Die Memoiren des Grafen

Erschienen: Januar 1927

Bibliographische Angaben

  • London: John Lane, 1925, Titel: 'The secret of Chimneys', Seiten: 306, Originalsprache
  • Dresden: Moewig & Höffner, 1927, Titel: 'Die Memoiren des Ministers', Seiten: 191, Übersetzt: Elise von Kraatz
  • Berlin: Aufwärts-Verlag, 1936, Titel: 'Die Memoiren des Ministers', Seiten: 95, Übersetzt: Elise von Kraatz
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1960, Seiten: 191, Übersetzt: Margaret Haas
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1979, Seiten: 191, Übersetzt: Margaret Haas
  • Genf: Edito-Service, 1983, Seiten: 212, Übersetzt: ?
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991, Seiten: 194, Übersetzt: Margaret Haas
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008, Seiten: 194, Übersetzt: Margaret Haas
  • Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2003, Seiten: 5, Übersetzt: Reiner Unglaub, Bemerkung: ungekürzt

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Nichtsahnend erklärt sich Anthony Cade bereit, für einen alten Freund ein Manuskript nach London zu bringen und findet sich prompt in eine internationale Verschwörung verwickelt. Warum um alles in der Welt sind die Memoiren des Grafen so wichtig? Und was führt »König Victor« wirklich im Schilde? Mord, Erpressung, Diebstahl von Dokumenten und ein legendärer verschwundener Diamant - alle Hinweise führen nach »Chimneys«, einem von Englands großen historischen Landsitzen. Dort enthüllen sich schließlich alle Geheimnisse und die wahren Identitäten der Verdächtigen.

Die Memoiren des Grafen

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Letzte Kommentare:
28.01.2018 09:51:26
Kasia

Immer wieder ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen!
Auf die eigentlich wenigen Seiten eines Romans verteilt, findet der Leser viele Charaktere, viele Erzählungen, Beschreibungen, Zufälle, Einfälle, Handlungen. Es wird nie langweilig!
Was ich so herausragend und hervorragend finde: Agatha Christie schafft es, alles miteinander zu verweben, alle Stränge zu entwirren und dem Leser zum Schluss eine logische Erklärung zu präsentieren.
Da ich leider selten bis nie auf eine richtige Lösung komme, bedeutet es ein Aufatmen.
Manchmal denke ich auch „Hä?!“ oder „weniger wäre vielleicht mehr“, aber letztendlich nehme ich Frau Christie alles ab und freue mich über alles, was ich von ihr lese.
Ich bin in meinen Bewertungen sicherlich sehr euphorisch und enthusiastisch, aber ich bin ein wirklich großer Fan und vielleicht nicht so objektiv, wie man es für Rezessionen sein müsste.
Denn auch dieses Buch empfehle ich sehr gerne.

17.12.2008 23:30:07
annun_

Die Memoiren des Grafen ist die Vorgeschichte, bzw. der erste Teil der Inspektor Battle-Romane und definitiv besser als sein Nachfolger, der unter dem Titel "Der letzte Joker" erschien.
Anthony Cade, man kann sagen ein Abenteurer durch und durch, verspricht seinem Freund, die Memoiren eines Grafen aus dem kleinen Land Herzoslowakien zu einem Verlag in London zu bringen. Zusätzlich bekommt er noch ein paar Briefe einer gewissen Dame in die Finger, die man dieser doch bitte lieber wieder zurückbringen sollte, da es den Anschein hat, als wäre diese eine heißblütige Affäre eingegangen und durch diese Briefe erpresst worden.

So nimmt das Schicksal seinen Lauf und bringt Politiker, feine Damen, blaublütige Herren und zwielichtige Gestalten auf Chimneys zusammen - einem alten und bekannten Landsitz in England, der nun hier auch der Schauplatz so einiger Verbrechen und Verschwörungen wird.
Es gibt Tote, Geheimgänge und Heimlichtuereien: Bühne frei also für Inspektor Battle - einen vierschrötigen, korpulenten und zurückhaltenden Mann, der aber seine Augen und Ohren offen hält, so einige lose Fäden zusammenbringt und uns mit der Unterstützung einiger Helfer ein tolles Finale beschert.

Mir persönlich hat dieser erste Teil um Inspektor Battle weitaus besser gefallen, als der zweite Teil. Hier spielt die Tochter des Lord Catterham noch nicht die Hauptrolle und er ist dadurch nicht so albern wie teilweise sein Nachfolger. Ausserdem gefällt es mir wieder einmal sehr, dass ganz unterschiedliche Personen auf einem Landsitz zusammentreffen und sich jeder um jeden seine Gedanken macht und jeder verdächtig erscheint. Ein Buch um ein altes Gemäuer, dass auch noch einiges an Rätseln und Geheimgängen zu bieten hat und dazu eine Tasse Tee vorm Kamin: Das ist alles, was ich an einem grauen Wintertag brauche. Nicht unbedingt das herausragendste der Christie-Werke, aber durchaus zum Weiterempfehlen. Die Auflösung und das Stellen des Täters hat mir hier besonder gut gefallen. Allerdings merkt man den letzten Seiten doch an, dass Agatha Christie auch einige Liebesromane veröffentlicht hat. Darüber werde ich jedoch grosszügig hinwegschauen und vergebe 76°.

26.10.2007 19:37:47
Clara

Meine Hochachtung!
Das war mein erstes Buch von Agatha Christie und bin auch froh darüber, sonst wär ich wahrschienlich nie eine Krimifanatikerin geworden. Leider hab ich den Film noch nicht gesehen, werd es so schnell wir möglich nachholen!

09.11.2006 14:13:49
Medellin

Dies ist das erste Buch von Agatha Christie das mir wirklich überhaupt nicht gefallen hat, ich finde es gibt viel Bessere!Die Auflösung war ganz ok finde ich, aber die ganze Geschichte um Herzoslowakien fand ich ziemlich lächerlich! Was hat Sie sich bei diesem Roman bloß gedacht???Vielleicht ist dieses Werk ja aus Geldnot heraus entstanden, wer weiß?
Naja, über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten und AC kann ja auch nicht nur gute Bücher schreiben :)

05.11.2004 00:08:16
Niki

Das war mein aller erstes Buch von Agahtha Christie. Und nach dem ich inzwischen alle anderen kenne, kann ich sagen:eins der besten von ihr. Ich habs schon mindestens 20 mal gelesen und immer wieder gerne.

31.07.2004 12:02:28
Maria

Eines der besten Bücher von Agatha Christie. Auf alle Fälle ein Werk das es wert ist es zu lesen. Einfach supper!