Desperation Road

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • New York: Little, Brown and Co., 2017, Titel: 'Desperation Road', Seiten: 289, Originalsprache
  • Cadolzburg: Ars vivendi, 2018, Seiten: 350, Übersetzt: Jürgen Bürger

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Mississippi-Delta: Elf lange Jahre saß Russell Gaines im Gefängnis, weil er betrunken Auto fuhr und dabei einen Jugendlichen tötete. Doch am Morgen seiner Entlassung muss er feststellen, dass nicht jeder der Meinung ist, er hätte schon für seine Schuld bezahlt. Am selben Tag stapfen eine Frau namens Maben und ihre kleine Tochter Annalee die Interstate entlang, verzweifelt, erschöpft, und bezahlen mit ihren letzten paar Dollar ein Zimmer für die Nacht - eine Nacht, die damit enden wird, dass Maben mit einer Pistole in der Hand durch die Dunkelheit irrt und ein Deputy tot auf der Straße liegt. Im Morgengrauen kreuzen sich die Wege von Russell und Maben, und der Ex-Sträfling muss sich entscheiden, wessen Leben er retten wird: sein eigenes oder das der Frau und ihrer Tochter.

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23.02.2019 11:20:39
elke17

McComb, Mississippi, eine Kleinstadt im Delta, der die Hoffnungslosigkeit aus allen Poren quillt. Wo man nicht redet sondern zuschlägt. Wo Träume begraben werden, man einfach weiterrennt im Hamsterrad eines trostlosen Lebens. Eines Lebens, dem immer irgendetwas dazwischenkommt. Wo die Sehnsucht nach Liebe ncht gestillt wird. Wo der Wunsch nach Rache und Vergeltung übermächtig ist. wo sich Leere in Hass Bahn bricht. Wo Hilflosigkeit und Verzweiflung übermächtig ist.

Eine Frau, vom Leben gezeichnet, erschöpft. Unterwegs mit ihrem kleinen Mädchen, ausgemergelt einen Müllsack mit ihrem gesamten Hab und Gut hinter sich her schleppend. Ein Mann, nach langjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen und auf dem Weg zurück. Zwei Wege, zwei Schicksale, die unwissentlich miteinander verbunden sind und sich im Verlauf der Geschichte kreuzen werden. Die nicht in einem "und sie lebten glücklich und zufrieden" enden wird. Wo Entscheidungen gefordert sind, die mühsam aufgebaute Leben zerstören könnten.

Michael Farris Smith lebt mit seiner Familie in Oxford, dieser Kleinstadt im Bundesstaat Mississippi, die durch eine hohe Dichte an herausragenden Autoren (Tom Franklin, Larry Brown, William Faulkner etc.) auffällt, die sich mit der Ressentiment getränkten Realität der Südstaaten jenseits der Plantagenschnulzen auseinandersetzen. Wie bereits er Titel vermuten lässt, ist es harte Kost, die der Autor seinen Lesern serviert. Lakonisch, gradlinig erzählt, ohne überflüssige Sentimentalitäten und gerade deshalb umso eindringlicher. Es ist eine Geschichte von zweiten Chancen. Eine Geschichte über Menschen, die die Verzweiflung hinter sich lassen wollen. Die sich gemachter Fehler bewusst sind und für ihr Handeln Verantwortung übernehmen. Die einen Neuanfang wollen. Die nach Erlösung suchen. Und für die sich am Ende vielleicht ein Silberstreif am Horizont abzeichnet. Aber Garantie gibt es keine. Niemals.