Getürkt

Erschienen: Januar 2017

Bibliographische Angaben

  • München: Knaur, 2017, Seiten: 320, Originalsprache

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Su Turhan bewegt sich schon sein Leben lang zwischen den Kulturen: ungezwungen, charmant und mit dem nötigen Sinn für Humor. 1966 in Istanbul geboren und im Alter von zwei Jahren mit den Eltern nach Straubing übergesiedelt, ist er »bekennender Münchner Türke«. Dieses Lebensgefühl hat er auch seinem Romanhelden Zeki Demirbilek »vererbt«, der sich als Chef der SoKo Migration um die türkisch-bayrische Völkerverständigung bemüht wobei das ein oder andere Weißbier viel zur benötigten Gelassenheit beiträgt. Die braucht Kommissar Pascha in seinem fünften Fall besonders dringend: Ein Frauenmörder treibt sowohl in München als auch in Istanbul sein Unwesen. An den Leichen seiner unverheirateten Opfer fiden sich billige türkische Eheringe. Die Türkei verspricht Amtshilfe, doch die Polizei tappt im Dunkeln bis sich Zekis Ex-Freundin als Lock vogel anbietet, um so den Kommissar zurückzugewinnen &

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Letzte Kommentare:
08.04.2017 23:01:12
M.Reinsch

Fazit: Unterhaltsamer „Lokal Krimi“ mit einem „eingedeutschten“ türkischen Kommissar. Angenehme Unterhaltung, wie ein Teil einer Fernsehkrimiserie (angeblich basiert auf den Büchern die Serie „ Mordkommission Istanbul“)
Kommissar "Pascha" Zeki Demirbilek, Leiter des Münchner Sonderdezernats Migra, das für Kapitalverbrechen mit Migrationshintergrund zuständig ist, wird von einem türkischen Kollegen um Amtshilfe gebeten. In Istanbul ist eine unbekannte junge Frauenleiche entdeckt worden, deren einziges „unveränderliches Merkmal“ eine Tätowierung des Fußballvereins 1860 München ist… Gleichzeitig wird der Kommissar vom Verfassungsschutz gedrängt, einen türkischstämmigen Werbefilmer zu beobachten, der im Verdacht steht in terroristische Machenschaften verwickelt zu sein. Und als ob diese beiden Fälle nicht reichen, kriselt es gewaltig im Privatleben des „Pascha“….
Für Zeki „Pascha“ Demirbilek der fünfte Fall, für mich sein erster, den bisher hatte ich noch kein Buch von Su Turhan in der Hand. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich schnell und gut (was bei seinem fünften Buch eigentlich zu erwarten war). Die Figuren, allen voran der Kommissar sind sympathisch und gerade durch die starken Verwicklungen von Dienstgeschäft und Privatleben wird man tief in die Geschichte gezogen. In manchen Situationen hält Herr Tuhan sowohl den deutschen als auch den Türken einen Spiegel vor und man muss erheitert feststellen, wie punktgenau er dabei seine „Treffer“ landet. Die beiden Kriminalfälle sind teilweise sehr „dick“ aufgetragen und man bekommt das Gefühl, München sei von türkischen Menschen bewohnt (sind doch gut ¾ der Beteiligten türkischer Abstammung). Deshalb müssen wohl auch etwas sehr schablonisierte „deutsche“ Gegenparts herhalten, um einen Ausgleich zu schaffen (allen voran Pius Leipold). Nebenher kann der Leser noch ein paar Worte Türkisch lernen und sich etwas mit der Kultur und dem Wesen unserer ausländischen Mitbewohner beschäftigen.