Passagier 23

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Köln: Lübbe Audio, 2014, Übersetzt: Simon Jäger

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Lars Schafft
Eine Seefahrt, die ist (nicht) lustig...

Buch-Rezension von Lars Schafft Sep 2014

Passagier 23, das ist das Synonym dafür, dass jedes Jahr im Schnitt 23 Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen verschwinden. Sicherlich eine bemerkenswerte Tatsache, da wohl niemand mit einer luxuriösen Kreuzfahrt Suizid oder noch Schlimmeres verbindet. Bestsellerautor Sebastian Fitzek greift diesen Fakt auf und stellt eigentlich nicht die Frage, was mit diesen 23 Menschen passiert ist, sondern was wäre, wenn dieser besagte Passagier 23 wieder auftaucht.

Das stellte nämlich die Reederei vor ein großes Problem. Wie viel des Urlaubs auf hoher See ist beabsichtigter Selbstmord und wie viel muss unter den Tisch gekehrt werden, um den Reichen dieser Welt diesen Luxus weiterhin unbeschwert zu gönnen? Tote während einer Kreuzfahrt sind geschäftsschädigend.

Frau und Kind sprangen von Bord

Aus diesem Grund wird Dr. Martin Schwartz aus Berlin an Bord der "Sultan of the Seas" gerufen. Das Verhängnisvolle daran: Vor fünf Jahren hat er selbst Frau und Kind verloren, die angeblich von einem dieser riesigen Schiffe in den Tod gesprungen sind. Und da kommt "Passagier 23" ins Spiel: Anouk, ein junges Mädchen, ist entgegen der Vermutung nicht mit ihrer Mutter in den Tod gestürzt und taucht ein halbes Jahr später an Bord der Sultan wieder auf. In der Hand den Teddy von Martins Sohn. Was geschah an Bord der "Sultan of the Seas"? Martin Schwartz muss in einem Fall ermitteln, der ihm persönlich näher geht, als ihm lieb ist.

Die Idee hinter Passagier 23 ist reizvoll, aber eigentlich auch alt. Es gibt einen Ort, von dem keiner entfliehen aber auch keiner hinzustoßen kann. Bei Agatha Christie war es ein abgelegenes Landhaus, jetzt ist es ein Kreuzfahrtkoloss mit 3.000 Passagieren. Natürlich, das sind deutlich mehr als im englischen Countryside, aber die Perspektive bleibt dieselbe: Der Täter ist unter uns und wir haben nur begrenzt Zeit, ihn zu finden. Dieses Schema hat Fitzek schön ins 21. Jahrhundert übertragen.

Wir können nicht abstreiten, der Autor ist ein Könner seines Fachs. Als Thriller funktioniert Passagier 23 optimal, es gibt nahezu keine Passagen, die langweilen, oder die man als Leser überschlagen möchte. Pageturner ist der Begriff, der hier perfekt passt.

Wo laufen sie denn?

Aber: Leider schafft es Sebastian Fitzek nicht, ein maritimes Flair zu erzeugen. 3.000 Passagiere, wo sind sie denn alle? Ein Großteil der Handlung findet im Unterdeck oder in Kabinen statt. Und ob der Kreuzer auf der Reise von Southampton nach New York ist, oder von Bremerhaven nach Bremen, man merkt es nicht.

Dazu kommt: Fitzek baut auf den ersten hundert Seiten viele Plots auf, von der alternden Thrillerautorin im Rollstuhl, über Zwangsamputationen bis dahin, dass Protagonist Schwartz sich als verdeckter Ermittler mit HIV infizieren lässt, um an einer Vergewaltigungsparty teilnehmen zu können. Das ist viel zu viel des Thrills, unnötig, und wird auch leider im Laufe des Buches kaum noch mal aufgenommen.

Fitzeks Versuch, alle Handlungsstränge letztendlich nach seinem Nachwort zusammenzuführen, wirken deswegen leider eher bemüht. Oder war es ein Gag des Autors, der dem Leser in der Form noch nicht untergekommen ist? Dazu möge sich jeder nach der Lektüre seine eigene Meinung bilden.

Schnelle Lektüre

Passagier 23 ist ein überaus spannender Thriller, der es im Sinne der Spannung mit allen internationalen großen Namen aufnehmen kann. Eine schnelle Lektüre, die einen gar nicht unbefriedigt zurücklässt. Zur Spitze fehlt aber Akribie, Figurenzeichnung und der ein oder andere Twist weniger.

Passagier 23

Passagier 23

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Letzte Kommentare:
23.02.2019 11:03:53
J. P. H.

Fitzek gelingt es ohne Zweifel, eine höchst spannende Handlungsführung zu entwickeln und den Leser von Zeile zu Zeile in höchster Erwartung auf das Kommende mitzunehmen. Allein, Fitzek opfert die Logik der Spannung. Insoweit ist es nicht verwunderlich, dass die Auflösung am Ende nicht überzeugt, ja man könnte gar sagen, dass man sich am Ende fragen muss, ob es nicht besser gewesen wäre, seine Lesezeit einem anderen Buch zu schenken. Passagier 23 war mein erstes und bis dato letztes Fitzek-Buch.

22.02.2019 18:07:49
Frau Pebbles

Mein erstes Buch von Fitzek. Ich war von Anfang an begeistert.
Die Handlung war spannend, für mich so nicht vorhersehbar.
An einigen Stellen musste ich das Buch weglegen und den entsprechenden Absatz nochmal lesen. Nicht aufgrund der Sprache (die gut verständlich gewählt wurde) , sondern aufgrund der dargestellten Grausamkeit. Dafür alle Daumen hoch!!

09.02.2019 15:02:54
Mabel

Fitzek schreibt Bücher, wie Roland Emmerich Filme macht: immer voll auf die 12. Ich habe mir das Buch durchgelesen, weil ich eine heimliche Leidenschaft für Kreuzfahrt-Krimis habe. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn der Kreuzfahrt-Dampfer mehr Tiefgang hat, als der Roman: 75°.

