Ein merkwürdiges Testament

  • Goldmann
  • Erschienen: Januar 1953
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  • London: Methuen & Co., 1933, Titel: 'John Brand’s will', Seiten: 267, Originalsprache
  • München: Goldmann, 1953, Seiten: 198, Übersetzt: Elisabeth van Bebber
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Massive Bücherschränke, mit gewichtigen Folianten gefüllt, Regale voll von Briefordnern und Akten, der breite Schreibtisch mit säuberlich aufgeschichteten Papieren - all dies offenbarte den Charakter des Raums. Und die Bilder an den Wänden - Porträts ernster Richter in Robe und Perücke - wohnten als stumme Zeugen den Folgen menschlicher Torheit und der strengen Beobachtung des Gesetzes bei. In solcher Umgebung würde es nicht schwerfallen, sich einen leichtsinnigen Erben vorzustellen, der zur Deckung seiner Spielschulden durch einen Federstrich den letzten Rest seines Grundbesitzes preisgibt, oder einen verdrießlichen, der Fuchsjagd huldigenden Landedelmann, der seinen Bevollmächtigten beauftragt, gegen einen nicht sportsmännischen Nachbarn Klage zu erheben oder sich auszumalen, wie unter verbindlichen Komplimenten und leisen Winken Fragen der Mitgift erörtert werden. Schwierig dürfte es hingegen sein, zu erraten, was die drei Personen, die sich an jenem strahlenden Maimorgen gegenübersaßen, zusammengeführt hatte.

Ein merkwürdiges Testament

Herbert Adams, Goldmann

Ein merkwürdiges Testament

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