Lost in Fuseta

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Argon, 2017, Seiten: 6, Übersetzt: Andreas Pietschmann
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018, Seiten: 400, Originalsprache

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

51 x 91°-100°
8 x 81°-90°
9 x 71°-80°
1 x 61°-70°
1 x 51°-60°
2 x 41°-50°
1 x 31°-40°
0 x 21°-30°
1 x 11°-20°
2 x 1°-10°
B:87.473684210526
V:75
W:{"1":1,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":1,"8":0,"9":0,"10":0,"11":1,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":1,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":1,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":1,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":1,"61":0,"62":0,"63":1,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":1,"72":1,"73":0,"74":0,"75":2,"76":0,"77":1,"78":0,"79":2,"80":2,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":1,"89":0,"90":7,"91":2,"92":3,"93":1,"94":4,"95":6,"96":4,"97":1,"98":2,"99":5,"100":23}

Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Schönheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug und mit schmaler Lederkrawatte in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt, als die portugiesischen Sub-Inspektoren feststellen müssen, dass ihr neuer Kollege aus Deutschland nicht nur merkwürdig gekleidet ist, sondern sich auch merkwürdig verhält. Erst langsam kommen sie dem Mörder eines Privatdetektivs auf die Spur, sowie der Tatsache, dass Leander Losts Merkwürdigkeiten dem Asperger-Syndrom geschuldet sind und dass seine Inselbegabungen äußerst hilfreich sind bei der Lösung des Falls um die schmutzigen Machenschaften eines Wasserversorgers an der Algarve.

Deine Meinung zu »Lost in Fuseta«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
12.08.2020 18:19:54
Manfred Fürst

LOST IN FUSETA von Gil Ribeiro kommt mir zufällig in die Hände. Ein Portugal-Krimi, der an der Algarve spielt.
Auf den ersten Blick wollte man einen englischen Titel vermuten, übersetzt „Verloren in Fuseta“ vermuten, aber Lost ist Leander, ein Austauschpolizist aus Hamburg.
Schnell wird klar, dass Leander anders ist als die anderen, aber mit einer besonderen Gabe: Außergewöhnliche unbestechliche Kombinationsfähigkeit. Was zu kurz kommt ist seine emotionale Empfindsamkeit.
Eine Krimihandlung gibt es auch, mit Lokalkolorit und einem brennenden Thema: Wasser.
Einzig Soraia kann sich in Leander hineinversetzen, hat sein Asperger-Syndrom erkannt, versteht ihn und fühlt sich zu ihm hingezogen. Leider hat der emotionsleere Leander „keine Schmetterlinge im Bauch“ und er verpasst nichtwissend die Liebe seines Lebens.
Präzise Zeichnung der Person Leander Lost. Macht Lust auf die Algarve mit seinem Hinterland.

04.08.2020 12:33:33
Nestle1234

Toller Krimi mit interessanten Charakteren! Die Beschreibung der Gegend macht Lust auf einen Urlaub in Portugal. Diese Ecke von Portugal kenne ich noch nicht. Ich fand diese Beschreibung der Landschaft überhaupt nicht langweilig, sondern sehr informativ. Die Figur eines Kommissars mit dem Asperger Syndrom gibt den Krimi eine besondere Note. Die Thematik ist sehr aktuell gewählt. Der Kampf um das Trinkwasser wird sicher in den nächsten Jahren noch zunehmen. Ich habe selten so einen verschmitzten Roman gelesen. Der Autor hat auf geschickte Weise die Machenschaften von Nestlé in der Schweiz in die Handlung mit einbezogen. Von mir bekommt deshalb dieser Roman 100 Punkte!

05.06.2020 13:52:15
Hanswerner Kruse

Ein Roman ist ein Roman ist ein Roman! Das als Hinweis für "unwahrscheinliche" Ereignisse...

24.05.2020 17:20:08
Hulda63

Der Kritik von azucar25 kann ich nur beipflichten. Stimmt haargenau.
Schade fand ich auch, dass der Asperger Komissar so alles Unglück dieser Welt mitgenommen hat. Nicht nur Asperger, auch noch gemobbt, aufgewachsen in einem Heim usw.
Schade.
Auch das unprofessionelle Verhalten der portugiesischen Polizei, die Unfreundlichkeiten gegenüber dem Deutschen, alles sehr unwahrscheinlich.
Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, obwohl ich beileibe kein Portugal Fan bin, nicht mal ein Spanien Fan.

