Totenstille im Watt

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Jumbo, 2017, Übersetzt: Klaus-Peter Wolf

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Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?

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Letzte Kommentare:
23.05.2019 23:02:04
Hörbuchfuchs

Mir wurde das Buch bei einer Autorenlesung von Klaus-Peter Wolf vorgestellt und ich habe es sofort gekauft, weil es so ganz anders ist als seine bisherigen Krimis. Beim Lesen habe ich immer den Vorlese-Ton von ihm im Kopf gehabt: leicht ironisch und doch irgendwie ernst. Es liest sich leicht weg und ist sehr kurzweilig.

14.01.2019 21:46:45
Ostfriese123

Ich schliesse mich der Meinung von Beate vom 12.10.2017 an. Dieses Buch scheint auch meiner Meinung an vielen Stellen eine "Adaptierung" von "Dexter" zu sein. Insbesondere die innere Rechtfertigung der Täters seinem Drang zu Morden nachzugeben sowie die aus seinen Handlungen resultierenden Konflikte, ein ansonsten gewöhnliches, unauffaelliges Leben führen zu wollen. Genau dies sind eigentlich die besten Aspekte des Buches und wirken damit nicht mehr originell auf mich.

Leider auch sehr viel "Name-dropping" von Geschaeften, Restaurants und Hotels, bei dem der Eindruck der Influencer Werbung entsteht. Wird wohl nicht so sein, denn nicht kenntlich gemacht von dem was ich gelesen habe. Als Ostfriese haette ich lieber mehr Beschreibungen von Orten durch den Autor gewuenscht, anstatt eine solch teils zusammenhangslose Aneinanderrheiung von Namen im Norder Raum und wie toll die alle sind. Das Problem ist hier, dass man in einem Buch besser nichts schlechtes ueber irgendeine Geschaeft sagen sollte. Da verlasse ich mich lieber auf einschlaegige Bewertungsseiten, um kritische Meinungen zu hoeren, die auch eher glaubwuerdig zu sein scheinen.

Auch die Erguesse von bekannter Lyrik und anderer Kunst verleihem dem Charakter kaum Tiefe. Sie sind mehr eine Wissensprostitution und wirkten platt bis peinlich auf mich.

Ansonsten kann man das Werk lesen, sollte aber nichts Herausragendes erwarten.

05.06.2018 18:00:00
Susanne Kaminski

Totenstille im Watt
Sommerfeldt taucht auf

„Es ist viel schwieriger, eine gute Fischsuppe zu kochen, als an eine neue Identität zu kommen. Meine ist perfekt. Ich heisse neuerdings Dr. Bernhard Sommerfeldt.
Ich bin praktischer Arzt. Ich habe mich in dem schönen Städtchen Norddeich niedergelassen. Die Leute kommen gerne zu mir. Ich höre ihnen zu. Behandele nicht nur ihre Wunden, sondern entsorge auch schon mal den gewalttätigen Ehemann. Ich bin ein Mann mit Prinzipien.
Und ich scheue vor Mord nicht zurück.“ .
So lautet der Klappentext des Romans „Totenstille im Watt“ von Mega-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf.
Die literarische Herausforderung liegt vor mir, denn dieser Roman ist so ganz anders. Er ist aus der Sicht des Dr. Bernhard Sommerfeldt, aus der Sicht des Serienkillers.