06.01.2019 19:22:50
Swen Piper

Als Literatur auf einer Kreuzfahrt taugt dieser Roman sicher nicht und sonst? Fitzeks neuster Thriller verdient den Namen zu Recht, Spannung und Kurzweil weiß der Autor durchaus zu erzeugen, auch wenn die Wendungen der Handlung zu inflationär auftreten. Mich stört jedoch noch viel mehr das Sammelsurium von völlig durchgeknallten Typen, die man eher in der Klapsmühle als auf einem Kreuzfahrtschiff vermuteten würde. Gib es auf diesem Schiff eigentlich keinen einigen Passagier bei dem noch alle Relais normal funktionieren? Die Handlung ist bei Fitzek eher Nebensache, und lohnt sich kaum nachzuerzählen. Er opfert die Glaubwürdigkeit seiner Figuren zu oft auf dem Altar der Effekthascherei und Subtilität ist seine Sache sicher auch nicht, er schwingt eher den Vorschlaghammer.

01.01.2019 17:43:17
Jaybee

Natürlich ist dieses Buch super unrealistisch, aber auch super spannend, und nichts anderes erwarte ich von einem guten Thriller. Schließlich handelt es sich ja nicht um einen Tatsachenbericht. Immer wieder überraschte mich dieses Buch mit wirklich unerwarteten Wendungen, und wie oft hatte ich mich gefragt, wie sich denn dieser oder jener Handlungsfaden wohl auflösen würde. Das einzig Unverzeihliche ist für mich, wenn Fragen offen bleiben. Und das ist hier nie der Fall. Hochspannung tatsächlich bis zur letzten Zeile.

31.12.2018 16:30:14
Lara

Es war ein gutes bis sehr gutes Buch von Sebastian Fitzek. Manchmal war das ganze durch die vielen Personen etwas verwirrend, alles in allem aber keine größeren Längen und spannend.

22.08.2018 12:50:07
anonym

Schlecht verständlich,langweilig,durcheinander,dumm,entäuschend,unrealistisch,verrückt.
Dieses Buch ist einfach das Letzte!
Würde mir lieber eine Anleitung von einem Kühlschrank durchlesen, als dieses verka*kte Buch!
Schade um die 9,99€,die für sowas verschwendet wurden!
Mein Fazit:Nie wieder Bücher von Sebastian Fitzek!
Schönen Tag noch!

26.06.2018 15:52:28
Ronny 47

Es war mein 4. Buch von Fitzek und hat mir mit Abstand am Besten gefallen. Es ist vor allem so spannend, dass man buchstäblich immer weiter liest. Dass es nicht die Qualität etwa von Jo Nesbö hat, dürfte unbestritten sein. Aber auch bei ihm könnte man manches als "unrealistisch" kritisieren. Von mir 92°.

16.06.2018 19:31:07
Kathj

Ich habe das Buch gerade eben zu ende gelesen und muss sagen, dass es mitunter eines der besten Fitzek Bücher war die ich bis jetzt gelesen habe.

Ich wollte auch nicht mehr über Passagiere erfahren, deswegen fand ich es eigentlich gut, dass so wenig über die anderen Passagiere geschrieben wurde. Im Endeffekt geht es ja um eine gute Geschichte und die ist Fitzek mit diesem Buch auf jeden gelungen.

Das Ende war dann erschreckend und unerwartet zugleich und ich freue mich schon auf die weiteren Fitzek Bücher die noch in meinem Regal darauf warten gelesen zu werden.

26.05.2018 11:17:44
Leseratte1981

Also ich bin von Sebastian Fitzek absolut geheilt gewesen, nachdem ich "Das Paket" gelesen hatte. Ich hatte schon so viel Gutes von dem Autor gehört, dass meine Enttäuschung umso größer gewesen ist.

Nachdem ich mit meiner Schwägerin auf diesen Autor zu sprechen kam, bestätigte sie mir, dass mein erster Fitzek-Roman eher bescheiden ist und riet mir zu "Passagier 23"

Ich bin erschrocken über all die schlechten Kritiken hier. Natürlich ist vieles überzogen, wie denn auch sonst? Glaubt ernsthaft, dass solch eine Geschichte der Realität entspringen könnte?
Ich wollte im übrigen auch nicht dreißig oder vierzig Seiten lang irgendetwas über andere Passagiere oder gar die Route lesen, die das Kreuzfahrtschiff gerade fährt. Die Kapitel sind kurz gehalten, spannend aufgebaut und ich fand das Buch, zu meiner eigenen Überraschung, sehr gut.

Nachdem ich auf weitere Ausgaben von Andreas Gruber und Nick Carter warten muss, werde ich einem weiteren Roman von Sebastian Fitzek die Chance geben.

02.03.2018 21:14:07
Kinski

Selten einen so hanebüchenen Unfug gelesen. Das Buch strotzt nur so von unglaubwürdigen Figuren und Geschehnissen, und bis zum nachgerade lachhaften Finale setzt der gute Sebastian immer noch einen drauf. Eigentlich haben zum Schluss nur noch die Illuminaten und die große Weltverschwörung gefehlt. Setzen, 6.

07.02.2018 10:08:02
Waldgeist

Zu diesem Autor habe ich noch keine feststehende Meinung. Ich hatte zuletzt ein ziemlich abstruses Werk von ihm gelesen und eigentlich hatte ich ihn damit schon von meiner „Nochzulesen-Liste“ gestrichen, aber Passagier 23 hatte mich dann doch noch gereizt. Dieses Buch ist wiederum ähnlich wie Splitter durchaus lesenswert und hat dazu geführt, dass jetzt auch noch „Das Paket“ in meinem Regal auf mich wartet.

Ort des Geschehens ist ein abgeschlossener Raum, ein Kreuzfahrtschiff. Es geht um Personen die während einer Kreuzfahrt spurlos verschwinden. Da es sich durchschnittlich im Jahr um 23 Personen handelt spricht man vom Passagier 23. Ein Ermittler der 5 Jahre zuvor ebenfalls Frau und Kind während einer Kreuzfahrt verloren hatte, wird von einer älteren Dame auf das Schiff gelockt, mit dem Hinweis, es gebe neue Erkenntnisse zu den damaligen Ereignis.

Ein verloren gegangenes Mädchen sei nach einem halben Jahr mit einem Teddy seiner Tochter wieder auf dem Schiff aufgetaucht. Ein durchaus spannendes Buch, wenn die Figur des Ermittlers auch ein wenig überzeichnet ist und dadurch dem Leser die Möglichkeit genommen wird in dessen Haut zu fahren und sich mit diesem zu identifizieren.

