Mörderische Brandung

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Navigation Park, Abercynon: Accent, 2014, Titel: 'Death on a longship', Originalsprache
  • Berlin: Aufbau, 2016, Seiten: 367, Übersetzt: Ulrike Seeberger

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Nach langer Zeit auf See kehrt Cass Lynch als Skipper eines nachgebauten Wikingerbootes zu Filmaufnahmen auf die Shetland-Inseln zurück. Eines Abends findet sie auf dem Wikingerboot eine Frauenleiche, die Schwester der Hauptdarstellerin des Films. Der Star selbst hat bereits mehrere anonyme Drohbriefe erhalten, die Videokopien der gedrehten Szenen wurden gestohlen und am Strand verbrannt. Cass muss beweisen, dass ihr Vater unschuldig ist und dass auch sie nicht die Mörderin ist. Doch das fällt ihr nicht leicht, denn sie hat ein dunkles Geheimnis.

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Letzte Kommentare:
23.05.2018 17:22:53
tassieteufel

Nach langer Zeit auf See kehrt Cass Lynch auf die Shetland Inseln zurück. Als Skipper eines restaurierten Wikingerbootes soll sie bei den Dreharbeiten zu einem historischen Film mithelfen. Eines Abend findet sie auf dem Boot die Leiche der Schwester der Hauptdarstellerin. Als heraus kommt, dass Cass Vater eine Affäre mit ihr hatte, graten Cass und ihr Vater selbst ins Visier der Polizei. Doch damit ist die Sabotage am Filmset noch nicht zu Ende, scheinbar bekam der Star der Produktion schon längere zeit Drohbriefe und am Set wird eingebrochen und alle bisher abgedrehten Videobänder verbrannt.

Eigentlich mag ich ja Krimis in denen es eher gemächlich zugeht und auch neben der Polizei noch jemand anders ermitteln sehr gern, zudem versprach auch das Setting der Shetland Inseln einen interessanten Hintergrund. Trotzdem war ich letztendlich doch enttäuscht von dem Buch. Wie gesagt, sehr stimmungsvoll sind die kargen Shetland Inseln als Rahmen für den Krimifall, man erfährt auch ein wenig über die Lebenssituationen und Probleme der Menschen, so wie über den Umweltschutz. Auch die Details über das Segeln und das nautische Flair haben mir ganz gut gefallen. Im Großen und Ganzen ist Cass Lynch auch eine interessante Hauptfigur, obwohl ich das gesamte Buch hindurch nicht wirklich warm mit ihr geworden bin. Sie ist recht eigenwillig, hat sich gegen den Willen ihrer Eltern für ihren eigenen recht harten Lebensweg auf See entschieden und lebt dieses Leben auch konsequent. Das sie dabei natürlich auch ein dunkles Geheimnis mit sich herum schleppt verwundert dann schon kaum. Wie gesagt als Hautfigur ist sie ein interessanter Charakter und man muß ja nicht jeden mögen, aber die Ermittlungen zum Mordfall ziehen sich endlos in die Länge, die immer selben Details werden einfach zu oft durchgekaut, als dass dabei wirklich Spannung aufkommen könnte. Dabei ist der Krimi im Grunde recht originell und auch undurchschaubar konstruiert worden. Die ganzen Verwicklungen am Filmset, die Probleme der Hauptdarstellerin und ihrer Schwester, das alles hat durchaus Potenzial für einen spannenden Krimifall, nur fließt die Handlung streckenweise einfach zu zäh dahin. Zudem bleibt der eigentlich Polizeiermittler Inspektor Macrae neben Cass Lynch nur eine recht farbloser Schatten, der als Charakter deutlich mehr Potenzial hätte. Etwas ärgerlich ist auch der Buchtitel "Mörderische Brandung", wie der zustande kam, fragt man sich das Ganze Buch hindurch. Die Brandung hat weder was mit dem Mord zu tun, noch spielt sie anderweitig eine Rolle.


FaziT: wieder eins der Bücher die einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Eine durchaus atmosphärische Kulisse, ein gut durchdachter Krimiplot und eine sperrige Hauptfigur hätten hier auf jeden Fall das Potenzial für einen spannenden Krimi geboten, doch ein wirklicher Spannungsbogen kommt das gesamte Buch hindurch nicht auf und die Handlung plätschert recht zäh vor sich hin, schade die anderen Teile der Reihe werde ich wohl nicht lesen.