Die Tote in der Bibliothek

Erschienen: Januar 1943

Bibliographische Angaben

  • London: Collins, 1942, Titel: 'The Body in the Library', Seiten: 160, Originalsprache
  • Bern: Scherz, 1943, Seiten: 205, Übersetzt: Anna Katherina Rehmann
  • Bern: Scherz, 1951, Seiten: 184, Übersetzt: Anna Katherina Rehmann
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1977, Seiten: 171, Übersetzt: Anna Katherina Rehmann
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1994, Seiten: 197, Übersetzt: Anna Katherina Rehmann
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1999, Seiten: 197, Übersetzt: Anna Katherina Rehmann
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2000, Seiten: 191, Übersetzt: Barbara Heller
  • Beltershausen: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2001, Seiten: 5, Übersetzt: Ursula Ullert, Bemerkung: ungekürzt
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004, Seiten: 191, Übersetzt: Barbara Heller
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2011, Seiten: 192, Übersetzt: Barbara Heller
  • München: Der Hörverlag, 2005, Seiten: 3, Übersetzt: Traudel Sperber, Bemerkung: gekürzt; aus dem Englischen von Tanja Handels
  • München: Der Hörverlag, 2006, Seiten: 3, Übersetzt: Traudel Sperber, Bemerkung: gekürzt; aus dem Englischen von Tanja Handels
  • Hamburg: Atlantik, 2014, Seiten: 203, Übersetzt: Barbara Heller

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Michael Drewniok
 Ordinäre Leiche an vornehmer Stätte

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mai 2003

Auf Gossington Hall, ihrem Landsitz unweit des Dorfes St. Mary Mead in der englischen Grafschaft Radfordshire, leben Colonel Arthur Bantry und Gattin Dolly vornehm und hoch angesehen in der örtlichen Gesellschaft. Deshalb ist der Schock groß, als in der Bibliothek des Hauses eine Leiche auftaucht: Ruby Keene alias Rosy Legge bestritt ihren Lebensunterhalt als Eintänzerin und war erst 18 Jahre alt, als man sie brutal erwürgte.

Colonel Bantry streitet jegliche Kenntnis dieser 'Dame' ab. Um seinen Ruf zu retten, ist eine rasche Aufklärung des Falls erforderlich. Deshalb übernimmt Colonel Melchett, Polizeichef der Grafschaft sowie ein alter Freund der Familie, persönlich die Ermittlungen. Weil die Tote zuletzt im Hotel "Majestic" in der Nachbargrafschaft Glenshire beschäftigt war, ist dort Superintendent Harper mit im Polizei-Boot. Zu ihnen stößt noch Sir Henry Clithering, ehemaliger Chief Superintendent von Scotland Yard.
Vor allem die Angehörigen sind verdächtig

Die Schar der Verdächtigen rekrutiert sich primär aus den Angehörigen der Familie Jefferson. Der alte Conway ist seit einem Flugzeugabsturz, der seine Gattin und beider Kinder das Leben kostete, ein Invalide. Schwiegersohn und Schwiegertochter sind bei ihm geblieben; dies nicht nur aus Mitleid, sondern auch, weil sie finanziell ruiniert sind und auf ein hübsches Erbe hoffen.

Conway hatte sich so vernarrt in die junge Rosy, dass er sie sogar adoptieren und ihr sein Vermögen vermachen wollte, was innerfamiliär auf wenig Zustimmung stieß. In der Tat wollten Rosy und ihre gierige Cousine Josephine Turner den Alten ausnehmen. Hat sich Conway trotz seiner Behinderung gerächt? Steckt ein enttäuschter Liebhaber hinter dem Mord? Wieso wird kurz darauf eine junge Pfadfinderin grausam umgebracht? Sir Henry erkennt, dass jemand dort hinter die Kulissen blicken muss, wohin die Polizei nicht vordringt, und schlägt eine alte Freundin vor: Jane Marple ...