06.02.2018 02:15:01
wulfjang

Habe vor Jahren in der WELT DER WUNDER einen riesigen Artikel ( über das Problem verschwundener Passagiere sowie fehlender Ermittlungen bzw. Zuständigkeiten ) gelesen.
Man spricht mit dem ein oder anderen Familienmitglied oder Freunden & schwupp, bekommt man zum Geburtstag den Fitzek-Krimi geschenkt, weil das so schön zum erzählten passt & zeigt dass man mir zugehört hat ;-)Es war auch mein erster Fitzek,
Klar, auch ich war über die vielen verschiedenen Ansätze, Schauplätze, Protagonisten überrascht. Aber es war nie langweilig, man will immer wissen wie es weitergeht & der ganze Plot ( auch mit seinen vielen Wendungen ) macht Sinn, schafft es immer wieder zu überraschen.
Wenn all die Kritiker hier in diesem Forum sich genau darüber beschweren, zudem mehr von der Überfahrt nach NY bzw. über die anderen Passagiere lesen wollen, frage ich mich ob die wirklich einen Psycho-Krimi lesen wollten. Herr Fitzek hat hier nicht mehr überzogen wie es für die Regisseure bei z.B. 007 oder Jason Bourne Filmen normal ist! Als kleines Schmankerl gibt es noch die im Prolog & Epilog eingebaute, eigenständige Geschichte.
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten! ( bin aber auch kein Literatur-Papst )

06.10.2017 14:47:33
Wally von Wallisburg

Passenger 23 und Fitzek wird hier pausenlos schlecht gemacht, so als wäre es abgesprochen.
Was zum Teufel lesen diese "Kritiker"denn sonst? Den Wetterbericht ?
Schreibt erst mal selber ein paar Seiten, bevor ihr vernichtende Kritiken macht. Das Buch ist gut durchdacht und spannend. Ein Thriller eben, keine Nachrichtensendung. Wenn ihr P. 23 schon schlecht findet, dann lest mal mein Buch: "Tittenschweinchen" dann habt ihr eure wahrheitsgetreuen Morde ! Viel Spaß, ihr Spaßbremsen.

16.07.2017 18:50:14
Thrillm

Bin absolut Carolinas und Kurt Jos Meinung.
Selten so einen Schund gelesen. Alles völlig unwahrscheinlich und übertrieben. Werde kein Buch von Sebastian Fitzek mehr anfassen.
Kann garnicht den Erfolg verstehen den seine Romane haben. Habe vorher schon ein Buch von ihm gelesen das genauso mies war und dachte mittlerweile hat er zu einem akzeptablen Stil gefunden.
Aber ist eben alles Geschmacksache.
Gottseidank gibt es aber doch noch Gleichgesinnte.

06.07.2017 17:56:23
Barbra

Mich persönlich hat das Buch enttäuscht. Vom Schiffsleben rundum erfährt man kaum was. Das Ganze könnte gerade so gut in einem Busbahnhof spielen. Und seitenweise ist mir seine Sprache zu simpel. Auch ein anderes Buch von Fitzek war nicht nach meinem Gusto - habe es quer-gelesen, langweilte mich, war zu einfach, zu schnell geschrieben wohl. Fazit: Nie mehr Fitzek.

26.02.2017 14:07:08
Carolina

Ich bin der gleichen Meinung wie Misha: Das Eleborat hat das Niveau eines Groschenromans! Ich hab mich gefreut, dass gleich die ersten zwei Kommentare mit mir einer Meinung sind! Dies war der erste Roman dieses Autors, den ich gelesen habe und sicher der letzte! Ich habe in Jahrzehnten sicher hunderte Krimis gelesen angefangen in den60er Jahren mit Agatha Christie bis heute zu den englischen, skandinavischen etc. Irgenwie haben mich die Titel der Romane z.B. Augensammler vom Lesen abgehalten. Aber da ich nicht voreingenommen sein wollte und der Autor offensichtlich großen Erfolg hat, hab ich doh eines gekauft. Jetzt frage ich mich woher dieer angebliche Erfolg kommt!? Medienmache? Der Azutor b edient mit seinen Einfällen offensichtlich die niedersten Instinkte und das in einer derben Sprache. Also Vorsicht in Zukunft bei so hochgelobten Schreiberlingen, die Medien lügen doch.

22.02.2017 19:38:01
Kurt Jo

Das schlechteste Buch, dass ich in den letzten Jahren gelesen habe. Völlig unglaubwürdig. Wer meint, dass Fitzek der beste Autor ist, hat wirklich noch keine guten Autoren gelesen. Fast noch getoppt duch " Das Paket."
Ich habe vor "Passagier 23" zwei andre Fitzek gelesen (eines zusammen mit Michael Tsokos), die erhebelich besser waren. Aber für mich steht fest: Nie wieder Fitzek

18.01.2017 14:38:37
johann slacik

liebste nörgler,
man muß das buch in einem satz lesen um sich auszukennen, macht man pause muß man wieder nachlesen, weil der autor springt wie eine heuschrecke.
hiv ansteckung und zahn ausbrechen
gehören zur übertriebenen phantasie des schreibers.
fazit. schnelle leselektüre,für entspannenden
urlaub geeignet.
nicht sammeln sondern abgben.

03.01.2017 14:01:20
Misha

Mein erster und vermutlich letzter "Fitzek": Die Geschichte mag ja noch ganz originell erdacht sein (schon hier habe ich Zweifel),aber die sprachliche und stilistische Umsetzung bewgt sich auf dem Niveau eines Groschenromans. Selbst wenn man das Buch nicht mit Werken der ersten Liga sondern mit Erzeugnissen anderer Vielschreiber vergleicht, empfand ich da ganze nahezu als amateurhaften Schreibversuch.

20.12.2016 19:18:15
Svenja

Ich kann gar nicht verstehen, warum das Buch hier in den Kommentaren so schlecht geredet wird... Ich hab es grade durchgelesen und fand es echt super!
Natürlich sind manche Handlungen nicht immer ganz verständlich und obwohl mich das Ende zufrieden stellen konnte, muss ich zugeben, dass es etwas überstürzt wirkte.

Auch fand ich teilweise einige Charaktere wirklich nervig (zB. Lisa), wobei man dazu sagen muss, dass wirklich alles seinen Sinn und Zweck hat. Alle Charaktere hängen miteinander zusammen und ihre Geschichten sind irgendwie miteinander verstrickt, was für den ein oder anderen vielleicht verwirrend war, weil nach fast jedem Kapitel aus einer anderen Sichtweise berichtet wird. Für mich hat das Buch so aber nur noch mehr Spannung aufgebaut.

