Der talentierte Mr. Ripley

Erschienen: Januar 1961

Bibliographische Angaben

  • New York: Coward-McCann, 1955, Titel: 'The Talented Mr. Ripley', Seiten: 252, Originalsprache
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1961, Titel: 'Nur die Sonne war Zeuge', Seiten: 233, Übersetzt: Barbara Bortfeldt
  • Zürich: Diogenes, 1979, Seiten: 327, Übersetzt: Barbara Bortfeldt
  • München: dtv, 1974, Seiten: 251, Übersetzt: Barbara Bortfeldt
  • Berlin: Verlag Das Neue Berlin, 1975, Seiten: 289, Übersetzt: Barbara Bortfeldt, Bemerkung: Ausgabe für die DDR und die sozialistischen Länder
  • Hamburg: Jumbo, 2000, Seiten: 8, Übersetzt: Peter Franke
  • Zürich: Diogenes, 2002, Seiten: 426, Übersetzt: Melanie Walz
  • Zürich: Diogenes, 2003, Seiten: 428, Übersetzt: Melanie Walz
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2004, Seiten: 333, Übersetzt: Melanie Walz
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Tom Ripley ist nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern bei der Schwester seiner Mutter aufgewachsen. Die Beziehung zwischen Tante und Neffe ist von Verachtung und Hass erfüllt. Einige Versuche Toms, in bürgerlichen Berufen Fuss zu fassen, schlagen fehl. In seiner Not versucht er es mit kleinen Betrügereien. Sein Leben nimmt eine Wende, als der Vater eines seiner Schulfreunde ihn aufspürt und ihn bittet, ihm zu helfen, seinen Sohn aus Europa in die USA zurückzuholen.

Mit Tickets und Geld des Vaters Herbert Greenleaf versehen, reist Tom nach Mongibello südlich von Neapel. Schnell freundet er sich mit Richard (Dickie) Greenleaf an, nachdem er ihm den Zweck seiner Reise eröffnet hat. Die Freundschaft wird beeinträchtigt durch Marge Sherwood, einer Bekannten Dickies. Über die Art der Beziehung Dickies zu Marge wird sich Tom nicht klar, ebenso wie die junge Frau sich über Dickies Beziehung zu Tom Gedanken macht - das Motiv der Homosexualität klingt hier wie in vielen Romanen Highsmith' an, ohne ausgeführt zu werden. Als die beiden jungen Männer eine gemeinsame Reise unternehmen, behandelt Dickie Tom, der sich dessen Freundschaft ersehnt, mit Herablassung. Wie unter einem inneren Zwang erschlägt Tom ihn bei einer Bootsfahrt und wirft die Leiche über Bord. Nach der Tat fasst Tom den Plan, in Dickies Identität zu schlüpfen und dessen Vermögen an sich zu reissen. Trotz der Bemühungen der italienischen Polizei und eines von Greenleaf beauftragten amerikanischen Privatdetektivs bleiben der Fall des Vermissten Greenleaf und der Mord an einem Freund Dickies, den Tom ebenfalls erschlagen hat, ungeklärt. Dem cleveren Ripley gelingt es immer wieder, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der anderen Personen hineinzuversetzen, ihre Handlungen vorauszuahnen und vorbeugend zu agieren. Auch kann er die immer neuen, immer schneller auftauchenden Verdachtsmomente zerstreuen. Schliesslich verlässt er Italien unbehelligt und reist nach Griechenland. Doch die Furcht vor Entdeckung, daran lässt die Autorin auf der letzten Buchseite keinen Zweifel, wird die ständige Begleiterin Ripleys sein.

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