Ich bringe dir die Nacht

Erschienen: Januar 2019

Bibliographische Angaben

  • London: Corvus, 2018, Titel: 'The liar's girl', Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2019, Seiten: 384, Übersetzt: Jan Möller

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Zehn Jahre sitzt Will Hurley, der berüchtigte Kanal-Killer von Dublin, bereits im Gefängnis, da wird erneut die Leiche einer jungen Frau aus dem Kanal gefischt. Hurley will nur mit einem Menschen sprechen: seiner ersten Liebe Alison. Alison Smith hat zehn Jahre gebraucht, um sich nach Wills Verurteilung ein neues Leben aufzubauen. Als die Dubliner Polizei um ihre Hilfe bittet, lehnt sie ab. Wie soll sie diesem Serienkiller entgegentreten, der ihr Freund war? Doch es geht um Leben und Tod. Alison muss sich ihrer Vergangenheit stellen, und die birgt weit schlimmere Geheimnisse, als sie ahnt.

Ich bringe dir die Nacht

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Letzte Kommentare:
09.04.2019 16:51:32
niggeldi

Spannend bis zum Schluss

Vor 10 Jahren wurde Allisons damaliger Freund Will wegen 5-fachen Mordes verurteilt. Um damit klarzukommen, hat sie alles von sich weggeschoben und ist von Dublin in die Niederlande gezogen. Hier ahnt niemand von ihrer Vergangenheit und so soll es auch bleiben - nicht einmal ihrer besten Freundin hat sie davon erzählt. Doch wie so oft kommt alles ganz anders: Plötzlich wird in Dublin, dort wo die Morde auch schon damals geschehen sind, die Leiche einer Studentin aufgefunden, mit gleicher Todesursache. Allison wird von dieser Situation regelrecht überfahren, denn zwei Dubliner Polizisten eröffnen ihr, dass Will Informationen zu den neuen Morden habe, jedoch nur mit ihr darüber reden wolle. Für Allison beginnt eine gefährliche Reise in die Vergangenheit.

Das Cover finde ich ansprechend gestaltet, das Düstere strahlt Gefahr aus und die leuchtenden Buchstaben ziehen sofort den Blick auf sich.

Der Schreibstil gefällt mir gut, das Buch lässt sich flott lesen.
Der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit ist sehr gelungen, häppchenweise wird dem Leser das Grauen offenbart. Auch die Passagen aus der Sicht des Mörders erhöhen die Spannung zusätzlich.
Die Situation, in der sich Allison und Will damals befanden, ist eindrücklich beschrieben und man leidet richtig mit.
Das Einzige, was mir nicht nicht so gefallen hat, war Allisons Verhalten, als sie sich die ersten Male wieder mit Will trifft. Dort kommt sie mir so naiv vor mit ihren kindischen Fragen, die sie sich durch Nachdenken auch leicht selbst beantworten hätte können.

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur empfehlen und gebe 4 Sterne.

24.03.2019 17:35:47
Miss Marple

Spannende Unterhaltung
Alison denkt, ihre Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben, als im Kanal von Dublin die Leiche einer jungen Studentin gefunden wird. Alles sieht wie die Taten des sogenannten Kanal-Killers aus, der vor 10 Jahren dort sein Unwesen trieb. Doch Will Hurley sitzt in der Psychiatrie und will nur mit einem Menschen sprechen- Alison, seine damaligen Freundin. Als die Polizei sie bittet, ihnen zu helfen, kehrt sie nach kurzem Zögern nach Irland zurück, das sie vor 10 Jahren in Richtung Holland verließ und seitdem nicht mehr wiedersah.
Die Autorin führt den Leser zurück in Wills und Alisons Vergangenheit, als sie gemeinsam am College studierten, und verbindet dieses mit den gegenwärtigen Geschehnissen. Das Buch liest sich eher wie ein gut konstruierter Krimi als wie ein Thriller, was jedoch der spannenden Unterhaltung keinen Abbruch tut.

25.02.2019 12:35:17
books4ever

Spannender Dublin-Krimi

Zehn Jahre ist es her, seit Will Hurley, den die Presse als den Kanal-Killer von Dublin bezeichnet, mehrere Studentinnen ermordet hat. Seitdem sitzt er im Central Psychiatric Hospital. Doch nun werden erneut zwei Studentinnen des St. John’ s College tot im Grand Canal gefunden. War es ein Nachahmer oder sitzt Will womöglich zu unrecht im Gefängnis? Will behauptet, er hätte Informationen zu den aktuellen Mordfälle, möchte allerdings nur mit seiner damaligen Freundin Alison sprechen. Diese hat sich nach den damaligen Vorfällen mühsam ein neues Leben in den Niederlanden aufgebaut. Als die Garda sie um Hilfe bittet, weigert sich Alison zunächst, beschließt dann aber doch, nach Dublin zu fliegen und Will zu treffen.

