Die Eifelhexe

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Köln: Emons, 2018, Seiten: 224, Originalsprache

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
1 x 81°-90°
0 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:90
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":1,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Nach einem Burn-out zieht sich Unternehmensberaterin Ella Dorn in die Eifel zurück und sucht Ruhe in der Meditation. Doch die findet ein jähes Ende, als ein Politiker aus Adenau vergiftet wird: Plötzlich steht Ella unter Verdacht, denn an seinem letzten Lebensabend hat sie einen heiklen Auftrag für das Opfer ausgeführt. Einen Auftrag, über den sie auf keinen Fall sprechen will, weil er ihr den Ruf einer Hexe einbringen könnte.

Die Eifelhexe

Die Eifelhexe

Deine Meinung zu »Die Eifelhexe«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
05.04.2018 19:02:26
dorli

Antweiler/Adenau. Die 36-jährige Unternehmensberaterin Ella Dorn hat nach einem Burn-out Frankfurt den Rücken gekehrt und genießt seit zwei Jahren das Leben in einem alten, abgeschieden gelegenen Forsthaus in der Nähe von Antweiler. Ella beschäftigt sich intensiv mit Kräuterheilkunde und hat sich mit dem Aufspüren von Erdstrahlen und Wasseradern mittels Wünschelrute bereits einen Namen in der Umgebung gemacht. Als der Lokalpolitiker und Vorsitzende des Jagdvereins Wolfgang Leyendecker ermordet aufgefunden wird, gerät Ella in das Visier der polizeilichen Ermittler. Sowohl ihr Wissen in Kräuterkunde – Leyendecker wurde mit einer Überdosis Digitalis vergiftet – als auch die Tatsache, dass sie anfangs den Besuch bei Leyendecker am Abend seines Todes leugnet, lassen Ella äußert verdächtig erscheinen. Um ihre Unschuld zu beweisen, stellt Ella eigene Nachforschungen an…

Katja Kleiber versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schnell war ich mittendrin im Geschehen und hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, mit allen Akteuren gut vertraut zu sein.

Neben der sympathischen Ella schickt die Autorin den Dorfpolizisten Peter Claes und die ehrgeizige Tanja Marx von der Kriminaldirektion Trier ins Rennen. Obwohl sich Hobbydetektivin und offizielle Ermittler sehr bemühen, scheint eine rasche Aufklärung des Falls lange Zeit unwahrscheinlich, denn Verdächtige haben Alibis und hoffnungsvolle Hinweise verlaufen im Sande – bis Ella beim Bäcker einen Tipp erhält, der sie auf die richtige Spur bringt…

Katja Kleiber kann mit einer großen Portion Lokalkolorit punkten. Ausführlich werden die Landschaft und die beeindruckende Natur beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild von der Gegend machen kann. Die Autorin hebt die Besonderheiten des Landstrichs hervor und lässt zudem lokale Begebenheiten sowie Probleme der Region in die Handlung einfließen, indem sie die unterschiedlichen Interessen von Umweltschützern, Jägern und Landwirtschaft in den Mittelpunkt rückt und dabei auf Themen wie den Natur- und Artenschutz und die Flurbereinigung eingeht.

„Die Eifelhexe“ hat mir sehr gut gefallen. Die Krimihandlung kommt nicht mit atemloser Höchstspannung daher, kann dafür aber mit einer sympathischen Ermittlerin und interessanten Themen überzeugen.

30.03.2018 21:00:53
StephanieP

Ella zieht nach einem Burn out von der Stadt in ein kleines Dorf in der Eifel. Sie scheint sich sehr wohl zu fühlen und verdient durch ihre Arbeit als Esoterikerin gutes Geld. Sie wird zwar regelmäßig von Dorfbewohnern beauftragt, dennoch geben einige Bewohner nicht gerne zu dass sie Ellas Arbeit in Anspruch genommen haben. Als ein örtlicher Politiker und Vorsitzender des Jagdvereins vergiftet wird, fällt der Verdacht sofort auf Ella. Da sie sich in Wiedersprüche verstrickt verstärkt sich der Verdacht der ermittelnden Beamten. Aber Ella lässt dies nicht auf sich beruhen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Katja Kleiber ist es mit ihrem flüssigen Schreibstil und einer gut durchdachten Handlung gelungen einen kurzweiligen und lesenswerten Eifel Krimi zu verfassen. Die Spannung wird schnell aufgebaut und beinahe das gesamte Buch aufrecht erhalten. Ich hatte bis kurz vor der Auflösung keine Idee, wer der Täter ist. Sowohl das Motiv des Täters als auch die Auflösung des Falls waren mir persönlich allerdings etwas zu einfach. Ich hätte mir einen komplexeren Fall gewünscht.

Bei den einzelnen Kapiteln wechseln sich immer wieder jene um „Die Hexe“ Ella und das Ermittlerteam ab. Durch die Wechsel können unnötige Längen oder Wiederholungen komplett vermieden werden. Zudem lässt sich das Buch durch die kurzen Kapitel sehr schnell lesen und erscheint wirklich kurzweilig.

Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin auf Ellas Herstellung der Naturkosmetik näher eingeht. Als Leser kann man sich ein Bild von dem großen Aufwand machen. Dennoch gewinnen die Beschreibungen in keinster Weise die Überhand. Die Handlung wirkt durch diese Beschreibungen besonders authentisch ohne, dass der Lesefluss beeinträchtigt wird.

Die einzelnen Charaktere sind sehr authentisch, wodurch der Leser schnell Sympathie oder Antipathie entwickeln kann. Obwohl ich persönlich mit Esoterik, Naturkosmetik oder Wassersuche mithilfe von Ruten nichts anfangen kann, war mir Ella wirklich sympathisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen.

„Die Eifelhexe“ war mein erstes Buch von Katja Kleiber. Sie konnte mich sowohl mit der Protagonistin Ella als auch der kurzweiligen Handlung wirklich überzeugen. Auch in Zukunft werde ich daher gerne und gezielt nach Büchern der Autorin greifen.

FAZIT:
„Die Eifelhexe“ ist ein wirklich gelungener und kurzweiliger Kriminalroman, der seine Leser gut unterhält. Ich vergebe daher gelungene 4 Sterne!