Nachts kommt der Tod

Erschienen: Januar 2014

Bibliographische Angaben

  • London: Orion, 2013, Titel: 'A tap on the window', Originalsprache
  • München: Droemer Knaur, 2014, Seiten: 592, Übersetzt: Silvia Visintini

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Griffon, eine Kleinstadt in der Nähe der Niagarafälle: Cal Weaver, ein Privatdetektiv, nimmt in einer regnerischen Nacht eine minderjährige Anhalterin mit. Die junge Frau, Claire, ist eine Freundin seines Sohnes, der vor kurzem unter mysteriösen Umständen umgekommen ist. Cal verspricht Claire, sie nach Hause zu fahren. Weil Claire angeblich kurz auf die Toilette will, legen sie im »Iggy’s«, einer angesagten Kneipe, einen Zwischenstopp ein. Doch dann steigt nicht etwa Claire wieder in den Wagen, sondern ein Mädchen, das sich offenkundig als ihre Doppelgängerin verkleidet hat. Als Cal sie zur Rede stellt, springt die junge Frau an der nächsten roten Ampel aus dem Wagen und verschwindet in der Dunkelheit. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche gefunden, und Cal steckt in großen Schwierigkeiten. Denn die Tote ist Claires beste Freundin Hanna, Claire selbst ist verschwunden. Cal muss darum kämpfen, seine Unschuld zu beweisen.

Nachts kommt der Tod

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Letzte Kommentare:
29.12.2017 12:20:17
Meni77

Mir gefällt der Schreibstil von Barclay nach wie vor, er bringt den Leser auf Anhieb ins Geschehen. Die Story an sich finde ich auch ansprechend und originell, er hält die Spannung immer am laufen und bringt auch Wendungen, die ich nicht vorhersehen konnte und das macht für mich einen Krimi aus. Sicherlich hat der Autor schon besseres geschrieben,trotzdem würde ich nie ein Buch von ihm aus der Hand legen können. Ich vergebe gut gemeinte 80 Grad

30.11.2014 20:46:03
dani.p

Es passiert nicht oft, aber nach 150 Seiten habe ich aufgegeben. Schade, habe schon einige Bücher von ihm gelesen, dieses jedoch nun ja, kann ich nicht empfehlen. Wie soll ich es beschreiben? Es ist einfach super langweilig. Das er das besser kann,hat er ja schon bewiesen, hoffen wir auf das nächste Buch.

09.11.2014 10:43:12
Oldman

Der Aufbau des Plots gestaltet sich wirklich spannend, man ist sofort in der Geschichte drin und neugierig wie es weitergeht. Ca. 200 Seiten bleibt es bei gutem Leserwillen auf diesem Niveau, dann geht es bergab. Einige Entwicklungen sind dann auch sehr vorhersehbar, das ist auch dem Autoren aufgefallen, der sich zum Ende hin bemüht, noch einige Verwicklungen einzubauen, die weder logisch noch notwendig scheinen. Am Ende bleiben in der Story nur Verlierer übrig, der Leser, der bis zum Schluß durchgehalten hat, zählt leider auch dazu.

31.07.2014 08:51:10
Annette Traks

Privatdetektiv Cal Weaver und seine Frau Donna leben in Griffon, einer Kleinstadt in der Nähe von Buffalo. Vor zwei Monaten mussten sie ihren noch minderjährigen Sohn Scott begraben, der im Drogenrausch vom Dach eines Hauses gestürzt ist. Der Verlust hat bei beiden Elternteilen starke Schuldgefühle hervorgerufen und belastet ihre Beziehung schwer; jeder versucht auf seine Weise, mit der Situation klarzukommen.
Während dieser Phase befindet sich Cal in einer Regennacht mit dem Auto auf dem Nachhauseweg. Als er an einer Raststätte hält, fleht ihn eine offenbar sehr nervöse junge Frau um Mitfahrgelegenheit an. Er hat zwar Bedenken, mag ihr die Bitte wegen des schlechten Wetters jedoch andererseits auch nicht abschlagen, zumal sie behauptet, seinen Sohn gut gekannt zu haben.

Die Anhalterin stellt sich als Claire Sanders, die Tochter des Bürgermeisters von Griffon, vor und drängt den Privatdetektiv, bei der nächsten Raststätte wieder anzuhalten, da sie wegen starker Übelkeit die Toilette aufsuchen müsse. Von dort kommt sie jedoch nicht wieder zum Auto zurück, sondern scheint spurlos verschwunden zu sein. Stattdessen sitzt plötzlich ein anderer Teenager, der Claire zum Verwechseln ähnlich sieht, auf dem Beifahrersitz:
Wie Cal herausbekommt, handelt es sich um Hanna, die beste Freundin der Verschwundenen. Beide haben angeblich die Rollen getauscht, um einen Verfolger abzuhängen.
Es kommt zu einem Disput zwischen Cal und Hanna und diese besteht schließlich trotz des Regens und der Dunkelheit darauf, mitten auf einer Landstraße abgesetzt zu werden, wo sie in unwegsamem Gelände verschwindet.

