich konnte das Buch bis dahin fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es jedem Krimi Fan nur empfehlen!

29.10.2011 10:31:02
Roland

Ich bin Germanist und habe das Buch gelesen, weil es meine Tochter (8. Gym.) als Klassenlektüre hat.
Selber würde ich das Buch nicht in der Schule einsetzen, auch in meinem Literaturzirkel im Freundeskreis werde ich es nicht vorstellen!
Der Stil ist, wiewohl teilweise sprachlich faszinierend, im Grunde zermürbend. So ist gut nachzuvollziehen, wenn jemand, der das Werk nicht lesen MUSS, es nach den ersten Seiten wieder weglegt. Er/Sie versäumt auch nicht wirklich etwas dabei außer eine selten dagewesene Schilderung von Grausamkeit.
Die enthaltene Gesellschafts- und Medienkritik ist ein schon recht abgedroschenes Thema, in vielen anderen Werken besser aufbereitet.

10.10.2011 18:14:24
HunnyBunny

Ich musste das Buch für ein Referat machen doch anders als die anderen Kommentare finde ich das Buch nicht so schlecht, obwohl ich sagen muss das die Schreibweise nicht die beste ist.Doch trotzdem finde ich das Buch nicht schlecht jedoch auch nicht sehr gut. Ich empfehle es keinen weiter der die Ich-Erzählung nicht leiden kann.

20.04.2011 16:06:11
Dominik Windisch

Die zahlreichen auf dieser Seite befindlichen negativen Kritiken zu diesem Buch kann ich in keinem Fall nur annähernd vertreten, denn die Spannung, die diesem Buch nur zu entlocken war, löste sich erst nach Beendigen des Lesens bei mir auf. Die Identifizierung des unemotionalen, ständig die Befehle seiner Lebensgefährting und seiner Gastfamilie ausführende Ich-Erzähler als den gesuchten schrecklichen Doppelmörder, der an zwei unschuldigen und ahnungslosen Kindern einen brutalen, niemanden zutrauen wollenden Mord, verbunden mit dem noch grausameren Psychoterror, den er den armen, hilflosen Kindern ohne Hemmungen eintrichtern ließ, zugefügt hatte, hielt ich bis zur letzten Seite nicht für möglich. Erst nach kurzem Bedenken nach Beendigung des packenden Kriminalromans ergab sich bei mir ein immer klarer und schärfer werdendes Bild. Der Autor verwendete einen einfachen Schreibstil, verzichtete erfolgreich auf direkte Reden und schaffte es dadurch, den Inhalt, den der Ich-Erzähler schildert, äußerst sachlich zu bewahren, was in meiner Hinsicht die Ursache für die bis zum Ende der Handlung aufrecht erhalten Spannung ist. Es stellt sich nur die Frage, wie ein Mensch auf die Idee kommt, ein derartiges Buch zu verfassen, ein verstörendes und verstörend perfekt inszeniertes Planspiel mit einer unglaublichen Pointe am Ende in Form eines Buches wiedergeben kann. Diesen Aspekt halte ich für unnötig, berücksichtigt zu werden, denn man kann doch nie wissen, was in einem Hirn eines Autors vor sich geht. Summa summarum kann ich feststellen: Ein packendes Stück Literatur!

27.03.2011 11:10:44
stefan

Also wie einige vor mir musste ich dieses Buch auch lesen aber mír ist erst nach einiger Zeit aufgefallen, dass es in dem Buch nicht so um den Inhalt geht, sondern um den Sozialkritischen Hintergrund der in dem Buch behandelt wird. Weil alleine wie die 4 Hauptpersonen an dem Geschehniss teilnehmen, lässt schließen, dass es sich um Kritik an den Medien und der komplexen Auffassung des Volkes handelt. Ich persönlich finde das Buch nicht schlecht weil es auch mal eine Abwechslung zu dem ist, was wir sonst so lesen ;)

15.03.2011 20:18:06
Anna

Musste das Buch selber für meinen Schulunterricht lesen und bin mehr als nur enttäuscht. Der Spannungsfaktor ist gleich null und mir persönlich verging die Lust am Lesen schon nach der ersten Seite. Ansich ist die Idee ja recht einfallsreich und man könnte durchaus eine spannende Geschichte daraus formen, jedoch macht dies der langwierige, emotionslose und viel zu detaillierte Schreibstil zunichte. Eine paar meiner Mitschüler (die Wenigen, denen das Buch gefallen hat) merkten jedoch an, dass genau dies den Krimi so interessant gestalten würde. Für mich weiterhin ein Rätsel.

