Friesischer Tod

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000, Seiten: 332, Originalsprache

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Ganz Norddeich gerät in Aufruhr, als bei einem Banküberfall ein Angestellter getötet wird. Die gesamte Stadt sucht fieberhaft den Mörder - ohne Erfolg. Denn anstatt die Tat aufzuklären, meldet die Polizei nach wenigen Wochen den Tod des einzigen Zeugen. Der unbeliebte Lehrer ist hinterrücks auf seiner Yacht erschlagen worden. Sind Schüler, Kollegen, die betrogene Ehefrau oder die blutjunge Geliebte des umstrittenen Pädagogen für die Bluttat verantwortlich? Oder gibt es einen Zusammenhang mit dem ersten Mord, der die Ermittler noch immer vor zahlreiche Rätsel stellt? 

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Letzte Kommentare:
28.07.2011 20:18:04
Peter Giese

Ich war im Juli im Krankenhaus und musste dort die Zeit totschlagen ;-).
Weil ich nicht immer am Notebook sitzen wollte und konnte,habe ich mir diesen Krimi besorgt und gelesen. Etwas langatmig fand ich das Buch schon und als es dann richtig"losging",war auch bald klar,wer der oder die Täter sind.
Die vielen friesischen Namen waren etwas verwirrend und ich weiß bis heute nicht,wie diese Namen ausgesprochen werden. Aber eine Abneigung Türken gegenüber konnte ich nicht feststellen.
Es war nach langer Zeit das erste Buch,das ich gelesen habe und ich im Großen und Ganzen schon etwas enttäuscht.

29.07.2010 23:54:08
Tassilo Kaestner

Hallo, im Urlaub habe ich dieses Buch in die Finger bekommen und stimme mit den Vorrednern in vielen Dingen überein. Übertriebene Namenswahl, übertriebene Schulsituation (bin selbst Lehrer an eienem Berufskolleg (Oberstudienrat)) durchsichtige Handlung!
Dass Keno der Täter ist, wusste ich relativ früh.
Dass man nicht mit Sauerstoff nach einem Kuhfuß taucht will ich hier noch einmal besonders festhalten. Sauerstoff wird ab 6 m Tiefe toxisch und man ist ebenso mausetot wie die Akteure. Man taucht mit Pressluft! Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde weitere von Herrn Reisdorf (im Urlaub) lesen.
MfG Tasso 48

29.07.2010 23:53:29
Tassilo Kaestner

Hallo, im Urlaub habe ich dieses Buch in die Finger bekommen und stimme mit den Vorrednern in vielen Dingen überein. Übertriebene Namenswahl, übertriebene Schulsituation (bin selbst Lehrer an eienem Berufskolleg (Oberstudienrat)) durchsichtige Handlung!
Dass Keno der Täter ist, wusste ich relativ früh.
Dass man nicht mit Sauerstoff nach einem Kuhfuß taucht will ich hier noch einmal besonders festhalten. Sauerstoff wird ab 6 m Tiefe toxisch und man ist ebenso mausetot wie die Akteure. Man taucht mit Pressluft! Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde weitere von Herrn Reisdorf (im Urlaub) lesen.
MfG Tasso 48

29.07.2010 23:40:59
Tassilo Kaestner

Hallo, im Urlaub habe ich dieses Buch in die Finger bekommen und stimme mit den Vorrednern in vielen Dingen überein. Übertriebene Namenswahl, übertriebene Schulsituation (bin selbst Lehrer an eienm Berufskolleg (Oberstudienrat), durchsichtige Handlung! Das Keno der Täter ist, wusste ich relativ früh.
Das man nicht mit Sauerstoff nach einem Kuhfuss taucht will ich hier noch einmal besonders festhalten. Sauerstoff wird ab 6 m Tiefe toxisch und man ist ebenso mausetot wie die Akteure. Man taucht mit Pressluft! Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde weitere von Herrn Reisdorf (im Urlaub) lesen.
MfG Tasso 48

16.05.2010 15:09:41
Claus Marwitz

Ich lese so gut wie keine Kriminalromane. Ich bekam dieses Buch geschenkt und ging mit großer Skepsis ans lesen. Ich war positiv überrascht. Es war eigentlich spannend bis zuletzt. Und auch nicht so "blutig". Nur schade das alles nur so sonderbare Namen verwendet wurden. Ich werde bestimmt von diesem Autor ein weiteres Buch lesen.
Es ist leichte Kost.

10.01.2010 18:11:17
Exilostfriese

Grundsätzlich bin ich mit sehr niedrigen Erwartungen an diesen Roman gegangen, allerdings wurden auch die nicht erfüllt. Kaum ein Klischee wurde ausgelassen, so tragen die Protagonisten fast ausnahmslos urfriesische Vornamen; ein Spannungsbogen wird erst ab Mitte des Romans erzeugt, davor gibt es erst mal eine stur chronologische Vorgeschichte (für so was gibt es z.B. Rückblenden). Die Story hanebüchen, ebenso wie die Charaktere (ein Studienrat, der seinen Vorgesetzten offen mit Selbstmord droht, was von diesen ohne nennenswerte Reaktion hingenommen wird, zwei Dorfpolizisten, die auftreten wie Elefanten im Porzellanladen; ein Rechtsanwalt (den jeder halbwegs normal denkende schon nach den ersten zwei Sätzen besagter Dorfpolizisten hinzugezogen hätte) findet überhaupt erst wenige Seiten vor Schluß Erwähnung. Die Auflösung dann unspektakulär und vorhersehbar wie der ganze Roman. Alles in allem nicht wirklich lesenswert. Schade eigentlich.

15.07.2007 22:54:40
Hans Meier

U.a. Enno, Onno, Ubbo, Keno, Eto, Hajo, Tebbo, Tamme, Wiechert, Menke, Mettje, Edda, Altje, Trintje heißen die Figuren (die letzten 4 sind weiblich), die Reisdorf antreten lässt zum Lokalkolorit.
Wenn er auch letztendlich so peu-á-peu ca. 8 dringendst Verdächtige auftreten lässt, aus seiner Abneigung gegen Türken keinen Hehl macht, so braucht er zu Beginn 106 von 326 Seiten bis er zur Sache kommt.

Hölzern im Stil, erbärmlich ärmlich in seinem Wortschatz und nicht nachvollziehbar in der Handlung hat der Autor einen Top-Favoriten für Urlaubslektüre, die man in der Ferienunterkunft zurücklässt, geschaffen.

Finger weg! (P.S. 'Mörderische Friesenhochzeit' von Reisdorf ist nicht anders)

12.07.2007 23:07:42
emzet

Schöner Urlaubskrimi. Ich fand ihn einigermaßen spannend bis zum Schluss. Er ist nicht unnötig blutig. Manchmal erscheinen die Wendungen etwas weit hergeholt. Schön ist die Einbeziehung der regionalen Eigenheiten und Lebensweise.