Purpurne Rache

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Paris: Éditions Albin Michel, 2015, Titel: 'Lontano', Originalsprache
  • Köln: Lübbe Audio, 2016, Übersetzt: Reiner Schöne

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Grégoire Morvan, graue Eminenz des französischen Innenministeriums, war in den Siebzigerjahren mit lukrativen Geschäften im Kongo erfolgreich. Und er hat dort den berüchtigten Killer Homme-Clou gefasst, der seinerzeit einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordet hat. Als an einer bretonischen Militärschule ein Toter gefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus Operandi des Homme-Clou ähnelt, und Morvans Familie akut bedroht wird, muss er sich mit allen Mitteln den Schatten einer Vergangenheit stellen, die niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten ...

Purpurne Rache

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Letzte Kommentare:
06.07.2020 15:10:58
tassieteufel

Der Fund einer Leiche auf dem Gelände einer französischen Militärschule, sieht zunächst wie ein Unfall aus, denn der Rekrut hielt sich unerlaubt in einem Bunker auf der im Zug eines Manövers bombardiert wurde. Kommissar Erwan Morvan wird mit den Ermittlungen betraut und stellt schnell Ungereimtheiten fest, bei der von ihm angeordneten Obduktion stellt sich heraus, dass der Rekrut schon vor dem Manöver getötet wurde und dabei grausame Folterungen über sich ergehen lassen mußte. Die Indizien weisen Parallelen zu einem alten Fall auf, dem Nagelmann, der in den 70ger Jahren in Zaire 9 bestialische Ritualmorde verübte. Damals stellte Erwans Vater, Grogoire Morvan den Täter und begründete damit seinen Ruhm und seine Karriere. Doch je hartnäckiger Erwan ermittelt, um so mehr Geheimnisse und offene Fragen tun sich auf.

Ingesamt läßt mich das Buch ein wenig zwiespältig zurück, wie bei allen Büchern von Grange darf man hier nicht zimperlich sein, bizarre Morde mit bis ins kleinste Detail geschilderten Folterungen und auch die Figuren sind recht gewalttätig und gehen entsprechend rabiat vor, was sicher insgesamt zu der Story paßt, aber in der Realität wohl wenig glaubwürdig wäre. Der Mordfall ist zunächst recht undurchsichtig, es scheint zwar schnell klar, dass es einen Zusammenhang mit der alten Mordserie um den Nagelmann in Afrika gibt, aber wirklich durchschauen kann man das nicht. Zwischen den Mordermittlungen spielt immer wieder die Familie Morvan mit ihren mehr als seltsamen familiären Strukturen eine große Rolle, hier wird jedes Familienmitglied ausführlich beschrieben, keiner ist hier auch nur annähernd normal und vieles ist da einfach nicht nachvollziehbar. Sicher ist diese verkorkste Sippe nicht ganz uninteressant, aber so zieht die Handlung sich teilweise doch sehr in die Länge zieht und so hat das Buch mit fast 800 Seiten doch auch recht langatmige Passagen, zumal auch beim Mordfall bestimmte Details immer wieder und wieder durchgekaut werden, ohne ein neues Ergebnis zu erbringen.
Die eigentliche Auflösung ist auch reichlich überfrachtet, nachdem sich eine Tätergruppe herauskristallisiert hat und der Fall fast geklärt scheint, wird dann am Ende noch ein ganz anderer Täter aus dem Hut gezaubert und einige Zusammenhänge bleiben mehr als unklar. Das scheint auch dem Ermittler Kommissar Erwan Morvan so zu gehen, denn er reist am Ende nach Afrika, was aber in einem 2. Teil behandelt wird, also ist die ohnehin schon ziemlich in die Länge gezogene Story noch gar nicht zu Ende. Teil 2 „Schwarzes Requiem“ hat ebenfalls fast 700 Seiten und man fragt sich doch, was da nun noch alles aufgedeckt werden soll/kann und ich bin auch noch unschlüssig, ob ich diesen Teil lesen werde.

FaziT: Ein Buch das durchaus zwiespältige Eindrücke hinterläßt, neben spannenden Passagen wirkt vieles doch sehr in die Länge gezogen, das offene Ende ist auch nicht dazu angetan, dass man mit der Lektüre richtig zufrieden ist und die heftigen Folterdetails und brutalen Ermittlungsmethoden täuschen auch nicht darüber hinweg, dass es hier reichlich Defizite gibt. Bisher mochte ich alle Bücher von Jean Christophe Grange, dieses konnte mich nicht gänzlich überzeugen!

11.02.2020 17:41:44
weingasi

@gator
Du solltest unbedingt den 2. Teil, Schwarzes Requiem lesen, denn die Geschichte geht ja weiter. Die tatsächliche Auflösung gibts erst im 2. Teil und da ist NICHTS so, wie es in Teil 1 scheint. Probier es, Du wirst nicht enttäuscht sein.

28.01.2020 16:38:42
Rolf

Wenn man was über das Leben der Reichen in Paris erfahren will, über ihre Markenkleidung und ihre Luis Vitton Taschen, über extravagante Kaffeemaschinen und teure Teppiche, dann ist man hier richtig. Ich habe alles von Grange verschlungen. Diesmal wars nix.