Auch die kurzen Kapitel haben mir super gefallen, ebenso wie der Schreibstil des Autors. Wie steht auf der Rückseite des Buches so schön geschrieben: "Keine Wendung so, wie man sie erwartet." - dem kann ich nur voll und ganz zustimmen, Daumen hoch!

Ein gelungener Thriller, der im Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff bestimmt doppelt soviel Spaß macht wie am Wochenende auf der Couch.

05.08.2016 00:33:46
Aline

Sebastian Fitten ist ein unglaublich guter Autor(meiner Meinung nach der Beste). Die Gandlungsstränge ergeben meist zunächst kein Bild und doch verliert man den Überblick nicht. Passagier 23 ist eines seiner besten Bücher. Hier zeigt sich sehr gut Fitzeks Können. Man lernt alle Beteiligten kennen, auch den Mörder oder eben den Bösen. Er zeigt auf seine Besondere art und Weise, wie gut er ist. Man muss es sich die ein Puzzle vorstellen. Jede Person hat ihre Geschichte und zusammengesetzt ergeben sich immer Verbindungen. Man kann zwischen allen Personen ganz auffällige oder auch versteckte Zusammenhänge finden. Nur das letzte Puzzleteil fehlt, was dazu führt dass man das Puzzle nicht beenden kann. Doch man hat den Mörder ja schon kennen gelernt. Die als würde das letzte Puzzleteil einen mit offener Hand angeboten, aber man kommt nicht darauf es zu nehmen weil man mit dem ganzen anderen Teilen beschäftigt ist.

30.05.2016 20:39:53
Anne Weicker

Bin heute gerade fertig geworden und muss sagen, dass ich irre gespannt auf die Geschichte war, nun aber bleibt nur ein "Naja, für nen Urlaubsschmöker ganz okay, aber die Tiefsee allein reicht eben nicht für so richtigen Tiefgang einer Geschichte, von der man anderen erzählen möchte." Außerdem verliert man durch die vielen Handlungsstränge leicht den Überblick, wenn man mal drei Tage nicht zum Lesen gekommen ist. Manches finde ich stark über zogen und eher unglaubwürdig. Auch werden mir zu viele Klischees bedient: Sex, Missbrauch, Geschlechts-umwandlung, Internet Videos, Korruption, Reedereiskandale.und "harmloser Einbruch" ist doch nicht so schlimm gegen alles das.?
Also Angst, solch ein Schiff zu betreten, habe ich nach der Lektüre nicht bekommen.

14.04.2016 12:50:27
Lev

spannend
bis zur unglaubwürdigen
überzogenen Auflösung ;-(


die Motive der Täter(innen)
bleiben zb unverständlich
spannend
bis zur unglaubwürdigen
überzogenen Auflösung ;-(


die Motive der Täter(innen)
bleiben zb unverständlich
spannend
bis zur unglaubwürdigen
überzogenen Auflösung ;-(


die Motive der Täter(innen)
bleiben zb unverständlich

06.03.2016 20:03:12
Alfons

ich habe gerade erst angefangen und es befriedigt mich mal so gar nicht. Ich habe schon ein paar Thriller gelesen und die waren alle spannender als Passagier 23. OK.+*ey leider muss ich noch mehr schreibenü
lalalala ,d,d,d,d,d,d,d s s s s s sch s d sfdjblivbalfblbdcfafslkerfblaknvöakfnajerflkjn cafnlavl aflbbv alfl clasfb,l adsflb dcldfbe x f e a df e s a d fa fre ae a gt sf lasf faflal flajnfq

25.02.2016 21:13:04
MelanieJ

Ich fand den Roman Passagier 23 super. Sehr spannend. Habe auch bereichts mehrere Fitzek-Romane gelesen, Passagier 23 hat mich von der 1. Seite an gefesselt. Ich bin eigentlich nur im Urlaub eine "Leseratte", aber dieses Buch habe ich an einem kalten Wochenende im Dezember nur mal so zum reinlesen zur Hand genommen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Bitte weiter so, Herr Fitzek!

17.02.2016 12:55:20
Marco Ruhl

Spannend geschrieben, einer für ein regnerisches Wochenende, weil man wirklich dranbleibt. Das liegt aber daran, dass Fitzek einfach und eingängig schreibt. Anders als viele Vorredner halte ich die Handlung auch nicht für überfachtet oder unschlüssig. Wenn man die Grundannahme der Dramaturgie, warum jeweils Mutter und Kind auf dem Schiff landen, akzeptiert, folgt alles logisch, wenngleich inhaltlich überzeichnet. Der einzige grausame Querschläger ist, dass die Motivation für das, was an Bord geschieht, bei Shahra liegt, während Fitzek sie in dem drangeklebten Schluss plötzlich auf Elena umbaut: dramaturgisch schwach und logischer Unsinn. Gescheitert ist Fitzek an der Rahmenhandlung und am Versuch der Einbindung in die "echte" Realität. Das Buch ist kein Psychothriller, allenfalls ein auf das Verfilmungsdrehbuch hin geschriebener Thriller mit Schockerszenen. Psycho hätten die Figuren Naomi oder Martin sein können. Das gesamte Potenzial bleibt liegen. Der affige Pro- und Epilog machen den Eindruck, Fitzek hatte zuerst eine ganz andere Handlung im Sinn und hat dann vergessen, deren Reste zu tilgen. Der Versuch, die Handlung an die tatsächlich verschwindenden Kreuzfahrtpassagiere anzudocken - mit ausführlicher Erläuterung im Nachwort - ist genauso grotesk wie Dan Brownes famoses Priorat von Zion im Da Vinci Code; nur ist es bei Fitzek nicht, dass die Belege, die er anführt, bereits als Fälschungen bekannt sind, wie bei Browne, sondern dass die Romanhandlung mit dem Thema der Kreuzfahrtverschollenen so gut wie nichts zu tun hat. Krimiautoren sollten ihre Krimis nicht für (realitäts-) wichtiger halten als sie sind. Fazit also: Wer's liest, liest sicher leicht und spannend, aber gelesen haben muss man ihn nicht.

