Die Gärten von Istanbul

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • Istanbul: Everest, 2010, Titel: 'Istanbul Hatirasi', Originalsprache
  • München: btb, 2017, Seiten: 592, Übersetzt: Sabine Adatepe

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Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkap1 Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ...

Die Gärten von Istanbul

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Letzte Kommentare:
03.10.2017 15:23:27
oberchaot

An einer historischen Stätte wird ein Mann ermordet aufgefunden, die Kehle durchgeschnitten, die Hände aneinander gebunden, darin eine antike Münze verborgen. Etwas später wird eine Leiche in gleichem Zustand an erneut einem Wahrzeichen Istanbuls gefunden. Das ist ein Fall für Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Zusammen mit seinen jungen Kollegen Ali und Zeynep machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder und dem Sinn dieser Verbrechen.

Das Buchcover lässt mich einstimmen auf einen etwas anderen Krimi. Da ist Nevzat, der Oberinspektor, ein älterer Herr, der seine Frau und Tochter verloren hat. Er verhält sich sehr weise und besinnt und hat viele Lebenserfahrungen in seinem Rucksack. Für Ali und Zeynep, die mit Nevzat übrigens per Sie sind, nimmt er so etwas wie die Vaterrolle ein. Oft muss Nevzat den aufbrausenden Ali zurechtweisen. Was mir sehr auffällt, ist diese zwischenmenschliche Wärme. Es ist sehr persönlich geschrieben; man erfährt sehr viel, was die Personen denken. Und auch das schöne Verhältnis zwischen Nevzat und seiner Freundin und zu seinen beiden Jugendfreunden ist eine herzerwärmende Abwechslung zu skandinavischen Krimis.
Für mich etwas ungewohnt sind die Namen, damit musste ich mich erst zurecht finden. Und: Um Freude an diesem ziemlich umfangreichen Buch zu haben, sollte man Interesse an fremden Kulturen und deren Geschichte mitbringen.

29.09.2017 20:41:56
holle77

Nicht nur Krimi, sondern auch Liebeserklärung an Istanbul
Das Buch hat mich fasziniert und ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite genossen und mir ganz bewusst viel Zeit dafür gelassen und es nicht so verschlungen wie sonst oft.
Allerdings glaube ich, dass "Die Gärten von Istanbul" am besten geeignet ist für Menschen, die schon mal diese wunderbare Stadt besucht haben und die ein gewisses Interesse für die Historie von Byzanz, Konstantinopel, Istanbul aufbringen.
Der Buchumschlag ist sehr schön mit der Sülemaniye-Moschee.
Auch die kursiv gedruckten Einleitungstexte zu den Fundorten der Leichen haben mir gut gefallen.
Ich finde das Ermittlerteam durchweg sympathisch, auch wenn Kommissar Ali manchmal etwas hitzköpfig ist, aber er ist auch lernbereit.
In vielen Rezensionen las ich, dass das Buch fast ein Reiseführer sei und mit 200-300 Seiten gut ausgekommen wäre, ich habe gerade diese "Reiseführer"-Ausführungen sehr gerne gelesen und mir hat auch die eingeflochtene Liebesgeschichte gefallen.
Ich würde gerne mehr von Ahmet Ümit lesen, habe aber gesehen, dass er leider nicht sehr oft ins Deutsche übersetzt wurde.
Der Roman ist einfach eine bezaubernde Liebeserklärung an Istanbul!

18.09.2017 15:16:13
subechto

Sieben Leichen. Sieben historische Stätten. Siebenhundert Seiten.

Byzantion war der erste Name Istanbuls. Eine Stadt, in der Geschichte geschrieben wurde, die dem Römischen, dem Byzantinischen und dem Osmanischen Reich als Hauptstadt diente.
Kaum einer kennt sie so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Das erste Opfer ist ein Professor für Kunstgeschichte. Weitere Leichen werden aufgefunden. Alle an historischen Stätten mit einer antiken Münze in den Händen. Wo liegt das Motiv?
„Die Gärten von Istanbul“ ist nicht einfach nur Krimi, sondern vor allem psychologisches Drama. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Sicht von Nevzat. Ab und zu werden aber auch Abschnitte in Kursivschrift eingestreut, die über die Geschichte der Stadt berichten.
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Nevzat kommt sympathisch rüber. Frau und Tochter wurden ebenfalls Opfer eines Verbrechens. Und so leidet der Leser mit ihm mit.
Ahmet Ümit besitzt eine ruhige, unaufgeregte Sprache. Die Spannung ist nicht immer hoch. 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Die Geschichte nimmt viele überraschende, dramatische und auch brutale Wendungen, bis zum tragischen Ende.

Fazit: Ein guter Krimi, ein großes Drama. Lesenswert!

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