Dr. Bernhard Sommerfeldt, alias Johannes Theissen, hat sich eine neue Identität zugelegt. Er ist eigentlich gar kein Arzt, betreibt aber seit neuestem eine Arztpraxis in Norddeich und seine Patienten lieben ihn.
Er durfte sein Medizinstudium nicht zu Ende bringen, da er die Firma seiner Eltern übernehmen musste. Diese hat er in den Bankrott getrieben und auch mit seiner Ehe lief es nicht zum Besten. Johannes Theissen verlässt Bamberg und legt sich eine neue Identität zu.
Dr. Bernhard Sommerfeldt findet in Ostfriesland seine große Liebe … Beate …, für die er alles tut. Sympathisch wird der Protagonist vom Autor dargestellt, nachvollziehbar seine Ambitionen und sein Hang einzuschreiten um dem Unrecht entgegen zu wirken. Seine Opfer sind böse, gemein und hinterhältig.
Haben sie es nicht alle irgendwie verdient?
Der Leser hofft, dass Dr. Sommerfeldt niemals gefasst wird.
Obwohl der Leser weiß, wer eigentlich der Killer ist, werden gute Spannungsbögen vom Autor gebildet und zusammengeführt.
Die Liebe von Klaus-Peter Wolf zu Ostfriesland ist regelrecht im Roman zu spüren. Detailgenau sind seine Beschreibungen der Orte und ich fühle mich direkt mitten im Geschehen.
Grandios bindet der Autor Klaus-Peter Wolf seine Protagonisten aus den Ostfrieslandkrimis in den Roman ein. Rupert, Weller und sogar Ann Kathrin sind Patienten von Dr. Bernhard Sommerfeldt.
Aber Sommerfeldt hat Angst vor Ann Kathrin..., ob sie ihn durchschaut???
Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen hat einen neuen Gegenspieler bekommen.

Ich habe diesen Roman „verschlungen“ und freue mich sehr auf die Fortsetzung von Dr. Sommerfeldt.
„Totentanz am Strand“ erscheint am 20.06.2018.

10.04.2018 09:38:53
Gabyquer

Ich muss sagen, ein Buch aus der Sicht des Mördes zu Schreiben, finde ich großartig! !! Die Geschichte um Dr. Bernhard Sommerfeldt ist für mich nicht langweilig geworden; im Gegenteil - wie auch die anderen Wolf Bücher habe ich auch diesen Fall "verschlungen". Ich freue mich auf die Fortsetzung. Die Wartezeit vertreibe ich mir solange mit Band 1-12 der Ostfriesen Krimi Reihe von Klaus Peter Wolf :-)

08.04.2018 20:05:57
JuNie

Hatte mal nach langem mal wieder Zeit und Lust zu lesen. Totenstille im Watt war super. Jetzt heißt es sehnsüchtig auf den nächsten Teil warten.
Das Buch überrascht einen, die Erzählsicht war anfangs gewöhnungsbedürftig. Aber nichts desto trotz ist die Handlung spannend und von Langeweile, auch beim Leser, keine Spur. Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Die Wartezeit wird natürlich mit einem weiteren Buch von Herrn Wolf überbrückt.

11.03.2018 17:04:53
Anna

Mit das schlechteste Buch, was ich seit langem gelesen habe.
Das vorherige hat mir schon nicht so gut gefallen. Da aber Ann Kathrin und Co so sympatisch sind, habe ich es halt gelesen.
Hier, geschrieben aus Sicht des Mörders, hat es den Autor wohl verlassen.
Schade!
Mir fällt länger schon auf, dass Klaus Peter Wolf gerne andere Bücher in sein Buch mit aufnimmt, hier wirkt es einfach so, als wäre ihm nichts besseres eingefallen, um die Seiten zu füllen.

11.03.2018 08:27:30
Mimmi

Traurig, wie die anderen erfolgreichen Charaktäre verramscht werden.
Es mutet peinlich an, wie versucht wird, einen Bezug zur erfolgreichen Serie herzustellen.
Soll das einen Wiedererkennungswert haben? Und für eine gute Handlung ausreichen? Schade um die verschwendete Lesezeit. Bitte nicht mehr davon.

04.03.2018 17:04:18
Cloudy

Ein hervorragender Krimi, zur Abwechslung aus der Perspektive des Täters erzählt. So schön böse, das tut gut nach einem harten Arbeitstag! Man entwickelt Symphatien für den Mörder, der über verschiedene Fähigkeiten verfügt, wie Kampfsport. Diese kommen ihm bei seinen "Aktivitäten " zu gute.ein sehr unterhaltsames Buch, bin schon auf den 2. Teil gespannt!