13.03.2011 20:06:35
Claudia

Ich hab\' das Buch für die Schule lesen müssen, und die Verfilmung muss ich auch noch anschaun. Allerdings finde ich das Buch so schlecht, dass ich mich wirklich frage, wieso es überhaupt verfilmt wurde.
Ich bin einigermaßen motiviert an die Aufgabe herangegangen, weil ich eine Mischung aus Kriminalroman und Gesellschafts-/Medienkritik erwartet habe.
Nachdem aber bereits mit dem ersten Satz "Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben", die Identität des Mörders verraten wurde, baute sich zu keiner Zeit Spannung auf.
Inhaltlich war das Buch eine einzige Enttäuschung, da das einzige Thema, das neben der kritisierten Mediengeilheit der Charaktere beschrieben wurde, deren Freizeitaktivitäten waren. Ich wurde also auf ca 160 Seiten nur über den Tagesablauf der Charaktere informiert, der aus einer ständigen Wiederholen von Zeitung lesen, Teletext lesen, Tischtennis spielen, Federball spielen, Radio hören, Fernsehen, usw bestand. Und das unglaublich/unnötig detailiert!
Ich hätte mir mehr von diesem Buch erwartet, da es ja anscheinend von den meisten Lesern gute Kritik erhalten hatte.

09.03.2011 16:33:29
Nicole

Ich kann mich den negativen Kritiken hier nicht anschließen, komme aber auch nicht umhin, sie zu kommentieren. Kann es sein, dass hier jemand nette Unterhaltung gesucht hat und anspruchsvolle Literatur finden musste?
Das Buch als Schullektüre zu wählen, ist meiner Meinung nach aufgrund der darin verpackten Sozialkritik erst ab der Oberstufe sinnvoll, dann aber mit Sicherheit geeigneter Gesprächsstoff nicht nur in der Klasse, sondern auch der Familie und dem Freundeskreis. Ich war jedenfalls nach wenigen Seiten bereits gefesselt und konnte mich auch mit dem wenig unterhaltsamen Schreibstil anfreunden - meiner Meinung nach ein Stilmittel des Autors, der ganz offen Kritik am Medienkonsum unserer Gesellschaft übt. Ich selbst hatte zumindest den Eindruck, aus reiner Neugierde das Buch gelesen zu haben - die Frage nach dem Mörder hat wohl einige Parallelen zum Geschehen des Romans und ich habe mich angesichts meiner Sensationslust am Ende des viel zu kurzen Buchs wie ertappt gefühlt.
Der Kameramörder ist eines der wenigen Bücher, die ich bereits mehrmals gelesen habe, weil er stets auf´s Neue zum Nachdenken anregt und eine für den Leser angenehme dichte und schwüle Atmosphäre erzeugt. Von mir gibt´s die volle Punktzahl.

26.12.2010 18:33:59
dude

Der Roman von Glavinic wäre im eigentlichen sinne eine wirklich genialer Inhalt. Das man auf so eine Kranke Idee kommt zu filmen wie man Kinder selber in den Totstürzen lässt während man die Geschwister zu sehenlasst. Einfach nur komplett krank. Da ich das Buch in der Schule lesen muss und mich vorher etwas darüber informiert habe und die meisten Meinungen positiv ausfielen freute ich mich richtig Mal über ein gutes Buch das sich die Deutschlehrerin aussuchte.
Anfangs dachte ich mir noch das es interessant wäre doch nach den ersten paar Zeilen verging mir die Lust am Lesen. Da das Buch von einem ,,Ich – Erzähler “ erzählt wird und dies nach einigen Zeilen schon sehr anstrengend wird. Das der ganze Erzählstil sehr oberflächlich ist. Es kommt keine Richtige Spannung auf und nach der Hälfte des Buches weiß man auch schon das der Mörder nur der Ich Erzähler oder sein Freund sein kann.

10.11.2010 19:50:05
jo mei.

i hob des buch in der schule lesen miasn. i hob ma so docht jo des lies i gschwind moi am obnd. awa donn wors m füzorg das is am abnd lies..& jz muss i a depade zusammenfassung schreiben obwoi i mei buach net mit daham hob-.-
& jo . i brauch da jz nu e boa zeichen das i des kommentar posten konn also schreib i jz anfoch nu iagendan bledsinn..
llalalalalalalla

09.06.2010 13:12:14
Who Cares

Ich musste das Buch in der Schule lesen, und fing auch recht motiviert an. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. (Bei der Textpassage, in der über den Film des Mörders berichtet wird hätte ich mich - durch die extreme Grausamkeit, mit der der Täter vorgeht - fast angekotzt! Trotzdem würde ich das Buch wieder lesen und finde, dass es sich hierbei um ein genial und eiskalt inszeniertes Werk handelt.

14.05.2010 21:19:55
kauberger

Ein wirklich spannendes Buch. Detailreich schildert der Autor die Situationen in beinahe klinisch reinen und durchgestylten Umfeld.
Vielleich auch eine Anfrage an unsere moderne Gesellschaft und die sinnentleerten Rituale der modernen Konsumwelt.
Die beiden Paare haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen - aber gerade das verbindet sie.
Das Ende überraschend und aufwühlend.

