Das krumme Haus

Erschienen: Januar 1951

Bibliographische Angaben

  • London: Collins, 1949, Titel: 'Crooked House', Seiten: 192, Originalsprache
  • Bern: Scherz, 1951, Seiten: 192, Übersetzt: Alexandra Brun
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1974, Seiten: 143
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1988, Seiten: 159, Übersetzt: Ursula von Wiese
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004, Seiten: 206, Übersetzt: Ursula von Wiese, Bemerkung: überarbeitete Fassung
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2008, Seiten: 5, Übersetzt: Hans Eckardt, Bemerkung: ungekürzt

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Natürlich ist es Mord. Und nur ein Mitglied der Familie kann der Täter sein. Jeder hatte einen Grund, den alten Familientyrannen Leonides ins Jenseits zu befördern. Aber als Motiv für einen Mord reicht eigentlich keiner dieser Gründe aus. Es bleibt nicht bei einem Todesfall. Panik und Ratlosigkeit breiten sich aus - bis Charles ein kleines Notizbuch findet. Plötzlich dämmert ihm eine schreckliche Erkenntnis...

Das krumme Haus

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Letzte Kommentare:
19.01.2019 11:56:22
ham

... eine interessante Familienstory ohne Poirot oder Miss Marple ... gerade das macht die Geschichte interessant ... und auch den Täter hat man nicht unbedingt auf dem Schirm ... ein nettes Lesevergnügen und Miträtseln ist garantiert ... 87°

03.08.2018 14:29:26
HerculePoirot2002

Meiner Meinung nach sind alle AC-Krimis lesenswert. Es gibt mehr oder wenige gute, aber dieser hier zählt eindeutig zu den guten, wenn nich vielleicht zu den Besten.
Agatha Christie selber sagte, dass dieses Buch einer ihrer Favouriten ist/war. Zu gutem Grund: Schon auf den ersten Seiten ist die Spannung bzw. die Atmosphäre schon zu spüren. Der junge Charles will seine Geliebte Sophia heiraten, doch dann stirbt ihr Großvater Aristides unter merkwürdigen Umständen. Offenbar hätte jeder ein Motiv gehabt, ihn zu töten...
Wie auch bei vielen anderen AC's kann man hier einfach nicht die Finger weglassen, und nach einiger Zeit legt man das Buch weg und fragt sich: War was?
Ja, denn später kommt einem die packende Geschichte wieder in den Sinn. Ich denke heute noch an die kleine "Detektivin" Josephine, wie auch an andere skurille Charaktere wie Edith de Haviland und so weiter und so fort...
Auch eine Prise Humor bleibt nicht aus, aber das ist ja allgemein bekannt... ;-)

03.07.2018 18:43:54
Stefan Schmid

Die Autorin lässt die Handlung durch Charles erzählen, der als Verlobter in eine wahrlich undurchsichtige englische Familie eingeführt wird. Wenn in dieser Familie bald einmal ein Mord passiert, sieht sich Charles in einer schwierigen Doppelrolle und voller Unsicherheiten bezüglich seiner Partnerwahl. Allein schon diese Ausgangslage sorgt für Spannung und Interesse. Und die Spannung reisst denn auch nie ab und lässt uns erst auf den letzten Seiten aufatmen. Ein sehr lesenswerter Agatha-Christie-Krimi!

10.09.2011 23:32:21
Christa E.

Agatha Christie hat es wohl (wie auch mir) bei der Lektüre der Irischen Elfenmärchen, hier: "Der Wechselbalg" - schnell nachzulesen unter

http://www.zeno.org/M%C3%A4rchen/M/Irland/Thomas+Crofton+Croker%3A+Irische+Elfenm%C3%A4rchen/Das+stille+Volk/7.+Der+Wechselbalg

- (der später von den Gebrüdern Grimm übersetzt wurde, und der heute aus gutem Grund in keinem Kinderbuch mehr zu finden ist), den Magen umgedreht.

