Umnachtung

  • Mox & Maritz
  • Erschienen: Januar 2014
  • Bremen: Mox & Maritz, 2014, Seiten: 264, Originalsprache
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Berger, ein alternder Berliner Kripobeamter der Mordkommission, ist ein versoffenes Schwein und zudem eine durch und durch perverse Kreatur, wie man sie sich im wahren Leben nur schlecht vorstellen kann. Von seinen Kollegen verachtet, möchte man Berger, der kurz vor der ersehnten Pensionierung steht, weder beim Dienst noch privat begegnen. Bergers botox-verjüngte Ex-Frau besitzt einen hippen Schönheitssalon und versagt mit ihrer Fassadenmauerei als Mutter völlig. Nick, ihr gemeinsamer Sohn und verkannter Fotograf, verliert immer mehr den Bezug zur Realität. Die wahre innere Not ihres Sohnes wollen weder Vater noch Mutter erkennen. Nick lässt sich mit dem Geld seiner Mutter abspeisen und von der Kälte seines Vaters zurückweisen, dessen Nähe er dennoch sucht, obwohl der Charakter seines Vaters ihn abstößt. Seine Liebesbeziehung zu der Krankenschwester Margot hat sich mittlerweile in offenen Hass verwandelt. Allein und einsam streift Nick durch die Straßen der Hauptstadt, begleitet von psychotischen Tagträumen, die in der Nacht Wirklichkeit werden, oder auch nicht. Weil Berger, versoffen und amtsmüde ahnt, dass sein Sohn ein gesuchter Frauenmörder sein könnte, der in Kreuzberg wütet,  bemüht er sich alle Hinweise und Spuren nach dem Täter zu verschleiern. Auch Nicks Mutter will ihn aus Angst vor einem geschäftsschädigenden Skandal nicht ans  Messer liefern, und bringt ihn stattdessen in einer psychiatrischen Klinik unter. Noch bevor Berger endgültig realisiert, wer der Serienmörder ist, wird er selbst zum Verbrecher.

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