Das Paket

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • Köln: Lübbe Audio, 2016, Übersetzt: Simon Jäger

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Andreas Kurth
Wenn der Postmann zweimal klingelt

Buch-Rezension von Andreas Kurth Jan 2016

Die kleine Emma Stein hat einen Begleiter, eine Art Freund. Der sitzt in ihrem Kleiderschrank und redet viel mit ihr - bis er eines Abends heraus steigt und ihrem Vater eine Spritze gibt. 28 Jahre später ist Emma Psychiaterin, und doziert bei einem Kongreß über zweifelhafte Methoden in der Zwangspsychiatrie. In der Nacht wird sie in ihrem Hotelzimmer überfallen und vergewaltigt - mit grauenvollen Folgen für ihre psychische Gesundheit.

Ab sofort verlässt sie ihr Haus am Grunewald nicht mehr. Emma war offenbar das dritte Opfer eines Psychopathen, der in den Medien als der "Friseur" bekannt geworden ist. Er hat seinen Opfern - nachdem er sie misshandelt hat - jeweils den Kopf kahl geschoren, bevor er die Frauen ermordet hat. Nur Emma hat der Killer am Leben gelassen - und nun hat sie mehr als panische Angst davor, der Friseur könne sie aufsuchen, um sein Werk zu Ende zu führen. In jedem Mann meint sie den Vergewaltiger zu erkennen - dabei hat sie ihn nie zu Gesicht bekommen. Als Emma vom Postzusteller gebeten wird, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen, wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die Emma nie für möglich gehalten hätte - und kaum ertragen kann.

Nahezu perfektes Marketing und eine gute Geschichte

Seit nunmehr zehn Jahren liefert Sebastian Fitzek alljährlich einen Thriller ab, manchmal auch ein zweites Buch, oder zusätzlich ein Werk, an dem er als Co-Autor beteiligt ist. Das ist schon eine beeindruckende Reihe, wobei die Resonanz bei Rezensenten und Publikum durchaus schwankend ist. In der Bewertung der Kritiker pendeln die Werke schon mal zwischen 90 und 60 Grad.

Beim Publikum liegen die Werte im Durchschnitt höher, aber die schriftlichen Kommentare der Leser bilden schon eine große Bandbreite in der Beurteilung ab.

Immerhin, für Das Paket hat der Knaur-Verlag durch seine Marketingabteilung so einiges auffahren lassen. Wer das Buch über eines der vielen Bestell-Portale im Internet ordert, packt anschließend selbst ein Paket aus - und hat gleich die von Verlag und Autor gewollten Assoziationen zum Buch im Kopf. Das ziemlich perfekte Marketing kann aber nicht der einzige Grund sein, warum Fitzeks Bücher so zahlreich über die Ladentheke - oder per Paket - an die Leser gelangen. Er ist schon ein guter Geschichten-Erzähler, dennoch habe ich mit diesem Buch im ersten Drittel etwas gefremdelt.

Emma Stein ist eine durchaus ambivalente Protagonistin

Fitzek schickt hier einige Protagonisten ins Rennen, bei denen man nicht wirklich ahnt, ob sie nun Opfer oder eher Täter sind. Klar ist das nur bei Emma, die im Zentrum der Geschichte steht. Sie ist eine durchaus ambivalente Protagonistin - was vom Autor vermutlich so angelegt ist. Bei allem was sie erlebt hat wirkt sie auf mich allerdings künstlich überdreht, ihre Ängste und Wahnvorstellungen kommen nicht immer glaubwürdig rüber. Emma verdächtigt alles und jeden, das nutzt sich leicht ab im Laufe der Geschichte.

Irgendwie besser gelungen ist ihr Mann Philipp. Hochgradig undurchschaubar, aber dadurch sehr interessant. Sebastian Fitzek hat hier einige Aspekte eingebaut, die es schwer machen, den Ehemann als Täter auszuschließen. Die Fragen nach dem Motiv, nach den Möglichkeiten - es bleibt vieles unklar, es gibt mehrfach neue Aspekte - und es bleibt damit stets hochspannend.

Der Thrill ist stets vorhanden und hält den Spannungsbogen hoch

Aber auch das weitere Personaltableau ist gelungen, man sollte hier keine einzige Figur unbeachtet lassen. Mehr will ich dazu nicht verraten. Das dramatische Finale entschädigt etwas für die anfangs leicht stereotypen Handlungsmuster. Irgendwie wirkt es, als ob Fitzek sich zum Ende hin etwas mehr warm geschrieben hat. Jedenfalls ist die Auflösung ein echter Hammer, und hat die Bewertung noch ein wenig nach oben getrieben.

Insgesamt hat der Autor eine gute Balance zwischen teilweise verwirrenden Dialogen und Action-Elementen geschaffen. Der psychologische Thrill ist stets vorhanden, das hält den Spannungsbogen hoch. Dennoch ist Das Paket in meinen Augen nicht Fitzeks bestes Buch, sondern liegt irgendwo im Mittelfeld seiner Werke. Und damit trotzdem immer noch ziemlich weit oben im Genre.

Das Paket

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Letzte Kommentare:
13.01.2019 10:32:05
Hannah

Niveaulos und peinlich. Nie wieder Fitzek. War mein erstes und letztes Buch von ihm.