14.02.2018 18:16:54
Ein enttäuschter Leser

Schade um's Geld ...
Was geht wohl im Kopf von K-P. Wolf vor ?
Wie soll man über dieses Buch 300 Zeichen zusammen bekommen ohne eventuell sogar zu schlimmen Befürchtungen zu kommen ?
Wer sich sowas ausdenkt ... das gibt zu denken !
Jetzt muss ich versuchen die dreihundert Zeichen zu erreichen, was in diesem Fall nicht einfach ist.

20.01.2018 16:00:58
KlausA

Was soll man sagen? Irgendwie komisch.

Da wird ein (anfangs durchaus sympathisch geschilderter) Serienkiller als Hauptdarsteller einer Serie inthronisiert. Anfangs empfindet man durchaus Sympathie (bis er den ersten "unverständlichen" Mord eiskalt im Krankenhaus durchführt) aber mit der Zeit stellt er sich als psychopathischer Mörder heraus, der jeden ermordet (oder schon mal in Gedanken ermordet), der ihm gerade nicht passt.

Einen solchen Typen am Schluss entkommen zu lassen und gleichzeitig bereits in dem Buch den Anfang des nächsten Buches der Serie zu integrieren zeugt davon, dass Wolf hier eine Serie aufbaut und mit diesem "Serienkiller in Fortsetzung" Umsatz machen möchte.

Mag sein, dass ich mir die Fortsetzung noch antue, aber ganz sicher keinen dritten, vierten oder x-ten Roman dieser Serie. Dafür bin ich offensichtlich nicht Serienkiller genug in meinem Innern.

Klar, man hätte sicher einen sympathischen Menschen zeichnen können, der sicher auch etwas außerhalb der Legalität agiert, aber nicht einen dermaßen eiskalten Psychopathen.

Sollte er im nächsten Buch seine Beate "wiederbekommen", wird es die letzte Stelle des Buches sein, die ich mir antue.

Ach, wärst du doch bei "Ostfriesen-..." geblieben.

10.11.2017 18:59:54
Tineline

Dermaßen spannend dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Niemand sollte Selbstjustiz befürworten, aber mit dem selbsternannten Doktor kann man richtig mitfühlen - sozusagen ein "How catch 'em " aber andersherum. Frauenfeindlichkeit kann ich (wbl, 60J, vh.) nicht feststellen, eher eine Abrechnung mit Angebern aller Art. Achtung: gute Literaturkenntnisse sind wegen der vielen Anspielungen und Zitate nötig, sonst kann man das Buch nicht genießen.

27.10.2017 13:25:50
Manfred Rückriem

Ich habe alle Ostfriesenkrimis gelesen und fand sie gut.Die Verfilmung des 1. Bandes Ostfriesen Killer fand ich nicht so gelungen. Die Rolle der Ann Kathrin spiegelte die Figur nicht so wieder, wie im Buch.
Nun zum neuen Buch "Totenstille im Watt".Ich bin erst auf Seite 165 und kann und will mir noch kein Urteil erlauben. Aber mir ist ein logischer Fehler aufgefallen, den ich dem Autor gerne mitteilen möchte. Und zwar im Kap. 16 Zeile 1 "Er hat bereits zwei Barsche gefangen und ausgenommen." und dann im Kap.17 nimmt Dr. Sommerfeldt diese Barsche nochmals aus.
Zeile 20; "Zum Glück habe ich die Barsche. Während wir uns unterhalten schlitze ich sie auf und nehme sie aus." Wie geht das? Weiter im Kap.20 Zeile 10 ".und dann stirbt er, so wie er." muß es da nicht heißen und dann stirbt es(das Knirschen), so wie er.?

12.10.2017 11:46:56
Beate

Ist da etwa einer aufgesprungen auf "Des Todes dunkler Bruder" (besser bekannt als "Dexter" in der gleichnamigen Serie) von Jeff Lindsay??? Is doch kaum zu toppen!
Viele kleine Details, so empfand ich es beim Lesen, sind eine Anlehnung an diesen Roman dem mit sympathischen Serienkiller. Warum versuchen Schriftsteller, wenn sie wirklich gute bzw. sehr gute Krimis geschrieben haben, auf den nächsten Zug mit aufzuspringen.

