Die Saat des Killers

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • München: Heyne, 2018, Seiten: 464, Übersetzt: Anke Kreutzer

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Sabine Bongenberg
Die drei ??? und die böse Leber

Buch-Rezension von Sabine Bongenberg Jan 2018

Es ist die alte Frage, was eigentlich das menschliche Handeln steuert. Ist es allein das Gehirn, vielleicht das Herz, oder doch, wie bei einigen Zeitgenossen zu vermuten ist, der Magen? Paul Cleave widmet sich in seinem neuen Roman "Die Saat des Killers" dem zellulären Gedächtnis.

Er vertritt hier die These, dass nicht nur das Gehirn allein Erinnerungen zu speichern vermag, sondern auch andere - allesamt transplantierbare - Körperteile, die grundsätzlich dazu dienen, Eindrücke und Informationen weiter zu reichen - wie zum Beispiel die Augen.

Hier werden sich die Geister scheiden

Hier betritt der Leser dann auch schon den Bereich, in dem sich die Geister vermutlich erstmalig scheiden. Wer Cleave's Konstruktion als mögliche Option betrachtet, der wird sich hier mit Interesse dem Krimi zuwenden, für die anders denkenden kommt hier schon der Stempel "übersinnlicher Unsinn" zum Zuge, und so wird immerhin schon einmal ein Vorauswahl getroffen.

Wer sich aber immerhin schon einmal so weit auf die Geschichte einlässt, sieht sich nun dem Helden Joshua gegenübergestellt, der noch die Schule besucht und hier seine ersten Erfahrungen mit Mädchen macht. In weiten Zügen erinnert das Buch daher an einen Jugendroman, und ob ein Erwachsener, der einen Thriller kauft, nun einen Erzählung, die an die Abenteuer der drei ??? erinnert, toleriert, das soll zumindest in Frage gestellt werden.

Paul Cleave schafft immerhin einige Überraschungsmomente

Tatsächlich gelingt es Paul Cleave doch, durch wechselnd auftretende Bösewichte und Erweiterungen des handelnden Personenkreises neue Überraschungsmomente zu schaffen. Dennoch kommt hier nach meiner Auffassung deutlich zu kurz, dass nicht der eigentlich gesuchte Serienkiller oder Psychopath der tatsächliche Bösewicht ist. Die Übeltäter und Killer mit der größten Todesquote sind vielmehr die, die sich zum Richter und Henker aufspielen - auch wenn sie damit eigentlich Gutes bezwecken wollen.

Nach einem konstruierten Showdown, in dem wieder die altbekannten Protagonisten - wie das Handy, das keinen Empfang hat oder verloren geht - bemüht werden, bleibt abschließend dann immerhin noch die Frage, wie denn nun mit dem aufrührerischen Körperteil zu verfahren ist. Wird hier einfach der biblische Rat über das Auge, das zum Ärgernis wird, befolgt? Immerhin - eine Vorstellung, die vielleicht tatsächlich einen "Thrill" erzeugen kann.

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