Der Opiummörder

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • New York: Mulholland, 2013, Titel: 'Murder as afine art', Seiten: 358, Originalsprache
  • München: Knaur, 2015, Seiten: 523, Übersetzt: Christine Gaspard

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1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.

Der Opiummörder

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Letzte Kommentare:
26.10.2016 18:58:02
Mireau

Der Opiummörder ist das erste Buch, das ich von David Morrell gelesen habe. Es spielt im Jahr 1854 in einem nebligen November-London, ist aber trotz der vielen liebevoll geschilderten historischen Details wegen seines Thriller-Plots ein Buch für die Krimi-Couch. Das Buch war trotz einiger Schwächen so packend, dass ich die 524 Seiten in wenigen Tagen durchgelesen habe. Einige Szenen sprühen dermaßen vor Spannung, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag, bevor man weiß, wie die Szene ausgeht. Besonders gefallen hat mir neben der Spannung das literarische Niveau der Sprache: man merkt, dass der Autor lange Literaturprofessor war und ein Händchen für eine reiche und fein gedrechselte Sprache hat, die immer geschmeidig und gut lesbar ist. Auch überraschende Perspektivwechsel werden im Stil alter Romane literarisch gekonnt eingeflochten.Sehr interessant schildert der Autor viele lebenspraktische Details im England des 19. Jahrhunderts. Der menschliche Gesichtpunkt kommt nie zu kurz, vor allem das traurige Leben der Frauen des Bürgertums und der ärmsten Unterschicht des damaligen London wird empathisch und kenntnisreich geschildert. Intensiv hat sich der Autor auch in die Biographie des Helden, des realen viktorianischen Schriftstellers und Drogenabhängigen Thomas de Quincey, hineingearbeitet. Punktabzüge aber muss ich für den Plot geben; die Motive der Übeltäter scheinen bis zuletzt zu unwahrscheinlich, zu konstruiert als familienpsychologisches Drama eines Soziopathen mit Anleihen an die Freudsche Psychoanalyse - als deren Vorläufer mir de Quincey, der Erfinder des Begriffs ‚Unterbewusstsein‘, immerhin nach Lektüre des Buches bekannt geworden ist. Die Heldentaten des 70jährigen (!) de Quincey (der Autor war 2013 ebenso alt) und seiner mutigen 21jährigen Tochter sind auch nicht immer wahrscheinlich, was aber wegen der Spannung verziehen wird. Auch die Beschreibungen der Drogenerfahrungen de Quinceys bleiben seltsam blutleer und schwach - was die Wirkungen des Opium angeht, waren die Recherchen des Autors möglicherweise nicht ausreichend fundiert. Auch in diesem Bereich wirken die Haltungen de Quinceys und der Übeltäter manchmal verworren und konstruiert. Insgesamt dennoch sehr lesenswert: Spannung und Tempo, tolle Sprache, bei öfter etwas unwahrscheinlicher Handlung.

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