27.04.2010 18:54:21
C.Pfister

Ich musste das Buch, ebenso wie andere, in der Schule lesen, und da die Kritiken eher positiv sind, fing hochmotiviert an. Die Meinung von mir hat sich schnell geändert. Man kann diesen Erzählstil doch nicht wirklich gut finden, denn der Autor schafft es noch nichteinmal ein kontinuirliches level an objektivität zu halten. Ich habe schon mehrere Romane gelesen, die durch genauigkeit und Liebe zum Detail etwas besonderes werden, dieses gehört nicht dazu, die Details sind unglaublich unwichtig und stoppen den Lesefluss. Das Thema ist absolut ausgelutscht, jeder halbgebildete Mensch kommt sich toll vor, wenn er über Sensationsgeilheit redet, scheint hier auch der Fall zu sein. Des weiteren stimmen ich Th. Voelk vollkommen zu, Glavinic ist weit überschätzt.
Ich empfehle das Buch nicht weiter, denn keine der Bereiche die Potenzial für Qualität haben, sind ausgeprägt

13.03.2010 14:17:06
Th. Voelk

Wenn Thomas Glavinic so gut schreiben würde wie er sich überschätzt, könnte ganz ordentliche Literatur dabei herauskommen. Die Geschichte vom Kameramörder ist dünn und so spannend wie das Kürzerbrennen der Kerzen auf dem Adventkranz. Der Sprachstil ist eine billige Masche und in ihrer Manieriertheit sehr bald sehr öde.
Und seine Medienkritik ... Haneke für Arme.

24.02.2010 12:07:41
Ailis

Zwei befreundete Paare verbringen gemeinsam ein Wochenende in der Steiermark. Während sie sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen, Gesprächen und Essen vertreiben, verfolgen sie in den Medien die Berichterstattung über den Doppelmord an zwei Kindern, der ganz in der Nähe stattgefunden hat.
Das Besondere an diesem Kriminalroman ist der Erzählstil: das Ganze liest sich von vorne bis hinten wie ein Polizeiprotokoll, was mitunter sehr ulkig wirkt, denn das Beamtendeutsch hält schon ganz besondere sprachliche Wendungen für uns bereit.

23.02.2010 20:51:36
zuckerdose

Ich habe dieses Buch im Rahmen meiner Berufsreifeprüfung gelesen. Die Schreibweise hat mir nicht so zugesagt. Zu detailiert.
Die Sensationslust der Protagonisten hat mich eher abgestoßen, und auch die Medienberichterstattung, welche um jeden Preis die Einschaltquoten steigern wollen fand ich abscheulich. Ich werde dieses Buch nicht weiterempfehlen, da ich der Meinung bin, es gibt genug Sensationsgeilheit im wirklichen Leben, da muss man sich nicht noch ein Buch mit einem solchen Inhalt reinziehn. Bücher sollen zur Phantasie anregen und keine schlaflosen Nächte bereiten.

29.01.2010 11:08:17
briesch

ein mann schreibt über einen mann der beschreibt wie andere sich über die medienberichterstattung über grausamste morde ihren nervenkitzel holen. und das lesen dann andere und lassen sich die nerven kitzeln und denken sich wie arg die leute in dem buch nicht sind und wie abgründig die abgründe und dann gehen sie auch tennis spielen
ich kann an der mordlust unserer gesellschaft nichts tolles finden egal ob im fernsehen oder im buch oder in der realität

21.01.2010 11:53:35
vater

Mein Sohn musste das Buch in der Schule lesen. Aus Interesse, welche Werke heute in der Schule gebracht werden, nahm ich es in den Weihnachtsurlaub mit. Nach spätestens 20 Seiten hätte ich das Buch weggelegt, wenn nicht die Empörung darüber, dass solche Machwerke im Schulunterricht gebracht werden, und die Notwendigkeit eine entsprechende Argumentation gegenüber der Schule führen zu müssen, ein vollständiges Lesen notwendig machten. Der Stil ist miserabel, die Handlung mehr als flau. Das Buch "lebt" einzig von der detailreichen Beschreibung bestialischer Morde an Kindern. Für mich steht dieser Roman auf der gleichen Ebene wie Kinderpornographie. Es wird brutalste Gewaltausübung an Minderjährigen unkommentiert zur Schau gestellt. Die angebliche Intention des Autors, den sensationslüsternen Boulevardjournalismus kritisch darzustellen, kann ich in keiner Zeile nachvollziehen. Viel mehr schmerzt es mich, dass erstens mein Sohn solchen Schrott lesen musste, dass zweitens ich mich wegen dieses Machwerks an die Schule wenden muss und dass der Autor von mir aus dem Verkauf des Buches Tantiemen erhält. Bleibt schlussendlich nur die Frage wie es im Kopf eines Menschen aussieht, der sich solche Dinge ausdenkt.

05.01.2010 20:50:11
anonym

Ich habe dieses Buch als Klassenlektüre gelesen und meiner Meinung nach wird in dem Buch viel zu viel erzählt was gar nicht wichtig ist (z.b. wie lang das Messer ist, wer welches Getränk trink und wie viel davon usw.) und das Buch ist am Schluss zimlich schnell zu Ende.. man weiß nicht WISO er es gemacht hat obwohl genau das sehr interessant am Schluss wäre im großen und ganzen hat es mir aber gut gefallen.

