Das Rätsel des Philosophen

Erschienen: Januar 2001

Bibliographische Angaben

  • Madrid: Alfaguara, 2000, Titel: 'La caverna de las ideas', Originalsprache
  • München: Claasen, 2001, Seiten: 411, Übersetzt: Klaus Laabs und Joachim Meinert
  • München: Ullstein, 2003
  • Berlin: Ullstein, 2004

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Hätte Sherlock Holmes im antiken Griechenland gelebt, er hätte genau wie Herakles Pontor vor einem Rätsel gestanden: Ein Junge liegt tot auf der Straße, angeblich von Wölfen zerfetzt, und doch stimmt ein winziges Detail nicht. Denn jeder würde beim Ansturm einer Wolfsmeute instinktiv die Hände hochreißen, zum Schutz vor das Gesicht halten. Warum aber sind die Arme des Toten unversehrt? Herakles Pontor, der in Athen als Rätsellöser bekannt ist, mag nicht an die Erklärungen des Arztes glauben. Beunruhigt macht er sich gemeinsam mit Diagoras, dem Lehrer des Jungen, auf die Jagd nach dem Mörder. Doch dem scheint ein Opfer nicht zu genügen, und ehe Herakles Pontor sich versieht, schwebt er selbst in Lebensgefahr.

Das Rätsel des Philosophen

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Letzte Kommentare:
04.03.2008 15:30:08
JM

Ich bin von dem Buch absolut begeistert. Es ist so spannend geschrieben, dass ich es einfach nicht mehr weglegen konnte. Immer wenn man denkt zu wissen, wie der Hase läuft, nimmt die Geschichte eine neue Wendung. Gerade die Kommentare des "Übersetzers" finde ich besonders witzig, vor allem im Hinblick auf den Schluss. Und ganz nebenbei erfährt man noch einiges über die Lehren Platons.

12.06.2005 21:33:21
Sijandi

Ein ungewöhnlicher Krimi, ein sogenannter "literarischer" Krimi. Obwohl gewöhnungsbedürftig fand ich ihn sehr gut geschrieben, weil er trotz der "Übersetzerkommentare" ein, wie ich finde überraschendes Ende bietet.

30.12.2004 16:35:49
Bernhard

Ich stimme Sandra absolut zu. Normalerweise lasse ich mir bei Büchern viel Zeit und brauche oft Wochen, bis ich sie ausgelesen habe, aber dieses Buch hat mich - trotz des verwirrenden Einstiegs - spätestens ab dem 2. Kapitel derart fasziniert, dass ich es mehr oder weniger an einem Stück durchgelesen habe. Zwischenzeitlich stieß ich an gewisse Toleranzgrenzen, da ich finde, Somoza hat mit seiner Eidesis und den zahlreichen Hinweisen duch den Übersetzer etwas zu dick aufgetragen, so dass man als Leser nicht mehr viel mitzudenken brauchte, doch diese Missstimmung verflog mit der Nachricht von einem zweiten Mord.
Insgesamt ein sehr gelungener Krimi, der gekonnt die Schattenseiten menschlichen Daseins zu enthüllen vermag. Aus diesem Grund habe ich ihn mit 90% bewertet.

01.08.2004 13:01:48
Sandra

leider kann ich die Meinung von Ulrich überhaupt nicht teilen. Das Buch (einschließlich der Anm. d. Übers.) hat mich mitgerissen wie schon lange keines mehr!
Die Vielschichtigkeit mit der es geschrieben ist dringt bis zum Jetzt des Lesers vor und lässt ihn bis zur letzten Seite, an dem Rätsel des Philosophen immer wieder neu verwundern. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und finde die 85 Grad mehr als gerechtfertigt.

06.07.2004 16:56:10
Ulrich

Was hier überhaupt nicht erwähnt wird, für mich aber ausschlaggebend ist, das Buch nicht weiter zu lesen: Dauernd gibt es im Text sogenannte (Anm.d.Übers.), das heißt, der Krimi soll wohl schon damals geschrieben sein, auf eine Papyros-Rolle, und das mit einer \'Eidesis\', eine Art Wortmalerei, auf die dauernd immer wieder hingewiesen wird, und auf Metaphern...
Als ob dieses Suchen nach bestimmten weiteren Bedeutungen soz. zwischen den Zeilen, eine weitere Spannung erzeugen könnte! Bei mir erreichte das alles nur, dieses ganze Drumherum beiseite zu lassen, um dann festzustellen, dass der Text trotzdem nichts Flüssiges hat, nichts Interessantes, nichts, das sich zu entdecken lohnt. Die derzeitige Bewertung (85°) halte ich für viel zu hoch. Leider habe ich mich davon beeindrucken lassen.