„Ich bringe dir die Nacht“ ist in einem leichten, schnörkellosen Schreibstil gehalten und liest sich dementsprechend sehr flüssig. Gleich zu Beginn wird beschrieben, wie der Mörder sein nächstes Opfer beobachtet, was mir einen Schauer über den Rücken laufen lassen hat. Auch im weiteren Verlauf des Buches erhält man immer wieder Einblicke in die Sichtweise und die Persönlichkeit des Täters, was ich persönlich sehr spannend fand.

Die Autorin schildert abwechselnd die Ereignisse bzw. die Ermittlungen in der Gegenwart und Alisons College-Zeit und ihre Beziehung zu Will und ihrer Freundin Liz in der Vergangenheit. Man erfährt, wie Alison Will kennen- und liebengelernt hat und wie erschütternd schließlich die Morde und insbesondere Wills Geständnis für sie waren. Hierdurch konnte ich mir ein gutes Bild von Alison machen und mich in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Nach zehn Jahren, in denen Alison fest an Wills Schuld geglaubt hat, gerät ihre Welt nun erneut ins Wanken und sie fragt sich, was damals wirklich geschehen ist und ob sie vielleicht die ganze Zeit falsch lag. Dieser innere Konflikt wird authentisch geschildert, sodass ich sehr gut verstehen konnte, warum Alison nun alles daran setzt, Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen.

Das Cover finde ich ok, da es das dunkle Wasser des Kanals aufgreift, allerdings ist es insgesamt nicht unbedingt ein besonderer Hingucker. Auch der deutsche Titel „Ich bringe dir die Nacht“ ist aus meiner Sicht leider nicht so ganz passend. Hier gefällt mir das englische Original „The Liar’s Girl“ deutlich besser.

Alles in allem ist „Ich bringe dir die Nacht“ ein durchaus gelungener und spannender Kriminalroman, wenn auch nicht unbedingt ein Thriller, welcher zum Ende hin noch einmal durch eine unerwartete Wendung überrascht.

22.02.2019 08:57:56
libro-chica

Der Kanalmörder von Dublin sitzt seit 10 Jahren im Gefängnis. Doch nun tauchen plötzlich neue Leichen auf und alles deutet auf den Kanalmörder hin. Entweder ist es ein Nachahmungstäter oder Will Hurley ist doch unschuldig, was er auch inzwischen behauptet und der Killer ist noch da draußen.
Ein spannender Thriller, der mich sofort gefesselt hat. Ist Will Hurley nun der Mörder oder doch nicht? Das muss geklärt werden. Ein Ermittler hat Zweifel an seiner Schuld und auch Wills Ex-Freundin Alison weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Hals über Kopf hat sie damals die Stadt verlassen. Wie konnte sie einen Serienmörder lieben ohne es zu merken? Sie fand es beschämend und ist praktisch geflohen aus der Stadt. Doch was ist damals wirklich geschehen?
Die verschiedenen Charaktere haben mir ganz gut gefallen, besonders Alison und auch der Ermittler Malone. Es gibt auch Rückblenden zur Alisons und Wills Vergangenheit.
Ein spannender Thriller zum miträtseln. Mir hat er gefallen.

19.02.2019 14:48:13
StephanieP

Eine tote Frau wird in einem Kanal gefunden. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Nachahmungstäter des inhaftierten Kanal-Killers Will Hurley handelt. Will ist allerdings nur bereit mit der Polizei zusammen zu arbeiten, wenn er mit seiner großen Liebe Alison sprechen kann. Doch Alison hat sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut und möchte eigentlich keinen Kontakt zu Will. Andererseits möchte sie natürlich helfen den Täter zu finden.

Catherine Ryan Howard Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Besonders die wechselnden Erzählperspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie die Kapitel aus Sicht des Täters schaffen es schnell Spannung aufzubauen und diese zunehmend zu steigern. Ich wurde schnell in den Bann der Handlung gezogen und konnte das Buch nur noch schwer zur Seite legen. Allerdings gab es bei jenen Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, hin und wieder Längen, welche das rasante Tempo stark gebremst haben und die Spannung immer wieder etwas abflauen ließen. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings, dass einige der Wendungen nicht allzu überraschend und sehr vorhersehbar waren.

