Der Neid des Fremden

Erschienen: Januar 1988

Bibliographische Angaben

  • London: Century, 1984, Titel: 'The Envy of the Stranger', Seiten: 230, Originalsprache
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1988, Seiten: 228, Übersetzt: Doris Janhsen
  • München: Goldmann, 2000, Seiten: 319

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Rosa Gilmour ist eine glückliche Frau - zu glücklich für so manchen Neider. Die erfolgreiche Radiomoderatorin wird von einem anonymen Anrufer bedroht, der ihr den Erfolg zu missgönnen scheint. Er ruft in ihren Sendungen an und spricht Morddrohungen gegen sie aus. Der Fremde ist von wahnwitzigen Rachegefühlen getrieben und Rosa bereits näher als sie ahnt...

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Letzte Kommentare:
25.02.2021 23:39:04
Jasminh86

Der Krimi "Der Fremde in deinem Leben" von Caroline Graham und dem Verlag Digitalpublishers ist eine überarbeitete Neuausgabe des bereits 1988 bei Ullstein Buchverlag GmbH erschienenen Titels "Der Neid des Fremden".

"Der Fremde in deinem Leben" ist spannend geschrieben, ich musste teilweise richtig mitfiebern und die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet/beschrieben. So hatte ich während des Lesens klare Bilder im Kopf, damit ich die teilweise nervenaufreibenden Szenen noch besser vor Augen hatte.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Rosas' und Fenns' Perspektive geschrieben, was hier nicht nur für Abwechslung sorgt. So konnte ich mich in beide Handlungen und in dessen Gedanken sehr gut hineinversetzen. Auch die zahlreichen Dialoge und Gedankensprünge gefielen mir ausserordentlich gut.
Was mich hier jedoch gestört hat war die durchgehende Erzählung. Hier gibt es keine Kapitel, teilweise wurde ich von einer Perspektive ohne Abgrenzung in die andere geschubst, was manchmal schwer zu lesen und verstehen war und für Verwirrung gesorgt hat.

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und klar.
Das Cover ist relativ schlicht, gefällt mir aber trotzdem sehr gut und hat mich sofort angesprochen. Die schwarz-gelbe Kombination mit dem mysteriösen Schatten passt zum Krimi.

Der Prolog fängt schon sehr gut an und beginnt mit einem Mord, der sich in der Phantasie und den dunklen Träumen des Mörders komplett anders abgespielt hat. Mit den Worten "Bis zum nächsten Mal" endet der Prolog und die rasante Story beginnt. Die Autorin hat mich hier mit ihren sehr vielen guten, interessanten und erschreckenden Ideen begeistert, auch wenn der Spannungsbogen manchmal eine kleine Pause eingelegt hat.

Fenn ist ein extrem psychopathischer, gefährlicher und narzisstischer Stalker, der keine Skrupel kennt. Rosa ist eine glückliche und bekannte Radiomoderatorin, die von Fenn auch aus Neid extrem gestalkt wird. Er stösst Morddrohungen aus und schon nach kurzer Zeit wird klar, dass er nicht nur blufft. Ein grausamer Mord folgt und ich war wirklich in der Geschichte vertieft, weil mich das alles so neugierig gemacht hat. Das Ende lässt einige Fragen offen und ich hätte es mir etwas ausführlicherer gewünscht.

24.03.2020 13:25:14
Manfred Fürst

Es ist wirklich ein vergnügliches leichtes Lesen, ein noch nicht ernst zu nehmendes, sprich anspruchsloses Geplausche und Geschreibsel über einen Menschen, nicht nur von Hybris geblendet und von inneren Dämonen gejagt, sondern der wirklichen Hilfe benötigt. Ab in die Nervenheilanstalt zu den Koryphäen, die mit Läserstrahl im Gehirn umgehen können.
Absoluter GirlsTalk, vom Vernachlässigen bis zum Überfliegen. FENN, der arme Tropf plant seine „Karriere“ über die Sekretärin Sonia. Die Mädels tauschen Parfum, ach wie süß. (nochmal) Der arme Fenn - erste Absage und bereits von einem Hurrikan erfasst. Fenn sollte sein Gehirn an ein Anatomisches Institut "verkaufen" und dafür eine finanzielle Entschädigung für die Körperspende erhalten, ist er doch so klamm. Er ist ein Muster eines total Bekloppten. Doppelt gefährlich?
Es reiht sich eine langweilige Szene an die andere: Kind-Kind-Mutter-Vater-Geplapper. Das Hüpfen der Vögel ist deren Sprache, überaus originell und bewusstseinserweiternd. Trautes Heim nicht allein: Fenn und Sonia (Sony), noch unspektakulärer geht es nicht mehr (und das ist noch freundlich ausgedrückt). Caroline Graham wird es schwer haben, um den Ansprüchen einer Nachfolgerin von Agatha Christie gerecht zu werden. Manche Szenen haben Monty Python-Muster.
Greg, dass er von einem bestimmten Ufer kommt lässt sich an den Dialogen köstlich erahnen. „Orgiastische“ Szenen - Fenn und Sonia im Kamasutra.
Ganz im Gegensatz lesen sich Kapitel 7 und 8. Atemlose Spannung bei der Suche nach Sonia, die erschütternde Entdeckung und die Aktivitäten der Polizei. Man ahnt, weil man Fenn noch nicht gefunden hat, dass seine Polizeiuniform zum Einsatz kommen wird. Und das tut sie. Showdown mit Rosa und Fenn. Mit dem finalen Schuss löst sich die Spannung.
Caroline Graham entpuppt sich mit „Der Fremde in deinem Leben“ als eine brillante Krimiautorin im typischen britischen Schreib- und Erzählstil; der bereits 1988 erschienene Krimi hat nichts an literarischer Qualität gewonnen. Der ursprüngliche Titel „Der Neid des Fremden“ trifft den Krimi besser.