26.11.2018 13:26:46
Pelli

Völlig, aber auch wirklich komplett unrealistische, wild aneinandergereihte Wendungen, die immer wieder für Fremdschäm-Aha-Momente sorgen. Noch nie habe ich eine ähnlich absurd konstruierte Story gelesen. Eine Beleidigung für den Leser. Es hätte mich nicht gewundert, wenn zum Ende des Buches auch noch Ausserirdische gelandet wären und nochmal alles auf den Kopf gestellt hätten. Ganz gruselige Story, niveaulos.

09.11.2018 10:18:40
Chrissi

Es war mein erstes und letztes Buch von Fitzek, ich hab selten so etwas langweiliges und langatmiges gelesen. Die Zeitsprünge waren dermaßen nervig, ich habe ab der Hälfte nur noch quer gelesen - witzigerweise kommt man da auch noch supergut mit. Nach den Kommentaren - auch die Kommentare der anderen Bücher von Fitzek - zu urteilen, wird dieser Schriftsteller scheinbar deutlich überschätzt.

18.09.2018 11:42:05
Elando

Das Buch hat mich enttäuscht und ich kann mich den Meinungen von Nicoletta und Gerlinde nur anschließen: keine großartige Spannung, klischeehaft und unrealistisch, sehr bemüht um viele Verdachtspersonen. Den seitenlangen Nachspann habe ich erst recht nicht gelesen. Es gibt bessere Krimis und Hr. Fitzek sollte sich bitte nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen indem er was dahinschmiert.

29.08.2018 20:04:21
Nicoletta

Ich würde mich als großen und langjährigen “Fitzek-Fan” bezeichnen, der leider sehr enttäuscht vom “Paket” ist. Große Spannung kam für mich nicht auf, die Story hat sich sehr lang hingezogen. Dank der tollen Stimme von Simon Jäger habe ich das Hörbuch bis zum Ende gehört.
Letztendlich ist es ja Geschmacksache. Ich freue mich trotz allem schon wieder auf die nächste Geschichte.

08.07.2018 07:40:47
Gerlinde

Die Idee ist eine gute, aber die Geschichte ist voll von klischeehaften Personen und unrealistischen Gegebenheiten. ... und dann noch die seitenlange Selbstbeweihräucherung des Autors am Ende des Buches.unangenehm. Ich habs gelesen, sehr schnell - das geht, weil es von Stil eher anspruchslos ist - und war enttäuscht, weil ich eine realistischere Lösung der Fälle erwartet hatte.

23.06.2018 00:16:42
Svenja

"Das Paket" war mein zweites Buch von Sebastian Fitzek. Wie schon bei "Passagier 23" fand ich den Schreibstil sehr angenehm und spannungsfördernd, ebenso wie die Kapitellänge. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil es eben tolle Cliffhanger beeinhaltet und so zum Weiterlesen motiviert.Leider wurde ich vor einem halben Jahr schon von einem Bekannten gespoilert, wer der Täter ist. Und obwohl ich versucht habe, diese Person zu vergessen, ist es mir, sobald sie zum ersten Mal vorkam, wieder eingefallen. Somit war das Buch für mich leider nur noch halb so spannend, was aber natürlich nicht den Autor oder gar den Inhalt betrifft.Natürlich war ich trotzdem über das Motiv, die Hintergründe und auch die Story, welche sich "zwischen den Zeilen" abspielte, gespannt und daran interessiert, wie es mit der Protagonistin aus geht.Die Charaktere wurden echt, realistisch und größtenteils sympathisch dargestellt. Auch Emmas Gefühlslage wurde sehr gut beschrieben, wobei oftmals auch das Thema Depression allgemein thematisiert wurde, was dieses Buch sehr glaubhaft macht.Und ich muss sagen: obwohl ich die Auflösung mehr oder weniger schon kannte, hat sie mich doch vom Hocker gehauen! Ein rasantes und schockierendes Ende, welches Unwissenden bestimmt eine Gänsehaut verschafft und auch mich später noch zum Nachdenken angeregt hat. Eine Geschichte, die im Nachhinein sogar traurig wirkt und lange bei einem bleibt.Bis hier hin gibt es also noch keinen wirklichen Kritikpunkt.ABER (Achtung Spoiler!):
Hier muss ich mich nun meinen Vorrednern anschließen. Für mich war die Geschichte (vor allem die "Rückblicke" während der Packetübergabe) sehr überspitzt. Die Protagonistin rauschte an einem Tag nur so durch die Geschehnisse. Und das, obwohl sie an allen anderen Tagen der vergangenen 6 Monate nur Zuhause saß und nichts erlebte. Von einem vergifteten Hund, einer zerbrochenen Freundschaft, einem Einbruch, ausländischen Kriminellen über eine wilde Verfolgungsjagd, einem suspekten Paket bis hin zu einem Blutbad war wirklich alles dabei. Und das alles in so einer kurzen Zeitspanne, dass es teilweise anstrengend wirkte. Hinzu kommt: wenn die Straße doch so klein ist und sich alle kennen, wie kann es dann sein, dass keiner von den Geschehnissen (z.B. Einbruch, Leichengestank) mitbekommt?Dennoch schafft der Autor es immer wieder, grade noch so die Kurve zu kriegen und die Spannung aufrecht zu erhalten. Bei Passagier 23 war es nämlich ähnlich, vielleicht sind diese teils überspielten Handlungen ja aber auch typisch für Fitzek. Bis hier hin also wirklich ein "akzeptabler Patzer".Der größte Kritikpunkt kommt aber noch:
Das Buch heißt "Das Paket". Auch der Einband und der Klappentext lassen vermuten, dass ein Paket in dieser Geschichte der Dreh- und Angelpunkt ist, dass die Geschichte ihren Ursprung oder ihren weiteren Handlungsablauf auf einem mysteriösen Paket hat. So ist es aber leider nicht. Das Paket spielt zwar eine wichtige Rolle für eine eher unwichtige Nebenstory, ist aber für den Hauptverlauf total unrelevant und verliert nach einigen Kapiteln total an Bedeutung. Dieses Buch hätte genauso "Das Skalpell", "Das Trauma" oder "Zimmer 1904" heißen können.
Kurz gesagt: Ob das Paket nun im Buch vorgekommen wäre oder ob man es komplett weg gelassen und durch einen anderen (weniger bedeutsamen) Gegenstand ausgetauscht hätte, hätte kaum einen Unterschied gemacht. Die Aufmachung des Buches und vor allem der Klappentext haben für mich leider wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun. Andere Leser werden vielleicht verstehen, was ich meine.Wenn ich das Buch aus der "unwissenden" Leserperspektive betrachte, bleibt es aber dennoch ein unglaublich spannender, unterhaltender und solider Psychothriller, welcher sich schnell und flüssig lesen lässt, den Leser immer wieder auf falsche Fährten führt und vor allem am Ende in ein eiskaltes Meer fallen lässt, weil die Auflösung so realistisch ist. Vielleicht überlegt man sich nicht 2mal, ob man ein Paket für einen fremden Nachbarn annimmt. Mit Sicherheit (und einer gehörigen Portion Angst) wird man jedoch ab sofort jeden Abend in den Kleiderschrank schauen. Ich vergebe 80° und freue mich auf das nächste Fitzek-Buch!

