Wem sonst als Dir

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Tübingen: Klöpfer & Meyer, 2013, Seiten: 260, Originalsprache

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Christian Schöller wurde wegen Totschlags zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, er habe seine Mutter erstochen. Schöller, der über Friedrich Hölderlin und seine Diotima schrieb, galt als Sonderling. Sein Prozess war ein Indizienprozess, Schöller schwieg. Nach seiner Haftentlassung wurde er ins Psychiatrische Zentrum Freudenthal überführt. Zwanzig Jahre später nimmt der damalige Staatsanwalt K. Kontakt zu Schöller auf und bittet um Vergebung dafür, dass er damals für die Höchststrafe plädierte. K., heute Richter, fürchtet, sein Plädoyer mündete in ein Fehlurteil. Ist Schöller unschuldig? Dass Schöller in einer Einrichtung untergebracht ist, deren "Anstaltspfleglinge" 1940 fast alle der "Euthanasie" zum Opfer fielen, macht ihm schwer zu schaffen. Seine Mutter hat in Grafeneck als Küchenhilfe gearbeitet, als dort 1940 annähernd 11.000 Menschen im Gas ermordet wurden. Für Richter K., der sich durch Aktenberge wühlt, wird der Fall immer undurchsichtiger. Tatenlos, ohnmächtig muss Klara, die Lebengefährtin von K., zusehen, wie er sich in eine Geschichte hineinsteigert, an der sich nichts mehr ändern lässt. Zu spät begreift K., welch tragische Rolle er spielte.

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Letzte Kommentare:
18.06.2017 11:57:54
Anja S.

Ich lese Krimis, weil ich Entspannung und Ablenkung suche, nicht intellektuelle Anregung. (dazu lese ich andere Bücher).
aber dieser ungewöhnliche Krimi, der so ziemlich die Grenzen des Genres sprengt, ist geeignet, beides zu liefern.
Der Anfang ist schwer zu lesen, teils sogar unverständlich, bis man endlich versteht, wer da erzählt und wo sich diese Person befindet.
Im weiteren Buch geht es viel über Hölderlin und die RAF und die Euthanasie und generell um Schuld und Sühne.
Ein Buch zum Nachdenken.