Unpassende Leiche an unpassendem Ort

1942 war der klassische englische Kriminalroman bereits in seinen Konventionen erstarrt. Agatha Christie, die ihn zwar nicht aus der Taufe gehoben aber entscheidend an seiner Entwicklung mitgewirkt hatte, wusste das als hochprofessionelle Unterhaltungsschriftstellerin genau, was sie in ihrem Vorwort zum hier vorgestellten Roman selbst zur Sprache bringt. Die Leiche in der Bibliothek erwähnt sie explizit als Plot-Klischee, was sie jedoch nicht gereizt habe, es zu meiden. Stattdessen wollte Christie ihren 31. Kriminalroman genauso beginnen lassen.

Eine schöne Geschichte, doch man muss bedenken, dass Christie wusste, was ihr Publikum hören wollte. Entweder fanden die Zeitgenossen die Umsetzung erheblich aufregender als ihre lesenden Nachfahren, oder Christie suchte und fand einfach einen Köder: Faktisch spielt es jedenfalls kaum eine Rolle, dass die unglückliche Rosy an genannter Stätte gefunden wird, zumal die Bibliothek von Gossington Hall alles andere als ein Ort stiller und hochgeistiger Lektüre ist: Herr und Herrin des Hauses sind keine Intellektuellen.

Wesentlich bedeutungsvoller ist aus zeitgenössischer Sicht die Tatsache, dass eine junge Frau aus dem 'Gauklermilieu', also keine Dame, ihr Ende unter dem Dach eines Mannes fand, der als Stütze der lokalen Gesellschaft betrachtet wird. Nicht der - ohnehin rasch zerstreute - Verdacht, ein Mörder zu sein, bringt den Colonel in Verruf, sondern sein scheinbar offensichtliches moralisches Fehlverhalten. Mehrfach bringt Christie zur Sprache, dass die Gesellschaft dies durch Ausgrenzung ahnden wird - ein Schicksal, das der Colonel mehr als den Henkersstrick fürchtet.

Kleine, traute, unbarmherzige Welt

St. Mary Mead: Hier spielte Christie durch, was die ländliche Idylle an Gemeinheiten bereithielt. Sie schrieb auch andere Kriminalromane, in denen gerade dort, wo man einander kennt und betont höflich zueinander ist, das Böse besonders prächtig wuchert. Christie hatte einen klaren Blick für Bigotterie und verkappte Grausamkeit, auch wenn sie natürlich selbst ein Kind ihrer Zeit war und entsprechende Vorurteile hegte. (Auf S. 31 beschwert sich eine junge Dame über die Zudringlichkeiten eines "widerlichen Mitteleuropäers", der den Namen "Rosenberg" trägt.)

In diesen mehrfach von Verbrechen heimgesuchten Mikrokosmos platziert Christie mit Jane Marple eine einerseits eindruckskongruente und andererseits über die Eindimensionalität ihrer Umgebung erhabene Ermittlerfigur. Marple ist eine "alte Jungfer", was zu ihrer Zeit durchaus eine ehrenhafte Bezeichnung ist, weshalb das "Miss" vor ihrem Namen quasi einen Titel darstellt. Gerade weil sie selbst niemals Ehefrau oder Mutter war, verfügt Miss Marple über die Muße, die Menschen um sie herum sehr genau zu beobachten. Da sie mit einem scharfen Verstand gesegnet ist, hat sie gelernt, ihre Schlüsse zu ziehen; "wissenschaftlich" nennt Sir Henry Clithering - immerhin ein hoher Beamter von Scotland Yard! - offen bewundernd ihr Vorgehen.

Ihre Altjüngferlichkeit ist eine perfekte Tarnung. Man beachtet Miss Marple nicht, bis es zu spät ist - vor allem für den oder die Täter, deren Treiben im genretypischen Finale mit bemerkenswerter, an Unerbittlichkeit grenzender Präzision seziert und vorgeführt wird. Dabei verfügt sie über ein weit gespanntes Netzwerk, dessen sie sich mit dem Geschick einer freundlichen aber allzeit bereiten Spinne zu bedienen weiß.