19.06.2018 10:17:53
Ronny 47

Ich sehe es so ähnlich wie Eckhard. Es gibt einfach zu viel Action, die in dieser schnellen Abfolge völlig unrealistisch ist. Bei Emma wird das Klischee von der irren Psychiaterin überstrapaziert. Ein Psycho-Thriller sollte statt ständiger Action eher die allmähliche Entwicklung psychischer Störungen zeigen, wie das Patricia Highsmith meisterhaft getan hat.
Das muss keinesfalls langweilig sein. Von mir 65°.

02.05.2018 22:05:33
Ellibys

Ich habe "Das Paket"als Hörbuch auf einer längeren Autofahrt gehört.Für die restlichen CD-s habe ich sogar aufs Fernsehen verzichtet.Spannend von der ersten bis letzten Minute.Kann keinerlei Kritik erteilen.Mega,man ist regelrecht gefesselt und die Handlung lässt einen nicht mehr los.Seit dem Augensammler nicht mehr so viel Spannung erlebt.

29.04.2018 10:47:55
Eckhard

Der Roman enthält Spannung pur. Gleichwohl habe ich mir oft die Frage gestellt, ob der Roman nicht eher als Parodie eines Thrillers aufzufassen ist: Die Abfolge von dramatischen Situationen ist einfach zu extrem. Die Figur der Emma muss so viele Schläge aushalten und steht doch physisch unglaublich immer wieder aufrecht.

28.01.2018 10:00:38
Kasia

„Das Paket“ kam in einer schönen Edition daher und als Fan wollte ich auch dieses Buch haben. Wie schon erwähnt, bin ich ein Fan und fühle mich meistens gut unterhalten, obwohl ich sagen muss, dass der Aufbau der Geschichten häufig sehr ähnlich ist.
Joy Fielding schreibt ebenfalls auf diese Weise und trotzdem kaufe ich ihre Bücher und lese sie alle. Herr Fitzek hat mich noch nie enttäuscht. Ich suche kurzweilige und spannende Unterhaltung und ich bekomme das, wofür ich bezahlt habe.
Gut gefallen mir die gut recherchierten psychologischen und psychiatrischen Aspekte in seinen Büchern. Sie sind für mich ein Gewinn bei Herr Fitzeks Büchern.
Ich schreibe nichts zum Inhalt, denn der wurde bereits wiedergegeben, sondern nur meine Meinung zum Buch.
Wer grundsätzlich gerne Thriller liest und auch den Autor, der wird auch dieses Buch lesen und mögen.