Die einzelnen Protagonisten konnten mich wirklich überzeugen. Die Autorin scheint sich viele Gedanken über diese gemacht zu haben und hat es geschafft, dass sich die Charaktere im Gegensatz zu vielen anderen Büchern dieses Genres deutlich hervorgehoben haben. Ich fand die Protagonisten sehr menschlich, authentisch und konnte für einige Sympathie entwickeln, wodurch ich mit ihnen mitfiebern musste.

FAZIT:
„Ich bringe dir die Nacht“ ist mein erster Thriller von Catherine Ryan Howard und er hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Vor allem die interessanten und gut ausgearbeiteten Protagonisten sowie die Wechsel der Erzählperspektive konnten mich überzeugen. Da mir persönlich allerdfings ein paar Wendungen zu vorhersehbar waren und sich hin und wieder kleine Längen im Buch finden, vergebe ich 4 Sterne!

08.02.2019 18:09:49
Büchermaulwurf

Serienmord in Dublin
Seit zehn Jahren sitzt der berüchtigte Kanalkiller von Dublin, Will Hurley im Gefängnis, als erneut die Leiche einer jungen Studentin aus dem Kanal geborgen wird. War es ein Nachahmungstäter oder ist Will vielleicht doch unschuldig? Will sucht den Kontakt zur Polizei, aber er will nur mit Alison sprechen, seiner damaligen Freundin. Alison hatte Dublin nach seinem Geständnis überstürzt verlassen und sich mühsam ein neues Leben aufgebaut. Als die Ermittler sie bitten, zurück nach Dublin zu kommen, um mit Will zu sprechen, sträubt sie sich zunächst. Schließlich kehrt sie doch zurück, um weitere Morde zu verhindern.

Der Einstieg ins Buch gelang mir sehr gut, dank des flüssigen angenehmen Schreibstils. Die Eingangsszene baut sofort Spannung auf, da man auf den Täter und sein jüngstes Opfer trifft. Die Spannung nimmt zwar zur Mitte hin etwas ab, steigt zum Ende aber noch einmal ordentlich an. Das Ende hält noch eine Überraschung bereit, wenn man als Leser denkt, die Geschichte sei schon zu Ende erzählt.
Die Geschichte beginnt in der Gegenwart und es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, was für mich die Spannung konstant hielt.
Erzählt wird hauptsächlich aus Alisons Perspektive. Es gibt auch einige wenige Abschnitte aus der Sicht von Will und einige sehr interessante mit Gänsehautfeeling aus der Sicht des Täters, die seine Beweggründe und die Vorgehensweise näher beleuchten.
Die Handlung war gut konstruiert und bot einige Wendungen. Die Zeitsprünge und die Wechsel in der Erzählperspektive brachten mich dazu, immer weiter zu lesen, um endlich das Rätsel der Vergangenheit zu lösen.

Alison steht im Mittelpunkt der Handlung und der Autorin ist es sehr gut gelungen ihre Gefühlslage und die inneren Zweifel zu schildern. Man fragt sich mit ihr, ob Will vielleicht doch nicht schuldig ist. Die handelnden Charaktere hatten vor allem auch durch die Rückblicke sehr viel Tiefe und bekamen dadurch viel Authentizität. Gerade in Alison konnte ich mich sehr gut hinein fühlen.

Das Cover fand ich leider etwas langweilig. Hier hätte man sich mehr Mühe geben können. Der Originaltitel „The liar`s girl“ passt auch viel besser zur Handlung, als die deutsche Übersetzung.

Alles in allem ist „Ich bringe dir die Nacht“ ein spannender, gut konstruierter und wendungsreicher Krimi mit Thrillerelementen, der mir sehr gut gefallen hat und der auf jeden Fall lesenswert ist!

