Der offene Sarg

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • München: Der Hörverlag, 2016, Seiten: 1, Übersetzt: Wanja Mues, Bemerkung: ungekürzte Ausgabe

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Michael Drewniok
Doppelter Mord an einem ohnehin totgeweihten Haupterben

Buch-Rezension von Michael Drewniok Jun 2016

Im Oktober des Jahres 1929 beschließt Lady Athelinda Playford, Witwe und Herrin auf Lillieoak, einem Landsitz im weiterhin englisch regierten Nordirland, eine Neufassung ihres Testaments. Zum erheblichen Vermögen kommt noch jenes Geld, das Lady Athelinda als erfolgreiche Autorin einer seit vielen Jahren fortgesetzten Kinderbuch-Serie einstreicht. Sie ist sich deshalb der Tatsache durchaus bewusst, dass ihr Entschluss für Aufruhr in der Familie = unter den Erbberechtigten sorgen wird.

Aus diesem Grund trifft Lady Athelinda eine Vorsichtsmaßnahme. Sie möchte ihren Entschluss allen davon Betroffenen auf Lillieoak verkünden. Zusätzlich lädt sie den Meisterdetektiv Hercule Poirot und Edward Catchpool, einen jungen aber schon für seine Erfolge bekannten Ermittler von Scotland Yard, ein. Die beiden Männer - sie kennen einander - sind Zeugen dieser sensationellen Eröffnung: Lady Athelinda enterbt sowohl ihren Sohn Harry als auch Claudia, ihre jüngere Tochter. Stattdessen hinterlässt sie das gesamte Vermögen dem Sekretär Joseph Scotcher!

Eine Bombe könnte keine größere Aufregung erzeugen. Harry, seine Gattin Dorothy, Claudia und ihr Verlobter, der Arzt und Pathologe Randall Kimpton, stehen natürlich vorn in der Reihe derer, die energisch ihr Veto einlegen. Am lautesten erhebt allerdings der unverhoffte Haupterbe Einspruch: Joseph Scotcher ist entsetzt - und ratlos: Wie Lady Athelinda genau weiß, leidet er an einer Nierenkrankheit, die ihn binnen weniger Wochen dahinraffen wird. Sie wird ihn auf jeden Fall überleben. Was soll also dieses Testament? Das fragen sich auch Poirot und Catchpool. Kurz darauf ist Scotcher tatsächlich tot. Allerdings hat ihm offenbar Claudia den Schädel eingeschlagen, obwohl sie es leugnet. Die Polizei mag die bequeme Lösung. Poirot fühlt sich herausgefordert: Wer wagt es, unter seinen Augen mit einem Mord davonzukommen ...?

Hercule Poirot: Untod oder Wiederkehr?

Seit dem Siegeszug des modernen Marketings muss zwischen Ursache und Wirkung nicht (mehr) unbedingt ein Zusammenhang bestehen. In diesem Fall ist die Ursache eine Romanfigur, die von einer begabten Autorin gekonnt geschaffen und über viele Jahre geformt und entwickelt wurde. Agatha Christies Hercule Poirot entwickelte sich auf diese Weise zu einem Mythos der Unterhaltungsliteratur, der seine Schöpferin nicht nur "überlebte", sondern das seine Papierwelt früh verließ und faktisch in sämtliche existierenden Medien vorstieß.

Da Christie insgesamt 33 Romane schrieb, in denen Poirot ermittelte, gibt es einen inhaltsstarken Story-Pool, aus dem geschöpft werden kann. In der Tat wurden und werden Christies Poirot-Geschichten für Kino und Fernsehen immer wieder adaptiert. Das lesende Publikum muss sich indes auf die genannte Zahl existierender Bücher beschränken - eigentlich, denn die Unterhaltungsindustrie hat längst einen Weg aus dieser vor allem sie störenden Misere gefunden.

Der Tod eines Schriftstellers bedeutet heute nicht mehr das Ende einer beliebten Figur = das Versiegen einer zuverlässig sprudelnden Einnahmequelle. Mit denen, die sich erbfallbedingt über die Rechte am Werk freuen, kann man sich in 99,9 von 100 Fällen einigen, wenn die Beteiligung hoch genug ausfällt. Anschließend sucht man sich einen Verfasser, der werbewirksam von denen, die sich als Siegelbewahrer des verstorbenen Meisters in Szene setzen, auf den Schild gehoben wird, um neue Geschichten mit den alten Helden zu schreiben - unter strenger Aufsicht der genannten Gruppe, die selbstverständlich misstrauisch und streng darauf achtet, dass die Qualität der Vorlage sich in der Nachschöpfung niederschlägt.