23.10.2017 09:15:36
MissNorge

Meine Meinung
Ja, da ist er endlich wieder, der "alte" Sebastian Fitzek, der mich wieder von der ersten Seite an mit der Story in seinen Bann ziehen konnte. Da hat er mal wieder einen superduper 5 Sterne-Psycho-Thriller raus gehauen. Leider fand ich die letzten 2-3 Bücher nicht so dolle und deswegen war ich auf *Das Paket* extrem gespannt. Aber er hat nochmal die Kurve bekommen und mich überzeugen können, denn das Buch hatte ich von einen Tag auf den anderen regelrecht verschlungen.
So ist man es von ihm gewohnt, kein großes Vorgeplänkel, Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels und Wendungen die wirklich nicht vorauszuahnen waren. Es geschehen einige Zeitsprünge, die den Fall dann etwas von hinten aufrollen, aber alles erscheint dadurch logischer und verständlicher. Extrem spannend fand ich wieder, das ich beim Lesen Emma Stein alles glaubte, bis nur eine andere Person einen Satz sagen musste, um Emma wieder in Frage zu stellen. Manchmal wusste ich nicht mehr, wem ich glauben sollte. Ich war total verwirrt und da hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht. Ich liebe es ja, wenn man denkt, ach ja so war es also, und dann zack, ist es ganz anders auf einmal. Das hat der Herr Fitzek echt im Blut.
Es ist ja bekannt das Sebastian am Ende seiner Bücher immer noch ein paar Worte an seine Leser/innen richtet, diesmal überlässt er das zum Großteil, nach einem Aufruf Seinerseits, einigen Lesern.
Vorteil des Buches: Spannender Plot, flüssig zu lesender Schreibstil und immer wieder überraschendes in der Geschichte zu erleben.
Nachteil des Buches: Die Charaktere blieben mir etwas zu flach und zu oberflächlich, was aber der Story keinen Abbruch tut.
Ich fühlte mich bestens unterhalten !!!

01.10.2017 12:25:00
fsmilla

Schwach.schon der letzte Fitzek war nicht lesenswert. Das Paket ist für mich
absolut schlecht. Eine Hauptfigur, die der Autor so schlecht darstellt, unglaubwürdig.
Eine psychisch kranke Person so falsch abzubilden ist schwach, für den Anspruch den Fitzek möchte.
Auch mich stören die unglaubhaften medizinischen Fakten (Pille danach.nicht gut recherchiert...was ja eigentlich schon Allgemeinwissen ist) Diazepam,Citalopram usw. Also Leute, lieber Lektor.ohne Worte. Das muss faktisch glaubwürdiger kommen. Die Leserschaft besteht nicht nur aus Bild-Lesern und Apothekenumschau-Lesern..
Das Thema Fitzek ist jetzt für mich durch.
Ich war wirklich genervt von dem Buch.

16.07.2017 00:02:49
Christl

Sebastian Fitzek versucht sich mal wieder an einem neuen Thriller. Die Idee zum Buch ist wie immer sehr interessant. Die Umsetzung allerdings eher enttäuschend. Ich habe vom Buch viel erwartet. Vor allem weil die Show dazu wirklich toll war. An sich ist das Buch wie immer toll geschrieben. Die Spannung bleibt aber teilweise leider auf der Strecke. Vor allem die Handlungen der Hauptfigur sind für mich nur sehr schwer nachvollziehbar. Einige Reaktionen sind vielleicht noch nachvollziehbar und lassen sich mit einem zugedrücktem Auge auch sinnvoll erscheinen. Aber spätestens das Ende ist einfach too much. Ich würde es wirklich toll finden, wenn sich Herr Fitzek zum Schreiben einfach wieder mehr Zeit nimmt und einfach etwas weniger Energie in seine Touren steckt. Lieber warte ich zwei Jahre auf ein Buch wie z.B. Der Seelenbrecher oder Amokspiel als jedes Jahr ein lieblos dahingeschriebenes Buch wie Das Paket oder Der Nachtwandler im Regal stehen zu haben.
Ich bin ein großer Fitzek Fan, der fast ersten Stunde. Aber dieses Buch ist wirklich eines der schlechtesten. Ich kann die vielen negativen Kritiken durchaus verstehen und würde allen eines seiner ersten Werke empfehlen.

09.07.2017 14:03:36
Pascal

Unterhsltsames Buch! Kann die negativen Kommentare nicht verstehen! Guter Krimi zwischen Realität und Fiktion. Fand es unterhaltsam!!!
Die Möglichkeit selbst Emma als real oder paranoid wahrzunehmen, darüber zu rätseln fand ich unterhaltsam und gut gemacht! Ebenso fand ich die Schilderungen des Besuchs im Nachbarhaus kribbelig!

09.06.2017 09:56:54
Xenia

Jetzt bin ich durch ... die zweite Hälfte war noch schwächer als die erste, an den Haaren herbeigezogene, zufällige, unbefriedigende, unrealistische Auflösungen: die allgegenwärtige aber immer unerkannte Person.
Auf das aufgeräumte Bild, das Emma "vier Wochen später" abgibt, passt weder zu ihrem sonstigen Verhalten und noch zu dem, was sie im Vorfeld erlebt und getan hat, höchsten zu den vielen unbefriedigenden Zufällen.

07.06.2017 09:52:50
Xenia

Bin erst halb durch das Hörbuch durch und schon ziemlich genervt, von der widersprüchlichen Emma, die zwar kaum die eigene Haustür aufkriegt, aber keine ernsthaften Skrupel vor fremden Haustüren hat. Die ewigen Medikamentennamen nerven auch. Wenn alles so schlecht recherchiert ist, wie "die Pille danach"[, die frau höchsten als Einzeldosis bekommt, aber bestimmt nicht auf Vorrat in einem Pillendöschen, und die soll die Freundin monatelang eingenommen haben?], dann kann man sich den medizinischen Touch auch schenken.
Naja ... mir gefällt Berlin als Schauplatz der Geschichte und die Stimme von Simon Jäger, sonst ist es der bisher schwächste Titel von Fitzek. (Noah, Amokspiel, das Kind, Seelenbrecher, Augensammler, Abgeschnitten, selbst Passagier 23 haben mir besser gefallen)
Mal sehen, wie ich die zweite Hälfte schaffe, denn unfertige Romane nerven noch mehr als schlechte.

