Commissario Pavarotti küsst im Schlaf

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • Köln: Emons, 2014, Seiten: 432, Originalsprache

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Sommer in Meran. In einem Sanatorium wird der Chefingenieur eines italienischen Kreuzfahrtschiffes ermordet. Der Mann war verantwortlich für eine Beinahe-Havarie und seelisch am Ende. Als herauskommt, dass der Tote unter falschem Namen gelebt hat, geraten Commissario Pavarotti und Lissie in ein Verwirrspiel um seine wahre Identität. Bis sie schließlich den Keim des Bösen in der gemeinsamen Vergangenheit Italiens und Deutschlands entdecken ...

Commissario Pavarotti küsst im Schlaf

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04.12.2014 18:20:17
janaka

Commissario Pavarotti wird zu einem Mordfall gerufen. Ein Patient einer privaten psychiatrischen Einrichtung wird in einem Rollstuhl erstochen aufgefunden. Warum sitzt der Tote im Rollstuhl, obwohl er keinen braucht? In seinem Schoß liegt ein Feldstecher, was oder wen hat er damit beobachtet? Der Tote ist der ehemalige Chefingenieur eines Kreuzfahrtsschiff Michael Cabruni, der durch einen Fehler den beinahen Untergang des Schiffes verursacht hätte. Da er seelisch am Ende war, hat er sich freiwillig in die Klinik einweisen lassen.
Commissario Pavarotti ermittelt mit Hilfe der Deutschen Lissie von Spiegel, die ihm auch schon bei seinem ersten Fall geholfen hat.
In einen zweiten Erzählstrang erfahren wir als Leser etwas über die Psychologie des Täters in Form von Gesprächsprotokollen. Dies steigert die Spannung der Geschichte nochmals.

Der Prolog ist ziemlich geheimnisvoll, spannend und spielt in der Vergangenheit... Sofort bin ich von der Geschichte gefangen.
"Commissario Pavarotti küsst im Schlaf" von Elisabeth Florin ist bereits der zweite Fall des charismatischen Ermittler Commissario Luciano Pavarotti. Obwohl ich den ersten Fall nicht kenne, hatte ich keine Probleme in diesen Krimi einzutauchen.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, die Mischung aus kurzen knappen Sätzen und langen erklärenden ist einfach wunderbar. Ihre anschaulichen Beschreibungen lassen mein Kopfkino starten und es entstehen wunderbare Bilder.
Commissario Pavarotti ist mir von Anfang an sympathisch, ich mag Kommissare, die Ecken und Kanten haben. Seine schnodderigen Art kommt bestimmt nicht bei jedem gut an und auch dass er seine Mitarbeiter bevormundet, aber das macht er nur, weil er mit Nähe und Gefühlen nicht umgehen kann.
Lissie dagegen ist ganz anders, ihre unkompliziert Art lässt auch einen Pavarotti weich werden.
Auch die anderen Figuren sind mit viel Liebe entwickelt worden, wie z.B. der pubertierende Justus, Pavarottis griesgrämige und trinkende Schwester Editha, der Dobermann Spock...
Zum Ende verbindet die Autorin gekonnt, plausibel und überraschend die einzelnen Handlungsstränge.

Die Autorin hat ein tolles Ermittler-Duo erschaffen und ich hoffe, noch weitere Fälle von ihnen lesen zu können.
Dies ist ein rundum gelungener Krimi und bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.

15.11.2014 20:27:46
mabuerele

In einer psychiatrischen Klinik in Meran wird ein Toter gefunden. Er sitzt im Rollstuhl und wurde von hinten erstochen. Für den Fall ist Commissario Pavarotti verantwortlich.
Der Krimi beginnt spannend und wird von Seite zu Seite verzwickter. Er lässt sich zügig lesen und hat mich schnell gefesselt.
Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Commissario Pavarotti ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten. Zwischenmenschliche Beziehungen sind seine Achillesferse. Seine Gefühle macht er mit sich selbst aus. Nach außen wirkt er eher ruppig. Dadurch fällt es ihm auch schwer, Zugang zu Justus zu finden. Der Junge hat niemand mehr und lebt bei ihm.
Als sich die Probleme häufen, lässt er Lissie aus Deutschland nach Meran kommen. Er hatte sie bei seinem letzten Fall kennengelernt.
Das Buch hat alles, was einen spannenden Krimi ausmacht. Dazu gehört eine abwechslungsreiche Handlung, die tief in die Vergangenheit führt, immer wieder neue Verdächtige, Wege, die in die Irre führen, und ein überraschendes, gut durchkonstruiertes Ende.
Der Schriftstil wird dem Genre gerecht. Ein besonderer Leckerbissen sind die Gespräche zwischen Pavarotti und Lissie. Da wird mehr verschwiegen als gesagt.
Orte und Personen werden ausreichend dargestellt. Das trifft insbesondere auf die Verhältnisse in der Klinik, aber auch auf komplizierte Familienverhältnisse zu. Für die Emotionen ihrer Protagonisten findet die Autorin ebenfalls passende Worte.
In gewissen Abständen werden Gesprächsprotokolle des Psychiaters mit dem Täter eingefügt. Sie ermöglichen einen Einblick in die Psyche des Täters, ohne zu viel über das Geschehen zu verraten. Sie bewirken eher das Gegenteil. Sie regen zum Mitdenken und Mitraten an. Sie sind wie Puzzleteile, die erst am Ende das Gesamtbild ergeben.
Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass historische Ereignisse geschickt in die Handlung integriert wurden. Gerade die Geschichte Südtirols während des zweiten Weltkrieges birgt eine Menge Sprengstoff.
Das Cover mit dem Blick aus einem dunklen vergitterten Raum ins helle Licht ist für mich ein Synonym für die Klinik.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben der hohe Spannungsbogen, die komplizierten Ermittlungen, aber auch die geschichtlichen Einblendungen beigetragen. Im Nachwort legt die Autorin dar, welche konkreten Ereignisse sie im Buch verarbeitet hat.