Wenn's klappt: weiter so!

Wer dieses Märchen glaubt, kauft sicherlich auch die so entstandenen Bücher. Auch der Realist wird schwach, wenn er sich - wie in unserem Fall - nach neuen Fällen von Hercule Poirot sehnt. Der Neustart gelingt nicht immer. Umso erfreulicher ist es für diejenigen, die ihn wagen, wenn das lancierte Franchise abhebt, denn vom einmal eingeschlagenen Weg muss man nicht mehr abweichen: Schon Christies Poirot-Krimis folgten einem Muster, das dem Publikum gefiel, weshalb es nicht darauf verzichten wollte.

2014 legte Sophie Hannah den ersten "offiziellen", d. h. von allen, die an den Christie-Rechten verdienten, abgesegneten Poirot-Thriller vor. Die Monogramm-Morde konnten den Originalen nicht annähernd das Wasser reichen, doch es reichte, um die weiter oben erwähnte Sehnsucht zu stillen. Offensichtlich war die Zeit reif für Poirots Wiederkehr. Jenseits des Marketing-Getöses wurde das genannte Buch tatsächlich in zahlreichen Ländern und zufriedenstellenden Zahlen verkauft. Also bekam Hannah einen Anschlussauftrag.

Schon 2016 erschien Der offene Sarg. Der Erfolg des Konzepts lässt sich auch daran ermessen, dass dieser Roman quasi zeitgleich und bereits übersetzt in Deutschland erschien. Hierzulande gilt Agatha Christie seit jeher quasi als Synonym für den Krimi, weshalb davon auszugehen ist, dass die deutschen Leser mitverantwortlich für Poirots abermalige Rückkehr sind.

Ein zweischneidiges Vergnügen

Die Kulisse ist ebenso klassisch wie die Figuren, die sie bevölkern, Lillieoak deshalb der ideale Schauplatz für einen Kriminalroman, der die Fahndung nach einem Mörder in den Mittelpunkt stellt. Der Besitz liegt abgelegen auf dem Land, was 1929 vor allem des Nachts oder bei schlechtem Wetter zu zeitweiliger Isolation führt. Innerhalb der alten aber soliden Mauern ist es behaglich, eine Flucht oder ein heimliches Einschleichen von außerhalb unwahrscheinlich.

Die Bewohner von Lillieoak stellen die Gesamtschar derer dar, die des Mordes an Joseph Scotcher verdächtig sind. Wir dürfen uns darauf verlassen, dass die Autorin für das Finale keine neuen Personen auftreten lässt: Der klassische "Whodunit" ist dem "fair play" verpflichtet. Wenn der Leser aufmerksam genug ist, kann er den Täter entdecken, bevor Poirot seine Karten aufdeckt. Gleichzeitig sind Autoren-Tricks legitim, denn das Publikum lässt sich gern in die Irre führen, solange es nur geistreich und unterhaltsam geschieht. Um die Vorlage möglichst deckungsgleich zu kopieren, finden wir sogar eine Karte von Lillieoak bzw. die Grundrisse jener beiden Stockwerke, in denen sich die Ereignisse dieses Buches abspielen.

Die Kenntnis der Form ist nicht identisch mit der Qualität des Inhalts. Zwar hat Hannah dieses Mal ihren Stoff und ihre Figuren besser im Griff als in Die Monogramm-Morde. Jawohl, das ist Hercule Poirot, der hier ermittelt und dabei seine Manierismen pflegt. Auch der Plot erregt Interesse: Welcher Sinn steckt hinter einem Testament, das niemals wie geplant vollstreckt werden kann? Hannah findet eine plausible Auflösung, die sie Stück für Stück enthüllt.

Das Problem der Gegenwart

Nachdem der Fall verheißungsvoll vorbereitet wurde, muss sich der Leser auf eine Durststrecke gefasst machen. Agatha Christie hätte den "Sarg" mindestens einhundert Seiten weniger offenstehen lassen. Sie stellte die Logik der Ereignisse in den Vordergrund und erkannte als Profi außerdem das Potenzial einer Idee. Ein schier endlos auf der Stelle tretender Mittelteil wäre ihr nicht unterlaufen. Hannah lässt jedoch die Handlung durch Andeutungen, Sackgassen und Abschweifungen nur anschwellen, statt sie im Fluss zu halten.