24.05.2017 08:31:38
Barbara Sauer

Meiner Meinung nach hatte Fitzek während des Schreibens schon die Verfilmung seines Geschwurbsels vor Augen - er wollte bestimmt von Anfang an die Spannung hoch halten und ständig einfach nur schocken und überraschen ... Herausgekommen ist ein unsägliches Aneinandergereihe von abstrusen Absurditäten. Ich liebe gute Krimis, Überraschungsmomente und spannende Plots - in diesem Buch war nichts davon. Schade. Um's Geld und um die Zeit beim Lesen. Das kann er besser!

30.04.2017 09:55:09
rolandreis

"Das Paket" ist ein Psychothriller von Sebastian Fitzek, der zu seinem 10-jährigen Jubiläum als Schriftsteller erschienen ist. Die Geschichte beginnt mit Emma als kleines Mädchen in ihrem Elternhaus und ihrer Begegnung mit Arthur, dem unheimlichen Mann aus ihrem Schrank. Danach ein Zeitsprung zur erwachsenen Emma. Dabei wechselt Fitzek immer wieder die Zeitschiene und springt im Rahmen von rund drei Wochen hin und her. Der Leser erlebt Emma als Opfer eines Psychopathen, dann wieder ihre Umgebung alles in Frage stellend ob Emma nicht selbst psychisch krank ist. Auch als Leser kommt man immer wieder ins zweifeln. Erst erlebt man die Angstzustände Emmas, um dann wieder eine simple Erklärung zu erhalten. Man schwankt selbst und weiß nicht mehr was man glauben soll. Sicherlich schildert Fitzek manches sehr überspitzt, aber er schafft es damit auch die Spannung hoch zu halten. Bei den kurzen Kapiteln musste ich irgendwie immer weiterlesen und Fitzek baute wieder eine Wendung nach der anderen ein. Dies teilt sicherlich auch seine Leser. Die einen denen das einfach zu viel ist, anderen aber wie mir auch nach zehn Jahren nicht die Faszination seiner Bücher nimmt. Ich durfte den Autor damals bei einer Lesung in unserer örtlichen Stadtbücherei kennenlernen, als ihn noch wenige kannten und jetzt im Herbst 2016 auch seine Jubiläumsshow besuchen. Seinen Ansatz zum Bücher schreiben hatte ich nie vergessen als er mir damals sagte er beginnt immer mit: "Was wäre wenn..." Und so habe ich auch dieses Buch gelesen und es war für mich ein spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen mit Emma und dem Paket.

29.03.2017 21:49:56
Henry

Das Paket war mein erster und letzter Fitzek.
Schade um meine Zeit sich mit einem Schreiber für die Regale der Buchindustrie.
Den Hype um den Autor verstehe ich nicht.
Kaugummi Text mit einem absolut langweiligem Inhalt.
Ein Beispiel für die Tatsache, dass man schlechte Produkte mit gutem Marketing sehr erfolgreich vermarkten kann.

Fazit: Nichts für mich.

29.03.2017 16:43:46
Fischauge

Mein erstes und wohl letztes Buch von Fitzek.

Ich bin einfach nur schwer entäuscht und wundere mich was zur Zeit als Meisterwerk durchgehen kann.
Dem Klappentext nach, hatte ich eine komplett andere Geschichte erwartet. Nicht mal der Titel ist passend.
Und die Handlung wirkt wie ein halb gares Skript, nicht wie ein fertiger Roman. Die schwarzen Löcher in der Handlung sind nicht zu bestreiten und Sinn ergibt nicht mal die Hälfte des Buches.
Verwirrend ist das Buch auf jeden Fall, weil nichts einen Sinn ergibt und keine der Figuren sich auch nur ansatzweise wie ein normaler Mensch verhält.

Mein Fazit, ein Paket das ungeöffnet zurück an den Absender gehen sollte...

16.03.2017 16:35:12
Marion

Nee also das war nichts. Ich fand das Buch quälend lang und wollte mehrmals abbrechen, voller Logikfehler, Emma nervt. Da Ende schwach und völlig an den Haaren herbeigezogen. Aha ... Dings war es also.hmm...und warum? Der Grund ist ja wohl der Klassiker an sich, schade das der Auto nichts spannenderes wusste.
Hoffentlich ist das neue Buch von Fitzek ''Halb acht'' besser .wenn das Buch auch eine ähnliche Story wie The Purge haben soll???

01.03.2017 16:38:19
eap78

fitzek braucht eine pause. eine reine quälerei, sprachlich schwach, auch schlecht lektoriert, kein tiefgang, keine charaktere... der plot selbst erinnert an fieldings see jane run,nur ist fielding in einer viel höheren liga... leider richtig richtig schlecht und weit entfernt von fitzek spannenden erstwerken--- nicht zu empfehlen

01.03.2017 11:31:54
H-J Müller

Habe bisher noch nie einen solchen geistigen Müll gelesen! Der Autor sollte sich selbst in die Psychiatrie einweisen lassen, oder das Schreiben einfach lassen.
Wer dieses Buch auf die Bestsellerliste gesetzt hat, ist nicht besser als der Autor. Mich ärgern die 20€ für dieses kranke Geschmiere.
MfG Müller

20.02.2017 09:16:23
Kurt Jo

Noch ein Nachtrag zu meinem Kommentar: Die Selbstbeweihräucherung durch Leserbriefe etc. im Anhang des Buches, sollte Herr Fitzek auch nachlassen. Das tut schon echt weh. Wenn err sich darüber freut ist es das eine, aber den Leser damit zu nerven... Na ja, da ich eh kein Buch mehr von ihm lese, kann es mir auch egal sein.