24.01.2019 14:56:20
Readaholic

Unschuldig hinter Gittern?
Alison und ihre Freundin Liz sind überglücklich, als sie beide am renommierten St. John’s College in Dublin einen Studienplatz ergattern. Als sie wider Erwarten auch beide einen Wohnheimplatz auf dem Campus bekommen, ist ihr Glück perfekt. Die erste Zeit besteht hauptsächlich aus Partys und Feiern, doch dann geschieht ein Mord. Eine Studentin wird unweit des Campus tot aus dem Kanal geborgen.
Die Studenten werden angehalten, nachts nicht allein unterwegs zu sein, doch trotz aller Warnungen geschehen weitere Morde. Für Alison bricht eine Welt zusammen, als ausgerechnet ihr Freund Will als der Kanalmörder festgenommen wird.
Traumatisiert verlässt sie Irland und lebt fortan in den Niederlanden. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen, als eines Tages zwei Beamte der irischen Polizei vor ihrer Tür stehen und sie bitten, mit ihnen nach Dublin zu kommen. Es sind wieder Mädchen ermordet worden, und zwar auf dieselbe Weise wie vor zehn Jahren. Will sitzt nach wie vor hinter Gittern. Er behauptet, etwas zu wissen, doch will er nur mit Alison reden, die sich von den Beamten dazu überreden lässt mitzukommen.
Dieser erste Teil des Romans hat mir sehr gut gefallen, die Schreibweise ist teilweise ausgesprochen humorvoll. Die Beschreibung der ersten Zeit in Dublin gestaltet sich etwas zäh. Für mich die schwächste Szene: als Alison zum ersten Mal wieder in das Haus ihrer Eltern kommt. Die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter ist für mich nicht nachvollziehbar und künstlich aufgeblasen. Überhaupt zieht sich die Geschichte hier ein wenig, bis dann wieder Schwung in die Ermittlungen kommt. Alison erweist sich als geschickte Ermittlerin. Das Ende fand ich sehr gut gelungen und ziemlich überraschend. Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen, aber als Roman hat es mir gut gefallen.

22.01.2019 12:48:14
buchleserin

Seit zehn Jahren sitzt Will Hurley, der Kanalmörder von Dublin, hinter Gittern. Er soll mehrere junge Studentinnen ermordet haben. Es geschehen neue Morde und alles deutet auf den Kanalkiller hin. Ist es ein Nachahmer oder haben sie damals den Falschen verhaftet? Will behauptet inzwischen, er wäre unschuldig, man hätte ihn so lange verhört, dass er irgendwann gestanden hat. Die Polizei möchte gerne ein paar Infos von Will, doch der will nur mit seiner Ex-Freundin Alison reden.
Catherine Ryan Howard ist hier ein wirklich spannender Thriller gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht zu lesen. Einige Kapitel handeln von Alisons und Wills Vergangenheit vor 10 Jahren. Über den Kapiteln ist aber z.B. vermerkt: Alison, heute bzw. Alison, damals, damit der Leser der Geschichte besser folgen kann und es nicht zu Verwirrungen kommt.
Die Handlung dieses Thrillers beginnt bereits spannend und man ist gleich drin im Geschehen. Und die ganze Zeit schwirrten mir Fragen im Kopf herum. Was ist damals wirklich geschehen? Wer ist der Kanalkiller? Ist Will wirklich der Täter oder war es die ganze Zeit jemand anderes? Alison konnte es damals eigentlich nicht glauben und war entsetzt und ihr war es peinlich, dass sie einen Mörder nicht erkannt hat, einen Menschen, den sie über alles geliebt hat. Hals über Kopf hat sie damals die Stadt verlassen. Mittlerweile kommen ihr doch Zweifel und auch für Malone, einer der Ermittler, die für die neuen Fälle zuständig sind, ist die ganze Sache von damals nicht stimmig und er stellt Nachforschungen an.
Hier geht es mehr ums Miträtseln und die Suche nach dem Täter. Wer hier einen blutigen Psychothriller erwartet, wird evtl. enttäuscht. Ein Teil der Handlung erzählt von Alisons und Wills Vergangenheit, die Zeit auf dem College und Alisons Freundschaft zu ihrer besten Freundin Liz. Ich finde diesen Thriller fesselnd geschrieben und ich war neugierig auf die Auflösung.
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

21.01.2019 19:18:45
Schlafmurmel

Mir hat das Buch schon gefallen, obwohl es teilweise etwas verwirrend war für mich mit damals und heute. Ungefähr 10 Jahre ist es her, als die grausamen Morde an Alisons bester Freundin Liz und noch anderen 5 Studentinnen verübt worden war. Ihr damaliger Freund Will wurde damals verhaftet als Kanalkiller und weggesperrt. Jetzt 10 Jahre später, als sie geflohen war vor dem grausamen Mord weg aus Dublin , weg aus Irland, steht plötzlich die Polizei vor ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Alison, ist geschockt und lehnt natürlich ab, aber Will, ihr damaliger Freund möchte sich nur gegenüber Alison Äußern ,reden darüber was damals geschah. Als sie letztendlich zustimmt, kommen längst verborgene geheimnisse und verschollenes wieder zum Vorschein. Sie fragt sich dennoch war er es nun doch oder doch nicht? Sie kommt ins Zweifeln. Am Ende sprudeln all die verborgenen geheimnisse hervor und Alison begibt sich fast selbst in Gefahr. Ich fand es gut geschrieben, aber immer wenn ich in der Vergangenheit war musste ich wieder in die Gegenwart zurück. War toll aber für mich vielleicht nicht ganz das Wahre mit den Wechselnden Zeiten.