09.11.2009 11:33:32
Geame Karl

Das Buch kann man gerne weiterempfehlen .. die Autoren sind hart hart... es geh um geames die sehr brutal brachiale morder vollziehen.. Die Formulierungen des Autors sind eher gierig gestimmt und konstant. Pro forma hat der Autor in der Ich-Form verfasst. Er tobte sich bei diesem Werk mit etwaigen Phrasen dezent aus. Die Wortgefechte wirken brachial und derb. Meiner Meinung nach ist das Buch für jedermann das Richtige.

08.11.2009 14:02:37
Carina E.

ich habe das buch als Klassenlektüre gelesen und ich war begeistert. Die Handlung ist ganz einfach zu verstehen und man kann sich bis zum Ende eigentlich nicht vorstellen, wer der Tater sein könnte. Und am Ende >.
Das Ende kommt und das Rätsel ist aufgelöst. Aber warum?? Es bleiben viele Fragen offen die den Schluss zu aprupt kommen lassen.
Trotzdem kann ich das Buch weiterempehlen an jeden der gerne Krimis liest aber dieses Buch ist nichts für schwache Nerven!!

03.09.2009 17:16:36
Alina

Ich habe das Buch im Zuge meiner Matura gelesen und da ich ein Glavinic Fan bin und schon andere Bücher von ihm gelesen habe, die mich entzückt haben, habe ich mir gedacht mit dem hier wird es mir genauso ergehen.
Ich habe das Buch um 1 uhr in der früh begonnen zu lesen, die die es gelesen haben wissen was ich meine, wenn ich sage danach kann man nicht mehr schlafen. Es ist so unglaublich nervenaufreibend auch wenn man in der Häflte des Buches eine Ahnung hat wer der Täter sein könnte, zittert man: was passiert als nächstes?
Ich bin wahnsinnig begeistert von dem Buch obwohl mich das ende ein wenig gestört hat da es meiner meinung zu kurz ist, der Leser steht wiederum vor einer Frage nämlich: warum? und das beschäftigt mich wahnsinnig.
Tdm würde ich dieser Buch weiterempfehlen jedoch mit der Vorwarnung, dass es nichts für schwache Nerven ist.

07.06.2009 09:45:40
Silvia

Ich habe das Buch im Zuge eines Abendkurses (Berufsreifeprüfung) gelesen. Das Buch fesselte mich von Anbeginn. Glavinic versteht es wirklich, mit seinen stylistischen Mitteln, den Leser mit seiner eigenen zwiespältigen Denkweise zu konfrontieren. Ist es nicht wirklich so, dass wir es nicht schaffen uns zu entziehen, von der Berichterstattung der Medien?
Die Lektüre zeigt ganz klar den Einfluss der Medien, unsere Beeinflussbarkeit und auch dass wir in keinen Menschen hineinschauen können. Das darf uns zum einen nicht zu Vorurteilen hinreissen lassen, zum anderen aber auch nicht dazu, anderen blind unser Vertrauen zu schenken.

Ich werde das Buch weiterempfehlen.
Silvia

30.05.2009 19:59:47
Lisch

Ich hab das Buch auch für die Schule lesen müssen und bin schon in den ersten paar Seiten rein gekippt. Man muss einfach weiter lesen und weiter lesen und kann nicht aufhören.
Nachdem ich dann fertig war, bin ich gleich zu allen möglichen Leuten gegangen und hab es weiter empfolen, es ist echt voll gut.

28.01.2009 16:51:41
Blondie

Ich habe den Kameramörder von der Schule aus lesen müssen und ich würde das Buch weiterempfehlen. Schon alleine wegen der Einzigartigkeit, denn so ein Buch ist mir noch nicht untergekommen. Es hat mich geärgert, genervt, unheimlich gespannt, aber auch zum Lachen gebracht.
Der Kameramörder gehört sicherlich auch zu den Büchern die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die man so schnell nicht vergisst. Mag es nun im Guten oder im Schlechten sein, ist dann wohl doch nur noch Geschmackssache.

14.01.2009 23:03:13
ronaldo

ich shcreibe was [ber das buch ich schreibe jety nur so viel weil man bei dieser seite nur eigene meinung haben darf wenn man 300 w;rter schreib eigentlich ist mir nur fad weil es gerade keine critianoronaldo viedeo zusehen gibt ich bin ein echter ronaldo freak also kommen iwr yum buch das buch finde ich grausenhaft weil ronaldo nicht vorkommt und der auto nicht ronaldo hei-t das geh;rt verbotenaber an alle ronaldo hasser lest das buch also schaut nicht auf die rechtschreibfehler dieser text wurde in 30 sekunden gehscirben un dauch nur wiel mir fad ist

05.01.2009 19:52:28
bini

mir gefällt das Buch wirklich sehr gut und ich kann es nur jedem weiterempfehlen.
Es ist bis auf die letzte Seite sehr spannend geschrieben.
normal lese ich nicht so gerne, aber bei diesem Buch ist es eine Ausnahme.
ich hoffe, dass ich noch einige solche bücher lese, denn dieses hat mich wirklich fasziniert, da es bis auf die letzte seite spannend geblieben ist.