20.02.2017 09:10:21
Kurt Jo

Nach dem unsäglichen Passagier 23 hatte ich mich schon festgelegt. "Nie wieder Fitzek". Und dann kam zu Weihnachten ein Geschenk: Das Paket. Also habe ich angefangen zu lesen, und, wie erwartet, eine Riesenkatastrophe. Ich habe mich durch die ersten 100 Seiten durchgekämpft, bin dann nch hinten gesprungen und habe mich rückwärts einige Kapitel durchgequält. Schon allein ein Mann, der sich Jahrelang als schwul ausgibt aus Liebe zu ein em Mädchen , die dann zur Frau wird. Der Plot ist schon nicht arg und dann der Rest, au, au, au.

01.02.2017 10:30:28
guyfromcologne

Sie hat Diazepam statt Lorazepam genommen. Einige Seiten später war sie immer noch müde davon. Auf ca. Seite 130 war sie immer noch müde. Auf ca. Seite 151 immer noch müde vom Diazepam. - Das Paket ist eine geschnürrte Enttäuschung. ich bin ein großer Fan von ihm und habe mich sehr auf das Buch gefreut! Ich fand das Layout großartig! Der Inhalt ist so fade wie das Paketinhalt selbst.
Da Fitzek für mich inzwischen in der A Liga spielt, hätte ich es begrüßt, wenn er sich ein Jahr länger Zeit gelassen hätte, den Plot ausgebaut hätte. Die finanziellen Mittel hat er und die Fans hätten es ihm gedankt. Man muss nicht auf Teufel komm raus das Weihnachtsgeschäft 2016 beleben. 2017 hätte auch gereicht. Dafür aber mit Karacho!

30.01.2017 10:02:25
Weberin

Hanebüchener Spannungselemente, ich habe es weggelegt, nachdem zum 4. Mal eine eigentlich geschlossene Türe wieder aufstand, sprachlich lauwarm. Und nur weil ein bisschen psychologisches Fachvokabular auftaucht. Nein das brauche ich nicht, dafür ist meine Zeit zu schade. Nein das brauche ich nicht, dafür ist meine Zeit zu schade.

04.01.2017 17:52:25
Britta Fink

FITZEK is BACK!!!
Danke Herr Fitzek für DAs Paket!!!
Ich bin schon länger Fitzek Fan und sein Ausrutscher als Max Rohde "Die Blutschule" habe ich ihm dank des Paketes zu 100% verziehen.

Ein pakendes,verstörendes,temperamentvolles
Buch ,das mich immer wieder rätseln ließ was ist nun Fiktion der Hauptfigur EMMA STEIN und was passiert tatsächlich!
Wechselnde schauplätze und Zeitsprünge machen das ganze so griffig aber auch unbegreiflich...halt ein echter Fitzek!

Ich finde es 100% empfehlenswert!!!

28.12.2016 00:19:04
undercover

Das Paket ist das erste Werk das iich von Sebastian Fitzek gelesen habe. Um es gleich zu sagen, eshat nicht Lust auf mehr gemacht.
Zuerst einmal diese hilflose klischeehafte Sprache: .. legte sich mit seinem ganzen Gewicht auf sie, wie ein liebestoller Mann auf seine willige Frau, die er direkt auf der Kellertreppe vernaschen will, nur dass er keine Lieb machen wollte sondern das Gegenteil.
"Hilfe" rief Emma, wusste aber nicht zu wem.
"Hilfe" ist man da versucht zu schreien, "geht es auch no platter?"
Keine der handelnden Personen kommt auch nur annähernd glaubwürdig rüber. Der Autor hat offensichtlich keine Lust oder keine Zeit, sich mit seinem Personal näher zu beschäftige. Da helfen auch die hier und da eingestreuten Fachbegriffe aus dem Psyschologie-Lehrbuch nicht weiter. Offensichtlich geht es nur darum den Leser mit zahlreichen, immer unwahrscheinlicheren Winkelzügen, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben an der Nase herum zu führen. Leichenteile in der Biotonne mit "Leichenfäkalien". Bitte was soll denn das sein?

Insgeamt eine schlampig heruntergeschriebene Story, ohne Athmosphäre, maßig spannend, gruselig eigentlich nur das sprachliche Niveau.

07.12.2016 13:36:37
RaRoe

Mmmh, ich weiß gar nicht so genau, was ich über dieses Buch sagen soll. Ich hatte mich so auf den neuen Fitzek gefreut.Und dann?!
Habe ich mich durch die Seiten gequält. Das Buch mehr als einmal mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zur Seite gelegt. Es kam mir so vor, als würde Herr Fitzek so viele Verwirrungen und Wendungen einbauen wollen, wie es nur geht. Ich mag Verwirrung und Wendungen, keine Frage, aber es sollte nicht auf Gedeih und Verderb geschehen. Es wurde zwar das meiste aufgeklärt, aber irgendwie war der Beigeschmack zu fade. Alles zu konstruiert und zu gefällig zufällig.Nein, das war kein großer Lesespaß. Leider.

