Bald ruhest du auch

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • Daun: Radioropa, 2015, Bemerkung: ungekürzte Lesung

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Töte dich selbst – sonst stirbt deine Tochter Nach dem tödlichen Autounfall ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie zwingt sich, stark zu sein: Im achten Monat schwanger, weiß sie, dass sie leben muss. Doch Lena ahnt nicht, dass ihr der wahre Horror noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Am helllichten Tage entführt. Die Drohung ist deutlich, und Lena wird klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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Letzte Kommentare:
07.05.2015 15:07:31
engi

Die große Trauer, die Lena nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes fühlt, macht es ihr anfangs schwer, ihrem Kind die Liebe zuteilwerden zu lassen, die die kleine Emma verdient. Emma sollte das Glück der Familie vollkommen machen, doch stattdessen steht Lena nun alleine da. Wie allein sie wirklich ist, wird ihr bewusst, als sie erfährt, dass ihr Baby in einem Moment der Unachtsamkeit entführt wurde. Die Bedingungen des Kidnappers sind grausam und gnadenlos. Voller Angst und ganz auf sich gestellt folgt sie seinen Anweisungen, sie weiß dass das Leben ihrer kleinen Tochter auf Messers Schneide steht …
Ich möchte diesmal das Pferd von hinten aufzäumen. Der Schluss dieses Buchs ist einfach genial. Er geht in eine Richtung, an die ich als Leser nicht im Leisesten gedacht habe. Super gemacht. Dennoch bin ich mit dem Rest des Buchs nicht ganz im Reinen. Frau Lorenz hält die Spannung zwar durchweg aufrecht, in dem sie uns immer wieder in die Irre führt. Auf einmal sind alle verdächtig – alle, auch die, die ihr eigentlich am nächsten stehen. Sie kann niemandem mehr trauen und wird fast wahnsinnig vor Angst und Zorn. Hat Lena je an der Liebe zu ihrer Tochter gezweifelt, so werden diese Zweifel im Laufe des Thrillers restlos ausgelöscht. Manchmal war es mir jedoch fast ein bisschen übertrieben. Kaum blätterte man weiter, schon traf man auf den nächsten Toten. Und dann die Episode mit dem Hund … das war für mich einfach ein bisschen zu viel des Guten.
Liebe Frau Lorenz, ein sehr spannendes Buch, dennoch bleibt ihre Allerliebste Schwester mein absoluter Favorit.

06.05.2015 10:47:40
Baerbel82

Du bist tot, ich muss leben

Nach dem tödlichen Autounfall ihres Mannes Daniel fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie muss stark sein, denn sie ist schwanger. Doch schon kurz nach der Geburt der kleinen Emma ist diese plötzlich spurlos verschwunden. Schnell ist klar, dass der Entführer ein perfides Spiel mit Lena spielt, denn seine Forderungen werden immer drastischer.
Handelt es sich bei der Entführung um einen Racheakt? Wo liegt das Motiv? Unerwartete Unterstützung bekommt Lena von ihrer Schwiegermutter Esther und von Niklas, dem Bruder des Unfallgegners. Weitere Menschen sterben, ebenso unerklärlich...
Mit „Bald ruhest du auch“ ist Wiebke Lorenz nach „Alles muss versteckt sein“ erneut ein fesselnder, psychologisch raffinierterer Thriller gelungen. Zwei Handlungsstränge gilt es zu verfolgen, Vergangenheit und Gegenwart. Außerdem sind immer wieder gruselige Abschnitte in der ICH-Perspektive aus Sicht des Entführers eingestreut.
Im Vorgängerroman stand Kleinkindpädagogin Marie im Mittelpunkt, diesmal Hebamme Lena. Auch wenn ich mich nicht mit der Protagonistin identifizieren und ihre Handlungsweise oft nicht nachvollziehen konnte, habe ich doch mit Lena mit gefiebert und mit gelitten, denn das Schicksal der kleinen Emma lag mir am Herzen.
Spannend, wendungsreich und unvorhersehbar erzählt. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint. Eine Erklärung, die alles in den Schatten stellt. Nur eine Sache hat mich gestört (Punktabzug!), die ich aber nicht verraten kann, ohne zu Spoilern.

Fazit: Hammerharter Thriller, so einfühlsam wie bedrückend, mit dramatischen Wendungen und einem überraschenden Ende.