15.02.2016 15:41:35
Sabine Vorrath

Dass es die abscheulichsten Verbrechen gibt, gerade auch an Kindern, ist leider Realität. Wie sich in diesem Buch aber die Widerlichkeiten häufen, vermengt mit Schilderungen von unglaubwürdigen Aktivitäten (sich bewusst mit HI-Virus infizieren und mittels einer Zange sich einen Schneidezahn abbrechen, um in eine Kinderschänderszene zu gelangen) eines psychisch zerstörten Polizeipsychologen, ist für mich unerträglich. Diese Perversionen sind krank!

01.02.2016 09:36:51
juancho

bin ein fitzek-fan, habe an die 10 fitzek-romane gelesen, die mich oft begeistert und meistens sehr gut gefallen haben, aber passagier 23 ist mit abstand sein schlechtester. mager gezeichnete charaktere, übertriebene handlungsstränge, sinnentfremdete passagen und ein völlig aus dem text gerissenes erstes kapitel zeigen, das es hier nur um zu papier gebrachte plakative gewaltorgien und verkauf ging.

02.01.2016 13:45:04
Danny

Dieses Buch ist eine Zumutung: Wirr, unlogisch, mit völlig abtrusten, sinnfreien Plots. Die Mesnchen, die hier auftreten, existieren (zum Glück) nirgens. Spannung vesucht der Autor allein durch das Ausbreiten von Brutalitäten zu erzeugen. Und auch das misslingt. Wenn es mir nicht von Bekannten empfohlen worden wäre, die wissen wollten, was ich davon halte, hätte ich es nie zu Ende gelesen.

31.12.2015 19:25:11
Lafleur

Die Annotation des Werks sprach mich positiv an, und ich beschloss letzte Woche mir das Werk von Fitzek zu kaufen. Der Autor war mir unbekannt, da ich mich vorwiegend mit englischer Literatur beschäftige.
Die ersten 100 Seiten waren durchaus spannend aufgebaut und es gab keinen Hinweis auf den Täter - wie es in vielen anderen Krimis durchaus der Fall ist. Ich war positiv überrascht über dieses gutgelungene Konstrukt von Fitzek. Doch spätestens nach dem 1. Mordfall auf dem Schiff wurde es immer verwogener. Der gleichgültige Charakter der Hauptperson (M. Schwartz) gab dieser Handlung einen zunehmend merkwürdigen Touch. Die letzten 100 Seiten waren für mich persönlich kaum noch lesbar und machten für mich den ganzen Psychothriller kaputt. Warum? Das hat zwei Gründe, einerseits der Schreibstil von Fitzek - der natürlich keine großartige Wende in den letzten 100 Seiten genommen hatte, und anderseits die Handlung.
Ich befürchte, dass dies das erste und auch letzte Buch von Fitzek war. Auch wenn nach der Danksagung noch eine Auflösung der ersten paar Seiten kam, fehlte mir der Schlussteil. Das Gespräch zwischen Schwartz und Elena war für mich nicht befriedigend - ich hätte mir noch eine kurze "Auflösung" über den weiteren Verlauf gewunschen. (Was passierte mit Elena? Wurde sie weiterhin von Schwartz gejagt? Fand er nun nach dem Ereignis, in dem Haus von Elena, seine Ruhe und sein altes Leben zurück? etc.)

29.12.2015 16:50:42
Eduard Staudt

Fitzek findet mit Sicherheit eine grosse
Befriedigung wie immer auch geartetin der Beschreibung der widerlichsten
Perversoszenen einer durch und durch
kaputten Schwulenwelt inklusive
grausamster Kindervergewaltigung .
Völlig ohne Bedeutung für das Plot derGeschichte .
Eine Bitte an dem Verlag Knaur & Droemer :
Bitte vermerken Sie doch einfach auf dem Cover - Äusserst brutal , grausam undpervers.
Dann verkaufen Sie bestimmt noch genugund ich hätte mir was anderes gesucht.

05.08.2015 10:38:36
rolandreis

Nachdem ich immer wieder gern zu den Büchern von Sebastian Fitzek greife, war ich auch sehr auf diesen Thriller gespannt. Über Langeweile kann man sich wahrlich nicht beschweren, denn vielmehr ist das Gegenteil der große Knackpunkt der Geschichte: Es spielen sich an Bord des Schiffes einfach so viele dubiose Geschichten ab, dass aufgrund dieser unwahrscheinlichen Häufung erste Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Story aufkommen. Durch die räumliche Begrenzung des Kreuzfahrschiffes sind mir ein wenig zu viel Verbrechen (Vergewaltigung, Missbrauch, Entführung, Erpressung, Mord, Diebstahl, etc.) in die Geschichte gepackt worden. Hier hat es der Autor ein wenig übertrieben. Nichtsdestotrotz war das Buch durchgängig spannend und flüssig zu lesen. Bedingt durch den Prolog fragte ich mich aber immer, wann dies in die Geschichte wieder einfließt. Kam aber nicht. Erst nach der Danksagung kam dazu nochmal ein Epilog, den ich aber letztendlich als Manko gesehen habe. Prolog und Epilog passen irgendwie nicht zum Rest des Buches und wirken daher isoliert. In Summe ein solider Thriller, aber nicht Fitzek’s Bester.

31.07.2015 09:09:49
Michael Bornhausen

Ich wundere mich ein wenig über die Kritikpunkte einiger meiner Vorschreiber.
Ich fand Passagier 23 sehr gelungen. Ich kenne wenige Thriller, die ich so spannend fand. Ich habe das Buch in einem Tag gelesen und konnte es dabei nicht aus der Hand legen.
Die Tatsache, dass sich ein Buch einfach lesen lässt, empfinde ich dabei als großen Vorteil - aber vielleicht bin ich ja auch nur ein zu einfaches Gemüt.
Lieber Herr Fitzek: Immer mehr davon !!!