Mir scheint, gerade aus diesem Grund schrieb sie 1949 diesen Kriminalroman.
Dafür zolle ich ihr nur noch mehr Respekt.

01.05.2009 16:05:30
Bazong

Die Geschichte wird aus der Sicht von Charles geschildert. Sein Vater ist ein erfahrener Kommissar und er ist mit Sofia, eine Tochter dieses Krummen Hauses verlobt.
Es ist klar das der 87 Jahre alte Leonides ermordet wurde. Die Tat hätte von jedem begangen worden sein. Sogar von einem absoluten Dummkopf. Trotzdem scheint es unmöglich zu sein den Täter zu schnappen. Ein verflixter Fall an dem man verzweifeln könnte.

In diesem Roman wird die Logik nicht ganz so schlimm nieder geprügelt wie bei vielen anderen Romanen von Agatha Christie. Am Ende des Romans zwar auch hier, aber AC hat da schon schlimmeres verzapft. Dafür wird um so heftiger auf den gesunden Menschenverstand eingetreten.

So verflixt der Fall Anfangs auch aussieht, wird im Laufe der Geschichte immer klarer wer der Täter ist. Es muß eine sehr dumme feige Person sein, wegen dem Anschlag auf ein elf Jähriges Mädchen was gerne Detektiv spielt und eine ziemlich vorlaute klappe hat. Etwa im letzten Drittel der Geschichte sagt der Vater zu Charles das alles in eine Richtung deuten würde. Und ob, alles plötzlich in eine Richtung deutet. Sogar dieses 11 Jährige Kind weiß wer der Täter ist, sagt aber nichts weil ihr diese Person Sympathisch ist. Aber ich Frage mich warum so ein erfahrener Kommissar nichts unter nimmt um den Täter zu schnappen? Na, ja ...
Am Ende des Romans entpuppt sich eine Person als sehr boshaft, sie Trampelt nicht nur über Leichen sondern auch über Existenzen. Aber der Kommissar unternimmt immer noch nichts. Tja ...

Der Roman hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Naja ... Aber das ist halt typisch englisch. Weil Engländer an allem gefallen finden was einen schlechten Beigeschmack hat. Man denke nur mal an das Zeug was die Essen, an typisch englische Tabakmischungen und natürlich an diese Teemischungen die von den Engländern getrunken werden.

10.10.2008 15:34:21
roby

hey zusammen,
hab das buch gerade eben fertig gelesen. der schluss ist enorm spannend. er übertrifft einfach das ganze buch.nie hätte ich gedacht, dass *** der mörder sein könnte. noch jetzt bin ich erstaunt. und dann das motiv, einfach tolles buch. mehr kann ich gar nicht sagen! ich geb dem buch unendlich viele punkte und empfehle es jedem, auch denen, die nicht gern krimis lesen.

09.10.2008 23:06:22
roby

ich bin noch nicht fertig mit lesen aber ich finde das buch sehr spannend. agatha christie ist es gelungen, alles bis ins detail zu beschreiben. manchmal verliere ich aber auch den überblick wer zu wem gehört, da es so viele personen gibt. ich frage mich, ob aristide leonides an einer dosis augentropfen sterben konnte oder ob er starb, weil er kein insulin erhielt?

übrigens lese ich das buch in englisch. ich bin sehr gespannt wer der mörder sein wird und was sein motiv war.

06.08.2008 22:51:16
CharlyDD

Ich glaube das ist ein Buch was ich sicher irgendwann noch einmal lesen werde, vorausgesetzt ich vergesse bis dahin wer der Mörder ist.

"Das krumme Haus" ist einfach ganz große Klasse.

Ich habe damit nach langer Suche endlich einen Krimi gefunden der mich überraschen kann.

Besonders angetan hat es mir die Detektivarbeit der kleinen Josephine. Sie ist ein süßes Mädchen was wenig Beachtung von ihrem Umfeld erfährt, ihre eigenen Wege geht und dem Leser mit jeder Seite einfach nur mehr an`s Herz wächst.