Erst als es auf das Finale zugeht, nimmt das Geschehen endlich Tempo und Spannung auf. Leider misslingt es Hannah trotzdem, das Geheimnis von Lillieoak mit jener Eleganz zu lüften, die Agatha Christie in ihrer großen Zeit so perfekt beherrschte. Hannah erinnert und erläutert, wiederholt sich und wird umständlich, wo es gar nicht notwendig ist: Wir begreifen offensichtlich besser, als sich die Autorin das vorstellen konnte. Während sie noch auf Nebensächlichkeiten wie dem faktisch bedeutungssekundären "offenen Sarg" herumreitet, droht sich beim Leser wieder Langeweile einzustellen.

Hinzu kommt eine allzu intensive Figurenzeichnung, die keine Tiefe, sondern für den Fall nutzlose Information produziert. Viel zu intensiv widmet sich Hannah ihren Protagonisten, die darüber trotzdem kaum an Profil gewinnen und Figuren eines Kriminal-Planspiels bleiben. Die Verbindung zwischen klassischem Rätselkrimi und moderner Psychologie funktioniert nicht, weil Hannah allzu unbeholfen das Wissen der Gegenwart nutzt und gleichzeitig romanzeitgenössisches Unwissen vorgibt. Hinzu kommt die Bestätigung der schon durch Die Monogramm-Morde gewonnenen Erkenntnis, dass Edward Catchpool als Poirot-Sidekick langweilig und überpräsent ist.

Nichtsdestotrotz sind Hannahs Fortschritte deutlich. Dass ihr (zahlendes) Publikum sie bei ihren (hoffentlich auch zukünftig) erfolgreichen Bemühungen verfolgen kann (oder muss), schürt die Hoffnung eines weiteren Feinschliffs. Der offene Sarg zu lesen ist gerade für den Christie-Fan keine Notwendigkeit. Unterhaltsam ist das Buch trotz der genannten Mankos durchaus. Das fanfarengleich verkündete Meisterwerk ist es (wiederum) nicht.

Der offene Sarg

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Letzte Kommentare:
17.09.2018 09:41:28
Leo1

Mein erstes Buch von S. Hannah. Das Buch ist sehr gut in kleine Kapitel geteilt, was das Lesen dynamischer macht. Ich finde es spannend, obwohl vielleicht ein oder zwei Kapitel überflüssig erscheinen. Ich finde Poirot gut dargestellt. Man ist nicht zwischen vielen Charakteren verloren sondern hat gute Übersicht. Insgesamt hat mir das Lesen Spaß gemacht. Meiner Meinung nach hat sich der Schreibstil dem von A. Christie genähert.

24.01.2017 17:14:19
Lucy Y.

Nachdem ich von den "Monogramm-Morde[n]" ganz entsetzt war, bin ich sehr geneigt, dieses Buch links von meiner Lesekommode liegen zu lassen. Dass sich jemand so Stil-Unerfahrenes an ein derartig monumentales Erbe herantraut, hätte ich nicht gedacht. Und trotz der Weiterentwicklung und Verbesserungen bleibt es anscheinend maximal Mittelklasse, wie ich dieser Rezension entnehme.
Allein, die Neugier...