02.12.2008 21:49:27
Toni

Das Buch hat mich sehr fasziniert. Glavinics Schreibstil ist einfach einzigartig...so ein Buch habe ich noch nie gelesen.
Unglaublich spannend...besonders der Schluss.
Aber irgendwie konnte ich mir shcon denken wer dieser grausame Täter ist... es ist eben immer der von dem man es am wenigsten erwartet!

Dieses Buch muss man unbedingt gelesen haben!

02.06.2008 09:30:38
die unbekannten zwei

hallo wir sind die transperversen!!
was geht alta
wir MÜSSEN dieses buch lesen für schule
also ich habs net gelesen hahaha
sie da schon(bis seite 23 is eh gut find ich)
aber sonst jaja keine ahnung ein komisches teil...ich würd des net freiwillig lesen hehe
naja aba ich denk schon dass es irgendwie spannend ist(=
aber irgendwie schon ein sch*** wir sind schüler ihr müsst das verstehen!!
boah wir sitzen grad in INFO so eine sch*. naja wir wollten halt den inhalt dieses buches mal nachlesen(wir haben ja ka ahnung um was es da geht wir werden sonst von unserer deutschlehrerin zamgsch*ssen!) hm...haha wir haben den längsten kommentar!! ihr LUSCH** uns is fd wir wollen auch mal was schreiben okay ich denk des reicht oda??
lests das buch! es is sehr spannend und sehr toll und sehr super und sehr fesselnd...jaja...aber wir werdens nich lesen...sorry...also ciao war schön mit euch zu plaudern

07.04.2008 21:12:49
dominik

schon sehr spannend aber irgend wie nicht mein ding, vor allem der humor den clavinic verwendet, ist nicht mein ding, da ich krimis liebe die zum schluss alle zusammenhänge erklären und wie und wann der mörder es geschaft hat sein opfer zu töten, das kommt bei diesem krimi nicht so sehr heraus.

07.04.2008 16:15:06
Nalan

Also ich fand das Buch sehr super, hätte mir nicht gedacht das es mich so fesselt. Ich hab auf einen Schlag bis zur Seite 90 durchgelesen und wollte immer noch nicht aufhören.. Dennoch war ich super schockiert über den Mörder, denn es war ganz und gar nicht meine Vermutung.. Und viele Fragezeichen sind in meinem Kopf geblieben..

12.03.2008 16:47:10
F.O.

Ein sehr interessantes Buch über die "Sensationsgeilheit" unserer Gesellschaft.
Wirklich sehr empfehlenswert!
Länge passt und Preis des Buches passt!
Also, Fazit empfehlenswert

27.02.2008 21:11:29
Marc@Krimi-Couch

Der etwas andere Krimi. Eindringlich, packend und grausam! Der Ich-Erzähler vollführt teilweise artistisch anmutende Wechsel vom Banalen ins Unfassbare. Klasse!

21.02.2008 20:30:15
Sabi

also ich musste es für ein Referat lesen, und ich muss sagen dass ich enttäuscht bin. Die geschichte an sich wäre ja sehr gut also die Idee des Kameramörders, nur ist der Roman sehr kurz (160 Seiten), und die Hälfte davon sind Erklärungen von nebensächlichen Dingen (Gang zum Klo, was auf dem Tablett steht, was sie gerade essen etc). Die Sprache ist extrem geschwollen, aber Wörter wie "und" und andere werden einfach abgekürzt. Und ob der Verhaftete wirklich der Mörder war erfährt man auch nicht wirklich finde ich.
Würds ehrlich gesagt nicht weiterempfehlen

20.02.2008 19:38:00
connypony

Ganz ganz tolle Idee und Stil, aber leider ziemlich langweilig. wobei ich auch zugeben muss, dass man es auch nicht besser machen könnte. denn 160 seiten sind wirklich schon sehr kurz für einen roman, aber als kurzgeschichte würde es auch nicht gehen.
eigentlich bin ich ziemlich enttäuscht, aber ich liebe glavinic trotzdem. nur bitte was soll der text auf der rückseite? ich dachte schon der ganze mord ist nur gefälscht! so ein blödsinn...

19.02.2008 21:43:59
Puppi!

Ich finds echt super! ich liebe Krimis! ich wusste schon als ersters, als ich das Buch zu lesen begonnen habe, dass ER der Mörder ist, weil ich lese alle Bücher von hinten nach vorne! *gg*
Schade ist, dass keine einzige wörtliche Rede vorkommt, aber toll ist, dass er Zahlen und "und" nicht ausschreibt!
ich kanns auch weiterempfehlne! :)
Lg,
Puppi!