Abseits aller Klischees mal etwas anderes. Würde ich auch nicht mit einem deutschen Regional Krimi vergleichen.
Höchstens mit einem guten.

Das Pseudonym finde ich auch daneben, ist aber halt künstlerische Freiheit.

Die nächsten Romane der Reihe stehen schon auf meiner Liste. Wenn ich dieses Jahr schon nicht wegfahren kann, dann wenigstens in Gedanken.

Land und Leute sind jedenfalls sehr detailliert und liebevoll beschrieben.

Könnte mir tatsächlich einen Besuch an der Algarve vorstellen.
Aber nur in Fuseta.

Gute 70% von mir.

05.05.2020 17:25:34
ham

Die Kritik von azucar25 ist sehr hart, aber im Kern zutreffend ... der Autor zeigt so offensichtlich wie sehr er Land und Leute liebt, dass er in manches Klischee abdriftet ... und natürlich ist das personelle Umfeld in Fuseta ein bißchen zu rund und glatt poliert ... dennoch ist "Lost in Fuseta" ein guter Urlaubskrimi, den alle Algarve- oder Portugal-Fans lieben werden ... alle anderen können ihn auch gut lesen ... ich hoffe, dass die Figuren im zweiten Band etwas tiefgründiger werden, die Chance ist zumindest da ... gute 77°

16.03.2020 10:51:35
azucar25

Das Buch ist eine Ansammlung peinlicher Klischees. Deutsche sind gefühllose Roboter, Spanier sind Arrogant, die Algarve ist an den von Touristen verschonten Orten ein Paradies. Die Zusammenarbeit zwischen den gefühlvoll-verständnisvollen und kompetenten Portugiesischen Ermittlern Carlos und Graciana und dem autistischen Deutschen (wie passend, ein Deutscher ohne Gefühle) ist am Anfang natürgemäss holprig aber da alle ungemein schlau, ehrbar und aufrichtig sind lieben sie sich am ende doch alle. Natürlich kennt sich die Schwester von Gracia als Erzieherin mit Autisten aus und belehrt uns über Autismus bzw. Asperger.
Die Familie der Polizistin Graciana Rosado ist eine Bilderbuchfamlie, alle lieben sich, die Leute aus dem Dorf des Elternhauses treffen sich regelmässig am Haus der Eltern, und natürlich trägt jeder Dorfbewohner etwas bei, die Stimmung ist immer wie man es sich in einem Deutschen Herz-und Schmerzfilm der 60er Jahre über ein südliches Land vorstellt. Die märchenhafte Idylle könnte genauso gut zu Italien, Spanien, Frankreich, aber bitte nur die Provence oder Griechenland passen. Die Eltern sind so grossherzig, dass sie sich bereit erklären, ein 16 Jähriges Mädchen als Pflegeeltern aufzunehmen, denn das Mädchen zeigt sich zuerst typisch rabiat, ist aber natürlich gutherzig wie alle, den Schlüssel zu ihrem Herzen öffnen alle innerhalb eines Tages im Handumdrehen dank Aufrichtigkeit und ostentativer Gutherzigkeit.
Natürlich ist Carlos heimlich in Graciana verliebt, natürlich lieben Graciana's Eltern Carlos masslos und wie erwartet gilt dies nicht für Graciana's Freund, den Reporter Joao.
Alle beschriebene Landschafen sind malerisch, melancholisch, von einzigartiger Besonderheit und mit unübertroffenem Charme, alles ist so austauschbar, dass ich diese Passagen ausgelassen und nichts verpasst habe.
Die Krimigeschichte selber ist ok, durch das Auslassen der für mich vor Honig und Schmalz triefenden Passagen war das Buch schnell gelesen.

06.02.2020 21:09:55
AB

Ich habe Bd. 3 geschenkt bekommen und nach dem Lesen mir sofort Bd 1 und 2 besorgt. Die Spannung wird durch das Miteinander der Personen geweckt. Die Beschreibungen lassen einen die Algarve vor dem Auge entstehen. Ich warte auf Teil 4 im Sommer.

30.07.2019 08:31:58
Hella

Es ist ein sehr guter Krimi, spannend, aber auch gefühlvoll. Das portugiesische Wesen kommt sehr gut zur Geltung. Ich kenne nur Lissabon, aber meine Neugierde auf die Algarve wurde durch diese Serie geweckt. Ich warte mit Spannung auf den 4. Band, der hoffentlich kommt.