03.10.2016 18:49:51
Franz

Die Autorin unternimmt mit dem (auf Deutsch leider irreführenderweise so genannten) Roman „Der offene Sarg“ schon ihren zweiten Versuch, das Sujet eines klassischen Whodunit und die von Agatha Christie erdachte Figur Hercule Poirot wiederzubeleben. Leider misslingt ihr dieser Versuch völlig.
Die Figuren haben weder Tiefe noch wirkliche Persönlichkeit, ihr handeln ist nicht motiviert und ihre Psychologie nicht schlüssig. Vielmehr erscheinen die Figuren wie bizarr überzeichnete Karikaturen ihrer selbst, von den seltsamen Hausangestellten über den unfähigen Polizisten bis hin zum ach so brillanten Hercule Poirot. Noch dazu treten alle Figuren derart unsympathisch auf, dass man sich wünschte, es hätte mehr als nur eine Leiche gegeben – und das möglichst gleich ganz am am Anfang.
Die Sprache ist aufgebläht und pompös. Das soll wohl das Kolorit der guten alten Zeit heraufbeschwören, macht den Roman aber nur ebenso langatmig wie langweilig. Die Handlung kommt über hunderte Seiten nicht vom Fleck, nur damit dann im Finale eine Zeugin ihre für die Auflösung des Falls entscheidende Aussage korrigiert („jetzt fällt mir wieder ein, wie es wirklich gewesen ist!“). Darüber hinaus ist die Auflösung zwar an den Haaren herbeigezogen, jedoch ohne jede Raffinesse (oder „geradlinig“, wie das im Roman selbst so schön genannt wird).
Zur Krönung des ganzen Unvermögens ist der Mord so, wie er im Roman geschildert wird, überhaupt nicht möglich. Einerseits würde die geschilderte Methode den/die Mörder/-in selbst einer tödlichen Gefahr aussetzen. Andererseits kann das Mittel überhaupt nicht auf die geschilderte Weise verabreicht werden. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht andeuten, falls doch noch jemand den Roman lesen sollte … alle anderen werden nach Lektüre des Wikipedia-Artikels zu der Substanz verstehen, was gemeint ist. Ein solcher Fehler wäre Agatha Christie, die Krankenschwester war und in einer Apotheke arbeitete, nicht passiert. Es ist deshalb wirklich bedauerlich, dass der Name Agatha Christies für diesen Roman gebraucht wird.
Der offene Sarg: Leider kein neuer Fall für Hercule Poirot, sondern ein Fall fürs Altpapier!

25.09.2016 10:10:36
leseratte1310

Sophie Hannah lässt in ihren Büchern den belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot wieder auferstehen. Schon einmal durfte der „neue“ Poirot ermitteln und zwar in dem Band „Die Monogramm-Morde“.
Lady Athelinda Playford ist eine bekannte Autorin. Sie schreibt Detektivgeschichten für Kinder. Nun hat sie zu einem Dinner in ihr Gutshaus eingeladen. Doch vorher beauftragt sie den Anwalt Michael Gathercole ihr Testament zu ändern. Nicht mehr ihre Kinder sollen erben, sondern ihr totkranker Sekretär Joseph Scotcher.
Es ist eine bunt gemischte Dinnergesellschaft, die da zusammenkommt. Lady Playfords Kinder Harry und Claudia mit Partner sind dabei, ihr Sekretär mit seiner PflegerinSophie Bourlet, die Anwälte Wolfe und Gatherole sowie Catchpool von Scotland Yard und Hercule Poirot. Die Ankündigung über die Testamentsänderung schlägt ein wie eine Bombe. Die Kinder sind entrüstet. Am nächsten Tag ist Joseph tot. Der Fall scheint klar zu sein, aber Hercule Poirot hat seine Zweifel.
Man kennt den egozentrischen Poirot aus den Büchern von Agatha Christie und weiß, das er stolz ist auf seine besondere Kombinationsgabe. Dagegen ist Catchpools Selbstvertrauen nach dem letzten gemeinsamen Fall etwas angeschlagen. Seither hatte er den Kontakt zu Hercule vermieden.
Aber auch die anderen Personen bis hin zum Dienstpersonal sind alle wundervoll originell gezeichnet. Jeder hat seine ganz persönliche Note.
Obwohl es lange her ist, dass ich meinen letzte Christie-Krimi mit Poirot gelesen habe, konnte ich doch feststellen, dass der Erzählstil von Sophie Hannah dem von Christie in nichts nachsteht. Alles ist sehr schön und atmosphärisch herausgearbeitet und passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt.
Der Fall an sich ist gut konstruiert und Hercule kann wieder seine ganze Brillanz zeigen. Da kann einem Catchpool manchmal wirklich leidtun. Er ist eigentlich ein fähiger Ermittler, vergleicht sich aber ständig mit Hercule Poirot und glaubt, bei diesem Vergleich nicht sehr gut auszusehen.
Jeder ist verdächtig in dieser Geschichte und Hinweise und Motive müssen gut bedacht werden. Wer könnte das besser als Poirot und so löst er natürlich auch diesen Fall wieder. Das Ende hat mich wirklich überrascht, denn das Motiv ist wirklich außergewöhnlich.
Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, das einen in eine andere Zeit versetzt.