25.03.2019 18:38:09
Fohlendiver

Mein achtes Buch von Grange und für mich eines der Besten. Grange versteht es imho sehr gut Spannung aufzubauen, die beteiligten Personen ausführlich zu beschreiben und die Handlung nicht auf einen Strang zu beschränken. Im großen Umfang des Buches spiegelt sich der Ideenreichtum von Grange wieder, in diesem konkreten Fall u.a. Afrika und seine mystischen Riten. Und wer ein Buch von Grange in die Hand nimmt muss mit brutalen Handlungen und Beschreibungen rechnen. Buch hat für mich 85%.

13.12.2017 20:21:15
gator

Der schiere Umfang des Buches verhieß schon nichts Gutes, und tatsächlich war das der schlechteste Grangé, den ich gelesen habe. Aufgrund der langatmigen Beschreibungen fehlen die Schockeffekte, die sonst die große Stärke des Autors sind. Das Motiv des am Ende ermittelten Täters wird nicht überzeugend deutlich, sowas finde ich immer schade. Am schlimmsten ist aber meiner Meinung nach, wenn nach über 600 Seiten das Ende mehr oder weniger offen bleibt. Man könnte sich da etwas verarscht vorkommen... aber nichts für ungut, auch der beste Autor hat mal einen Durchhänger und der Folgeroman ist ja schon geschrieben. Hoffen wir mal, dass Grangé damit wieder an seine alten Stärken anknüpft.

31.01.2017 15:57:42
manni

Erstens: Der deutsche Titel hat überhapt nichts mit dem Inhalt des Krimis zu tun, der Verlag hätte den Originaltitel getrost beibehalten können. Zweitens: Für 26 Euro schlage ich mich ungern mit Rechtschreibfehler herum, das ist ärgerlich. Schlechtes Lektorat. Drittens: der Krimi isr schon spannend, schreiben kann Grange bekanntlich, zum Ende hin geht es dann ziemlich flott, aber auch sehr konstruiert zur Sache.Ich habe alle Bücher Granges gelesen, so wirklich einen Aha Effekt hat das Buch nicht, die story ist auch schon vielfach variiert geschrieben und nicht wirklich neu. 70°

24.01.2017 21:07:58
janaka

Spannender und actionreicher Thriller mit vielen überraschender Wendungen

*Inhalt*
Kommandant Erwan Morvan wird von seinem Vater Grégoire Morvan zu einem Tatort in einer bretonischen Militärschule geschickt. Bei den Untersuchungen wird festgestellt, dass die Leiche ähnliche Verletzungen aufweist, wie die Opfer des Nagelmanns. Dieser hat in den 70igern mehrere Frauen in Zaire getötet und mit Nägeln am ganzen Körper versehen. Nach langen Ermittlungen kann der damaligen Polizisten Grégoire Morvan ihn festnehmen. Die Recherchen ergeben, dass …. der Nagelmann vor drei Jahren gestorben ist. Als eine weitere so zugerichtete Leiche gefunden wird, wird klar, dass der "neue Nagelmann" es auf Grégoire und seiner Familie abgesehen hat.

*Meine Meinung*
"Purpurne Rache" von Jean-Christophe Grangé ist mein erstes Buch des Autors und es hat mich zwiespältig zurückgelassen. Auf der einen Seite ist die Geschichte spannend und mit den ganzen Wendungen auch sehr fesselnd, aber dann ist da die Brutalität von Erwan, die mich sehr abstößt.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir ganz gut, er berichtet über die Mordschauplätze anschaulich aber nicht zu detailliert, es bleibt Platz für die eigene Fantasie.

Die Charaktere sind sehr extrem, die ganze Familie Morvan ist ziemlich bizarr, Grégoire, das Oberhaupt, der seine Frau Maggie immer wieder verprügelt. Maggie bleibt im Hintergrund und scheint aber nicht nur Opfer zu sein. Erwan ist der älteste der drei Kinder und versucht die anderen beiden zu beschützen. Er ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und auch Polizist geworden. Um an Informationen zu kommen, tritt seine dunkle und brutale Seite zu Tage, was mich sehr abgestoßen hat. Trotzdem mochte ich diesen Charakter der Familie am liebsten. Dann ist da noch Loïc, drogenabhängig und charakterschwach, wie kann man nur meinen, dass man den Tag nur mit Kokain übersteht? Da kräuseln sich bei mir die Fußnägel. Seine Frau Sofia ist zwar eine starke Frau aber auch ziemlich berechnend. Beide konnten bei mir keine Sympathiepunkte ergattern. Und zu guter Letzt das Nesthäkchen Gaëlle, die ihre Familie zerstören will und fast selbst draufgeht.

Die Beschreibungen der Ermittlungen haben mir gut gefallen, Schritt für Schritt kommen neue Erkenntnisse an den Tag ohne aber dem Täter näher zu kommen.

*Fazit*
Dieser Thriller ist spannungsgeladen und actionreich, mir aber manchmal zu brutal, deshalb ziehe ich einen Stern ab. Wem das nicht stört, der sollte ihn unbedingt lesen!!!

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