Schade, Klaus-Peter Wolf.

09.10.2017 12:40:59
Krin

Schlecht, schlechter, Wolf ...
Mit "Totenstille im Watt" wollte ich KPW nochmals eine Chance geben, die er bei mir mit seinen anderen "Ostfriesenkrimis" verspielt hatte.
Nun aber quäle ich mich durch die Selbstbeweihräucherung seines Ich-Erzählers, der meint, die Gerechtigkeit mit Löffeln gefressen zu haben. NEIN, das ist nicht ok, einfach Menschen zu töten, weil sie am falschen Platz auftauchen (wie z.B. der Freund des Buchtauschers).
Und: NEIN, es ist nicht ok, Frauenverachtung an allen Ecken spüren zu lassen. Selbst die eigene Figur, Ann Kathrin Kramer, die ja schon in den "Ostfriesenkrimis" nicht unbedingt superintelligent und logisch dargestellt wird, verkommt in "Totenstille" zum Mäuschen, das nicht einmal skeptisch wird, als der "Arzt" einen unangemeldeten Hausbesuch vornimmt.
Und es reicht auch nicht, die lokalen Gegebenheiten richtig darzustellen! Die Namen, die genannt werden, sind Realnamen, sie stimmen auch, aber das gibt trotzdem noch kein Lokalkolorit!
Die Besserwisserei in Sachen Literatur ärgern mich dann nur noch am Rande. Ich fühle mich nicht verleitet, die Bücher, Gedichte und Co. selbst zu lesen, sondern hab mich meist nur gefragt, was es soll.
Eine absolute "NICHT-KAUF-Empfehlung" von mir!

18.09.2017 20:29:41
Thomas Franz

Ein Buch mit Licht und Schatten. Wie die Hauptfigur mit und über nicht untypische "Arschlöcher" in unserer Gesellschaft redet, geht runter wie Öl. Das perlt so richtig. Andererseits ist die flankierende Liebesgeschichte mit einer literaturbeflissenen und hyperengagierten Lehrerin so richtig klischeehaft, dass es manchmal wehtut. Der Umgang der beiden ist so alternativ kitschig, dass man sich wieder nach einem "Arschloch" sehnt. Lästig auch die immer wiederkehrenden Promotioneinlagen zu irgendwelchen Lokalen oder ostfriesischen Eigenarten. Das wirkt schon sehr gestelzt. Unter dem Strich aber ein interessantes Buch.

29.08.2017 15:14:36
Ursula Poßner

Das Buch ist unmöglich! Eine Bejahung von Selbstjustiz. Und das auch noch mit der Rechtfertigung: "Tötet er den Tyrannen, wird er zum Mörder, schenkt aber dem Volk Sicherheit vor dessen Willkür, ja, Freiheit, Vielleicht gar Demokratie."
Bei den Opfern geht es nicht um Diktatoren, sondern um Menschen die sich etwas zuschulden kommen ließen, das in unserem Rechtsstaat durchaus strafrechtlich verfolgt würde. Und: Die Todesstrafe gibt es bei uns nicht mehr - aus gutem Grund!

23.08.2017 22:40:05
Dietmar Pickhan

Das schlechteste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe.

Die Handlung ist mehr als dünn, dieser Dr. Sommerfeldt ist keineswegs sympathisch, sondern auf notorische Weise klugscheisserisch veranlagt und schleimt ständig um seine naive Lehrerin, der man nicht abnimmt, dass sie eine Frau mit einer gewissen Bildung ist.

Von dem Machwerk fühle ich mich ständig verarscht und habe außerdem das Gefühl, dass der Autor seine Leserschaft für bescheuert hält. Jedenfalls habe ich sehr bedauert, das Buch gekauft zu haben.