05.01.2008 13:28:20
ich

also ich finde das Buch eig ganz interessant...hätte nicht wirklich damit gerechnet, dass ER der Mörder ist...! finde es auch gut, dass der Autor zeigt, dass die Medien immer skrupelloser werden und jede mögliche Grenze der Privatsphäre überschreiten.!

kann das Buch echt weiterempfehlen!

14.12.2007 07:14:02
Petra

"Intergration eines Psychopaten in die Geseelschaft"
Und das soll ich glauben? Dass einer lesen kann, wo er ganz offensichtlich nicht einmal die Rechschreibung beherrscht?

10.12.2007 20:42:17
Joker

Ich finde das Buch war sehr interessant zu lesen, ob da jetzt Absätze waren oder nicht war mir ziemlich egal.
Die Fragen: Wann?, Wo? und Warum? kann man sich gut zusammen reimen, wenn man ein bisschen nachdenkt.Der Autor beschreibt die Sensationsgier der Medien und Die Intergration eines Psychopaten in die Geseelschaft wirklich gut!

24.11.2007 09:08:35
Thomas

Tolles Buch; spannend bis zum Schluss; zeigt deutlich die skrupellose Sensationsgier unserer Gesellschaft; interessante Sprache; kann ich nur weiterempfehlen

09.10.2007 20:12:51
ich

sehr kompliziert zu lesn, kenn mich die meisten teile nicht aus, also ja...nicht wirkli toll, hätte mir mehr erwartet!! so ein buch werde ich nie wieder kaufen!

03.10.2007 21:16:34
Jasmine

naja wir lesen das Buch gerade in deutsch, bin zwar erst bei der Hälfte, finde es aber bisher echt super spannend!! Und es bringt einen wirklich mal zum Nachdenken...
LG Jasi

29.07.2007 10:50:04
sarah

also das buch im allgemeinen fand ich nicht soo schlecht aber ich kam mit dem ende nicht so ganz klar.
ich will wissen warum wann und wieso aber nein ... einfach nur ich leugnete nicht!
mir persönlich zu wenig aber wer auf so was steht sollte das buch lesen

18.06.2007 22:35:47
pete

das buch ist nur noch langweilig. es ist wirklich uninteressant wie der autor jeden klogang und jede aufschrift auf dem butterpapier erwähnt... ich kann nur jedem von dem buch abraten

09.05.2007 19:47:18
felix

Also ich habe das Buch auch vor kurzem gelesen und finde es absolut genial!Kann es nur weiter empfehlen!
Finde das mit den nciht vorhandenen Absätzen super, so konnte ich cniht aufhören zu lesen, und hab das Buch an einem Tag durchgelesen!Sonst hab ich immer Probleme mich zum Weiterlesen zu motivieren!

Kann nur sagen, war ein sehr gutes Buch!

lg

08.05.2007 17:24:35
ThaBrad

schwafel schwafel schwafel und absolut kein Realitätsbezug!
Aber eines muss ich ihm lassen, dass mit der Medien-Geilheit hat er super hinbekommen.
Aber ab Seite 90-140 sind viel zu oft Wiederholungen und keine wirklich, wie vorher, packende handlung.

Hörbuch reicht vollkommen ;-)

05.03.2007 17:09:21
victorija aus innsbruck

echt spannend.ich schreibe gerade ein semester-portfolio über dieses buch und seinen fantastischen autor..sehr informative seite-echt eine option zur recherche!eure victorija

08.02.2007 20:51:25
Nastasja Ajwasowa

Ich möchte es keinem vorenthalten: MAN muss es gelesen haben. Dennoch fielen mir die ersten Seiten unausgeprochen schwer zu lesen, und ich hatte immer wieder den Wunsch es einfach weg zu legen. Ich persöhnlich achte wenige auf Ihnhalt als auf die Sprache. Dieses Buch ist aber dafür leider nicht geiegnet.
Die Problematik dieser Novelle ist aber nichtsdestotrotz sehr aktuell und anregend. Man fragt sich wer hier der wahre Monster ist - der Täter oder der Leser...

03.01.2007 11:14:56
Luki

Ein geiles Buch!!!!!!!!!
Verdammt spannend bis zum Schlusss!!!!
Auf den letzten Seiten bekam ich eine richtige Gänsehaut!!!!!!!
Einfach nur geil!!!!!!!!

01.12.2006 22:28:27
Waclaw

Ein beeindruckendes Meisterwerk, das den Menschen auf eine unglaublich harte Weise vorzeigt, wie der Mensch nach Sensation und leider auch Leid lüstet auch wenn dies so pervers ist wie das von Glavinic angeführte Beispiel.

13.06.2006 08:21:14
Pascal

Sicherlich ein sehr aussergewöhnliches Buch, dass sich durch den Protokoll-Stil von der Masse abhebt.

Die Story ist sehr gut und ich kann mir einen Roman mit diesem Inhalt sehr gut vorstellen.

Das Lesen hat mir aber keinen Spass gemacht. Ohne wörtliche Rede und Spannungsbögen kam bei mir schlicht nicht die geringste Spannung auf.

