Schaurige Weihnacht überall

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Meßkirch: Gmeiner, 2013, Seiten: 247, Originalsprache

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Ein eiskalter dritter Advent. Die resolute Drummerin Ilsa hat ihren Mann verlassen und ist auf dem Weg in ihr Ferienhaus. An einer Tankstelle liest sie die völlig verstörte Moni auf. Kurzerhand nimmt Ilsa sie mit in die Fränkische Schweiz. Monis Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Sie wiederholt ein ums andere Mal, dass sich ein Wagen überschlagen hat und jemand ums Leben kam. Doch wer? Und worauf ist der Typ aus, der einige Tage vor Weihnachten plötzlich beim Ferienhaus auftaucht? Bevor Ilsa die Zusammenhänge begreift, eskaliert die Lage.

Schaurige Weihnacht überall

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Letzte Kommentare:
05.11.2013 17:56:55
Annette Traks

Die leidenschaftliche Drummerin Ilsa (35) hat es schwer getroffen: Nicht nur, dass sich ihre Band aufgelöst hat, nein,
es war auch ein verdammt harter Weg, ihre Spielsucht zu besiegen, und es besteht immer noch Rückfallgefahr. Zu allem Überfluss erfährt sie nun, am 3. Advent, auch noch, dass Ehemann Piet eine Geliebte hat. Während er seine Sachen gepackt und die Wohnung verlassen hat, setzt Ilsa sich kurz entschlossen ins Auto, um von Berlin in die Fränkische Schweiz zu fahren, wo sie ein Ferienhaus besitzt. Doch damit rutscht sie im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste Misere.
Denn spät abends gabelt sie an einer Tankstelle die Jurastudentin Moni auf – in physisch und psychisch total desolatem Zustand und blutverschmiert. Sie kann sich nicht daran erinnern, was passiert ist, redet nur wiederholt von einem schrecklichen Unfall. Ohne viel Federlesens nimmt Ilsa die Fremde mit. Doch im Ferienhaus angekommen, beginnen die Probleme: Moni ist völlig verängstigt, fühlt sich verfolgt und reagiert bei den leisesten Anzeichen dafür total panisch. Von sich erzählt sie kaum etwas.
Ilsa will herausfinden, in was sie sich da hineinmanövriert hat und versucht, auf eigene Faust etwas über ihren sonderbaren Gast zu erfahren. Je mehr sie herausfindet, desto mulmiger wird ihr allerdings, zumal auch sie zunehmend das Gefühl hat, in Haus und Hof nicht mit Moni allein zu sein. Und dann eskaliert die Lage …

Während obige Ereignisse aus Sicht Ilsa's in der Ich-Perspektive erzählt werden, schildert ein zweiter Handlungsstrang in der (auktorialen) Er-Form die Vorkommnisse um Moni's Freund Gerolf und dessen Familie. In ihr sind Psychoterror und körperliche Gewalt durch die männlichen Mitglieder an der Tagesordnung. Rückblenden offenbaren Schauriges über die Familiengeschichte, die Ehe der Eltern und die Beziehung von Gerolf und Moni.

Außerdem ist häufig von einer namenlosen Person die Rede, deren Identität der Leser erst spät erfährt. Sie taucht bereits vor Moni's angeblichem Unfall immer dort auf, wo diese sich gerade befindet und beobachtet sie. Warum?

Resümee:
Die Handlung ist zeitlich zwischen dem 16. und 24.12. 2013 angesiedelt und der Verlauf sehr spannend und unheimlich. Der Leser weiß über die aktuellen Vorkommnisse immer gerade nur so viel wie Ilsa. Rückblenden und Nebenhandlungen lassen einen zwar vieles ahnen, aber sind diese Vermutungen richtig oder stellt sich letztlich doch alles als ganz anders heraus? Zum Schluss erlebt der Leser einen rasanten Showdown, der so manches Mal den Atem stocken und das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Ein Weihnachtskrimi im multiplen Wortsinn: vom Zeitraum der Handlung
her sowieso, aber evtl. ja auch in Bezug auf den Anlass des Geschenkt-Bekommens (Adventskalender, Nikolaus, Weihnachten, zwischendurch ...) oder die Zeit des Lesens im Advent.

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