Grenzgänger

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2018, Seiten: 6, Übersetzt: Vera Teltz

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Wegen Kaffeeschmuggels und ihrer »krankhaften Verlogenheit« steckt man die 17-jährige Henni 1951 in eine Besserungsanstalt, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die jüngeren Geschwister, um die sie sich anstelle der toten Mutter gekümmert hatte, kommen in ein kirchliches Kinderheim. Wo der kleine Matthias an Lungenentzündung verstirbt. Auch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Krimi im Kreuzfeuer - Folge 7

"Grenzgänger" von Mechthild Borrmann (Droemer) im Ziel von Andreas Kurth (Chefredakteur Krimi-Couch.de), Jochen König (Krimi-Couch.de Spezial) und Birgit Borloni (Krimi-Couch.de Redaktion).

Folge 7 jetzt anschauen

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Letzte Kommentare:
16.02.2020 19:13:02
drfunkson

Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen Kriminalroman im engeren Sinne. Vielmehr ist es ein Stück Zeitgeschichte.

Mechtild Borrmann erzählt auf zwei (Haupt)-Zeitebenen: unmittelbar in der Nachkriegszeit sowie 1970, im Jahr der Gerichtsprozesse. Und das Ganze aus mehreren Perspektiven, örtlich wie auch personell.

Ich habe den Plot als sehr schlüssig und glaubwürdig empfunden. Insgesamt ein toll recherchierter Roman.

Hängenbleiben werden bei mir insbesondere die Beschreibung der enormen Herausforderungen des puren Überlebens der Familie in der Nachkriegszeit, die heftigen Zustände in den kirchlichen Kinderheimen und der Umgang mit den Bedürfnissen sowie der Geringschätzung der Erlebnisse der Kinder.

Früher war halt doch nicht alles besser!!!

26.10.2018 18:51:27
Almanor

Eine sehr erschütternde Geschichte.. man fragt sich, ob solches wahr sein kann und ist versucht, an ähnliche Geschichten zu denken, wie sie in der Schweiz in Heimen oder unter dem Stichwort "Verdingkinder" stattfanden. Es geht nicht nur um Recht und Gerechtigkeit, sondern um eine Pervertierung der Wahrheit, eine Umkehrung der Vernunft.

01.10.2018 16:41:10
Claudia Arnhold

Ein Krieg und seine Folgen für ganze Familien und Generationen!
Ein traumatisierter hilfloser Vater ist nicht mehr in der Lage für seine Kinder da zu sein. Die 15jährige Henni und ihre Geschwister wollen aber zusammen bleiben, nicht hungern und ein klein wenig Normalität. Sie schließen sich Schmugglern an und werden böse bestraft.
Es ist eine Geschichte über Heimkinder der 50iger Jahre in der BRD, die Rolle der Kirche und die Erfahrung, dass Recht und Gerechtigkeit verschiedene Dinge sind.
Man möchte schreien bei solchen Schilderungen!