Familie, Freunde, Feinde

"Die Tote in der Bibliothek" ist nach "The Murder at the Vicarage" (dt. "Mord im Pfarrhaus") erst der zweite Roman mit Miss Marple in der Hauptrolle und zwölf Jahre später erschienen. Vor allem die handwerklichen Fortschritte sind erstaunlich; Christie war 1942 auf der Höhe ihrer Fähigkeiten. Dies erkennt man nicht nur an einem Roman, der sich praktisch von selbst liest, sondern - bei näherem Hinsehen - an einem ganz und gar nicht brillanten, sondern eher künstlich komplizierten Plot und einem Pool von Verdächtigen, die manchmal mechanisch im Spiel gehalten werden.

Dass dies kaum stört, liegt an der Meisterschaft, mit der sich die Autorin ihren Figuren widmet. Wie das Dorf gilt auch die Familie als sakrosankte Keimzelle einer 'gesunden', funktionstüchtigen Gesellschaft. Einmal mehr ist dies eine Sehnsucht, ein Irrtum oder eine Wunschvorstellung, die unzählige Kriminalromane ihre Existenz verdanken. Man sollte vorsichtig damit sein, Leben und Werk miteinander zu verquicken, doch Christie hatte ihre persönlichen Erfahrungen machen und in ihren jungen Jahren viel privates Unglück überstehen müssen.

Die Jeffersons sind vorzüglich getroffen als liebevolle, geachtete Familie, deren Mitglieder Geheimnisse hüten, die diesem Bild ganz und gar nicht entsprechen. Christies Geschick besteht daran, nicht schlichte Bosheit oder Gier dafür verantwortlich zu machen. Tatsächlich sind die Jeffersons normale Menschen, die ihren Rollen nicht gerecht werden können, weshalb mit dem Finale zwar der Gerechtigkeit Genüge geschieht aber kein Happy-end für alle Beteiligten folgt. Stattdessen schließt Christie einen Epilog an, der weiterhin existierende Lesererwartungen in dieser Richtung ironisch konterkariert.

Witz mit Widerhaken

Überhaupt verbergen harmlose Formulierungen einen durchaus scharfen Witz, der über die übliche Darstellung geistesarmer Dienstmädchen, würdig-steifer Butler oder zerstreuter Landpfarrer deutlich hinausgeht:

- "[Miss Hartnell] war eine Frau, die sich unermüdlich um die Armen kümmerte, sosehr diese sich ihrer Fürsorge auch zu entziehen suchten." (S. 46)
- "[Colonell Bantry] ist aufs Gut hinausgefahren. Nach den Schweinen zu sehen und dergleichen beruhigt ihn immer, wenn er sich aufgeregt hat." (S. 52)
- "Ein paar von den Jungen sind ständig um [Rosy] herumgestrichen, aber alles ganz harmlos. Nichts in Richtung Erwürgen, würde ich sagen." (S. 59)

Solche Einsprengsel sind das Salz in einer Suppe, die nicht grundlos viele Jahrzehnte nach ihrem Aufsetzen und ungeachtet des unzähligen Wiederaufwärmens weiterhin ausgezeichnet mundet!

Übrigens kehrt Miss Marple noch einmal nach Gossington Hall zurück, als sich dort viele Jahre später ein weiterer Mord ereignet. Diesen Fall erzählt Christie in "The Mirror Crack'd" (1962; dt. "Mord im Spiegel").

"Die Tote in der Bibliothek" im Fernsehen

1984 war Joan Hickson bereits 78 Jahre alt. Seit 1927 stand sie auf der Bühne, später folgten Filme und TV-Auftritte. Nun übernahm sie die Rolle der Miss Marple, die vor ihr fünfmal Margaret Rutherford gespielt und - zum Unwillen Agatha Christies, der ein gänzlich anderes Marple-Bild vorgeschwebt hatte - geprägt hatte. Hickson entsprach Christies Vorgaben eher, und auch sie konnte ihr Publikum gewinnen. "Die Tote in der Bibliothek", einer TV-Mini-Serie in drei Teilen, folgten deshalb bis 1992 neun TV-Spielfilme.

2004 strahlte der englische Sender ITV die Serie "Agatha Christie's Marple" aus. Sie begann ebenfalls mit "Die Tote in der Bibliothek". Geraldine McEwan spielte zwölfmal Miss Marple. 2009 übernahm Julia McKenzie die Rolle in weiteren elf Folgen.