09.05.2006 13:25:02
Daniel

ein von der Sprache her sehr
aussergewöhliches, sehr gut
geschriebenes dünnes Buch,
bei dem ich eigentlich nur den
Mittelteil nach der Ausstrahlung
des Videos nicht so sonderlich
prickelnd fand.
Achso, die Auflösung lag natürlich auch absolut auf der Hand.
Trotzdem ein gutes Buch, dem
ich locker 75 % gebe

20.04.2006 11:27:29
Rebecca

Ich habe mir den "Kameramörder" vor zwei Jahren im Zuge der "Innsbruck Liest" Aktion zu Gemüte geführt und kann ehrlich sagen, dass es mich wirklich berührt hat. Ich habe die Aufgabe bekomen das Buch als Maturavorbereitung wieder aufzuarbeiten, und habe es bis heute nicht geschafft es noch einmal zu lesen. Nicht weil es mir nicht gefallen hätte, nein, nur leider weiß ich was geschehen wird. Der Mord an den beiden Kindern, der so beklemmend genau und minutiös beschrieben wird, hat mich schon damals in seiner Grausamkeit regelrecht fertig gemacht. Die Mediengeilheit der Akteure, die schonungslose Sensationsgier der Menschen, machte es nur noch realistischer und braute in meinem Magen eine unglaubliche Wut auf die Welt zusammen. Ich mag ein Sensibelchen sein, ein wenig zart besaitet, aber eines weiß ich: Wenn ein Buch mich derart verstört, ist es entweder so schlecht, dass es mir auf Grund dessen in Erinnerung bleibt, oder, wie in diesem Fall, genial.

14.04.2006 16:27:59
Lisa (AHS-Schülerin)

Ich habe schon lang kein so mehr spannendes Buch gelesen! Von der ersten Seite an wird man in den "Bann" gezogen. Obwohl mich Thomas Glavinic`s Schreibstil anfangs sehr gestört hat (wegen vielen Abkürzungen,keine Reden,keine Absätze, kurze Sätze, etc.) , gewöhnt man sich daran und erkennt nach dem Lesen, welchen "Kick" dieser Schreibstil gibt.

Wirklich empfehlenswert!!!

03.11.2005 16:23:07
Sarah

Ich mag Kriminalromane sehr gerne und das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Ich - Erzähler beschreibt alles sehr sehr genau und der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Es wird alles knallhart beschrieben. Er zeigt auch die Reaktionen der Personen über den Mord sehr gut. Der Doppelmord an den Kindern ist sehr grausam, und man sieht, wie mediengeil die Leute sind, obwohl der Mord so grausam und unbeschreiblich traurig ist. Alles in Allem ist das Buch sehr lesenswert

15.04.2005 18:06:37
Valerie

Ich finde das Buch einfach nur cool. Gerade die Tatsache, dass es keine Kapitel und Absätze gibt, hat mir gefallen. Ich habe auch noch nie ein Buch gelesen, in dem der Erzähler keine einzige Emotion zeigt und alles peinlich genau beschreibt. Das überraschende Ende ist wie das Tüpfelchen auf dem "i"! Demnächst werde ich eine literarische Facharbeit über diese Buch schreiben und bin sehr zuversichtlich!

11.04.2005 20:18:35
Héloïse

Das Buch habe ich ungefähr bis zu den letzten 20 Seiten furchtbar lang(weilig) gefunden. Schade : das Ende war ganz toll, denn es war für mich völlig unerwartet (ich war seit den ersten Seiten überzeugt, der Mörder sei jemand anderer als der eigentliche Mörder...) Kurz, den Anfang finde ich zu lang (und die Tatsache, dass es keine Absätze und Kapitel gibt, trägt sicher dazu bei) aber das Buch im Ganzen finde ich gut. Vielleicht soll ich sagen, erstens dass ich nicht gewöhnt bin, Krimis zu lesen (deshalb vielleicht auch meine Meinung über den Anfang : für Krimileser soll dieser sehr spannend gewesen sein... ;-) ) ; und zweitens dass ich das Buch als nicht-deutschsprachige Leserin gelesen habe (hätte ich von der Feinheit des Textes etwas nicht kapiert? möglich...)

06.04.2005 16:22:30
benny

die spannung war etwas gestohlen, da ich 2 tage bevor ich zu lesen begann die lösung schon erfuhr..dennoch war es eines der besten bücher, die wir je gelesen hatten in der schule!!
sehr grausam, aber gut und genau geschildert!! Thomas glavinics protkollarisches schreiben hat die aufmerksamkeit des kriminalromans doch etwas gesenkt..!! keine absätze, keine kapitel und vor allem keine direkten reden..fand ich nicht so gut!!
dennoch das buch war echt etwas anderes und gut zu lesen..!! doch eigentlich hält uns der autor einen spiegel vor, denn die sensationsgier und diese "geilheit" auf solche nachrichten der menschen ist erschreckend, wenn man eigentlich genauer nachdenkt!! wir verabscheuen solche taten, dennoch wollen wir immer auf dem neuersten stand sein - sehr mekwürdig..
dies gibt viel bedenken!!