Am nächsten Tag steht die Polizei bei den Weaver's vor der Tür: Claire wird vermisst! Da angeblich beobachtet wurde, wie sie nachts in Cal's Auto eingestiegen ist, gilt er als der Hauptverdächtige. Kurz darauf wird ihre Freundin Hanna tot aufgefunden.
Cal muss darum darum kämpfen, seine Unschuld zu beweisen und nimmt auf eigene Faust Nachforschungen auf, zumal die Polizei nicht sonderlich engagiert zu sein scheint.
Er muss feststellen, dass in Griffon vieles nicht so ist, wie es scheint, dass viele Leute Geheimnisse hüten und so einiges unter den Teppich gekehrt wird.
Bald bahnt sich die ganz große Katastrophe an ...

Resümee:
Ein eigenartiges Buch!
Überproportional viel Raum nehmen Leben und Tod von Scott, dem Sohn der Weaver's, und seine Auswirkungen auf die individuelle Verarbeitung und veränderte Beziehung der Eheleute zueinander ein. Dies empfand ich in keinster Weise als gerechtfertigt, da der Handlungsstrang in keinem direkten Zusammenhang zum aktuellen Geschehen zu stehen schien - sieht man einmal davon ab, dass die Eltern der gleichaltrigen Teenager Hanna und Claire Vergleichbares durchmachen müssen und Cal's Verhalten natürlich durch seine derzeitige Gefühlslage beeinflusst wird.
Ähnlich verhielt es sich mit immer wieder eingefügten längeren kursiv gedruckten Passagen, deren Bezug zum Verschwinden Claire's und dem Mord an Hanna sehr lange völlig undurchsichtig blieb.
Dadurch fehlt eine konstante Dramatik, stattdessen sind nur gelegentliche Spannungsspitzen zu verzeichnen.
Beide Nebenstränge erhalten erst im letzten Viertel des Buches nach und nach Sinn, bevor sie schließlich mit dem Haupthandlungsstrang zusammenlaufen.
Aber auch diesem mangelt es am Thrill, weil der Autor den Leser immer und immer wieder zum Beginn der verhängnisvollen Ereignisse zurückführt, als Cal auf Claire trifft, die dann mit ihrer Freundin die Rolle tauscht.

Darüber hinaus machen sowohl die Ermittlungen der Polizei als auch Cal's Nachforschungen keine rechten Fortschritte, sodass auch der Leser im Trüben fischt. Vieles kommt einem zwar ominös vor, ohne dass man jedoch einen Verdächtigen wirklich ins Visier nehmen könnte.

Das alles wird dann im letzten Viertel des Buches geballt nachgeholt:
Eine Wendung jagt die andere! Sie geben sowohl dem aktuellen Geschehen als auch den Ereignissen aus der Vergangenheit immer wieder eine neue Richtung, sodass man gedanklich kaum hinterherkommt.
Aber zum Schluss fallen dann plötzlich sämtliche Puzzle-Teile auf einmal an ihren richtigen Platz - und alles macht rückwirkend Sinn. Das gilt auch für die - meines Erachtens allerdings immer noch zu breit angelegten - Nebenhandlungs-Stränge.

Fazit:
Vielleicht müsste man das Buch nach der ersten Lektüre, die mich ob der scheinbar fehlenden Bezüge oft ratlos und unzufrieden zurückließ, mit dem Wissen um die Lösung noch ein zweites Mal lesen, um es richtig würdigen zu können

17.06.2014 16:43:29
Birgit

Linwood Barcley ist nach Paul Cleave und neben Harlan Coben mein Lieblingsautor. Auch dieses Buch hat mir gefallen, es war spannend, obwohl die Handlung nicht dramatisch zu bezeichnen ist. Cal Weaver spielt die Hauptrolle, ist Ex-Polizist und arbeitet jetzt als Privatdedektiv in einem verschlafenen Nest nahe den Niagarafällen. Die hiesige Polizei schlägt gern mal über die Stränge und polarisiert damit die Einheimischen. Weavers wichtigster Auftrag ist zunächst, herauszufinden, wer seinem sechzehnjährigen Sohn Drogen verkauft und ihn damit in den Tod getrieben hat. Mit seinen Mitteln ist er dabei auch nicht wählerisch. Dabei begegnet ihm Claire und den Rest verrät der Klappentext...
Barcley schreibt wieder in der Ich-Form. Bücher dieser Art mag ich einfach. Seine Schreibweise ist gewohnt lakonisch, es gibt selten Strecken, die langatmig sind. Leider, leider ist das Ende sehr konstruiert. Er baut es recht lange auf, man weiß einfach schon genau Bescheid und trotzdem gibt es eine Wendung, die absolut unnötig ist und die Erklärung ist lächerlich. Aber vermutlich muss man bei Barcley und auch bei Coben damit rechnen...
Lesenswert und spannend ist es dennoch.