Weißt du, warum ich tot bin?

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Sydney: Macmillan, 2017, Titel: 'Like I can love', Seiten: 320, Originalsprache
  • München: Diana, 2018, Seiten: 400, Übersetzt: Andrea Brandl

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Fairlie Winter erhält einen Brief von ihrer besten Freundin Jenna. Doch Jenna ist seit einigen Tagen tot. Den Brief hat sie abgeschickt, bevor sie starb. Jennas kleine Familie schien perfekt, aber jetzt wird Fairlie klar, dass ihre Freundin Geheimnisse vor ihr hatte. Geheimnisse, die sie das Leben gekostet haben. Fairlie muss die Wahrheit herausfinden. Eine Wahrheit, für die sie möglicherweise nicht bereit ist.

Weißt du, warum ich tot bin?

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Letzte Kommentare:
13.07.2020 09:14:06
Faltine

Meine Meinung:
Das Cover finde ich ok, besonders hervorstechen tut es allerdings nicht. Für mich persönlich war die Schrift auch eine halbe Nummer zu klein, die Kapitel an sich haben jedoch eine sehr angenehme Länge. Aufgebaut ist die Geschichte in drei Teile: Heute, wo es mehr um Fairlie geht, Damals wo Jenna mehr im Mittelpunkt steht und dann noch Briefe von Jennas Mutter an Jenna, die mich besonders zu Anfang noch etwas verwirrt haben :D

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich von einem spannenden Thriller ausgegangen - das mich dann aber solch heftige Themen wie psychischer Missbrauch erwarten, damit hatte ich nicht gerechnet. Der Schreibstil ist gut zu lesen, man kommt leicht in die Geschichte rein, wobei mich der viele Perspektiven- und Zeitenwechsel manchmal etwas genervt haben. Der Verlauf war spannend und realistisch, das Ende vielleicht etwas zu realistisch, denn ich bin persönlich nicht ganz mit dem Ende einverstanden.

Die Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, ich hatte keinerlei Probleme mich in Fairlie einzufühlen. Ark hingegen habe ich sofort gefressen. Man merkt schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt und er hat es nicht einmal geschafft, dass ich ihn auch nur ansatzweise sympathisch fand. Jenna hat mir teilweise richtig leid getan, wobei ich in keinster Weise nachvollziehen kann, wie man sein Kind so allein lassen kann. Dennoch haben mich einige Entwicklungen sehr überrascht und auch geschockt.

Ein spannender Thriller, der an manchen Stellen nichts für schwache Nerven ist. Für Fans des Genre ein Muss!

22.09.2018 12:51:39
Annette Traks

Fairlie Winter und Jenna Rudolph (beide 26 Jahre alt) sind schon ihr Leben lang beste Freundinnen, obwohl sie recht verschieden sind: Fairlie dunkelhäutig, pummelig, oft spontan und immer noch Single; Jenna hingegen weiß, schlank, meist überlegt handelnd, verheiratet und Mutter eines zweijährigen Sohnes.

Seit Jennas Heirat jedoch ist der Kontakt der beiden Frauen nicht mehr so intensiv wie einst.

Eines Tages erhält Fairlie von Jennas Mann Ark einen Anruf, in dem er ihr mitteilt, dass seine Frau tot sei - sie hat sich in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten. Fairlie ist zutiefst geschockt und kann kaum glauben, dass die Freundin Selbstmord begangen haben soll. Sie hatte immer den Eindruck, dass sie dem kleinen Henry eine liebevolle Mutter und trotz gelegentlicher Eheprobleme nicht verzweifelt war.

Je mehr Fairlie darüber nachdenkt, desto stärker wird das Gefühl, dass Jenna ihr etwas Gravierendes verheimlicht hat. Als sie einen Brief erhält, den die Freundin kurz vor ihrem Tod abgeschickt hat, bekommen ihre dunklen Ahnungen noch mehr Nahrung, und sie muss unbedingt die Wahrheit über Jenna herausfinden.

Resümee:
Das Buch besteht aus 24 Kapiteln, die zwischen "Damals" und "Heute" alternieren und mit Perspektivwechseln einhergehen. Der Strang, der Ereignisse aus der Vergangenheit schildert - inbesondere das Verhältnis von Jenna und Fairlie sowie Jenna und Ark -, nähert sich immer mehr dem Gegenwartsgeschehen, bis beide Zeitebenen komplett miteinander verschmelzen.

Eingeschoben in die Handlung sind Briefe von Jennas Mutter an ihre Tochter, bei denen man sich anfangs nach dem Bezug zum Gesamtgeschehen fragt. Dieser wird jedoch immer deutlicher und liefert schließlich die Erklärung für das zum Schluss schlechte Mutter-Tochter-Verhältnis und die Beziehung der Freundinnen zueinander.

Durch den geschilderten Aufbau des Romans steigt die Spannung stetig an: Es werden Umstände aus der Vergangenheit beider Frauen offenbart, mit denen man nicht gerechnet hat, und auch das Gegenwartsgeschehen lässt einen so manches Mal fassungslos den Atem anhalten.

Alle drei Protagonisten - Fairlie, Jenna und deren Ehemann Ark - sind in ihren für die Handlung relevanten Eigenschaften hervorragend gestaltet:

Fairlie - dunkelhäutig, pummelig und oft spontan - wurde als Kind von einer weißen Familie adoptiert und leidet darunter, dass sie ihre richtigen Eltern nie kennengelernt hat.

Ihre beste Freundin Jenna - weiß, attraktiv und meist überlegt handelnd - ist behütet aufgewachsen, obwohl der Vater die Familie früh verlassen hat.

Ark ist ein extrem kontroll- und eifersüchtiger Mensch, der seine Frau als Eigentum betrachtet, mit dem er nach Belieben verfahren kann.

Die das Geschehen dominierenden Themen ergeben sich aus den genannten Merkmalen:

Freundschaft, Mutter- bzw. Elternliebe, physische und psychische Gewalt in der Ehe. Im Hintergrund stellte sich mir auch immer die Frage, ob Fairlie die Situation ihrer Freundin rechtzeitig hätte erkennen und deren Selbstmord verhindern können.

Fazit: ein spannendes Buch mit einer ebenso interessanten wie Unheil erzeugenden Themen-Zusammenstellung.

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