Zu dem Ende sollte ich lieber nicht zuviel sagen, außer das Christie ein sehr düsteres Motiv für den Mörder bereit hält.

Ich bin einfach nur begeistert.

20.11.2007 21:17:32
Medellin

Also ich stimme absolut mit Sally und Sabine überein! Auch ich finde das Buch sehr gut! Für mich ist dieses Werk von Agatha Christie ein Geheimtipp! Es kommt meiner Meinung zwar nicht ganz an "Und dann gab es Keines mehr" (dieses Werk ist für mich nach wie vor unübertroffen), aber mit "Alibi" z.B., kann es ,denke ich, auf jeden Fall mithalten! Das krumme Haus gehört zu meinen TOP 3 und dass man, wie einige hier im Forum anscheinend, auf den Täter kommen kann finde ich nicht! In jedem Falle, finde ich dieses Buch WESENTLICH besser als z.B. "der letzte Joker" oder auch "das Geheimnis der Schnallenschuhe", die ich vergleichsweise eher maessig fand!

19.01.2007 21:51:54
Sally

Eines meiner Lieblingsbücher!
Insgeheim verdächtigt man jedes Familienmitglied einmal. Und dann der Schluss! Man könnte es sich denken, aber man glaubt es einfach nicht.
Ein absolut empfehlenswertes Buch! Unbedingt lesen!

28.10.2005 14:07:57
Sabine H.

Hi ich habe das Buch gelesen und fand es sagenhaft.
Die Charaktere wurden super dargestellt und in die Tat umgesetzt.
Dies ist ein einmaliges Buch was ich jedem nur empfehlen kann.
Ich wüsste nicht wie man vor dem Ende des Buches auf den Täter schließen könnte.

Viel Spaß beim Lesen
Sabine

26.03.2005 18:58:19
Maria R.

Ich liebe das Buch, eigentlich alle von Agatha Christie. Wer allerdings solche Bücher nicht gewohnt ist, dem erscheint es nach einer Weile als langweilig. Ich kenne auch den Kinderreim aus "Mutter Gans". Er war überhaupt der Grund, dass ich ihre Bücher angefangen habe zu lesen. Sie hat ja viele Titel daraus abgekupfert. Trotzdem: sehr gutes Buch.

28.02.2005 18:15:28
Nine

also ich finde, dass man nicht so schnell (eigentlich gar nicht) herrausfindet wer der täter ist. den anfang finde ich ein wenig langweilig, obwohl es durchaus schlechtere bücher von ihr gibt (z.B die schattenhand)
Trotzdem stimme ich anja zu dass das motiv nicht wirklich logisch ist.

18.08.2004 21:01:01
Tiny

Also ich finde das Buch ist so ein richtig typischer Krimi und trotzdem hat Frau Christie ihn zu was besonderem gemacht!
Klasse Buch!!

11.07.2004 20:39:52
Anja S.

Also ich habe bis zum Schluss nicht geahnt, wer hier der Taeter ist (obgleich ich das Motiv doch fuer etwas an den Haaren herbeigezogen halte...)

04.07.2004 15:32:03
Anna

Ich finde das Buch zwischendurch ein bisschen langweilig. Ich hatte auch schon früh den Verdacht wer der Täter sein könnte, nur wurde er zwischendurch immer wieder über den Haufen geworfen. Das Buch hat mich nicht so vom Hocker gerissen, aber trotzdem ist es nicht schlecht.

21.06.2004 12:04:56
Elke

Die Atmosphäre ist eher düster und ich ahnte sehr schnell, wer der Täter ist. Keine wirkliche Wende. Es gibt auf jeden Fall bessere Werke von A.C.

05.09.2003 21:28:24
Fabian

Absolutes Meisterwerk - jedoch muss ich sagen, daß ich schon relativ früh den richtigen Verdacht hatte ;)

15.04.2003 23:55:00
Marc

Einer der ungewöhnlichsten Krimis der Queen of Crime. Nie wird man in diesem Buch auf den Täter kommen, niemals!

Gruß Marc