Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

Erschienen: Januar 2018

Bibliographische Angaben

  • Köln: Emons, 2018, Seiten: 320, Originalsprache

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Eine deutsche Schriftstellerin und ihr Mann werden in Meran kaltblütig erschossen es sieht nach einer Hinrichtung aus. Der Fall führt Commissario Pavarotti und seine große Liebe Lissie von Spiegel ins Herz der deutschen Verlagsszene nach Frankfurt. Womöglich hat die Autorin zu intensiv recherchiert: über die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Nazis scharenweise auf der »Rattenlinie« nach Südtirol flohen mit tatkräftiger Unterstützung höchster Kreise. Wer versucht hier sein Geheimnis mit aller Macht zu schützen?

Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

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Letzte Kommentare:
28.01.2019 09:49:04
Markus Ernstmann

Sprachlich ein toll gemachter Krimi und auch die Handlung mit den historischen Hintergründen (Rattenlinie) ist klug und spannende aufgebaut. Damit ist dieser Krimi insgesamt kein Buch, das man mal so nebenbei weg liest. Ich habe mir Zeit genommen und war begeistert. Ich würde allerdings empfehlen, die vorhergehenden Bücher zuvor zu lesen, damit man auch die Entwicklung der Figuren, die vielschichtig angelegt und nicht immer freundlich nett sind, versteht. Insgesamt ein absolutes Lesevergnügen, wenn man einen intelligenten und fesselnden Krimi sucht.

17.01.2019 13:32:27
Richard Pfadenhauer

Durchgehend langweilig und konstruiert. Ich hatte mehr erwartet.

06.08.2018 19:15:27
dorli

Meran. Am Pool eines Luxushotels wird das Ehepaar Santer erschossen aufgefunden. Lex Santer war Mitinhaber einer Agentur für Fondanalysen mit Sitz in Königsstein im Taunus, seine Frau Anna eine Schriftstellerin, deren neues Buch in Kürze auf den Markt kommen sollte. Die Ermittlungen führen Commissario Pavarotti nach Deutschland, weil Mauscheleien in Lex’ Agentur als Motiv für den Doppelmord angenommen werden. Am Frankfurter Hauptbahnhof trifft Pavarotti auf Lissie von Spiegel – Co-Ermittlerin in früheren Fällen und nach wie vor seine große Liebe. Als Lissie hört, um wen es sich bei den Toten in Pavarottis neuem Fall handelt, ist sie entsetzt, war doch Anna nicht nur eine Kollegin, sondern auch eine gute Freundin von ihr…

„Commissario Pavarotti kam nie nach Rom“ ist bereits der vierte Fall für den italienischen Kriminalkommissar Luciano Pavarotti – für mich war dieser Krimi die erste Begegnung mit dem ruppig wirkenden Commissario. Auch wenn Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden für das Verständnis dieses Krimis nicht vonnöten sind, haben mir die Hintergründe zu dem angespannten Verhältnis zwischen den Ermittlern gefehlt. Ich halte es daher für ratsam, die Fälle in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da das Wissen über die vorherigen Ereignisse sowie die Entwicklung der Figuren den Lesegenuss dieser spannend erzählten Geschichte sicherlich noch erhöhen.

Elisabeth Florin hat einen flüssig zu lesenden, fesselnden Schreibstil - schnell ist man mittendrin in einem Strudel aus gegenwärtigen und vergangenen Ereignissen und erlebt nicht nur die Ermittlungen, sondern auch die persönlichen Probleme sowie das Miteinander und Gegeneinander der Akteure hautnah mit. Besonders das Zusammenspiel zwischen Pavarotti und Lissie ist spannend, weil sie in seinen Augen durchaus als Täterin in Frage kommt.

Die Autorin wartet in diesem Krimi mit einem sehr interessanten Thema auf. Es geht um die Rattenlinien – so werden die Fluchtrouten bezeichnet, über die NS-Verbrecher nach dem Zweiten Weltkrieg nach Übersee entkamen und sich so einer strafrechtlichen Verurteilung entzogen. Südtirol wurde häufig als Zwischenaufenthalt und als Sprungbrett in ein neues Leben genutzt, hier wurde es den Nazi-Schergen leicht gemacht, sich neue Ausweise und damit eine neue Identität zu besorgen.

„Commissario Pavarotti kam nie nach Rom“ hat mir sehr gut gefallen – ein abwechslungsreicher Krimi, der kurzweilige, spannende Unterhaltung bietet.

