Venedig kann sehr kalt sein

Erschienen: Januar 1968

Bibliographische Angaben

  • Garden City, N.Y.: Doubleday, 1967, Titel: 'Those who walk away', Seiten: 229, Originalsprache
  • Zürich: Diogenes, 1968, Seiten: 327, Übersetzt: Anne Uhde
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1970, Seiten: 188
  • Zürich: Diogenes, 1979, Seiten: 327
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995, Seiten: 188
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001, Seiten: 188
  • Zürich: Diogenes, 2004, Seiten: 354, Übersetzt: Matthias Jendis
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 188
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006, Seiten: 231, Übersetzt: Matthias Jendis

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Ray Garetts junge Frau hat sich umgebracht. Nun verfolgt ihn sein Schwiegervater hasserfüllt, weil er glaubt, Garett trage die Schuld am Tod des einzigen, geliebten Kindes. In Rom wird Garett bei einem Mordanschlag nur leicht verletzt. Statt sich jedoch vom Schwiegervater fernzuhalten, reist Garett ihm nach Venedig nach, um ihn von seiner Unschuld zu überzeugen. Vergeblich.

"Mehr und mehr schreibt Patricia Highsmith, eine Künstlerin hohen Grades, ihr Universum Schritt um Schritt auf Grundkonstellationen reduzierend. Von Anfang an hat sie nur eine Frage bewegt: Welche besonderen Umstände, Ereignisse, Antriebe können einen Durchschnittsmenschen dazu bringen, einen Mord zu begehen? Patricia Highsmiths ganze, nicht zu unterschätzende Kunst besteht darin, singuläre Verbrechen psychologisch plausibel zu machen: aus reinem Hass, aus verzweifeltem Rachedurst, archaisch, für unsere Zweckjustiz kaum zu begreifen." (Die Weltwoche)

"In ihrem Psycho-Thriller, inszeniert mit amerikanischen Europabummlern vor gespenstisch verschwommenen Kulissen, bedarf die Schuld-und-Sühne-Virtuosin Patricia Highsmith wahrhaft keiner Leichen, um Hochspannung zu erzeugen und ihren Lesern glaubhaft zu versichern: In der italienischen Atmosphäre dieses Abends war ... nichts unmöglich.

Unmöglich, von so viel krimi-kunstvoller Seelenzerfaserung nicht gefesselt zu sein." (Der Spiegel)

"Patricia Highsmiths Roman Venedig kann sehr kalt sein gehört zu den Klassikern des Genres. Eine beklemmende psychologische Studie." (Salzburger Nachrichten)

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Letzte Kommentare:
15.03.2017 12:43:37
Krümelita

Unmögliche, verworrene und teilweise sinnentlehrte Handlungen der Hauptfiguren. Das Verhalten von Garrett ist nur nervig und es vergeht einem die Freude am Lesen. Nicht empfehlenswert!
Unmögliche, verworrene und teilweise sinnentlehrte Handlungen der Hauptfiguren. Das Verhalten von Garrett ist nur nervig und es vergeht einem die Freude am Lesen. Nicht empfehlenswert!

25.04.2011 21:26:49
krimi-held

Dieser "Krimi" ist schon was für hartgesottene Highsmithfans. Ich habe den Kampf zwischen den beiden Männer, die Hauptprotagonisten, als teilweise schon sehr mühsam empfunden. Teilweise habe ich das Gefühl, sie weiß selbst nicht, wohin sie mit der Geschichte will. Raffiniertes Erpressungsdrama, oder doch archaische männliche Brutalität. Die Stärke liegt im "Albtraumhafen" des Plots. Wie ein Film, mit Jäger und Gejagten, mit körperlicher Verwundung, gesellschaftlicher Ausgrenzung, zieht sich die Handlung durch alle Viertel von Venedig, von Luxus bis ärmlich, von bekannt bis unbekannt. Auch wenn die Handlung an sich wenig Sinn ergibt und eher unbeholfen wirkt.