benjamin 15, AHS-Schüler

04.01.2005 15:12:29
mary

Dadurch, dass ich schon bevor ich das buch las wusste, wer der Mörder ist, achtete ich besonders auf ihn. eine tolle idee, teilweise jedoch sehr grausam. aber das erste buch das mir wirklich gefiel, das wir von der schule aus vorgesetzt bekamen. Toll

20.12.2004 14:04:08
sandra lagler

mir hat das buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend und amüsant war. es ist eines der besten bücher die jemals gelesen habe. in der schule haben wir schon sehr vile romane gelesen, aber dieses buch hat mir bisher am besten gefallen.

08.12.2004 16:45:36
Maximilian Ableidinger

Eines der besten und spannensten Bücher, das ich bis jetzt gelesen habe.
Sprachlich und stilistisch sehr gut. Dass das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist hielt mich manchmal davon ab mit dem Lesen aufzuhören.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

10.08.2004 08:27:43
Rüdiger(NRW)

Geiler Schreibstil und geiles Buch von Glavinic, so wie immer. Ich kann nur jedem sein neuestes Werk "Wie man leben soll" empfehlen.

13.06.2004 17:02:01
Machtl

Finde auch, dass das Buch sehr gut ist. Einziger Nachteil ist nur, dass man ohne eine Diskussion wie zb in der Schule nicht wirklich auf die Hintergedanken von Glavinic kommt. Finde es wirklich schokierend, wie er uns zeigt wie mediengeil die Welt doch ist. Das gesamte Buch beschränkt sich nur auf den Mord (der wohl spannenste Abschnitt im gesamten Werk) und alles andere ist ziemlich eintönig und fade ge/beschrieben. Das zeigt, dass die Menschheit nur an Bluttaten interessiert ist und ein eher langweiliges Thema zb ein politisches Thema ziemlich kalt lässt! Er zeigt auch wie sehr die Menscheit doch an Bildern von solch einer Graultat interessiert ist. Auch wenn man diese Tat mit Taten im wirklichen Leben vergleicht stellt man mit erschrecken fest. Es ist nichts erfunden was in diesem Buch steht. Um einige Beispiele zu nennen in denen Medien missbraucht wurden.

* Gefangene Iraker wurden von amerikanischen Soldaten gequält – Tat wurde gefilmt und Fotografiert

* Kannibale von Rotenburg suchte sich über das Internet sein Opfer.

* Der 11. September 2001 – Auf jeden Fernsehsender wurde stundenlang das Ereignis immer wieder gezeigt.

* Irakkrieg – Auf einem englischen Nachrichtensender wurden Lifebilder des Kriegslandes ausgestrahlt währenddessen am unteren Bildrand die Aktienkurse gezeigt wurden.

* Ein siebzehn Jahre alter Berufsschüler in Hildesheim (Deutschland) ist von vier Mitschülern über Monate hinweg misshandelt worden. Das ganze wurde mit einer Videokamera festgehalten und im Internet zur Schau gestellt.

Jedenfalls ist dieses Buch zum weiterempfehlen !

02.06.2004 19:56:20
Ali

Wir (5. Klasse Gymnasium) haben das Buch auch gelesen, und ich war ebenfalls richtig begeistert. Das Buch ist unterhaltsam, spannend und gleichzeitig schockierend. Thomas Glavinic ist echt ein Meisterwerk gelungen.
Ich würde mich jetzt über eine verfilmte Version freuen

02.06.2004 19:50:50
suzzi

gute idee... sollten sie, ich habe es auch grad in der schule gelesen.. es war das erste!!, das der ganzen Klasse gefallen hat! (7. Gym.)
wahnsinn!!
Vorallem die vielen Diskussionen haben mich fasziniert..
Hut ab!

20.04.2004 13:47:53
Sabrina Rant

Zum allererstenmal das mir ein Kriminalroman gefällt. Ich finde das Buch wirklich toll. Ich freue mich schon auf das nächste Buch, und bin sicher einer die ersten die es kaufen wird.

lg sabi

17.04.2004 18:55:25
glavonja

es leben die jugos ein sehr gutes buch to glavinic samo tako nastavi sta da kazem vise treba mi cura molim te boze daj m curu jednu

17.04.2004 14:09:16
johanna

faszinierendes buch... warum haben die literaturexperten in innsbruck gerade dieses buch ausgesucht???

03.04.2004 13:17:15
ein Tiroler

Eine spannendes, gedankenzerreißendes Buch mit einem überweltigenden Schluss! Bei den letzten 30 Seiten ist man geradezu gezwungen es fertig zu lesen.

09.01.2004 22:03:54
Dr. Peter Bubenik

Eine Meisterleistung! Da wird Literatur zum Abbild einer ganzen Gesellschaft, da wird Kritik geübt, und man nimmt das alles an.
Ich werde das meinen Schülern in der Schule servieren!