Die Seekarte

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Madrid: Alfaguara, 2000, Titel: 'La Carta Esférica', Seiten: 590, Originalsprache
  • München: List, 2001, Seiten: 653, Übersetzt: Ulrich Kunzmann
  • München: List, 2003, Seiten: 653

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Als Manuel Coy, Seeoffizier außer Diensten, bei der Auktion um eine alte Seekarte die Bekanntschaft der schönen Tánger Soto macht, ist dies der Beginn einer tragischen Liebe - und der Suche nach dem Wrack eines alten Schiffes mit einer wertvollen Ladung, das unter mysteriösen Umständen 1767 vor der spanischen Küste versank. Die Seekarte wird von der spanischen Presse als der beste Roman von Erfolgsautor Arturo Perez-Reverte gefeiert: Die Geschichte einer großen Sehnsucht - nach der Liebe, dem Abenteuer und der Weite des Meeres.

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Letzte Kommentare:
13.12.2016 21:35:42
Andrey

Ich habe von dem Author bis zum diesen Buch nichts gelesen. Nach diesem Buch will ich mehr. Es ist nicht die Handlung oder Plott aber die brilliante erzälerische Macht des Authors dass in den Bahn der tragischen Charactere hineinzieht. Die Sprache erinnert mich an Vargas, und die Details det Charactere an Simenon. Ein wunderschönes Buch über die Liebe der Männer zu Frauen und Meer,und den Untergang in beiden.

04.01.2009 23:26:01
Harald

Wenn man ein Buch kauft und es die Seekarte heißt und darüberhinaus auch auf dem Klappentext eine kurze Themenpräsentation gibt, erstaunt es einem nicht wirklich, wenn es eben um nautische Belange geht. Für mich war das Buch sehr spannend und die handelnden Personen gut gezeichnet. Darüber hinaus erwirbt man während der Lektüre auch noch allereli Wissen. Auch der Club Dumas und der Fechtmeister haben sehr spezielle Themen behandelt und eine Einführung in die betreffenden Themenbereiche geboten. Ich halte es für ein gelungenes Buch!

04.01.2009 17:36:36
Ralph

Was für ein Langweiler! Sicherlich gut recherchiert, interessieren einen Leser aber wohl kaum die genauen Funktionen nautischer Gerätschaften,die heute sowieso veraltet sind. Unerträgliche Wiederholungen machen dieses Buch zusätzlich unerträglich langatmig. Ich musste mich jeden Tag aufs neue zwingen es zur Hand zu nehmen.Wo sind die grandiosen Plots hin die der Autor in seinen Vorgängern geschaffen hat? Wo die Spannung? Man könnte meinen er schämt sich Autor von Unterhaltungsliteratur zu sein und versucht verzweifelt mit diesem Buch und mit "Königin des Südens" eine Stufe hin in Richtung Ernsthaftigkeit zu nehmen und verwechselt dabei sein Ansinnen mit Langeweile!

17.09.2006 17:47:49
volker braun

Nach Lektüre de Club Dumas,Matutin und d.schwarzen Dame
konnte ich (insbesondere nach den verschieden fast durchweg
guten Kritiken)kaum erwarten,die Seekarte in Händen zu hal-
ten,wurde allerdings ziemlich enttäuscht !
Sicherlich stimmungsvolle Schilderung aus der Welt der Seefahrt
sowie mit feinem Pinsel gezeichnete Figuren,jedoch nicht an-
nähernd so spannend und unterhaltsam wie die Vorgänger.
Oftmals werden Beschreibungen für meinen Geschmack zu
sehr in die Länge gezogen,oder der Autor ergeht sich schlichtweg
in Wiederholungen.
Da hilft es auch nicht mehr viel,dass die Handlung gegen Ende
mehr Fahrt aufnimmt.
Zwar trotz allem unter dem Strich noch ein gutes Buch,welches
einen überdie detaillierten Kenntnisse und die fachliche Kom-
petenz des Autors staunen lässt,insgesamt aber zuviel Geduld
erfordert!(Insbesondere wenn man vielleicht von falschen Er-
wartungen ausgeht)

09.03.2006 20:09:09
Grischi

Eine Kriminalgeschichte wie die bisherigen von Pérez-Reverte braucht man hier nicht zu erwarten.
Es ist ein Buch voller tragischer Gestalten... jede einzelne der Figuren würde mir unter anderen Umständen wahrscheinlich ein wenig unsympatisch erscheinen, P.-R. hingegen schafft es mir diese Tragiker sympatisch zu machen und mich ernsthaft mit ihnen verbunden zu fühlen.
Alleine für die Beschreibungen von Tánger könnte ich diesen Mann in den Himmel loben, sein Bild einer herausragenden Frau (das sich auch in seinen anderen Büchern finden lässt) finde ich schlichtweg genial, besonders weil es dem meinigen sehr nahe kommt. Danke dafür!

Das Buch hat keinen fesselnden Spannungsbogen, zwar geht es schon um ein Abenteuer aber es ist kein Abenteuerroman, genau so wenig ein Kriminalroman.
Die wirkliche Hauptsache des Werks sind die Personen, die vielen wundervoll erdachten Sinnbilder und die klein-feinen Details (wie zum Beispiel die andauernde Persiflage auf Murphy\'s Law).

Es ist sicher kein Buch dessen Handlung jemanden in seinen Bann zieht, aber wenn man sich auf subtileres einlässt und weiterdenkt als lediglich bis zu Geschehnissen der Handlung dann ist es doch sehr unterhaltsam.
-> 93°

12.09.2005 21:40:15
Thomas Bauer

Ich habe mir das Buch zugelegt, da es hervorragende Kritiken erhielt.
Diese kann ich nicht nachvollziehen, ich fand das Buch nur öde und lahm.
Nach ungefähr der Hälfte der Seiten ist es ins Altpapier geflogen.

07.02.2005 15:45:23
ralph wagner

zumindest zeichnet sich dieses buch wegen dem hohen sachverstand und der wirklich enomen,gründlichen recherche aus. was die geschichte und das tempo in der sie erzählt wird angeht, so benötigt man viel geduld oder eine masse an zeit die man zu verschwenden bereit ist. A.P.R kann es besser und hat es in seinen anderen romanen schon bewiesen.

20.10.2004 01:46:05
André Vieregge

Tja, Reverte und die Handlung. Liebenswerte Charaktere (Matutin, Fechtmeister) oder eine gute Handlung (schwarze Dame) schien bei ihm nur im "Club Dumas" gelungen. (Allerdings auch da mit Einschränkungen.) "Die Seekarte" hat wenigstens beides gleichermaßen nicht. Unzählige Seiten stillstehender Handlung und lästiger Wiederholungen stellen die Geduld des Lesers auf eine harte Probe. Besser man sucht sich ein anderes Buch!

24.09.2004 23:55:35
U. P.

wer seine Sehnsucht nach dem Meer in Büchern sucht, der ist hier "auf\'m Schiff". Die Personen und die Handlung geben mehr her und A.P.R. konnte es schon besser, aber die Detail- und Gefühlsbeschreibungen sind von gleichbleibender Brillanz.

17.12.2003 14:23:41
U. Schadwill

Pérez Reverte hat großartige Bücher geschrieben. Dieses gehört eindeutig nicht dazu. Die Figuren sind in keiner Weise gelungen. Die Geschichte ist von einer gähnenden Langeweile.
Tip: Lieber die alten Bücher von ihm noch ein paarmal lesen.