Die Gefangenen von Green River

Erschienen: Januar 1996

Bibliographische Angaben

  • New York: W. Morrow, 1994, Titel: 'Green River Rising', Seiten: 359, Originalsprache
  • München: Heyne, 1996, Seiten: 414, Übersetzt: Hanna Neves
  • München: Heyne, 1998, Seiten: 414

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Bernd Neumann
Ekelig grüner Gully-Glibber: An diesem Thriller werden sich die Geister scheiden!

Buch-Rezension von Bernd Neumann Mai 2003

Laut Zeitschrift "Buchkultur" zählt der Erstling des studierten Psychiaters(!) Tim Willocks zum "dreckigen Dutzend" innerhalb der Kriminalliteratur aller Zeiten. Unvorstellbar, dass es von diesem Kaliber noch weitere 11 existieren sollen!

Die Gefangenen von Green River

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Letzte Kommentare:
15.02.2012 08:40:44
Torsten

Ich kann mich dem allgemeinen Lob überhaupt nicht anschliessen - keinesfalls wegen der kritisierten Gewalt und der ebenso gewaltigen Wortwahl die hier beschrieben und eingesetzt wurden. Mich hat sehr gestört, dass Tim Willocks der Psychiater der er ja ist, doch allzusehr durchgegangen ist. Grundsätzlich ist es ja zu begrüssen, dass nicht nur die reine Gewalt des Aufstandes beschrieben wird, sondern besonders auf die Charaktere und deren Zustand und Motivation eingegangen wird. Hierbei übertreibt Willocks aber für meinen Geschmack häufig. Andauernd liest jeder aus den Augen seines jeweiligen Gegenüber alles Mögliche und Unmögliche über seinen Seelenzustand ab - möglicherweise kann Willocks als Psychiater das, aber mich hat es mit zunehmender Häufung eher genervt, zumal das dann ebenso häufig in beinahe metaphysische Betrachtungen über Gut und Böse, Gott und allerlei Anderes ausartete.
So wird die eigentlich doch recht überschaubare Handlung durch derlei Philosophieren aufgebläht. Nun könnte man ja sagen, dass gerade das den Unterschied zu normalen, anderen Thrillern ausmacht - aber für mich war es schlicht zu viel und zu übertrieben, insbesondere z.B. am Beispiel von Henry, in dessen Person Willocks offenbar einen elementaren Widerstreit zwischen Gut und Böse, inkl. Gottheit vereinen wollte.
Ausserdem schien mir das Buch schlecht oder nachlässig übersetzt, bzw. redigiert zu sein. Zum Beispiel verwirrt die Passage "...Hälfte seiner vielleicht siebenjährigen Lebensspanne" - aus "first half of his three-score-and-ten" fehlerhaft übertragen.
Ich habe es nicht weiter oder gar komplett im Original gelesen, aber möglicherweise resultiert u.a. auch die ziemlich ungenaue Beschreibung der Örtlichkeiten der Krankenstation aus dem falschen Bemühen der Übersetzung für gleiche Begriffe die häufig auftauchen unterschiedliche Übersetzungen zu nehmen. Wenn also das Krankenrevier durch eine Stahl(gitter)tür und dann durch ein Stahl(platten)tor zugänglich ist, sollte man die Begriffe auch so beibehalten und nicht ständig durcheinanderwürfeln. Auch nur eine Kleinigkeit, aber auch das hat mich beim Lesen und der Vorstellung der Örtlichkeiten gestört.

26.12.2007 23:11:07
frolleinvomamt

*bösekritikan*
Was die Abgründe der menschlichen Seele angeht, können hier nur die Abgründe der männlichen Seele gemeint sein.
Ich fand das Buch leidlich spannend, aber in diesen Exzessen von Blut, Scheiße und Sperma haben meine Phantasien keine Heimat gefunden.
Und der durchgeknallte Gefängnisdirektor und die Tusse, die nur für Bumsträume gut war ... das war unterste Schublade.
Mein Fazit: Nur was für BLÖD-Zeitungsleser, die in der Lage sind, längere Texte zu verarbeiten.
*bösekritikaus*

12.11.2007 08:26:08
mase

Auch von mir eine Note 1.
Atmosphäre, Charaktere, Handlung - alles ist stimmig. Die Sprache ist auch innerhalb Gefänginsmauern legitim. Ein Buch das Eindruck hinterlässt und sich unter die Haut frisst. FSK ab 18.

29.07.2007 15:54:18
Frank

Zunächst,bei der Couchbewertung fehlen exakt 6 %.
Diese Buch ist einfach klasse,es schildert menschliche Abgründe,durchläuft die übelsten Männerphantasien + unterhält dabei auf das feinste.Die Brutalität ist gegeben,ergibt sich aber aus dem Handlungsverlauf + ist somit mM nach auch gerechtfertigt.Für 13 jährige allerdings tatsächlich nicht geeignet.Warum zur Hölle sich Willocks nun dem historischen Roman widmet,bleibt mir ein Rätsel.Solche,auch literarisch versierte Autoren braucht das Genre.AlsoTim,kehr zurück + trete deiner (naja) Konkurrenz ordentlich in den .
100%

19.06.2006 11:57:17
Tanja

*grübel* ich hatte meine Meinung eigentlich schon geschrieben aber nun ist sie weg?!? Also dann noch mal:

Vorweg: Das ein 13jähriger dieses Buch liest bzw. als sein Lieblingsbuch bezeichnet finde ich mehr als erschreckend!!!

Das brutalste Buch das ich gelesen habe ist es auch nicht aber schon ziemlich detailliert geschrieben teilweise genauso wie die vielen "Sexgeschichten" in einem reinen Männergefängnis kann man sich denken was passiert. Ich finde das Buch aber sehr gut, Klein war mir sehr sympathisch. Der Schreibstil war gut und sehr flüssig zu lesen. Ich kann das Buch empfehlen, man muss nur Glück haben es auf deutsch zu bekommen da es so nicht mehr im Handel ist.

25.02.2006 20:28:51
Anja S.

Also 3x lesen werde ich dieses Buch nun nicht, und es gibt mir auch zu denken, dass ein 13-jaehriger es zu seinem Lieblingsbuch erklaert hat...
Ich wuerde jedoch auch nicht sagen, dass es das brutalste Buch war, das ich je gelesen habe. Recht spannend ja, ziemlich brutal ja, aber so herausragend nun auch wieder nicht.

05.01.2005 21:42:42
Anonym

Ich (13) habe das buch jetzt zum dritten mal in folge gelesen, weil es einfach faszinierend ist. nicht etwa, weil ich ein fan von sex und gewalt wäre, es hat einfach meine ansichten in sachen "menschliche abgründe" von grund auf verändert. die spannung was hobbes mit seinen "verbesserungen" meint, zerissen mich anfangs fast, auch wenn ich sie fast übersehen hätte. auch die schicksale der häftlinge nach der revolte haben mich, der ich sonst nicht allzu sentimental bin, wirklich bewegt.

das beste was ich je gelesen habe !

06.06.2004 23:13:53
Analyzer

Das beste was ich jeh gelesen hab. Extrem spannen und fesselnd, habs schon 3 mal gelesen und kann es nur weiter empfehlen...

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