Zerschnitten

Erschienen: Januar 2016

Bibliographische Angaben

  • New York: Atria, 2015, Titel: 'Trust No One', Seiten: 352, Originalsprache
  • München: Heyne, 2016, Seiten: 464, Übersetzt: Frank Dabrock

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Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde fiden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...

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Letzte Kommentare:
26.01.2017 09:49:06
Oskar

Also was soll man dazu sagen? Tja, wieder ein Buch wo mein Geld zu schade war. 475 Seiten sinnloser Wiederholungen, die Art Bücher sollten nicht unter Thriller signiert werden. Für mich bleibt und wird kein Bestseller. Sorry, aber man könnte das Buch in 120 Seiten zusammen fassen und dann unter Kategorie Kurzgeschichte abstempeln.

27.10.2016 12:43:10
Carolina

Ich habe nach dem ersten Buch alle weiteren gekauft, weil die Romane etwas Besonderes zu sein versprachen, nachdem ich den 7. Tod gelesen hatte. Ich war immer angetan vom Autor - sonst hätte ich keine Bücher von ihm mehr gekauft. Zerschnitten fand ich sehr spannend, es zieht einen richtig rein in die Geschichte nur nach fast 400 Seiten dehnt sich die Sache wie Strudelteig und man hofft, dass die Lösung bald kommt. Mit der gönnerhaften, überheblichen Kritik von Crimehands.com stimme ich absolut nicht überein. Außerdem hat der oder die Schreiberin die Handlung offensichtlich nicht so ganz kapiert. Am Ende kann sich jeder Leser aussuchen, wie die Geschichte wirklich war. Typisch Clkeave überläßt er dem Leser die Beurteilung selbst, er bietet dafür 2 Möglichkeiten.

20.09.2016 15:26:06
Wolf L. Aronnax

Da ist aber jemand mitteilungsbedürftig, wenn die identische Kritik bei einem großen Online-Versandhandel aufgeführt wird. Das Ergebnis: zwei von fünf Sternen.Das Ergebnis dieser Kritik: vier von fünf.Paul Cleave hat bislang neun Romane veröffentlicht. "Zerschnitten" darf sich als ein typischer Cleave-Roman bezeichnen lassen.Paul Cleave schafft es in seinen Romanen, ein perfides Spiel mit Hilfe von Perspektiven ("Der siebte Tod") oder moralischen Grenzgängen ("Der 5-Minuten-Killer") zu bieten - dekoriert mit jeweils einer kräftigen Portion schwarzen Humors.Zum Buch.
Der Titel ist Programm - allerdings weniger der deutsche als der englische Titel. "Zerschnitten" ist alles andere als unpassend, aber dennoch etwas nichtssagend. "Trust no one" trifft es eher, passt zum Demenz-Thema und schmiegt sich sehr gut in ein typisches Thriller-Spektakel ein.
Dabei werden zwei Handlungsstränge verfolgt, wie das auch bei vorherigen Cleave-Büchern der Fall war. Hier wird dem Leser einerseits das zur Gedächtnisstütze gedachte "Protokoll des Wahnsinns" und andererseits die Handlung in der Echtzeit des Romans. Die Darstellung der typischen Begleiterscheinungen der Demenzerkrankungen sind - aus Sicht eines Laien - gut getroffen und tragen zur Spannung bei. Schon früh wird beispielsweise mit Hilfe der zweiteiligen Erzählung auf ein Ereignis hingewiesen, auf das der Leser in der Folge hinarbeiten muss.
Etwas merkwürdig mutet an, wie schnell die Krankheit foranschreitet. Das wird im Buch selbst nicht wirklich thematisiert, bestenfalls zur Kenntnis genommen. Das zu bewerten sollte aber fachlich einschlägigeren Rezensenten vorbehalten sein.
Davon abgesehen trägt es eben zum Fortschritt der Handlung bei.Insgesamt hat Paul Cleave ein gesundes Charakterkonstrukt geschaffen, ohne auf bereits bekannte Figuren zurückzugreifen. Für die einen bietet sich somit die Möglichkeit, ohne die anderen Romane gelesen zu haben, einen guten Roman zu lesen. Für die anderen mag es schade sein, die mehr oder weniger lose zusammenhängende Charakterwelt, die Paul Cleave geschaffen hat, für den Moment nicht wieder zu betreten. Dennoch sei auch angemerkt, dass ein Autor auch etwas semi-neues ausprobieren kann und gerne darf. Vorliegend gelingt das gut.Ergebnis:
Ein guter Thriller mit emotionalen Momenten, Spannungsmomenten, nicht übertriebenem Verschwörungsszenarien und einem Ende, das zwar nicht unvorhersehbar ist, aber auch hier: typisch Cleave. Dazu gibt es wieder schwarzen Humor. Wer das mag, wird zufrieden sein.