21.08.2017 18:16:06
Geraldo

Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen. Der Mörder ist unglaublich sympatisch das man ihm nur wünschen kann nie erwischt zu werden. Es ist ein großes Buch über unsere heutige Geselschaft. Ich freue mich schon auf den nächsten Band. Es wird auch eine große konkurenz zu Anne Katherine Klaasen. Weiter so

16.08.2017 20:19:38
Edith Sprunck

Der Roman ist eine flapsig bis humorvoll geschriebene unvollendete Geschichte über einen Hochstapler (Dr. Sommerfeldt), der zu einem "guten Zweck" immer wieder Selbstjustiz betreibt. Dazwischen wird der normale tägliche Wahnsinn, sei er privat oder auch gesellschaftspolitisch, locker-flockig auf die Schippe genommen. Selbst bei ernsten Themen, wie z.B. häusliche Gewalt oder gar Kindesmisshandlung, bleibt der Erzählstil an der Oberfläche. Was mich besonders stört, sind unterschwellig verächtliche Äußerungen über Frauen, die Dr. Sommerfeldt wohlwollend vom Stapel lässt. Ein Buch, das mich zwischen Lachen und Widerwillen hin- und herpendeln ließ. Es lässt sich flott herunter lesen und ist durchaus unterhaltsam. Allerdings ist es m.E. auch kein Verlust, wenn man es nicht kennt.

06.08.2017 14:14:45
Kathrin Brückner

Das Buch war tatsächlich wahnsinnig spannend und weckt die Neugier, wie es mit Dr. Sommerfeld weitergeht.
Aber sympatisch finde ich ihn beim besten Willen nicht - eher ein hochgestochener und vor allem selbstgefälliger Typ! Kein Vergleich mit dem legendären Tom Ripley von Patricia Highsmith, mit dam man stets mit gefiebert hat, dass er ja nicht erwischt wird.

27.07.2017 13:12:23
zenzi

Habe das Gefühl der Autor wollte im Buch seine Kenntnisse in Literatur anbringen. Handlung ist ein bißchen an den Haaren herbeigezogen. Hat für mich was von Selbstbeweihräucherung. Eigentlich gute Ansätze werden dadurch irgendwie wieder
kaputtgemacht. Sehr männliche Sicht der Dinge und viele Klischees über weibliche Verhaltensweisen.

03.07.2017 22:50:57
Katja Bleeker

Der neue Roman von Klaus-Peter Wolf ist dieses Mal ein bisschen anders, denn er ist in der Ich-Perspektive geschrieben und geht für mich eher in die Richtung Thriller als Krimi.

Dr. Sommerfeld, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, ist etwas ganze Besonderes, denn hinter seinem freundlichen und charmanten Auftreten und seiner Fürsorge für seine Patienten steht jemand ganz anderes; jemand, der eine Menge zu verbergen hat und alles andere als ungefährlich ist und schon so einige Leben auf dem Gewissen hat.
Im Gegensatz zu den bekannten Ostfriesen-Krimis sind hier nicht Ann-Kathrin Klaaßen und ihre Kollegen im Fokus, sondern Dr. Sommerfeld, was der Geschichte in Kombination mit der Erzählperspektive einen besonderen Hauch und eine gewisse Frische verleiht.

Klaus-Peter Wolfs Romane sind immer wieder ein Erlebnis- ich habe nur selten Bücher gelesen, die mit so viel Liebe zum Detail und Handlungsort geschrieben wurden. Wenn die kleinen Dinge sich in der Geschichte nicht verlieren, die Protagonisten auch mal Zeit für eine Tasse Tee mit Kluntje und Sahne - oder wahlweise einen dicken Pott Fischsuppe - haben, wenn der Autor sich die Zeit nimmt, die kühle und salzige Brise zu beschreiben, die jemandem um die Nase weht, wenn er an der Küste steht und trotzdem noch den Dreh hinkriegt, die Spannung zwischen den ruhigeren Momenten immer wieder aufleben zu lassen, dann ist das Buch gelungen. Man fühlt sich als Leser nicht gehetzt, sondern willkommen und das schätze ich sehr.

Totenstille im Watt ist eines solcher Bücher. Die Ich-Perspektive funktioniert hier hervorragend und sorgt dafür, dass der Leser nicht nur sofort in die Geschichte findet, sondern auch die Spannung intensiver miterleben kann. Absolut gelungen und in Kombination mit der Idee dahinter, den Mörder näher kennen zu lernen, seinen Weg mitzugehen und seine Sicht zu kennen, ein Werk, welches man nur schwer aus der Hand legen mag, wenn man erst mal begonnen hat mit dem Lesen.