17.11.2016 14:01:19
Thomas Jessen

Nachdem die letzten beiden Vorgänger von „Das Paket“ von vielen Lesern als schwächer angesehen wurden ist jetzt der „alte“ Fitzek wieder da.
Es gelang ihm mich wieder einmal von der ersten bis zu letzten Seite zu fesseln. Wie man es von seinen früheren Thrillern gewohnt ist hatte man während des gesamten Buches ein leichtes gruseln verspürt.
Auch dieses Mal schaffte es Sebastian Fitzek sehr gut falsche Fährten zu legen, so dass ein Auflösen der Geschichte für den Leser unmöglich war. So muss das sein, so wird ein moderner Thriller geschrieben, das war wieder ganz großes Kino.
Die Schauplätze und die Figuren sind wieder sehr fein ausgearbeitet so dass es dem Autor wieder gelungen ist mein Kopfkino in Gang zu bringen.
Das Buch lief wie ein düsterer Film vor meinem inneren Auge ab und ganz ehrlich, den wollte ich nicht bei Nacht anschauen wollen.
Sebastian Fitzek lässt seine Leser wie kaum ein anderer in die Abgründe der menschlichen Seele hinabschauen. Ihm gelingt es immer wieder aufs Neue diese recht düstere Stimmung greifbar zu machen für seine Leser.Die Spannung die schon von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau ist, so dass man denkt die kann man nicht mehr steigern. Aber denkste, Sebastian Fitzek kann die noch steigern im großartigen Finale, das ich so nicht erwartet hätte.
Für mich ist das ein glasklare Leseempfehlung und natürlich 5 von 5 Sternen.

17.11.2016 14:00:24
Thomas Jessen

Nachdem die letzten beiden Vorgänger von „Das Paket“ von vielen Lesern als schwächer angesehen wurden ist jetzt der „alte“ Fitzek wieder da.
Es gelang ihm mich wieder einmal von der ersten bis zu letzten Seite zu fesseln. Wie man es von seinen früheren Thrillern gewohnt ist hatte man während des gesamten Buches ein leichtes gruseln verspürt.
Auch dieses Mal schaffte es Sebastian Fitzek sehr gut falsche Fährten zu legen, so dass ein Auflösen der Geschichte für den Leser unmöglich war. So muss das sein, so wird ein moderner Thriller geschrieben, das war wieder ganz großes Kino.
Die Schauplätze und die Figuren sind wieder sehr fein ausgearbeitet so dass es dem Autor wieder gelungen ist mein Kopfkino in Gang zu bringen.
Das Buch lief wie ein düsterer Film vor meinem inneren Auge ab und ganz ehrlich, den wollte ich nicht bei Nacht anschauen wollen.
Sebastian Fitzek lässt seine Leser wie kaum ein anderer in die Abgründe der menschlichen Seele hinabschauen. Ihm gelingt es immer wieder aufs Neue diese recht düstere Stimmung greifbar zu machen für seine Leser.
Die Spannung die schon von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau ist, so dass man denkt die kann man nicht mehr steigern. Aber denkste, Sebastian Fitzek kann die noch steigern im großartigen Finale, das ich so nicht erwartet hätte.
Für mich ist das ein glasklare Leseempfehlung und natürlich 5 von 5 Sternen.

14.11.2016 07:50:33
leseratte1310

Nach einem Vortrag wird die Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt. Sie wurde wohl des Opfer des „Friseurs“, der seinen Opfern die Haare entfernt hat und sie dann ermordete. Seither traut sich Emma nicht mehr aus dem Haus. Doch dann bittet der Postbote sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Ab da läuft alles aus dem Ruder.
Eigentlich könnte man das Buch in einem Rutsch durchlesen, denn es lässt sich sehr flüssig lesen und die Kapitel sind kurz. Aber es hat mich nicht so packen können, dass ich es nicht auch mal weglegen konnte. Da die Zeiten immer wieder wechseln, wird Spannung erzeugt, aber ich wurde nicht gefesselt.
Natürlich kann man mit Emma fühlen, denn nachdem, was sie alles erleben musste, kann man ihre Ängste verstehen. Bereits als kleines Kind war sie in therapeutischer Behandlung, da sie sich vom Vater nicht angenommen fühlte und einen Geist im Schrank gesehen hat. Wahrscheinlich hat genau das sie veranlasst, sich für ihren Beruf zu entscheiden. Ihr Verhalten ging mir oft auf die Nerven. Sie analysiert sich selbst und weiß genau, woran es liegt und versucht nichts, um sich aus der Geschichte herauszuholen. Lieber schmeißt sie Tabletten ein. Ihr Mann Philipp kommt nicht gerade sympathisch herüber, lässt er Emma doch häufig im Stich. Sein Partner und Freund Jorgo blieb zu blass, genauso wie Emmas beste Freundin Sylvia. Dafür ist der Nachbar Palandt eine interessante Figur.
Doch als Emma das Paket angenommen hat, eskaliert alles. Sie weiß nicht mehr, was sie sich einbildet und was wirklich Realität ist. Da sie schon immer sehr phantasievoll war, deutet Einiges darauf hin, dass sie unter Einbildungen leidet. Mit jedem Kapitel wird auf einen anderen Verdächtigen hingewiesen und doch hatte ich von Anfang an jemanden im Verdacht, der über alle Zweifel erhaben schien. Am Ende stellte ich fest, dass mein Bauchgefühl mich nicht getrogen hat.
Ich hatte schon lange kein Buch mehr von Sebastian Fitzek gelesen und mich auf dieses Buch gefreut. Doch ich bin Besseres von ihm gewohnt und war ein wenig enttäuscht.
Tolle Aufmachung, aber die Geschichte konnte mich nicht wirklich packen.

