Fremdland

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • München: Goldmann, 2018, Seiten: 320, Originalsprache

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Peng Peng. Zwei nächtliche Schüsse ins Nichts. Zwei Schüsse, die trotzdem alles verändern. Eine junge Familie aus dem Senegal glaubt nicht mehr an das neue Leben in der Fremde. Reuelose Polizisten schlagen nie wieder über die Stränge. Und die uralte Frau in der Seniorenresidenz singt keine Lieder mehr. Berlin, Du kannst so grausam sein. Jerusalem "Jay" Schmitt, Leiter der Neunten Mordkommission für besondere Fälle, vermutet ein düsteres Kapitel seiner eigenen Dienststelle. Für ihn beginnt alles mit einer rätselhaften Botschaft neben einer Leiche. Und endet dort, wo die Schüsse fielen. Und wieder fallen werden?

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Letzte Kommentare:
18.01.2019 18:58:17
Martin Jürgens

Wer hypotaktische Satzkonstruktionen mag, einfach strukturierte Handlungen schätzt und Langatmigkeit liebt, ist hier falsch. Das Buch fesselt sowohl sprachlich als auch inhaltlich auf eine Art und Weise, wie ich sie in Kriminalromanen lange nicht mehr erlebt habe. Immer spannend, immer authentisch.

Die Verquickung brandaktueller Themen wie dem (richtigen) Umgang mit Flüchtlingen oder der Polizeikorruption mit Jerusalems ermittlerischer Raffinesse gelingt spielend einfach.

Dass man als Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebert und über die ein oder andere intelligente Wende positiv überrascht ist, nimmt mit Blick auf den vergleichbar gut durchdachten ersten Band nicht Wunder.

12.01.2019 17:33:25
leseratte1310

Mo ist aus seiner Heimat Senegal nach Berlin geflüchtet. Seine Vorstellungen von Deutschland muss er sehr schnell revidieren, aber er möchte seiner Familie etwas bieten. So gerät er mit dem Gesetz in Konflikt und trifft auf Polizisten, die ihre eigenen Vorstellungen von Recht haben.
„Jay“ Jerusalem Schmitt, Leiter der 9. Mordkommission für besondere Fälle, beschäftigt sich mit einer alten Sache, die Ungereimtheiten aufweisen. Dann wird er auch noch zu einem Mord in einem Seniorenheim gerufen. Das Opfer Louisa Sprecher ist fast hundert Jahre alt und der Täter hat eine rätselhafte Nachricht hinterlassen. Wer tötet eine Frau in dem Alter?
Wie schon bei „Die letzte Farbe des Todes“ habe ich mich ein wenig schwergetan, weil über Gespräche nur berichtet wurde. Mir wäre ein direkter Dialog lieber gewesen. Zudem spielt die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen und es war nicht immer gleich zu erkennen, wo man sich befand.
Manche Szenen werden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, so dass ich einen umfassenden Eindruck gewinnen konnte.
Jay hat eine internationale Ausbildung hinter sich und einen scharfen Verstand. Er möchte seine Fälle klären und hält sich nicht unbedingt an Regeln. An seiner Teamfähigkeit könnte er meiner Meinung nach auch noch arbeiten. Dieses Mal ist er persönlich betroffen, da sein Vater in die alte Geschichte involviert war. Besonders sympathisch ist mir Jay nicht.
Es ist dennoch eine spannende Geschichte, die sich um Fremdenfeindlichkeit und Polizeigewalt dreht. Obwohl dies alles in der Vergangenheit spielt, ist das Thema hochaktuell.
Auch wenn ich lange keine Verbindung zwischen den einzelnen Handlungssträngen erkennen konnte, so löst sich doch am Ende als schlüssig auf.
Ein spannender und aktueller Krimi mit einem sehr ernsthaften Thema.