Mord nach Mass

Erschienen: Januar 1969

Bibliographische Angaben

  • London: Collins, 1967, Titel: 'Endless Night', Seiten: 224, Originalsprache
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1969, Seiten: 169, Übersetzt: Jutta Wannenmacher
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1980, Seiten: 169, Übersetzt: Jutta Wannenmacher
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1994, Seiten: 192, Übersetzt: Jutta Wannenmacher
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1997, Seiten: 192, Übersetzt: Jutta Wannenmacher
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2003, Seiten: 5, Übersetzt: Manfred Fenner, Bemerkung: ungekürzt
  • München: Der Hörverlag, 2008, Übersetzt: Peter Veit, Bemerkung: gekürzte Fassung; aus dem Englischen von Tanja Handels

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Es beginnt wie im Märchen - die Geschichte von Mike Rogers, der auszieht, das Glück zu erobern. Seine Wünsche werden gleich doppelt erfüllt: Er gewinnt die Zuneigung der schönen, reichen Ellie, und er baut sich endlich sein Traumhaus. Doch auf dem Haus lastet ein Fluch.

Mord nach Mass

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Letzte Kommentare:
03.03.2015 12:48:54
Hercule Poirot

Ja, lieber Helmuth Wehmeyer, dieses Buch von 1967 ist von Agatha Christie, sie hat sich einfach erlaubt, den "Tod auf dem Nil" (1937) aus der Erzählperspektive des Buches "Alibi" (1926) zu erzählen, und die Handung in der englischen Countryside anzusiedeln. Ein gewisser fader Nachgeschmack bleibt bei diesem Buch schon. Dame Agatha hat m.E. ihr erzählerisches Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft. Der Umstand, dass der Täter von Anfang an - sprich: noch vor den Morden - von verschiedensten Personen durchschaut wurde, hätte zu einem ganz anderen und spannenderen Ende führen können, zum Beispiel dass man die Morde nur vorgetäuscht hätte, um den Täter letztlich glaubhafter zu überführen, als das dann tatsächlich geschieht. Aber wir sollten AC nicht im Nachhinein eines besseren belehren. Schlimm genug, dass nun doch entgegen ihrer Absicht (vgl. "Vorhang") ein Poirot-Roman erschienen ist, der nicht aus ihrer Feder kam.

30.06.2014 12:12:04
Helmut wehmeyer

Bravo, Norbert! Ich kann Ihren Eindruck nur bestätigen.Ich habe nie einen langweiligeren Agatha Christie Roman gelesen u. hatte echte Zweifel, ob das Buch wirklich von der Autorin geschrieben sein kann.Also -ein "Montagswerk" ,das ihrer nicht würdig ist!
Diktion u. Spannungserzeugung sind nicht typisch für die Autorin.Ich habe das Buch in der deutschen Übersetzung gelesen u. mich z.T. auch über die schlüpfrig sexuell anzüglichen Anspielungen gewundert, die man sonst bei Christie nich findet.Ist das Buch also wirklich von ihr -die Zweifel bleiben.

22.08.2010 11:14:08
Norbert

habe das buch auf englisch gelesen, und wie schon erwähnt, stellt man sich unter "endless night" irgend wie was spannendes vor. Aber ich war megaentäuscht, wenn erst 40 seiten vor schluss ein mord passiert, ist das öde und die vorangegangenen 160 seiten nur bla bla was man auf 10 seiten zusammenfassen hätte können.
Evtl bin ich auch schon ein Christi Experte, denn konnte mir schon in der langweiligen Phase zusammenreimen, wenn noch ein Mord passiert, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dann kann nur der/diejendige das Opfer sein, und von dem/der ermordet morden sein, aus diesem offensichtlichen grund.
Also für mich war das Spannendste, ob noch ein Mord passiert oder nicht :-)

31.05.2010 13:34:23
Harry

Ich finde dieses Buch langatmig als auch langweilig. Mir hat dieses Buch nicht gefallen.
Wie die andere sagen, dieses Lösung ist total schrecklich und ich finde die Story einfach unglaubwürdig. Hört sich wie ein Gruselroman an.
Ich kann von Glück sagen, dass ich es geliehen habe, denn wenn ich es gekauft hätte, wäre das mein Pech.
Ich wäre eigentlich eingeschlafen, wenn der Wecker mich nicht geweckt hätte.(Das tu ich immer, damit ich weiß, dass ich aufhören soll).

Meine Bewertung: 15°

26.04.2008 00:21:41
Michael

Ein wirklich sehr sehr guter Roman-einer meiner Favoriten der Autorin.Untypisch der Erzählstil,deshalb nicht unbedingt ein "normaler" Christie Krimi.Ich weiß noch,wie entsetzt ich über des Rätsels Lösung war - schaurig spannend,wenn gleich auch der Anfang etwas quälend lang ist!

08.07.2007 10:17:00
m.e.

der name "Agatha Christie" erweckt an vielen stellung spannung, die bei nicht-krimi-autoren als lächerlich klischeehaft abqualifiziert würden. da es sich um eine ich-erzählung handelt wirkt die geschichte unglaubwürdig und nicht nachvollziebar. fazit: gute story, schlecht realisiert

21.08.2006 22:44:10
brunner

Ein Meisterwerk, bei dem es einem eiskalt den Rücken herunterläuft -- und das ohne die heute obligatorischen Greuelszenen und pathologischen Details.

Ich würde "Mord nach Maß" (viel besser übrigens der düstere Originaltitel "Endless Night") nicht als erstes Christie-Buch lesen, denn er ist ganz untypisch und macht sich die Klischees und Erwartungen zu Nutze, die durch viele andere Christie-Klassiker beim Leser entstanden sind.

11.07.2004 20:41:47
Anja S.

Wie immer ein sehr spannender und solide geschriebener Krimi, vielleicht psychologisch nicht so besonders gut nachvollziehbar, aber dennoch gut gemacht.