25.07.2015 10:21:24
Eule Buer

Hallo! Ich finde, jeder Autor sollte mit positiver und negativer Kritik umgehen können. So, wie ich Herrn Fitzek einschätze, kann er das auch. Mir hat auch nicht jedes Buch gefallen, trotzdem kann sich Herr Fitzek sicher sein, daß ich weiterhin seine Bücher lesen werde. Von "Passagier 23" war ich auch nicht begeistert. Mir haben die ersten Bücher von ihm echt gut gefallen. Nein, Herr Fitzek soll und darf sich nicht den Schreibstil von Herrn Schätzing angewöhnen. Herr Fitzek, sollten Sie meinen Text bei Krimi-Couch lesen, schreiben Sie in Ihrem Schreibstil weiter. Bitte, bitte, bitte! Der Schreibstil von Herrn Fitzek ist voll in Ordnung. Soll "boomouse" doch bei Schätzing bleiben, wenn sie ihn so toll findet. Man muß sich für niemanden verändern. Mir gefällt an Fitzeks Büchern auch, daß ein gewisser Grusel dabei ist.

04.06.2015 07:58:36
P4den

Tja, das ist so eine Sache mit der Figurenzeichnung. Die Charaktere bleiben (wie immer) eindimensional und oberflächlich. Kaum ein Klischee wird ausgelassen. Vieles bleibt durch das Bemühen, am Ende eines jeden Kapitels unbedingt einen Cliffhanger erzeugen zu wollen, dramaturgisch auf der Strecke. Wahrscheinlich ist, was Tiefe der Charaktere und Plot betrifft, irgendwie Fitzek´s zweites Buch "Amokspiel" am ehesten gelungen. Eine gute Charakterzeichnung ist für mich, wenn die Figur irgendwie durch ihr Handeln und Denken zum Selbstläufer wird, ohne dass man noch Attribute braucht, die den Leser in eine bestimmte Richtung lenken sollen. Bei so einer Seitenzahl ist es aber kaum möglich, seine Figuren behutsam aufzubauen.Gleichwohl kann man sich der Idee des Buches sowie der Kreativität des Autoren kaum entziehen und MUSS es einfach lesen.Das alleine ist schon ein - nein DAS - Talent.
Auch schafft es Herr Fitzek immer wieder, eine bedrohliche Atmosphäre zu schaffen und Spannung zu erzeugen. Überfrachtet finde ich das Buch eigentlich nicht. Wie so oft hat man das Gefühl, man könne es sofort gut für´s Kino umsetzen. Außerdem gibt es keinen unnötigen Leerlauf oder Handlungsstränge bei denen man das Gefühl hat, man müsste sie überspringen (wie bei Dan Brown) um endlich wieder an der eigentlichen Story anzuknüpfen.
Einen abschließenden Gedanken habe ich noch. Ich gehe durch den Bücherladen oder stöbere im Onlinestore, sehe den neuen "Fitzek", lese den Klappentext und denke - wow, muss ich haben!Welcher Autor beherrscht das schon so gut?...
Von mir gibt es an dieser Stelle gute 85°!

13.04.2015 09:53:10
stanjone

Fitzek Bücher liebt man, oder nicht.
Passagier 23 ist: Spannend und mitreisend! Ja, man muß das Buch (oder jeden Fitzek) aufmerksam und konzentriert ab der ersten Seite lesen, aber es macht sich bezahlt.
Ich gebe Steffi recht, am Ende des Buches, fühlt man sich auf einer Achterbahn, aber das Gefühl habe ich bei jeden meiner drei gelesenen Fitzek Bücher gehabt.
Mein Resultat: absolut empfehlenswert!

07.04.2015 19:13:06
Steffi

"Fitzek at his best"
Diesen Gedanken hatte ich beim Lesen. Es gelingt Herrn Fitzek mal wieder tadellos den Leser in einen Strudel aus Spannung und Thrill zu ziehen, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Einziger Wehrmutstropfen ist das Ende, dass sich scheinbar zu überschlagen scheint, sodass man genau aufpassen muss um bei dieser Achterbahnfahrt nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dennoch uneingeschränkt empfehlenswert!

03.04.2015 12:29:34
Oldman

Wie auch bei " Noah " schafft der Autor es sehr geschickt Spannung aufzubauen. Dazu schreibt er flüssig, von einigen sprachlichen Schluderigkeiten einmal abgesehen.Das Grundthema ist natürlich interessant, vor allem dann, wenn man selbst einmal auf einem Kreuzfahrtschiff war. Im Verlauf der Lektüre muß man dann doch bemerken, daß die aus Informationsversatzstücken zusammengebosselte Story sich zu einem hanebüchenen Puzzle entwickelt, bei dem ein großer Teil des Materials verlorengegangen ist oder nicht zusammenpaßt. Fitzek will viel zu viel in seine Geschichte hineinpacken, keine Figur erweckt beim Leser Sympathie, und die überkonstruierte Handlung geht den Bach runter. Habe alle Seiten des Buches gelesen, auch die nach der ultralangen Danksagung. Das muß man unbedingt machen, sonst wäre die Auflösung der Geschichte nicht nur mittelmäßig, sondern vollkommen indiskutabel.

22.02.2015 09:22:17
Krilla

Ich schließe mich den Worten meines Vorgängers an - so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. War das Fitzeksche "Ideen-Resteverwertung"?
Bisschen Traumabewältigung, Suizid, Missbrauch, Rachephantasien.jedes für sich kann einen guten Plot ergeben aber dieser "Eintopf" schmeckte mir nicht.

16.02.2015 21:35:59
R.M.

Ich hab es immer wieder mit Fitzek versucht, und, ehrlich gesagt hat mich keins seiner Bücher beeindruckt. Passagier 23 ist aber so grottenschlecht, dass mir fast die Worte fehlen. Bricht der "Held" sich mal schnell ´nen Zahn ab, ohne Betäubung und ohne Sinn und Verstand. Kruder Unsinn, der auf Biegen und Brechen Spannung erzeugen will, ohne auch nur im Ansatz nachvollziehbar zu sein. Die Charaktere sind absolut unglaubwürdig. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Autor sich bemüht seinen Pseudo-Gestalten Leben einzuhauchen. Es ist nicht mal gutes Handwerk, es ist einfach nur stumpfsinnig.

10.02.2015 10:04:14
Catrin H.