13.11.2016 23:39:30
BELSL

Herr Fitzek hatte wohl wenig Zeit oder Lust, sorgfältig zu arbeiten, für mich ist " das Paket" praktisch wie die Karikatur eines Psychothrillers. Die Erzählung schlägt wie ein Kaninchen Haken, bums, eine Unwahrscheinlichkeit kommt, der Leser hat kaum Zeit sich darauf einzulassen, da kommt schon die nächste. Eine wahre Schmierenkomödie.
Und die absolute Härte ist ja der Schluß.

Die ersten Bücher von Fitzek gefielen mir ja noch, wenn auch damals schon mir ein gewisser Mangel an Sorgfalt auffiel, eben schnell dahingeschrieben, aber ich bewunderte die unendliche Phantasie des Herrn Fitzek. Schade, die Idee ist gut, in Zusammenarbeit mit einem Autor der das Gegenteil von Herrn Fitzek ist, nämlich ein Liebhaber von Details hätte etwas daraus werden können.

09.11.2016 16:16:34
Tine

Die totale Enttäuschung!
Ich habe nun alle Fitzek Bücher gelesen und bin beigeisterte Leserin und freute mich wahnsinnig, dass endlich Ende Oktober ist - Zeit für den neuen Fitzek. Jedoch muss ich sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat.

Die Handlungen sind vollkommen unlogisch und nicht durchschaubar, das Ende leider viel zu chaotisch. Fitzeks Fantasie ist an einigen Stellen glaube ich mit ihm durchgegangen. Viele verschenkte Persönlichkeiten, die am Ende nicht zum Puzzle passten. Es erinnerte mich zu sehr an die Therapie und den Nachtwandler. Da bin ich besseres gewohnt und habe mir mehr erhofft. Wo war das Kernthema, was ich sonst an allen letzten Büchern geliebt habe? Sonst haben seine Bücher immer einen Punkt an dem man überlegt, ja das könnte in der Realität wirklich so sein (Bsp. Passagier 23, Noah, Joshua Profil)

Ich warte bis nächstes Jahr hoffentlich wieder ein "echter Fitzek" erscheint :-)

09.11.2016 11:53:18
Moppy

Ich habe mich geärgert, 20 Euro in den Wind geschossen zu haben.Das Buch war ein Abklatsch von "Die Therapie" und die Motive der Personen waren stellenweise an den Haaren herbei gezogen.
Allein die Eingangsszene mit Klein Emma. Woher kam Arthur und wo ging er hin? Wo war er, wenn jemand kontrollieren kam? Ich hatte mir vom Anfang mehr versprochen und wurde leider enttäuscht.
Die einzig glaubhafte Person war A. Paland!
Von einem Fitzek hatte ich mehr erwartet.

06.11.2016 21:44:27
DaniP

Tolle Aufmachung - mutig und außergewöhnlich!! Vor allem aber sehr sehr spannend und fesselnd.. Endlich mal wieder ein Buch, dass man nicht aus den Händen legen kann. Ein Buch mit überraschenden Wendungen. Man hat Verdächtige und liegt dabei wieder falsch. Sehr schön flüssig geschrieben. Dieses Buch sollte man nicht verpassen.

04.11.2016 18:16:53
Streety

Genial - so was kann nur Fitzek. Ich konnte meinen Reader kaum mehr aus der Hand legen. Stilistisch nicht simpel aber mit einem ungeheuren Sog geschrieben, die Geschichte mit mehr Wendungen als eine Schweizer Passstrasse ... Und insgesamt als Geschichte stimmig, ohne einen nervigen surrealen Beigeschmack, wo man sich fast schon über die Auflösung ärgert.

04.11.2016 08:18:14
Nicole L.

Super Werk von Fitzek! Seit "Die Therapie" das beste Buch von ihm. Obwohl man von einer anderen Story ausgeht, wenn man den Titel liest, eine geniale Story mit vielen unerwarteten Wendungen. Das Ende ist überhaupt nicht vorhersehbar. Habe das Buch in 2 Abenden gelesen, konnte nicht aufhören damit :)

03.11.2016 11:18:52
Jennifer Schindler

chapot, bester Fitzek aller Zeiten!
Ich kann es blos weiter empfehlen! BEsonders gefreut habe ich mich über das "Larenz-Zitat" am Ende des Buches, .. so zum 10 Jährigen Jubiläum. Ursprünglich habe ich ja erwartet ihn in diesem Buch wieder anzutreffen! ... Ihn oder Anna Spiegel, ... aber auch wenn das nicht der Fall war, wurden meine Erwartungen mehr als übertroffen! Vll, kommen Sie ja beim 20 jährigem Jubiläum dann vor :-)