29.07.2018 18:18:55
leseratte1310

Bei seinem vierten Fall hat es Commissario Pavarotti mit einem Doppelmord zu tun. Eine deutsche Schriftstellerin und ihr Mann wurden in einem Hotel in Meran erschossen. Es wirkt wie eine Hinrichtung. Es bleibt Pavarotti nicht anderes übrig, er muss in den Taunus reisen, wenn er diesen Fall lösen will. Hier begegnet er auch seiner großen Liebe Lissie wieder. Was hat Anna bei den Recherchen für ihr neues Buch herausgefunden? Das Manuskript ist jedenfalls verschwunden und ihr Verleger verspricht sich mit dem letzten Buch der Autorin ein gutes Geschäft. Vielleicht war aber auch der Finanzguru Lex Santer das eigentliche Ziel des Mörders. Commissario Pavarotti und sein Assistent Ispettore Emmenegger haben es mit einem komplexen Fall zu tun und Lissie, welche die beiden Toten gekannt hat, verfolgt bei den Ermittlungen eigene Interessen.
Der Schreibstil ist sehr schön und bildhaft. Bei diesem Fall führen die Spuren weit in die Vergangenheit, als sich Nazis über die sogenannte 'Rattenlinie' absetzten.
Pavarotti ist ein guter Ermittler, aber in diesem Fall kommen ihm seine privaten Interessen dazwischen. Es gefällt ihm gar nicht, dass Lissie im Meran ist und ihr eigenes Ding durchzieht. Aber nicht nur der Commissario hegt Gefühle für Lissie, sondern der Ispettore auch. Wem soll er nun seine Loyalität schenken? Gar nicht so einfach für ihn. Aber er wächst über sich hinaus und geht mit einem Pfund Butter im Bauch an seine Grenzen. Lissie nutzt ganz andere Wege, um etwas in Erfahrung zu bringen und gerät damit selbst in Gefahr.
Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr gut und authentisch gezeichnet. Jeden einzelnen von ihnen konnte ich mir gut vorstellen.
Sehr lange wurde ich im Dunkeln gehalten, denn immer wieder gab es Wendungen, die mich von meinen Überlegungen wieder wegbrachten. Auch wenn sich immer weitere Puzzleteile zeigten, so konnte ich doch bis zum Schluss das Bild nicht komplettieren.
Dieser spannende Krimi mit besonderem Lokalkolorit und interessanten Ermittlern hat mir sehr gut gefallen.

26.07.2018 19:15:22
Iris_72

Ein Krimi, der mich sprachlich, spannungsmäßig und vom historischen Background überzeugt hat. Während "Commissario Pavarotti" als Ermittlername mich Schlimmes befürchten ließ habe ich mich vom Klappentext doch verleiten lassen, das Buch zu lesen und es nicht bereut. In Meran werden eine Schriftstellering aus Deutschland und ihr Mann erschossen. Zunächst ist unklar, wer das eigentliche Ziel des Mordes war. Die Autorin hat ein Buch zur Flucht von Nazis nach dem Krieg nach Südtirol und dann weiter ins außereuropäische Ausland vorbereitet. Aber auch der Ehemann hatte sich als Chef einer Ratingagentur reichlich Feinde in der Finanzindustrie gemacht. der Commissario muss nach Deutschland reisen, um zu ermitteln. Dort trifft er Lizzy von Spiegel wieder, eine Deutsche, die in den vergangenen Romanen der Reihe offenbar schon mit ihm ermittelt hat. Doch die beiden misstrauen sich inzwischen shr und umkreisen sich wie Katz und Maus, denn Lizzy ist offenbar in den aktuellen Fall verstrickt und sagt nicht die Wahrheit, dass die die tote Schriftstellerin kannte. Auch der deutsche Verleger der Ermordeten spielt eine höchst undurchsichtige Rolle. Auf die eine oder andere Weise treffen sich alle Beteiligten wenig später in Südtirol wieder und dringen immer tiefer in die Geheimnisse des Falls ein. Die Spannung steigt im Laufe des Buchs stetig an. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und hat mich immer wieder mit wunderschönen Formulierungen zum Staunen oder auch zum Nachdenken gebracht. Und auch die Figuren des Buchs sind lebensnah und mit Tiefe gezeichnet, haben Ecken und Kanten und sind mir trotzdem ans Herz gewachsen. Die Auflösung des Falls ist furios und stimmig, einige Fragen bleiben offen, die grundsätzlichen dinge werden aber aufgeklärt. Und auch sprachlich bilden die letzten Seiten noch einmal einen Höhepunkt, der das Buch abrundet. Die historischen Hintergründe, wie die Kirche nach dem Krieg den Nazis in Südtirol bei der Flucht geholfen hat, werden in einem ausführlichen Nachwort geschildert und mit Literaturhinweisen vertieft. Auch daran lässt sich die Qualität der Recherche, die das Buch auszeichnet ablesen. Mich hat der Roman voll überzeugt.