28.08.2007 17:34:10
marco

patricia highsmith ist eine meiner lieblingsautorinen, weshalb einem kritik schwerfällt und man vor allem die guten seiten an dem roman betonen möchte.
atmosphäre wie immer: sehr dicht! auch gut nachvollziehbar: der große touristenort, zur ruhe gekommen und fast einsam wirkend im november (in den 60ern wahrscheinlich noch mehr als heute). aber ich muß auch zugeben: es gibt bessere romane von ihr (deshalb ist es mir auch nicht ganz verständlich weshalb die süddeutsche zeitung das buch in ihre krimi-bibliothek aufgenommen hat). das verhalten von ray ist in der tat etwas unschlüssig. allerdings läßt sich an diesem buch wiederum schön das ewige highsmith-thema "kunst" studieren. fast alle protagonisten sind künstlerisch bewandert.
alles in allem zwar nicht der ganz große wurf, aber dennoch kein missgriff. die lektüre lohnt sich alle mal! vielleicht nicht als einstieg in das highsmith-werk zu empfehlen, eher was für fortgeschrittene :-)

06.04.2007 20:02:59
detno

Venedig als Stadt der Handlung ist toll beschrieben worden. Es machte Spaß, den Fußwegen bzw. den Vaporettofahrten der Figuren zu folgen und die Örtlichkeiten wieder zu erkennen.
Nun zur Handlung: Die Motivation des Schwiegervaters erschien mir noch verständlich, aber Rays Verhalten gab mir immer größere Rätsel auf. Er flehte geradezu, endlich mal wieder "etwas ab zu bekommen" (ich will hier nicht auf den Inhalt eingehen).
Außerdem:
Venedig hat zwar keine große Fläche, aber immer wieder sind sich die Typen über den Weg gelaufen. Diese Vielzahl der Zufälle wirkte langsam sehr unglaubwürdig.
Eins der wenigen Bücher, wo es spannend losging, dann aber fast nichts mehr passierte und es immer langatmiger wurde.
Ich war zufrieden, endlich die letzte Seite erreicht zu haben. Jede andere Lösung wäre mir am Schluss auch recht gewesen.

17.12.2006 20:07:29
Schamlu Bobby

Ich fand das Buch klasse, es war gut geschildert und war spannend bis zum Schluss.

In diesem Buch ging es eher darum wie es einem Menschen, durch bestimmte Lebensumstände passieren kann zum Möder zu werden.

Ich kann mich nicht der oben genannten Kritik anschließen.

13.10.2006 14:09:20
Christian Ball

Sehr subtiler Psychokrimi mit äußerst interessanten Charakteren. Nichs wird genau analysiert und erklärt, dafür sind die Hauptfiguren viel zu komplex gestaltet. Perfekt eingfangene Atmosphäre des untergründigen Grauens im kalten Venedig und sehr gute Darstellung der beklemmenden Schuldgefühle Rays und des unterkühlten aber unnachgiebigen Rachedursts Colemans. Ein Krimi, bei dem nichts eindeutig verständlich ist, aber gerade dieses Fehlen einer eindeutigen Erklärung macht den Reiz des Buches aus.

20.05.2006 20:06:47
Mistral

Für mich ein richtiger "Venedig-Krimi", der Donna Leon (die ich auch gerne mag) in Sachen Personencharakterisierung und psychologisch-tiefes Hinschauen um Längen schlägt. Die Atmosphäre der Gänsehaut-Stadt wird gut eingefangen. Ist halt kein "dolce vita" wie im Süden, sondern eben mörderisch kalt...

06.11.2005 22:30:14
ein begeisterter leser

da sie mit zu meinen lieblingsautoren zählt habe ich fast alle bücher von ihr gelesen und muß feststellen,daß mir dieses bisher am wenigsten gefiel. jeder andere von mir gelesene highsmith war für mich ein wahrer leckerbissen bei dem ich in die geschichte "einzutauchen" scheine,nicht jedoch bei diesem roman.
für mich war es eine enttäuschung, nicht zuletzt aufgrund meiner hohen erwartungshaltung bezüglich der zuvor gelesenen romane.

13.11.2004 01:07:58
www.ratgallery.com

Ich fand es beim ersten Lesen vor einigen Jahren klasse -- die Stimmung des eiskalten Venedig ist beeindruckend wiedergegeben.

Die vorherigen Kommentare kann ich nicht bestätigen. Ich habe das Buch verschlungen.

Zu damaligen Zeitpunkt kannte ich Venedig noch nicht, aber dieses Buch hat mich überzeugt, die Stadt einmal ausserhalb der turbulenten Zeit zu besuchen.

06.10.2003 22:03:24
Kai Luehrs-Kaiser

Finde auch, sie hats besser gekonnt.

31.07.2003 12:56:07
SilkeS.

Ein wahrloses Durcheinander und anfang auch verwechslung der Namen (durch Übersetzung)!
Eine wahre Enttäuschung!

BEHIND THE DOOR
Der Raum. Die Tat. Das Rätsel.

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