Ich bin nun bei Seite 160 angekommen und weiß nicht, ob ich es bis zur Auflösung dieses Durcheinanders schaffe. Hier wurde viel (zuviel?) hineingepackt: Männern werden Gliedmaße amputiert, Frauen über Wochen gefangen und mit Bandwürmern verseucht, Kinder missbraucht. Mit einem Ermittler, praktischerweise mit Doktortitel in Psychologie, der unverhältnismäßigen Mitteln Verbrecher fängt, hätte ich "gut leben" können, aber die kleine Ungereimtheiten stören mich enorm. Weil gerade im Einsatz, erfährt er 43! Tage später, dass seine Frau mit Kind Selbstmord begangen haben? Obwohl das Kind anscheinend zufällig in die Hände des Verbrechers fällt, wird die Mutter in der Kabine gegenüber ihrer eigenen überfallen? Wohnt da kein anderer Passagier?? Zwei Ganoven verprügeln und quälen ein Zimmermädchen in eine Passagierskabine!!! (in der sich zufällig gerade ein Dieb aufhält! Und die zu einer Familie gehört, die in die Geschichte involviert ist). Ich glaub, dass ich meine Erwartung an den neuen Fitzek herunterschrauben und durchhalten werden, um das in anderen Kritiken beschriebene überraschende? schlüssige? verwirrende? Ende selbst beurteilen zu können.

10.02.2015 02:29:53
Lola 30

Ich habe die ersten Fitzeks mit Begeisterung gelesen!
Toll, raffiniert, schräg und spannend!

Später schien es mir nur noch gewollt schräg, gewollt verschlungen , an den Haaren herbeigezogen ... Eine Erklärung für das ganze Chaos zu finden !
Schade, das Potential ist da, aber Herr Fitzek wollte sich aus der Masse hervorheben!

Leider tut das seinen letzten Büchern nicht gut!

20.01.2015 19:34:17
bookmouse

Passagier 23 ist mein erster Fitzek und ich habe ihn gefressen, fand ihn spannend er hat sich nicht mit langen Beschreibungen aufgehalten. Man hätte sicher auch 600 Seiten daraus machen können, so wie Schätzings Bücher mit seitenlangen detalierten Beschreibungen. Bin gespannd auf den nächsten Thriller!

16.01.2015 18:32:06
Heinz Arnold

Passagier 23 ist es nicht wert, darüber mindestens 300 Zeichen Kritik zu schreiben. So kann ich mich nur der Meinung des obigen Schreibers anschließen. Ich habe allerdings bis Seite 100 durchgehalten immer in der Hoffnung auf Besserung.
Wie kann man derartiges Geschreibe nur positiv bewerten?
"Völlig unverständlich, dass der Roman von manchen Kritikern als "Meisterwerk" bezeichnet wird."
( Dieser Satz wurde vom Vorredner übernommen, weil eine Meinung unter 300 Zeichen nicht angenommen wurde. )

14.01.2015 18:07:28
Margit Raven

Nach ein paar Seiten des neuen Fitzek, stand für mich fest: Groschenroman-Niveau. Die Atmosphäre auf dem Kreuzfahrschiff wird nicht näher beschrieben. Eine Unglaubwürdigkeit jagt die nächste, wie die diversen Selbst-Injektionen des Protagonisten als verdeckter Ermittler: HIV oder Heroin, völlig an den Haaren herbei gezogen.
Der Triebtäter, der Körperteile bei vollem Bewusstsein amputiert, alles schon mal dagewesen.
Das Buch macht keinen Spaß, also habe ich es nach der 50. Seite beendet. Völlig unverständlich, dass der Roman von manchen Kritikern als "Meisterwerk" bezeichnet wird.

27.12.2014 20:14:31
Igelmanu66

„Schwartz wusste, es war dieses an und für sich unlösbare Problem, weshalb er überhaupt für diesen Einsatz ausgewählt worden war. Seit dem Tod seiner Familie galt er in Polizeikreisen als tickende Zeitbombe. Ein verdeckter Ermittler, der mit achtunddreißig Jahren in seinem Beruf stramm dem Rentenalter entgegenmarschierte und dem das Wichtigste fehlte, was ihn und sein Team im Notfall am Leben hielt: das Angstempfinden.“

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren seine Frau und seinen Sohn verloren – bei einem Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff, der „Sultan of the sea“ kamen beide ums Leben. Jedenfalls muss davon ausgegangen werden, denn sie verschwanden spurlos. Die näheren Umstände konnten nie völlig geklärt werden – auch Martin musste irgendwann seine Nachforschungen aufgeben. Seitdem kann er dem Leben nicht mehr viel abgewinnen und lässt sich auf die wildesten Himmelfahrtskommandos ein.
Sein Vorsatz, nie mehr einen Fuß auf ein Kreuzfahrtschiff zu setzen, kommt jedoch ins Wanken, als er einen eigenartigen Anruf erhält: Eine unbekannte Frau erklärt ihm, er müsse sofort an Bord der „Sultan of the sea“ kommen, es gäbe neue Hinweise zum Verschwinden seiner Familie. Ein kleines Mädchen, das acht Wochen zuvor ebenfalls gemeinsam mit seiner Mutter verschwand und für tot gehalten wurde, ist plötzlich wieder aufgetaucht. Eines Tages stand sie in einem Gang der „Sultan“, auf dem Arm den Teddy von Martins Sohn…

Ich hatte mich sehr auf diesen neuen Thriller von Fitzek gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht. Wie erwartet bzw. erhofft konstruiert Fitzek ein Szenario, das Spannung, Überraschungen, interessante Fakten und faszinierende psychologische Ansätze enthält.
Noch nie zuvor hatte ich darüber nachgedacht, dass ein Kreuzfahrtschiff der ideale Ort für einen Selbstmord sein könnte. Und noch nie hatte ich davon gehört, dass es tatsächlich nicht selten ist, dass Passagiere während der Reise „verschwinden“. Völlig überrascht schlug ich bei Google nach und stellte fest, dass Fitzek mal wieder ein interessantes Thema ausgegraben hat. In seinem Nachwort geht er darauf noch detailliert ein (sollte daher mitgelesen werden – lohnt sich!) Sicher nicht zu Unrecht mutmaßt er:
„Wahrscheinlich habe ich es mir mit diesem Thriller nun auf ewig mit den etablierten Reedereien versaut. Zu einer Autorenlesung auf eine Kreuzfahrt eingeladen zu werden ist nach »Passagier 23« ungefähr so wahrscheinlich wie der große »Titanic«-Filmabend im Bordkino.“