Die Tote in der Bibliothek

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Letzte Kommentare:
26.07.2014 08:02:01
Stefan Schmid

Stefan Schmid zu "Agatha Christie: Die Tote in der Bibliothek"

Da in diesem Krimi ziemlich viele Personen auftreten, empfehle ich die Lektüre recht zügig voranzutreiben, sonst verliert man den Überblick. Eine sehr spannend angelegte Handlung, die von einer unwahrscheinlichen Entdeckung aus geht: eine Leiche in der Bibliothek eines Herrenhauses ohne jeglichen Bezug zu den Besitzern. Natürlich ist das kein Action-Krimi, aber einer, der uns viel Atmosphäre miterleben lässt und dessen Fall-Aufklärung wirklich nur Miss Marple gelingen kann.

03.10.2010 00:49:38
Jo_loves_Poirot

Fuer den geuebten Christie Leser sind die vielen Charaktaere zu Anfang des Romans kein Problem, aber als Neuling kann man hierbei sicherlich die "Orientierung" verlieren.
Als Fan der Serie hat mich dises Buch, wie eigentlich alle begeistert.
Obwohl Ich eher ein Liebhaber der Poirot Buecher bin muss gefiel mir dieses Buch dennoch sehr gut. Die alte Jungfer Miss Marple kommt mal wieder zu einer grandiosen Loesung des Raetsels.
Meiner Meinung nach ein emphelenswertes Buch von A.C.

20.12.2009 11:42:30
Sonja

Im Rahmen meines Englischunterrichts darf ich diese Buch lesen. Zuvor habe ich schon eine ganze Reihe anderer Bücher von Agatha Christie gelesen (sowohl Miss Marple als auch Hercule Poirot), aber noch nie auf Englisch. Der Krimi ist sehr gut und ich bin gespannt, wer der Mörder sein wird. Allerdings finde ich, dass fast zu viele Kommissare etc. an diesem Fall mitwirken. Deshalb kommt man schon einmal leicht mit den ganzen Namen durcheinander.
Trotzdem ist diese Buch sehr empfehlenswert!

26.08.2009 18:40:45
Susanne

Es ist zwar schon etwas her, dass ich dieses Werk gelesen habe, aber ich erinnere mich noch ganz genau daran, denn ich hab es sehr gern gelesen. Die Personen waren so gut vorstellbar, dass man das Gefühl hatte sie zu kennen und außerdem bin ich ein wahnsinniger Fan von Miss Marple, auch wenn dieser leider zu wenig mitwirkte. Ich kann es nur jedem empfehlen.

14.03.2009 17:50:03
Emilio Largo

Zviel Ruhm für Miss MArple! Eigentlich ganz in Ordnung doch viel zu langwierig. Wäre es ein Roman mit dem gerissenen Poirot gewesen, hätte AC ihn als Kurzgeschichte veröffentlich, weil die Lösung so einfach ist. Die Alte brauch dagegen fast Wochen, um den Fall zu klären. Also an alle Christie Anfänger: Fangt mit Herce an, diesen Roman muss man nicht gelesen haben.

26.04.2008 00:37:15
Michael

Dieser Roman war mein allererster "Miss Marple"-Krimi und ich war (und bin) seit dem ein Fan dieser "alten Jungfer"!Spannend und zugleich witzig geschrieben-für Fans ein "Muss"!!! Nur bitte NIEMALS den Film anschauen;dieser hat mit dem Roman nun mal gar nichts gemein! Ich kann A.C. gut verstehen,dass sie die Verfilmungen ihrer Romane zu Lebzeiten nie mochte...

24.10.2007 20:07:54
Twinnie :D

Ich mache im Deutschunterricht ein Portfolio zu dem Buch und finde es einfach grandios. Es ist das erste Buch, was ich von Agatha Christie gelesen habe, aber ich fand es sooo toll, das ich unbedingt noch weitere lesen muss ;)
Liebe Grüße.

09.10.2007 12:06:34
Karl-Heinz Meurer

Das Buch (Nr. 12 in meinem Agatha-Christie-Lesemarathon) ist grandios! Witzig geschrieben (allein der Anfang ist zum Schreien komisch) und raffiniert durchdacht. Sehr empfehlenswert!