30.03.2019 13:10:53
DD

Ich fand das Buch sehr interessant. Die Charaktere finde ich toll. Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn einige der Meinung sind, es fehlt an Spannung. Es darf auch ein bißchen Humor sein. Ich liebe das Land Portugal und ich war so gut wie in jedem Ort gewesen. Da meine andere Hälfte aus Tavira kommt. Ich habe das Buch richtig verschlungen. Wann immer ich Zeit hatte, habe ich gelesen. Wie ich das Buch durch durch hatte, mußte ich sofort das Zweite Buch von der Serie haben. Ich fand es super. Es wäre vielleicht auch eine Verfilmung wert. Wenn es verfilmt werden würde, dann würde ich Ihn auf jeden Fall sehen. Mein Fazit: Super Charaktere, mal etwas anderes. erwarte noch mehr von Lost und Co. zu lesen.

30.01.2019 16:50:41
Zoran

Tolle Charaktere, interessante Story und viel viel Liebe zum Süden Portugals, Lost in Fuseta hat mich wirklich begeistert! Eigentlich hatte ich gar nicht geplant das Buch zu lesen und dann, auf einer sehr langen Rückreise aus dem Urlaub, hatte ich es zugegeben eher aus Langeweile angefangen – und Holger Karsten Schmidt hatte mich damit schnell gefangen. Ich mag die detaillierten Schilderungen im Buch, ob es Wege sind oder wie die Boote aussehen, wie die Brandung riecht und was für ein Erlebnis ein ausgiebiges Essen dort ist. Klar, ein wenig idealisiert ist es allemal, aber das soll geschenkt sein, letztlich zeugt es ja nur von der Liebe des Autors zu Land und Leuten.
Die Geschichte fand ich sehr interessant, vor allem weil sie modern und klassisch zugleich ist, hat mir gut gefallen. Lost in Fuseta hatte mir trotz der Länge gleich Lust auf den zweiten Teil gemacht.

Meine Wertung: Tolles Buch, das gut und gerne auf 90 Grad kocht.

06.09.2018 00:11:39
THD

Leider habe ich erst gelesen, dass es sich bei dem Autorennamen um das Pseudonym eines Deutschen handelt, als ich das Buch schon zu lesen begonnen hatte. Ich habe mich schon gewundert, warum der Stil so gar nicht portugiesisch ist, sondern alle Klischees eines deutschen Regionalkrimis bedient, bis ich des Rätsels Lösung fand. Daraufhin habe ich mich veralbert gefühlt und das Buch in der Ferienwohnung, in der ich war, in das Regal gestellt.

27.08.2018 23:44:54
Martina S.

Die Geschichte über die Figuren des Ermittler Teams sind interessant und fast wie ein Roman geschrieben.
Die Krimigeschichte ist langatmig und langweilig. Spannung wird in diesem Buch eher klein geschrieben. Schade denn diese sollte nach meiner Meinung bin einem Krimi nicht fehlen. Mein Fazit: Nette Unterhaltung

10.05.2018 11:38:45
Susewind

Der Titel klingt zunächst vielversprechend und man freut sich auf Portugal. Aber beim Lesen entwickelt sich dann wenig Spannung, obwohl die Person des Leander Lost interessant ist. Auch die anderen Figuren wirken sympathisch. Aber der Autor beschreibt alles so detailliert, dass man vorlauter Weg- und Lagebeschreibungen gar nicht mehr weiß, worum es geht. Es scheint mir auch völlig unerheblich, am Ende einer langen und genauen Beschreibung noch zu erfahren, dass der See z.B. im Süden des Hauses links liegt.
Für mich verliert der Autor sich zu sehr in Einzelheiten, die vom eigentlich wichtigen Handlungsverlauf unnötig ablenken.
Mein Fazit: ein netter Krimi, der aber nur sehr langsam Fahrt aufnimmt.

Echte Täter,
wahre Ereignisse

Wir berichten über spannende Kriminalfälle und spektakuläre Verbrechen, skrupellose Täter und faszinierende Ermittlungsmethoden – historisch, zeitgeschichtlich, informativ. Aktueller Beitrag: Der große Wall-Street-Anschlag von 1920, ein Krimi-Couch Spezial von Dr. Michael Drewniok. Titel-Motiv: © istock.com/EXTREME-PHOTOGRAPHER

mehr erfahren