grabestreu

Erschienen: Januar 2015

Bibliographische Angaben

  • London: Headline, 2014, Titel: 'The life I left behind', Originalsprache
  • München: Blanvalet, 2015, Seiten: 384, Übersetzt: Fred Kinzel

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Sie hat überlebt. Doch ihr Albtraum ist noch nicht vorüber & Vor fünf Jahren wurde Melody Pieterson von einem Unbekannten überfallen und entkam nur knapp dem Tod. Seitdem hat sie alle Erinnerungen an ihr altes Leben begraben und sich eine neue Identität aufgebaut. Ihr Angreifer ist hinter Gittern, in vier Wochen wird sie heiraten. Ihr Leben scheint fast normal. Doch dann entdeckt die Polizei die Leiche einer Frau, am gleichen Ort, an dem der Täter damals Melody zurückließ. Als wie vor fünf Jahren eine Kette mit einem kleinen goldenen Vogelkäfig am Tatort gefunden wird, muss Melody erkennen: Ihr Peiniger war die ganze Zeit auf freiem Fuß. Und der Albtraum ist noch nicht vorbei &

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Letzte Kommentare:
01.03.2015 12:18:17
dubh

Nach dem Debüt "Zorneskalt" legt die Britin Colette McBeth mit "Grabestreu" ihren zweiten Psychothriller vor, den man allerdings - soviel vorab - völlig für sich alleine lesen kann.

Melody Pierson hat vor einigen Jahren einen Überfall durch einen Unbekannten nur knapp überlebt und anschließend alle Bande zu ihrem alten Leben gekappt. Sie hat damals den mutmaßlichen Angreifer identifiziert und ihren Nachbarn hinter Gitter gebracht. Seitdem lebt sie mit einer neuen Identität und versucht ihr Leben - immer noch sehr stark traumatisiert - zu meistern. Nachdem der Täter von vor fünf Jahren entlassen wird und wieder eine junge Frau überfallen wird und dabei nicht so viel Glück wie Melody hat, ist die mühsam zusammengeklaubte Sicherheit sofort vom Tisch...

Doch die Geschichte wird nicht nur aus der Perspektive Melodys erzählt, denn es kommen noch zwei weitere Perspektiven hinzu: die eine ist die des Opfers Eve. Die Getötete versucht mit Melody Kontakt aufzunehmen und sie bezüglich des Täters in die richtige Bahn zu lenken.
Die dritte Sichtweise ist die der Polizistin: Detective Inspector Victoria Rutter, die mit viel Elan den richtigen Täter dingfest machen möchte und dabei über die ein oder andere frühere Ermittlungspanne stolpert...

Anfangs fand ich die drei Blickwinkel zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig - zumal ich mit der Ebene, dass hier eine Tote 'spricht', in einem Krimi nicht so gerne mag -, aber ich muss sagen, dass die Autorin diese perfekt miteinander vorwoben hat, so dass sich alles sehr stimmig lesen hat lassen. Auch finde ich, dass ein Thriller nicht durch reichlich blutige Details bestechen muss, sondern durch subtilere Details und einen gekonnten Spannungsaufbau. Und das muss ich Colette McBeth wirklich lassen: sie schafft Nervenkitzel und Gruseleffekte durch die richtigen Elemente und nicht die so häufig genutzten 'Axt-Effekte'... Und durch einige unerwartete Wendungen und die verschiedenen Perspektiven hält die Autorin die Spannung sehr lange hoch - auch für den Leser.
Aber nicht nur das! Mir haben vor allem zwei Figuren ausgesprochen gut gefallen: einmal die Ermittlerin Rutter, die für mich eine tolle, starke Frau ist, die auch dahin schaut, wo es nicht unbedingt erwartet wird. Zum anderen Melody Pierson, die unglaublich kämpfen muss, um ihr Leben nach der schweren Attacke wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen. Die psychologischen Einblicke, die dieser Charakter gewährt, fand ich mehr als nur interessant - die sind der Autorin sehr gut gelungen.

Fazit: Ein toller Psychothriller, der sehr lange spannend bleibt und meiner Meinung nach mit zwei großartig gezeichneten Figuren besticht. Für alle LeserInnen, die keine Horrorszenen brauchen um richtig 'gethrillt' zu sein.

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

Lies die Geschichte, erkunde den Tatort und bringe Licht in das Dunkel um einen mysteriösen Kriminalfall. Welche Auffälligkeiten bringen die Ermittlungen voran? Welches Indiz überführt den Täter? BEHIND THE DOOR - spannende und interaktive Kurz-Krimis auf Krimi-Couch.de.

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