01.08.2007 13:14:50
Rosa

Die geschichte ist sehr spannend,und wird leider in dem Film sehr verrissen,da am ende des Films ein anderer der Mörder ist als im Buch.
Also bitte das Buch lesen,weil der Film wurde so verändert, das er mit dem Buch nicht mehr viel zu tun hat

20.07.2007 16:55:34
Agnes

Diese ganze Geschichte würde ich auf die Zensur 3 einschätzen. Es fählte etwas ganz nach der Christie- Art. Zu wenig Miss Marple. Es gibt besseres von Christie. Auch die Lösung war nicht so unerwartet, wie man bei Christie gewöht ist.

05.01.2007 18:08:03
Imanuel

Ich finde das Buch"Mord in der Bibliothek das schlechteste von Agatha Christie. Der schluss war voraussehbar. Dennoch bin ich froh dass ich es gelesen habe.

23.09.2006 10:27:31
Medellin

Ich kann gar nicht verstehen, warum einige das Buch langweilig fanden...mir hat es sehr gut gefallen und die Auflösung find ich überraschend, aber auch plausibel und raffiniert, insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen!!!

18.06.2006 22:04:59
Luzie

Nach meiner Meinung einer der schwachen Romane von AC. Eine ziemlich langweilige Story, die sich sehr dahinschleppt und nicht in Fahrt kommt.
Allerdings lässt das Ende dann doch noch mit einer Überraschung aufwarten.

22.05.2006 18:16:59
nadja

das buch, die tote in der bücherei habe ich zum ersten mal auf englisch gelesen, also original sozusagen. es war sehr spannend und aufregend zu erfahren, wer denn nun der/die mörder/in sei. schade fand ich nur, dass miss marple erst so spät zum einsatz kam.

09.10.2005 12:19:11
Ham

Alles in allem handelt es sich um einen soliden, aber keineswegs herausragenden Krimi. Christie Fans werden ihn lesen (müssen), andere Leser sollten sich ihre Zeit für spannendere Romane von Lady Agatha aufheben...65°

30.08.2005 13:29:39
andrea2208

Ich fand den Krimi keinesfalls langweilig. Ich lese gerne leise dahinplätschernde, englische Krimis. Wer allerdings nach einem spannungsgeladenen Buch sucht, ist hier falsch bedient.
Den Mörder zu erraten, ist fast unmöglich. Man tappt bis zum Schluss im dunkeln und ist erstaunt über die Auflösung.
Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch!

30.08.2005 12:34:09
martin

ich habe erst angefangen den roman zu lesen und ich finde ihn eigentlich nicht soo langweilig, es gibt schlimmeres, aber ich weiß, dass sich das ändert, der roman wird noch richtig schön, ich bin schon sehr gespannt auf die bestimmt grandiose auflösung meiner heldin miss marple
martin

22.08.2005 16:39:57
Jennifer Becker

Auf Agatha Christie bin ich durch die Schule gekommen, wo wir "And then there were none" gelesen haben. Von da an wollte ich mehr Bücher mit ihr lesen und das hab ich jetzt auch angefangen. Als ich begann " Die Tote in der Bibliothek" zu lesen, war ich nicht sehr begeistert von dem Buch. Aber als ich mich erst eingelesen hab, konnte ich nicht mehr meine Finger davon lassen. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Es ist spannend zu lesen, wie man auf so eine Lösung des Rätsels kommt...

21.06.2005 16:05:07
Daniela

Hab das Buch vor ungefähr 2 Jahren angefangen zu lesen und bis heute noch nicht ausgelesen! es war einfach langweilig! i bin sonst ein großer Agatha Christie Fan aber dieser Krimi gefiehl mir nicht so gut! Finde generell die Bücher mit "Hercule Poirot" spannender als die mit Miss. Marpel!

17.04.2005 14:14:41
Klaus Anna-lena

Ich finde das Buch super!
Ich habe bis jezt 9 Bücher von Miss Marple gelesen und habe dieses Buch gewält dann der Klasse vorzustellen (ich bin jezt noch am vorbereiten).ich finde das buch sehr spannend!!!!!!!