Zu dieser ungewöhnlichen Ausgangshandlung gesellt sich ein nun wirklich total kaputter Ermittler. Kopfschüttelnd weiß der Leser schon sehr bald, dass diesem Mann wirklich alles zuzutrauen ist. Aber auch abseits von selbstzerstörerischen Einsätzen sind seine Fähigkeiten gefragt, schließlich ist er ein erfahrener Psychologe und das wieder aufgetauchte kleine Mädchen macht einen schwer traumatisierten Eindruck. Martin muss versuchen, einen Zugang zu ihr zu finden, doch…
„In solchen Fällen waren Psychologen und Ärzte wie Techniker in Tschernobyl oder Fukushima. Sie konnten das Problem nie wieder vollständig aus der Welt schaffen, höchstens die Folgen der Katastrophe mildern.“
Was Auflösung und Täter angeht, hat Fitzek sich mal wieder interessante Dinge einfallen lassen. Gekonnt lockt er den Leser auf falsche Fährten - ich hatte wieder großen Spaß daran, mich von ihm überraschen zu lassen. Gefreut hab ich mich auch über das Auftauchen eines Charakters aus „Amokspiel“. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, muss sich aber nicht sorgen – es gibt keinerlei Verständnisprobleme deshalb. Höchstens bekommt man Lust, anschließend auch noch „Amokspiel“ zu lesen ;-)

Fazit: Hochspannend und mal wieder ein faszinierender Trip in menschliche Abgründe.

17.12.2014 17:19:32
Peter Schneider

Der "Thriller" ist flüssig geschrieben, die Recherchen zum Roman korrekt, aber etwas verquer formuliert. Die Sache mit dem Humanen Immunodefienzvirus (HIV) ist unglaubwürdig unddie Angelegenheit mit dem Bandwurm "Spirometra mansoni" ist sogar inkorrekt. Aus dem "Parasiten wachsen" keine "schürsenkelbreiten .. Bandwürmer",sondern der Parasit ist der Bandwurm. Unrter Parasit versteht Fitzek das Larven- bzw. das Finnenstadium, das aber Teil desBandwurmes ist
Dr. med.vet. Peter Schneider
Fachtierarzt für Pathologie
88400 Biberach

28.11.2014 19:33:11
BELSL

Dass ein Buch spannend ist und man es schnell verschlingt sagt noch nichts über die Qualität, das ist auch bei manchen Groschenromanen der Fall.
Es ist sicher richtig, dass von einem Kriminalroman Spannung erwartet wird, aber ich wünsche mir auch ein bißchen Reflexion, ich möchte zum Denken angeregt werden.
Ich wünsche mir, dass gewohnte Denkweisen durchbrochen werden, ambivalente Figuren, Erklärungen.
Nun hat S.F. das Thema des Kindermißbrauch es gewählt das in der letzten Zeit sehr beliebt wurde, ich habe einiges darüber gelesen, aber die Beschreibungen waren nachdenklich, folgerichtig, es gab Erklärungen, bei Fitzek ist alles so furchtbar schnell hingeschrieben und zudem unglaubwürdig da er sehr übertreibt, ein bißchen weniger wäre mehr gewesen, auf mich wirkt das Buch wie schnell hingeschrieben, den Beschreibungen fehlt jegliche Differenzierung.
Ja, spannend ist es, ich habe es auch schnell gelesen, war aber am Schluß unbefriedigt, Fitzek ist ein Schreiber, Jo Nesbo um ein Beispiel zu nennen, ist ein Könner.
Ich finde das Buch einfach trivial, Fitzek hat sehr viel Phantasie und gute Einfälle, wenn er etwas sorgfältiger vorging, auf zuviel Knalleffekte zugunsten der Genauigkeit verzichtete, könnte er ein guter Autor sein.

24.11.2014 10:29:05
Schneeglöckchen

"Passagier 23" ist eine sehr spannende Geschichte. Ich konnte kaum mit Lesen aufhören.
Es stimmt, was der Krimi-Rezensent Lars Schaft schreibt: Die Passagiere und die Seestrecke spielen ein ganz untergeordnete Rolle. Das hat mich aber nicht gestört, denn die Story selbst ist mit vielen Figuren und Handlungen sehr gut bestückt.
Es war mein erster Fitzek. Ich hoffe, seine anderen Werke werden mir genauso gut gefallen.

15.11.2014 10:52:29
Anja S.

Bei Herrn Fitzek weiss man vorher, was das Buch bieten wird. Und zwar einige Stunden blendende Unterhaltung, so spannend geschrieben, dass einem die Ungereimtheiten der Handlung erst viel später auffallen. So auch bei diesem Buch.
Erfreulich ist diesemal, dass keine nicht exisistierende Krankheit (so wie in "Noah" oder "Seelenbrecher", es gibt weder diese Art Gedächtnisverlust noch den Todesschlaf, zumindest nicht bei Menschen) auftaucht, was mich bei beiden Bücher etwas irritiert hatte.
So war auch Passagier 23 ideal für einen verregneten Herbstag.

09.11.2014 22:14:27
Daniele

Absolutes Meisterwerk !! Danke Sebastian für diese spannenden und schockierend-fesselnden Stunden! Psycho-Thriller vom Allerfeinsten !!! Teilweise habe ich beim Hören die Hand vorm Mund halten müssen vor Entsetzen . So müssen Psychothriller sein, dieses Eintauchen in diese Welt und am liebsten selbst einschreiten wollen !.

01.11.2014 22:43:36
MelanieS

Passagier 23 ist mal wieder ein sehr gelungenes "Werk" von Herrn Fitzek. Ich persönlich fand es spannend, fesselnd, mit Fitzek-typischem Sarkasmus und sehr leicht zu lesen. Sebastian hat sich mal wieder ein absolutes Tabuthema ausgesucht und regt damit zum denken an? Nur leider mal wieder viel zu kurz.

01.11.2014 20:34:42
Jazzylin

Bisher hatte ich gedacht, Herr Fitzek hat sozusagen das Rad neu erfunden. Somit waren meine Erwartungen hoch, als ich "Passagier 23" las.
Aber ich bin enttäuscht, denn an Bücher wie Die Therapie, Amokspiel, Seelenbrecher usw. reicht es meiner Meinung nach bei Weitem nicht heran.

Die Geschichte ist sehr konstruiert und verworren. Die Figuren sind dermaßen überzogen, dass ich mich nicht in sie hineinversetzen kann, auch verstehe ich ihre Motive größtenteils nicht.
Zudem vermisse ich bei der Auflösung der Geschichte einen 'Wow-Effekt'.
Schade!