28.07.2015 23:10:18
Eule Buer

Mir gefallen die Krimis von Caroline Graham. Und die Serie auch. Nur an den neuen Darsteller habe ich mich bis heute nicht gewöhnt. Ja, ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aber als John Nettles noch als Tom Barnaby dabei war, war auch noch Humor dabei. Man konnte lachen. Wenn man die Serie mit John Nettles, seiner Familie und seinem Team kennt, weiß man doch, daß die Serie nicht der Realität entspricht. Wenn man die vielen Morde aller Staffeln zusammenzählt, wären ja ganze Grafschaften ausgelöscht worden. Mit dem neuen Darsteller ist nach meinem Geschmack so alles abhanden gekommen. Die schönen englischen Landschaften, der Humor usw. Und vorallem meine Vorfreude auf jede neue Staffel ist nicht mehr da. Und jetzt kommt für mich nämlich das, was den Menschen als Gewohnheitstier ausmacht: Man guckt Barnaby nur noch weil er kommt.

19.02.2008 12:53:03
Dorothy

Ich fand nichts spannendes an diesem Buch.
Von der ersten Seite an ist alles genauso, wie man es vorher sieht. Und von Psychologie kein Spur. Das sollte man doch wohl bei einem Psychopathenthriller erwarten dürfen. Aus heiterem Himmel ist das Goldstück da und murkst. Sehr breit dafür das Eheleben der Gilmores (Zwischendurch entdeckt Rosalein auch noch das Flittchen in sich - Seiten müssen ja schließlich voll werden - und tuts mit einem nicht sehr begehrenswert geschilderten Kollegen, der sich sang- und klanglos wieder in seine Muschel zurück zieht.)

07.01.2007 18:21:54
nemi

also ich finde das buch ist sehr spannend und interessant das einzige was ich nicht gut fand ist das ende es ist ebend sehr aprupt aber ansonsten kann ich nichts schlechtes sagen ausserdem finde ich das es mal was anderes ist in der sicht eines verbrechers zu schreiben,und ich finde es auch gut das sie sich in die psyche der menschen hinein zu versetzten denn wo findet man noch ein buch das in der form geschrieben wurde,das einzige was mich zunächst durcheinander gebracht hatte war der Anfang.

12.06.2006 16:58:42
Emma

sie wollte bestimmt mal was anderes ausprobieren. Leider kommt das buch nicht an die barnabys ran. ich musste mehrere seiten doppelt lesen, jum zu verstehen worum es geht. Eigentlich weiss man wie das buch ausgeht. Sie beschreibt einen psychopaten, der versucht bekannt zu werden und dafür über leichen geht. Sie hat sich zwar-wie immer- exat-vielleicht auch zu exakt- in die psyche der menschen hinein versetzt. dieses buch ist aus dem blickwinkel eines verbrechers geschriebn. am komischten war aber das ende: sehr aprupt. sonst ist man doch von ihr noch "danach" gewöhnt. Die bettszenen sind mir auch etwas zu detailliert.

06.01.2005 18:19:47
Chalicee

lese schon lange kriminal Bücher aller Art und versuche einen guten Autoren herauszufinden, um dann all seine geschriebenen Bücher zu lesen. Ich habe den Neid des Fremden schon zwei mal versucht zu lesen aber ich höre nach kurzer Zeit wieder auf, weil mir unendlich langweilig wurde. Undefinierbar, kein Zusammenhang erkennbar, keine Spannung, Schade habe mehr erwartet.der größte Mist war das sie mit einem Hochgradig, psychopatischen Irren angefangen hat. dadurch hat sie das Buch verdreht und die Spannung herausgenommen.

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