02.07.2017 17:55:31
Dominic Loitsch

Ich habe dieses Buch als Klaus - Peter Wolf Fan gekauft.
Hierzu muss ich direkt am Anfang noch hinzufügen, wie ich überhaupt auf diesen Autor gekommen bin:
Ich bin Stammleser von Jussi - Adler Olsen und als ich in die Bücherei ging um etwas neues zu lesen, fragte ich die Verkäuferin was sie mir als Krimifan so empfehlen würde.
Sie empfahl mir Klaus Peter Wolf - Ostfriesenkiller. Da ich zu der Zeit viel Zug gefahren bin, hatte ich das Buch bereits am ersten Tag durchgelesen. Und ab da hat es mich nicht mehr losgelassen.
Klaus Peter Wolf zeichnet für mich besonders aus, dass er seine Krimis an realen Orten spielen lässt. Zudem lässt er echte Personen wie z.B. Holger Bloem mit einfließen. Allein das macht die Krimis schon für mich als Leser sehr interessant. Er schreibt seine Krimis so dass man jedoch oft noch Interpretationsspielraum hat und man sich so in seiner Fantasie den Krimi recht individuell gestalten kann.
Wenn man direkt mal vor Ort war, sprich Norden, Norddeich etc. kann man sich noch viel besser in die Bücher rein versetzen.Nun hat der Auto ein neues Experiment gewagt, mal den Krimi aus der Perspektive des Mörders zu sehen. Und es ist richtig gut geworden. Warum? Weil einem am Ende des Buches der Mörder zwingend sympatisch sein muss! Und man fragt sich selbst, ob man es so verwerflich findet, was der Mörder getan hat.Für mich ein gelungenes Buch und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und generell die nächsten Bücher von Klaus Peter Wolf.

27.06.2017 23:56:47
AnnaChi

Ein tolles Buch. KPW at his best! Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Sehr viele Übel unserer Zeit werden in dem Buch benannt, die der Autor halt viel besser formulieren kann, als man selbst und das macht mir den Autor supersympathisch, wie auch die Hauptperson Dr Sommerfeldt eine gewisse Ähnlichkeit mit Bud Spencer hat, der jedem auf die Glocke hat, der es absolut verdient hat.

KayManig

26.06.2017 19:21:59
Diana Bracht

Ich habe das Hörbuch gehört absolut Spitzenklasse wann geht es weiter mit Dr. Sommerfeld ich freue mich auf die Fortsetzung !Das Hörbuch war von Anfang bis Ende Spannend und man fragt sich jetzt ob er seine Mutter und seine Ehefrau im nächsten Teil umbringt und in welche Identität er im nächsten Teil schlüpft !

26.06.2017 09:15:24
Angelika Fischer

Was für ein Lesestoff! Und was für eine vielschichtige Persönlichkeit! Dr. Sommerfeld ist dem Leser sympathisch, obwohl er ein Mörder ist. Es ist verwirrend, aber es gibt Situationen im Buch, da erkennt man sich in seiner Denke selbst wieder. Und ohne es zu wollen ertappt man sich dabei, dass man garnicht möchte , dass er gefasst wird. Kein 0815 Krimi sondern ein Buch, über das man nach dem Lesen noch eine Weile nachdenken muss. Sorry Ann Kathrin, aber du solltest aufpassen, das Dr. S. dir nicht den Rang abläuft!

25.06.2017 20:35:42
Angelika Nieänder

Ich habe mit spannung das neue Buch " Totenstille im Watt" erwartet.
Ich war skeptisch ob mir das Buch als Ostriesen Krimi Fan gefällt. Ich bin aber positiv überrascht worden.
Es war spannend bis zum Schluss. Die Hauptfiguren aus den Ostriesen Krimis spielen da auch eine Rolle aber nicht im Vordergrund.
Ich bin gespannt wie es weiter geht