Das Dorf der toten Herzen

Erschienen: Juni 2019

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Staubig und unwirtlich ist es in Portocarrero, dem Dorf in der südspanischen Wüstengegend. Spröde und verschlagen sind seine Bewohner. Doch Jacobo und Irene müssen mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Miriam hierherziehen, als Jacobo seinen Job verliert. Da geschieht in einer stockdunklen Nacht der Überfall: Zwei Männer dringen in ihr abgelegenes Landhaus ein und töten Irene. Als Jacobo im Krankenhaus aus dem Koma erwacht, fragt er verzweifelt nach seiner Tochter. Aber man lässt sie nicht zu ihm – und ein furchtbarer Verdacht keimt auf: Hat Miriam den Mord an ihren Eltern in Auftrag gegeben? Und was verbergen die Bewohner von Portocarrero?

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Letzte Kommentare:
31.12.2019 14:09:20
Uli

Der Plot des Buches ist ein ungeheures Verbrechen. In einem Landhaus nahe des südspanischen Dorfs Portocarrera wird ein Mordanschlag auf die Eheleute Jacobo und Irene verübt, nur Jacobo überlebt schwer verletzt. Als er im Krankenhaus aufwacht muss er erfahren, das die 14jährige Tochter Miriam dringend verdächtigt wird, zwei Auftragskiller angeheuert zu haben.
2 Jahre zuvor war die Familie aus Madrid in das Geburtsort von Irene gezogen nachdem Jacobo seinen Job verloren hatte. In der wüstenhaften Gegend in der Provinz Almeria waren sie nicht willkommen; Familienzwist und eine Affäre Irenes mit Rubes, der das Dorf wie ein Patriarch beherrscht, verschärfen die Lage bis es zu der schrecklichen Tat kommt.
Miriam hat in Chatts mit älteren Jugendlichen eindeutige Gewaltphantasien geäußert und die Ermordung der Eltern angekündigt. Doch kann das unfassbare wirklich sein?
Der Autor entwickelt einen spannenden Plot und schreibt atmosphärisch dicht, die trostlose Atmosphäre dieser abgehängten Region wird gut vermittelt aber leider fehlt die Fähigkeit, die Figuren psychologisch tief zu schildern. Ob Miriam wirklich schuldig ist erfährt man erst am Schluss aber die ganze Zeit fragt man sich, wie ein halbes Kind zu so etwas fähig sein könnte. Schade das das Mädchen in seiner Charakterisierung hölzern bleibt und bei den Erwachsenen ist es ebenso: Keine Person ist sympathisch, alle wirken wie Abziehbilder.
So bleibt nach der Lektüre ein ungutes Gefühl. Im Grunde ist der Roman einfach eine widerliche Geschichte die man sich nicht antun muss, ich wollte nur wissen wie es ausgeht sonst hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Spannende Unterhaltung ja aber ich hatte mir von dem Buch weit mehr erwartet.

01.08.2019 17:27:32
leseratte1310

Als Jacobo seinen Job verliert, bleibt ihm nichts anderes, als mit seiner Familie zurück in sein Heimatdorf Portocarrero zu ziehen. Es ist eine trostlose Gegend dort am Rande der Wüste und die Dorfbewohner sind abweisend. Dann passiert ein Überfall, bei dem Irene stirbt und Jacobo verwundet wird. Er fällt ins Koma und als er nach Monaten aufwacht, informiert ihn die Guardia Civil über die Ermittlungen. Sie haben den Täter und verdächtigen Jacobos vierzehnjährigen Tochter Miriam hinter dem allem zu stecken. Aber ist das wirklich so?
Auch wenn man sich nicht wohlfühlt mit dieser bedrückenden Geschichte, so packt sie einen doch. Ich bin nun auch gespannt auf das Buch „Monteperdido“ von Agustín Martínez, das ich bisher noch nicht gelesen habe.
Es ist ein spannender Thriller mit einer sehr düsteren und bedrückenden Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr gut und glaubhaft gezeichnet, aber es gibt niemanden, der mir sympathisch ist und in den ich mich hineinversetzen konnte. Kann es einen Ort geben, in dem nur emotionslose und schreckliche Personen leben? Portocarrero scheint so ein Ort zu sein. Alle haben anscheinend etwas zu verbergen und jeder scheint Dreck am Stecken zu haben.
Bei Jacobo und Irene geht schnell das Geld aus, als Jacobo seinen Job verliert. Da bleibt ihnen nur, in das staubige, heiße Portocarrero zu ziehen. Es ist ein Ort, an dem man sich nicht wohlfühlen kann. So abweisend wie die Umgebung sind auch die Bewohner. Doch wer steckt wirklich hinter diesem Überfall? Und Was ist das Motiv? Wie Jacobo ist auch Miriams Anwältin von der Unschuld Miriams überzeugt.
Obwohl ich manchmal Zweifel hatte, war ich doch auf der richtigen Spur. Es ist ein ruhig verlaufender, aber umso abgründigerer Thriller.