Liebe Grüsse Von Anna-Lena

05.03.2005 15:32:09
martinbryan

genauso erging es mir auch ich hatte gar keine lust mehr weiter zu lesen, was bei mir selten ist , da dieses buch anfangs wirklich überaus langweilig, beinahe schon zum sterben langweilig war. im nachhinein bin ich aber froh, dass ich es gelesen habe, denn die auflösung war wirklich gut.

vlg

15.02.2005 16:03:39
Stefan Bußhardt

"Die Tote in der Bibliothek" hat mich so gelangweilt, daß ich nicht mal mehr wissen wollte wer sie ermordet hat und warum. Die Handlung beginnt so langweilig wie sie sich fortsetzt. Selbst Miss Marple(J.Hickson) kann sich kaum aufraffen für die tote Revuetänzerin Arbeitseifer zu entwickeln. Vielleicht ist das Buch ja aufregender. Ich jedenfalls will davon nichts mehr wissen!

04.02.2005 11:14:00
sabrina

das buch ist wirklich sehr rätselhaft geschrieben - bis zum schluss. wenn man einmal ein christie-buch gelesen hat, weiß man, dass man meistens erst am schluss alles herausfindet. im großen und ganzen ein sehr, sehr gelungenes buch.

30.12.2004 13:44:57
Nicole

Ich habe auch einen Vortrag über das Buch und muss auch Miss Marple beschreiben. Das Buch fand ich sehr gut und spannend, allerdings habe ich bei den vielen Personen ein bisschen den überblick verloren und verstehe den Schluss des Buches "Das Rätsel der Tänzerin" nicht so ganz...

29.12.2004 13:41:31
Alexandra

Ich finde das Buch sehr gelungen! Ich habe über das Buch einen Vortrag und freue mich sehr darauf. Nur ich habe das neuere Buch und es heisst "Das Rätsel der Tänzerin"! Ich hoffe es hat nicht zu viele Unterschiede mit dem Orginal....

09.05.2004 13:21:56
Bettina

Ich finde das Buch auch sehr gelungen und spannend, das einzige was mich etwas stört ist, warum Mr. Jefferson ausgerechnet ein Mädchen wie Ruby Keene adoptieren wollte.

09.05.2004 12:31:32
Rebecca

Mir gefallen eigentlich alle Bücher der "Queen of crime". Ich verstehe nur nicht wieso das junge Mädchen daran glauben musste!

05.11.2003 09:17:03
Philip Dürauer

Jede Figur bekommt eigene Attribute, die jedoch immer um eine Nuance im Rahmen bleiben.
Das Buch ist meinen Reschärschen zufolge zum Preis von 2 Euro zu erhalten. Ebenso in einer Spanne bis zu 36 Euro. Der Film unter der Regie von Silvio Narizzano ist sehr sehenswert und gelungen.

21.08.2003 11:03:18
SilkeS.

Ich habe an diesem Krimi nichts auszusetzen. Sympatische Charakter, humorvolle Sprechweise, ein klassischer Krimi!!!

15.04.2003 23:45:16
Marc

Wie kommt die Leiche der jungen Ruby Keene in die Bibliothek eines unbescholtenen und über jeden Mordverdacht erhabenen Gentleman? Für Inspektor Harper liegt der Fall klar auf der Hand. Der wohlhabende und alleinstehende Mister Jefferson wollte die bildhübsche Ruby adoptieren uns sein Testamendt zu ihren Gunsten ändern. Damit haben alle ursprünglichen Erben ein Motiv für die Tat. Als dann ein weiterer Mord passiert, tappt die Polizei völlig im dunkeln. Erst Miss Marple hilft dem ratlosen Inspektor auf die Sprünge. Zusammen mit Mrs. Bantry quartiert sie sich in dem Hotel im engischen Seebad ein, dort wo auch Mister Jefferson samt Anhang residiert. Dank ihres gesunden Menschenverstandes und kriminalistischen Spürsinns ist die Aufklärung der verzwickten Mordfälle nur noch ein Kinderspiel.

Gruß Marc